Herzlich willkommen bei der Literatur und Medienpraxis (LuM)!

»Literatur und Medienpraxis (LuM)« ist ein Zwei-Fach-Master-Studiengang an der Universität Duisburg-Essen, der sich mit Fragen der Literaturvermittlung beschäftigt und seine Schwerpunkte in den Bereichen Verlagswesen, Zeitungswesen, Hörfunk, Videopraxis und Wissenschaft hat. Die Lehrveranstaltungen werden von DozentInnen des Faches Germanistik der Universität Duisburg-Essen, von namhaften Lehrbeauftragten aus der Medienpraxis sowie von renommierten AutorInnen der Gegenwartsliteratur (z.B. im Rahmen der überregional bekannten Institution »Poet in Residence«) geleitet. Der Studiengang LuM unterhält u.a. Kooperationen mit der Universiteit van Amsterdam (NL) und der Duke University (USA).

Wir wünschen Ihnen viel Freude auf unseren Webseiten und stehen Ihnen für Ihre Fragen sehr gerne zur Verfügung !

Die filmischen Informationen zum Studiengang LuM liegen auch in HD-Qualität vor.

Aktuelles

LuM-Infoveranstaltung

In der Woche vor Semesterbeginn findet für alle Studienanfänger*innen des LuM-Masters eine verbindliche Infoveranstaltung statt:

Donnerstag, 10. Oktober, 10-14 Uhr, in R14 R02 B07

Während dieser Orientierungsveranstaltung erhalten Sie zum einen wichtige allgemeine Informationen für das LuM-Studium, ferner können Sie sich dort für die LuM-Seminare anmelden. Wichtig: Ein Zugang zu den LuM-Seminaren ist ausschließlich über diese Veranstaltung möglich!

Zudem erhalten Sie Ihren Stundenplan und das kommentierte Vorlesungsverzeichnis, in dem Sie alle LuM-Veranstaltungstermine des Semesters sowie Zeiten und Räume nachschlagen können. Die Orientierungsveranstaltung dient ebenfalls dazu, den Campus, Ihre Mitstudierenden und die Verantwortlichen des LuM-Studiengangs kennenzulernen.

Honorable Mention

Für ihren Film-Beitrag über die Zukunft der Stadt Essen als Zentrum des Urban Gardening  im Rahmen des Wettbewerbs "The Future of my City"  (http://thefutureofmycity.org/) hat eine Gruppe von LuM-Studierenden für die große Kreativität eine "Honorable Mention" erhalten . Eingereicht wurde der Beitgrag zusammen mit einem weiteren unserer Partneruniversität Cincinnati über den dortigen  Stadtteil "Over The Rhine" und seine kulturelle Re-Aktivierung. – Die Filme können abgerufen werden unter http://thefutureofmycity.org/winners/.

Ereignisse und Auszeichnungen

Literaturwissenschaftliches Kolloquium an der Universität Duisburg-Essen

Sommersemester 2019
Jeweils mittwochs, 18-20 Uhr
Institut für Germanistik
Raum WST-C.02.12
Weststadttürme, Berliner Platz 6-8, 45127 Essen

„Interpretieren sollte man nicht allein“ (Klaus Weimar)

Das Literaturwissenschaftliche Kolloquium ist eine langjährige etablierte Vortragsreihe, in der eine Vielzahl von renommierten Mitgliedern der Scientific Community und jüngere Nachwuchswissenschaftler*innen ihre Forschungen zur Diskussion stellen.

Veranstaltet von Prof. Dr. Rolf Parr, Prof. Dr. Alexandra Pontzen, Prof. Dr. Jörg Wesche und den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft und -didaktik

10.04.2019
Prof. Dr. Till Dembeck (Universität Luxemburg): Die Anderssprachigkeit der Romantik

17.04.2019
Prof. Dr. Isabelle Stauffer (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt): Populäres Wissen um 1700: Die ersten deutschsprachigen Zeitschriften

05.06.2019
Dr. Nicolas Detering (Universität Konstanz): Kafkas Hungerkünstler und die Martyrologie des 19. Jahrhunderts

19.06.2019
Dr. Thomas Emmrich (Goethe-Universität Frankfurt): Das Subjekt der Lyrik: Hegel – Hölderlin – Adorno – Foucault

26.06.2019
Prof. Dr. Andrea Polaschegg (Universität Siegen): Randständigkeiten der Literatur. Medienpoetische und „praxeologische“ Überlegungen zu literarischen Verzeichnissen

© Heike Steinweg, Suhrkamp Verlag

13.-16. Mai 2019 poet in residence: Esther Kinsky

Ort und Wort

Gehen, Sehen, Nennen: Annäherung an die Sichtbarkeit

In den beiden Vorlesungen ging es um die Erkundung der sprachlichen Fassbarkeit des Sichtbaren. Wie lässt sich die Welt unter Einbeziehung der lesbaren Spuren beschreiben? Wie finde ich meine eigene Sprache für meine Wahrnehmung.

Zu den Schreibwerkstätten gab es jeweils eine kurze praktische Übung im Gehen und Sehen auf dem Außengelände der Universität. Im Anschluss daran folgte Arbeit am eigenen Text und Erörterung der Eigenheit von Sprache.

Abschließend las Frau Kinsky aus ihren Werken Hain und Naturschutzgebiet.

7. November 2018 - 23. Januar 2019, »Literaturwissenschaft«

Literaturwissenschaftliches Kolloquium im Wintersemester 2018/19

Das Literaturwissenschaftliche Kolloquium ist eine langjährige etablierte Vortragsreihe, in der eine Vielzahl von renommierten Mitgliedern der scientific community und jüngere NachwuchswissenschaftlerInnen ihre Forschungen zur Diskussion stellen. Es wird im Wintersemester 2018/19 veranstaltet von Prof. Dr. Rolf Parr, Prof. Dr. Alexandra Pontzen und Prof. Dr. Jörg Wesche. Die Termine sind jeweils mittwochs von 18-20 Uhr in Raum WST-C.02.12 (Weststadttürme, Berliner Platz 6-8).

  • 7.11.2018 Prof. Dr. Jochen Vogt (Universität Duisburg-Essen): High or Low? Modern oder vormodern? Über den Kriminalroman als „mittlere Literatur“ – mit diesem oder jenem Beispiel aus den 1930er Jahren
  • 5.12.2018 Dr. Hanna Engelmeier (Kulturwissenschaftliches Institut Essen): Ein Text geht auf die Reise. David Foster Wallaces This is Water auf YouTube und anderswo
  • 12.12.2018 Prof. Dr. Dieter Martin (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg): Autorenbibliotheken digital
  • 16.1.2019 PD Dr. Christoph Jürgensen (Bergische Universität Wuppertal): Kino für Leser. Zur Inszenierung von Autorschaft in Buchtrailern
  • 23.1.2019 Prof. Dr. Peer Trilcke (Universität Potsdam): Verteilungen. Ein philologischer Beitrag zur vergleichenden Netzwerkforschung

19.-23. November 2018

Peter Stamm war Poet in Residence im Wintersemester 2018/19

Vom 19. bis 23. November 2018 war Peter Stamm als Poet in Residence zu Gast an der Universität Duisburg-Essen. 1998 erschien Stamms erster Roman "Agnes", auf den weitere Romane und einige Erzählsammlungen folgten, für die er zahlreiche Preise erhalten hat. Für seinen 2016 erschienenen Roman "Weit über das Land" erhielt er den Johann-Friedrich-von-Cotta-Literaturpreis der Landeshauptstadt Stuttgart. Stamm ist außerdem für seine Hörspiele und Theaterstücke bekannt.

Mehr Informationen zu den Poetikvorlesungen von Peter Stamm und zur Schreibwerkstatt finden Sie auf unseren Poet-Seiten.

Ausgewählte Buchveröffentlichungen (seit 2013)

Alexander Honold/R. Parr (unter Mitarbeit von Thomas Küpper) (Hg.): Grundthemen der Literaturwissenschaft: Lesen. Berlin, Boston: de Gruyter 2018, VII

Trotz der literaturtheoretischen Aufwertung des Lesens durch die Arbeiten von Barthes, Jauß und Iser seit den 1960er Jahren und der ihnen nachfolgenden sozialgeschichtlichen Orientierung der Philologien, ist das Lesen aus einer dezidiert literaturwissenschaftlichen Perspektive bisher noch nicht umfassend in den Blick genommen worden. Vielmehr dominierten im Feld der Leseforschung seit den 1990er Jahren eher didaktische, buch- und kommunikationswissenschaftliche sowie soziologische Fragestellungen. Nichtsdestotrotz gab und gibt es eine breit gefächerte Forschung zum Lesen aus literaturwissenschaftlicher Perspektive, die jedoch eher verstreut publiziert und bisher nicht an einem zentralen Ort sichtbar ist. Vor diesem Hintergrund bündelt der Band erstmals die neuere literaturwissenschaftliche Leseforschung und bezieht sie in interphilologischer Perspektive konsequent auf theoretische, geschichtliche, soziale und medienkulturwissenschaftliche Grundfragen und -probleme der Literaturwissenschaft. Über bloße Bestandsaufnahmen hinaus, bieten die Beiträge dabei Einblicke in neuere Forschungen und die Entwicklung zukünftiger Fragestellungen.

Till Dembeck/R. Parr (Hg.): Literatur und Mehrsprachigkeit. Ein Handbuch. Tübingen: Narr 2017

Das Forschungsgebiet „Literatur und Mehrsprachigkeit“ erfährt in der internationalen Literatur- und Kulturwissenschaft zurzeit einen beachtlichen Aufschwung, denn die Analyse literarischer Mehrsprachigkeit verspricht einen neuartigen Zugang zum Verhältnis von Literatur und Phänomenen kultureller sowie sozialer Differenz. Das Handbuch geht davon aus, dass sich die Erforschung literarischer Mehrsprachigkeit in erster Linie durch ihre Fragerichtung und ihre Methodik auszeichnet. Es stellt daher die Methoden vor, die für die Analyse literarischer Mehrsprachigkeit zur Verfügung stehen, und bietet zugleich kulturhistorische Hintergrundinformationen für ihre Interpretation. So eröffnet es auch neue Perspektiven auf die spezifische Sprachlichkeit literarischer Texte. Damit stellt das Handbuch angehenden ebenso wie etablierten Literatur- und Kulturwissenschaftlern dringend benötigte Werkzeuge zur Erschließung der Sprachvielfalt in der Literatur zur Verfügung.

Dirk Göttsche/Florian Krobb/R. Parr (Hg.): Raabe-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart, Weimar: Metzler 2016

Wilhelm Raabe gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller des Realismus und einer der ersten Berufsschriftsteller überhaupt. Sein Erstlingswerk »Die Chronik der Sperlingsgasse« (1856) kennen die meisten, doch Wilhelm Raabe schrieb weit mehr: Das Spektrum seines Schaffens reicht von großen, realistischen Romanen über gesellschaftskritische Erzählungen und meisterhaften Novellen bis hin zu alltäglicher Unterhaltungsliteratur. Als führender Autor des 19. Jahrhunderts stellte er die ästhetischen und ideologischen Vorstellungen realistischen Erzählens immer wieder auf die Probe, um am Jahrhundertende mit seinen Texten bis an die Schwelle zur Moderne zu gelangen.

Das von Dirk Göttsche (Nottingham/GB), Florian Krobb (Maynooth/Irland) und Rolf Parr (UDE) herausgegebene Handbuch gibt erstmals einen umfassenden Überblick über das Gesamtwerk (Erzähltexte, Lyrik, Zeichnungen) sowie seine literatur- und kulturgeschichtlichen Kontexte. Hinzu kommen biografische, editorische, poetologische und rezeptionsgeschichtliche Grundlagen zum Verständnis von Raabes Leben und Werk.

Andreas Erb (Hg.): »Bernhard Jaumann: Tatorte und Schreibräume – Spurensicherungen«, Bielefeld: Aisthesis 2015

Die Welt im Krimi ist durch das Verbrechen bestimmt. Jede Figur ist ein potentieller Täter, jeder Gegenstand ein poten­tielles Indiz, jeder Ort ein potentieller Tatort. Das Verbrechen schafft Chaos, in dem jemand aufräumen muss, um unser aller Zuhause am Ende wieder kuschelig erscheinen zu lassen. Krimiautoren erledigen das für den Leser – und leiden gern unter dem Nullsummenspiel, das innerhalb des Genres erwartet wird. Doch es gibt Möglichkeiten zum Widerstand, zur Ausweitung der Schreibräume, sei es innerhalb der selbst erschaffenen Fiktion oder – zunehmend – durch Ausbrüche in die Topographie des realen Verbrechens, wo oft genug weder die Guten noch die Wahrheit ihren Platz behaupten. Das ist riskant, denn bei solchen (Re)Konstruktionen kann der Kriminalroman selbst zu dem werden, was die Spurensicherung in ihm auszuwerten und zu interpretieren hat: zu einem Tatort. (Bernhard Jaumann)

Schauen Sie gerne auch in das Inhaltsverzeichnisdes Bandes.

Bettina Gruber/Rolf Parr (Hg.): »Linker Kitsch. Bekenntnisse - Ikonen - Gesamtkunstwerke«, Paderborn: Wilhelm Fink 2015

Gibt es einen spezifisch ›linken‹ Kitsch in Abgrenzung zu politisch ›rechtem‹? Dieser vernachlässigten, für das Verständnis ›linken Denkens‹ seit der Französischen Revolution aber wichtigen Frage gehen die Beiträge dieses Bandes nach. Gezeigt wird, dass ›linkes‹ Denken aus ganz anderen Gründen kitschanfällig ist als sein ›rechtes‹ Pendant, auch wenn die Pathosformeln sich mitunter frappierend ähneln. Denn während rechte Ideologien den Veränderungsdruck der Moderne kompensieren, streben linke eher danach, ihn nach dem Motto ›Mehr desselben‹ zu überbieten. Dieses Phänomen ›linker Kitsch‹ nimmt der Band anhand von sprachlichen, bildlichen und filmischen Beispielen in historischer wie auch theoretischer Perspektive in den Blick, sodass es in seinem konstitutiv transmedialen Charakter zur Geltung kommt.

Thomas Ernst: »Literatur und Subversion«, Bielefeld: transcript 2014

Es ist bis heute eine höchst umstrittene Frage, ob und wie literarische Texte als eine Form politischen Schreibens betrachtet werden können. In einer kritischen Auseinandersetzung mit historischen und theoretischen Konzepten entwickelt Thomas Ernst hierzu ein komplexes literatur- und kulturwissenschaftliches Analysemodell für die Gegenwart, das von einem differenzierten Begriff der Subversion ausgeht. Mit diesem Instrumentarium gelingt es, drei exemplarische Felder der politischen Gegenwartsprosa - die avancierte Popliteratur (Meinecke), die »Migrationsliteratur« (Zaimoglu) und die »Untergrundliteratur« (Social Beat) - auf ihre subversiven Potenziale und ästhetischen Aporien hin zu untersuchen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Autors, beim Transcript Verlag oder durch eine Einsicht in das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung.

Rolf Parr: »Die Fremde als Heimat. Heimatkunst, Kolonialismus, Expeditionen«

›Heimat‹ ist ein Konstrukt, ein erinnertes Ideal, das im Hier und Jetzt nicht mehr eingelöst werden kann und daher als Utopie in die Zukunft projiziert wird.

Wie aber sieht es aus, wenn dieses zeitliche Szenario von Heimat verräumlicht und statt in einer unbestimmten Zukunft in einer ganz konkreten Fremde eingelöst werden soll? Dann entstehen auf der Rückseite des Verhältnisses von Fremde und Heimat ebenso merk- wie denkwürdige Modellierungen von Heimat, die insbesondere in der Zeit zwischen 1880 und 1930 prägnant beobachtet werden können. Was im Mutterland nur noch Erinnerung an eine ferne Vergangenheit sein kann, soll in den Kolonien zeitgleich zurückgewonnen werden. Die rückwärtsgewandte Blickrichtung der Heimatkunstbewegung und die vorwärts gerichtete der kolonialen Utopie fallen hier tendenziell zusammen.

Rolf Parr nimmt vor allem drei brisante Konstellationen diskursanalytisch in den Blick: erstens die Südafrika- Begeisterung deutscher Schriftsteller während der Burenkriege (1899 bis 1902). Sie geht einher mit der Idee einer nachgeholten Heimatkunst, in der Südafrika zu einer Art deutschem ›Adoptiv-Vaterland‹ wird.

Zweitens untersucht Parr die koloniale Inbesitznahme von Fremde als Heimat, an der sich die deutsche Kolonialliteratur abarbeitet, und drittens die der Expeditionsreisen in der Zwischenkriegszeit mit ihrer symbolischen Inbesitznahme der Fremde für die Heimat. Letztere ist verknüpft mit einem Denkmodell von Erkundungen der Ferne bei anschließender Rückkehr zur Heimatbasis.

Diese drei Modellierungen von Heimat – einer Heimatkunst ›out-of-area‹, einer Ver-Heimatung der Fremde im Sinne des Kolonialismus und schließlich das Explorations-Modell der Expeditionen – entstehen zwar nacheinander, sind aber spätestens seit den 1910er Jahren parallel zueinander anzutreffen und reichen mit ihren ›Ausläufern‹ bis hinein in die 1950er Jahre: Nun sind Heimat- und Expeditionsfilme zwei der wichtigen Genres im Kino der Nachkriegszeit.

Konstanz: Konstanz University Press 2014. 250 Seiten, 24 s/w. Abb., kartoniert, ca. € 29,90 €, ISBN 978-3-86253-051-9.

»Guy Helminger. Ein Sprachanatom bei der Arbeit« (Hg. von Rolf Parr, Thomas Ernst und Claude D. Conter)

Der vorliegende Band mit den drei im Sommersemster 2012 an der Universität Duisburg-Essen erstmals gehaltenen Poetikvorlesungen von Guy Helminger, ergänzt um Aufsätze von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Luxemburger Centre national de littérature Mersch, der Université du Luxembourg und der Universität Duisburg-Essen, ist das Resultat einer seit längerer Zeit bestehenden, grenzüberschreitenden produktiven Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen, vor allem aber auch das Ergebnis des gemeinsamen (nicht nur wissenschaftlichen) Interesses an der Literatur Luxemburgs. Ziel des Bandes ist es, über die bereits vorliegenden Rezensionen, Autorenportraits und vereinzelten wissenschaftlichen Aufsätze hinaus die enorme Spannbreite des Schreibens von Guy Helminger aufzuzeigen. Damit verbunden sollen seine Poetikvorlesungen neue Zugänge zu seinen Texten eröffnen. Gezeigt wird Helminger dabei als ein »Sprachanatom bei der Arbeit«, was durchaus emphatisch zu nehmen ist, denn wer sich die Poetikvorlesungen auf der beiliegenden DVD nicht nur anhört sondern auch genau anschaut, wird schnell verstehen, dass Dichten ›Arbeit‹ auch in einem körperlichen Sinne sein kann.

Andreas Erb & Norbert Scheuer: »VON HIER AUS«

In ihrem Buch »VON HIER AUS« untersuchen Norbert Scheuer und LuM-Dozent Andreas Erb den Ort Kall in der Eifel und seine Umgegend. Dabei stehen Norbert Scheuers Texte mit Wechselspiel mit Andreas Erbs Collagen. Der Band ist beim Lilienfeld Verlag erschienen.

Corinna Schlicht/Thomas Ernst: »Körperdiskurse«

Das Buch »Körperdiskurse. Gesellschaft, Geschlecht und Entgrenzungen in deutschsprachigen Liedtexten von der Weimarer Republik bis zur Gegenwart.« von Corinna Schlicht und Thomas Ernst ist im April 2014 beim Universitätsverlag Rhein-Ruhr erschienen. Die Kurzbeschreibung lautet:

Der menschliche Körper wird in den Kulturwissenschaften und dort insbesondere in der Geschlechterforschung als eine Größe verstanden, die nicht jenseits ihrer diskursiven Konstruktion wahrgenommen werden kann. Künstlerische Werke sind die herausragenden Reflexionsorte, an denen die Körperdiskurse einer bestimmten Kultur beleuchtet werden. Dabei variieren Semantik und Wertungen je nach historischem Diskurszusammenhang, in dem Körper, ihre Zustände, ihr Begehren und ihre kulturelle Wahrnehmung zum Gegenstand werden. Die literaturwissenschaftlichen Beiträge des vorliegenden Bandes untersuchen die künstlerische Reflexion über Körper am Beispiel deutschsprachiger Liedtexte, wie sie sich im 20. Jahrhundert vom Chanson der Weimarer Republik über die Popmusik, den Punk und das politische Lied bis hin zum Rap entwickelt haben.

Frühere Auszeichnungen unserer Studierenden

2017

  • Die Studentinnen Leonie Nennstiel und Julia Oppenberg erhalten den Förderpreis des LfM-Bürgermedienpreises für ihren Film "Urbane Lesarten".

2016

2015

2014

  • Beim LfM-Bürgermedienpreis 2014 erhalten die Filme von Veronika Mach und Kristina Dann über den Tänzer Pedro Romero in der Kategorie Newcomer sowie von Eva Krämer und Marco Cannata über die Band The Day in der Kategorie Sehenswert den Anerkennungspreis.
  • Unsere LuM-Absolventinnen und Promovendinnen Victoria Bläser und Susanne Pahl verbringen einen Monat an unserer Partner-Universität Duke University in den USA.
  • Maria Reger aus dem sechsten LuM-Jahrgang wurde zum Herbstsemester 2014 in das PhD-Studienprogramm der University of Connecticut aufgenommen und wird dort im Fach German Studies promovieren.

2013

2012

2011

  • LuM-Absolventin Vera Vester tritt zum 2.11.2011 ihre Ausbildung in der Kompaktklasse der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München an.
  • Jens Jacob erreicht beim Bürgermedienpreis der Landesanstalt für Medien NRW in der Kategorie »Beitrag (Lern- und Lehrredaktionen)« den mit 1.000 € dotierten ersten Platz mit seinem Beitrag »Der Lichtkünstler Jörg Rost«.
  • In derselben Kategorie erhielten Mareille Landau und Vera Vester mit ihrem Beitrag »Die Narbe bleibt - Weichen für den Tagebau Garzweiler II« eine mit 250 €  dotierte Nominierung.
  • Pia Eschenbrücher und Marieke Wolf werden mit ihrem Film »Schatten sind viele - Bruckhausen 2011« vom Bochumer Filmfestival »Blicke« nominiert.

2010

  • Jennifer Polzin und Anna Neifer werden im Grimme-Institut Marl mit dem GrimmePott für ihren Kurzfilm »Brücke« ausgezeichnet, der im Rahmen des Seminars »Literatur im Fernsehen: Ruhr 2010 - Schrift und Literatur« entstanden ist.
  • Pia Eschenbrücher und Marieke Wolf erhalten den Förderpreis in der Kategorie »Einzelbeitrag« beim Bürgermedienpreis für besonders kreative Programmleistungen und herausragende Beiträge der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) für ihren im ersten Semester gedrehten zweiminütigen Film »Stolpersteine«.

Archiv

Leitung

Univ.-Prof. Dr. Rolf Parr
rolf.parr@uni-due.de
Raum: WST-A.07.05, Campus Essen
Telefon: 0201-183-3426

Stellvertretende Leitung und Studienberatung

Dr. Hanna Köllhofer
hanna.koellhofer@uni-due.de
Raum: WST-A.07.12, Campus Essen
Telefon: 0201-183-3425

Sekretariat

Stefanie Fleischer-Pantazis
stefanie.fleischer-pantazis@uni-due.de
Raum: WST-A.07.04, Campus Essen
Telefon: 0201-183-4190
Öffnungszeiten:
Mo - Do 9:00-13:00
und 14:00-15:30 Uhr

Postanschrift

Literatur und Medienpraxis
Fakultät für Geisteswissenschaften
Universität Duisburg-Essen
Berliner Platz 6-8
45127 Essen

Der Weg zu uns

Hier finden Sie Hinweise zur Anfahrt.

Lehrprojekt: com.POTT

com.POTT ist das Video/TV-Kultur-Magazin des Masterstudiengangs, das aus studentischen Beiträgen zu unterschiedlichen kulturellen Themen erstellt wird. Die Filme werden jeweils in den Seminaren erarbeitet, die gemeinsam mit LiteraturwissenschaftlerInnen und Praxisdozenten aus dem Filmbereich geleitet werden. Hier finden Sie in com.POTT shorts die 2-Minüter aus dem 1. Semester, in com.POTT Das Kulturmagazin die 5-Minüter aus dem zweiten Semester und die 10-Minüter aus den Praxisseminaren des 3. Semesters. In com.POTT spezial können Sie die Masterfilme unserer Absolventen sehen.

Hier kommen Sie zu dem Magazin: com.POTT

LuM-Webredaktion »Digitur – Literatur in der digitalen Welt«

Das Blog der studentischen Webredaktion des Studiengangs »Literatur und Medienpraxis« ist am 9. Dezember 2013 gelauncht worden und war schon im Januar 2014 das produktivste und meistbesuchte Weblog, das auf den Seiten der UDE gehostet wird.

LuM-Webredaktion »Internationaler Literaturpreis on blog«

Seit dem Sommersemester 2014 arbeiten LuM-Studierende am Weblog Internationaler Literaturpreis on blog des Haus der Kulturen der Welt in Berlin, seit August 2014 hat eine LuM-Webredaktion die redaktionelle Leitung des ILP-Blogs inne.