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Marina Ruth
Veranstaltungen, Tagungen, Workshops
26.03.2026
Zugänglichkeit gestalten, Funktionalität sichern – Modernisierungsperspektiven für den Sozialstaat. Gerhard-Mecator-Haus, Campus Duisburg (Gebäude LR). Weitere Informationen
Im aktuellen Diskurs um die deutsche Sozialpolitik lassen sich zwei übergreifende Debattenstränge identifizieren: Einerseits wird Komplexitätsreduktion und Bürokratieabbau gefordert. Andererseits soll die Zugänglichkeit für Bürger*innen verbessert werden und die Niedrigschwelligkeit sozialer Sicherungssysteme erhöht werden. Im Kern geht es demnach um die Frage, ob und inwiefern die Funktionsfähigkeit des Sozialstaates verbessert werden und zugleich auch seine Zugänglichkeit für die Bürger*innen erhöht werden kann.\r\n\r\nVor dem Hintergrund dessen führt die Tagung unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven auf Zugänglichkeit und Funktionalität im sozialstaatlichen System zusammen und möchte die Aktivitäten des Forschungsfeldes 5 (Sozialpolitik als Prozess) im DIFIS mit den aktuellen Debatten in den Dialog bringen. Dazu beleuchten wir in vier Panels die Rolle der Sozialen Arbeit, der digitalen Transformation, der Sozialpolitik in der Kommune sowie von Schnittstellen im Sozialstaat. Aus der Perspektive der Adressat*innen und der Nutzer*innen geht es um die Umsetzung von Rechtsansprüchen, der Orientierung an Lebenslagen, der politischen Beteiligung an der Ausgestaltung und des „Gebrauchswerts“ der Leistungen sowie um Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Aus der Perspektive der Beschäftigten in der Sozialverwaltung und in der Sozialen Arbeit stehen Fragen der Professionalisierung, der Arbeitsbedingungen und der Professionsethik im Fokus; außerdem die Rolle Sozialer Arbeit und ihrer Organisationen als advokatorische Interessenvertretung. Aus der Perspektive der Institutionen wird nach Potenzialen einer rechtkreisübergreifenden Zusammenarbeit, nach der Verknüpfung von Leistungen auf unterschiedlichen Ebenen, und nach Auswirkungen und Gestaltungspotenzialen der digitalen Transformation gefragt. Auf dieser Basis bearbeiten die Beteiligten des Forschungsfeldes die drei Schwerpunktthemen Soziale Arbeit als politische Akteurin, Sozialpolitik in der Kommune sowie die digitale Transformation.\r\n\r\nDen Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion, in der Wissenschafter*innen mit Vertreter*innen der Sozialstaatskommission diskutieren.
(Ansprechpartner*in: Marina Ruth).
23.09.2025
Am I on a road to nowhere? – Transitionen von der Schule in weitere (Aus)Bildungswege für marginalisierte junge Menschen. Ad-Hoc-Gruppe 7, 42. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg.
Im interaktiven Dialogforum werden die Mechanismen sozialer Ungleichheit und die institutionellen Rahmenbedingungen von Bildungsübergängen differenziert entlang der Fragen beleuchtet, welche Konsequenzen (nicht) erfolgreiche Übergänge von jungen Menschen aus marginalisierten Gruppen für Arbeitsmarkt und Gesellschaft haben und welche Relevanz vor diesem Hintergrund institutionalisierten Unterstützungssystemen zukommt.
Chairs: Susanne Enssen und Marina Ruth (Institut Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg-Essen)
Präsentationen:
Zwischen Maßnahme, Warteschleife und Ausbildung – Bildungsverläufe marginalisierter Jugendlicher in den Beruf (Maria Richter | Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI), Deutschland)
Eine Berufsorientierung für alle? Wie berufliche Orientierung auch für marginalisierte junge Menschen gelingen kann (Birgit Reißig | Deutsches Jugendinstitut e.V., Deutschland)
Regionale Ungleichheiten und institutionelle Rahmenbedingungen bei der Bildungsintegration junger Geflüchteter (Oliver Winkler | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Deutschland)
Investigating Immigrant Students’ Educational Choices and Dropout Rates: A Comparative Perspective on Iceland, Denmark, Germany, and Hungary (Markus Kohlmeier | University of Iceland, Iceland)
(Ansprechpartner*innen: Susanne Enssen, Marina Ruth).
23.07.2025
Digitaler Wissenschaft-Praxis-Dialog Armuts(folgen)prävention für Kinder und Jugendliche - Kita-Sozialarbeit als Akteurin der Armuts(folgen)prävention. online.
Die digitale Veranstaltungsreihe im Arbeitsforum Armuts(folgen)prävention für Kinder und Jugendliche (Forschungsfeld 5 "Sozialpolitik als Prozess") des Deutschen Instituts für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) möchte unterschiedliche Aspekte des Themenbereichs in einem Wissenschaft-Praxis-Dialog aufgreifen. Dabei wird ein breites Verständnis von Armut zugrunde gelegt, das verschiedene Dimensionen umfasst und insbesondere eine infrastrukturelle und ressortübergreifende Perspektive einbezieht. Impulse aus wissenschaftlicher und umsetzender Perspektive und viel Diskussionszeit sollen Austausch und Vernetzung dialogorientiert fördern.
(Ansprechpartner*in: Marina Ruth).
24.06.2025
Bildung und Teilhabe – rechtliche und praktische Chancen. Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW, Hagen.
Kinder und Jugendliche wollen an der Gesellschaft teilhaben. Für sie sind der Schulbesuch und die Gestaltung ihrer Freizeit wichtige Teile ihres Lebens. Doch wer hilft, wenn dies infolge von Armut nicht oder nur eingeschränkt möglich ist? Seit über zehn Jahren sind im Sozialrecht für bedürftige Kinder und Jugendlichen Leistungen zu Bildung und Teilhabe vorgesehen. Kommen diese aber immer an? Der Praxisworkshop richtet sich an Mitarbeitende in der Sozial- und allgemeinen Kommunalverwaltung, in der Sozialen Arbeit, Schulsozialarbeit und an Schulen sowie an Wohlfahrtsverbände und Träger von Angeboten im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets; ebenso an Forschende und Verantwortliche in der Politik.
(Ansprechpartner*in: Marina Ruth).
13.06.2024
Kindertagesbetreuung als soziale Infrastruktur . Online via Zoom (Zugangslink nach der Anmeldung), 14:00 bis 16:00 Uhr.
Die digitale Veranstaltungsreihe im Arbeitsforum Armuts(folgen)prävention für Kinder und Jugendliche (Forschungsfeld 5 „Sozialpolitik als Prozess“) des Deutschen Instituts für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) möchte unterschiedliche Aspekte des Themenbereichs in einem Wissenschaft-Praxis-Dialog aufgreifen.
(Ansprechpartner*in: Marina Ruth).
21.11.2023
Workshop: Beratungs-, Kooperations- und Koordinationspflichten Wie kann man Leistungsberechtigte besser erreichen? digital.
(Ansprechpartner*in: Marina Ruth).
22.06.2022 bis 22.06.2022
Teilhabe an beruflicher Qualifizierung 4.0 stärken: Forschungsbasierte Gestaltungskonzepte für berufsbildende Schulen im digitalen Wandel. Stiftung Mercator. Essen.
(Ansprechpartner*innen: Dr. Monique Ratermann-Busse, Philipp Hackstein, Marina Ruth).
29.04.2022 bis 29.04.2022
Zukunftswerkstatt im Projekt BeQua 4.0. Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg, Gerhard-Mercator-Haus, hybrid.
(Ansprechpartner*innen: Dr. Monique Ratermann-Busse, Philipp Hackstein, Marina Ruth).
24.09.2019
Experten-Workshop „Schnittstellen in der Sozialpolitik“, Abschlussveranstaltung zum Projekt „Schnittstellen in der Sozialpolitik: Differenzierung und Integration in der Absicherung sozialer Risiken (SoPoDI)“. Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg.
(Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Martin Brussig, Dr. Susanne Drescher, Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey, Linda Hagemann, Marina Ruth, Dr. Caroline Richter).