Bessere Sozialpolitik durch technologischen Wandel? Ansätze und Ausblicke

Anwendungen von Künstlicher Intelligenz (KI) wird das Potenzial zugeschrieben, positive Effekte auf das Gemeinwohl, die Qualität sozialstaatlicher Leistungsgewährung und die Arbeitsweisen von öffentlicher Sozialverwaltung und Sozialen Diensten zu haben. Effizienzdefizite, mangelnde Bürgerfreundlichkeit und Zugänglichkeit des Sozialstaats, aber auch der Fachkräftemangel in Verwaltungen und Sozialen Diensten sollen damit abgemildert werden.

Wir laden dazu ein, die Implikationen von KI für Verwaltung und Soziale Dienste anhand von Impulsen zu den folgenden sozialstaatlichen Anwendungsfeldern zu diskutieren.

  • Automatisierte Entscheidungsfindung im Sozialstaat: Aktueller Stand und gesellschaftliche Auswirkungen
  • Diskriminierung und Fairness in der algorithmischen Entscheidungsfindung
  • Datengestützte Berufsorientierung: Jugendberufsagenturen als Schnittstellenakteur bei dem Übergang Schule-Arbeitswelt
  • Chatbots in der kommunalen Grundsicherung als Beispiel für automatisierte Kommunikation

Die Veranstaltung findet in Präsenz im Gerhard-Mercator-Haus der Universität Duisburg-Essen (Campus Duisburg) statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, die Zahl der Plätze ist begrenzt.

Zur Anmeldung

Programm

09:00 Uhr

Ankommen

 

09:30 Uhr

Begrüßung und Einführung

10:00 Uhr

Eröffnungsvortrag: Die Datafizierung des Sozialstaates - empirische Befunde aus der Technik- forschung

Dr. Doris Allhutter (Österreichische Akademie der Wissenschaften)

10:30 Uhr

Diskussion

 

11:00 Uhr

Kaffeepause

 

11.30 Uhr

Parallele Arbeitsgruppen (Input und Diskussion)

 

Arbeitsgruppe1

Arbeitsgruppe 2

 

Chatbots in der kommunalen Grundsiche- rung als Beispiel für automatisierte Kom- munikation

Dr. Daniel Knuchel (Universität Zürich)

Dr. Daniela Böhringer / Dr. Max Kaufmann / Marie-Julie Althof (Universität Duisburg-Es sen)

Automatisierte Entscheidungsfindung im Sozial- staat: Aktueller Stand und gesellschaftliche Aus- wirkungen

Prof. Dr. Christian Pentzold (Universität Leipzig)

12:30 Uhr

Mittagspause

13.15 Uhr

Parallele Arbeitsgruppen (Input und Diskussion)

 

Arbeitsgruppe 3

Arbeitsgruppe 4

 

Diskriminierung und Fairness in der algo- rithmischen Entscheidungsfindung

Prof. Dr. Christoph Kern (LMU, München)

Datengestützte Berufsorientierung: Jugend- berufsagenturen als Schnittstellenakteur bei dem Übergang Schule-Arbeitswelt

Dr. Lutz Goertz (mmb-Institut, Essen)

14:30 Uhr

Kaffeepause

 

15:00 Uhr

Mit moderner Technologie Sozialpolitik besser machen? Abschlussdiskussion

Prof. Christoph Bieber (Universität Duisburg-Essen, Direktor DIFIS-SOFO)

Dr. Wiebke Lang, Reform des Sozialstaats, Sozialplanung und -berichterstattung (VIA4), (Ministe- rium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, NRW)

Christina Willems (Universität Erfurt) (angefragt)

Dr. Georg Worthmann (G.I.B. – Gestaltung, Innovation und Beratung in der Arbeits- und Sozialpolitik GmbH)

Kommunaler IT-Dienstleister (angefragt)

Graphic Recording: Blitzlichter aus den Arbeitsgruppen

16:30 Uhr

Verabschiedung