Aktivitäten des Forschungsbereichs Schulentwicklung und Digitalisierung

Der Kompetenzverbund lernen:digital auf der Didacta 2026 in Köln

Ayşegül Serpemen und weitere Mitarbeitende der Transferstelle informierten am lernen:digital-Stand Lehrkräfte, Schulleitungen, Studierende, Landesinstitute und weitere interessierte Akteur:innen über die Arbeit des Kompetenzverbund. Zudem wurden Einblicke in die vielfältigen Produkte gegeben, die in den vergangenen 3,5 Jahren Projektlaufzeit in den vier Kompetenzzentren entstanden sind. 

Am Stand konnten Besucher:innen unter anderem entdecken:

  • Broschüren mit Fort- und Weiterbildungsangeboten, Unterrichtskonzepte mit direkten Links sowie weiteres Anschauungsmaterial aus den Projekten
  • die lernen:digital-Magazine zu Künstlicher Intelligenz und digitaler Souveränität
  • sowie zahlreiche Goodies

Wir danken herzlich für das große Interesse an unserem Stand und die vielen anregenden Gespräche!

Kompetenzverbund lernen:digital (Hrsg.) (2026). Fortbildungs- und Professionalisierungsangebote: Schulentwicklung. Potsdam.

Veröffentlichung bei lernen:digital: Neue Auflage der Broschüre „Fortbildungs- und Professionalisierungsangebote: Schulentwicklung“ verfügbar

Veröffentlichung bei lernen:digital: Neue Auflage der Broschüre „Fortbildungs- und Professionalisierungsangebote: Schulentwicklung“ verfügbar

Die neue Broschüre bietet mit zahlreichen Beiträgen aus allen Projektverbünden des Kompetenzzentrums Schulentwicklung praxisnahe Einblicke in die entstandenen Fort- und Weiterbildungen, Materialien und Konzepte – inklusive direkter Verlinkungen zu den jeweiligen Angeboten.

Koordiniert von Ayşegül Serpemen ist die neue Auflage jetzt abrufbar: https://lernen.digital/wissen-und-formate/publikationen/?article=a7bd4475-10a4-11f1-9203-a6d692f24734

„School Development and AI Agency Research Lab (SD-AI)“ erhält UA Ruhr-Förderung

Das „School Development and AI Agency Research Lab (SD-AI) – AI Accountability at all Levels of the Education System?“ erforscht Schulentwicklung unter Berücksichtigung der Handlungsfähigkeit (Agency) und Verantwortlichkeit (Accountability) bei der Implementierung künstlicher Intelligenz (KI) auf verschiedenen Ebenen des Schulsystems. Die Nutzung von KI und deren Anwendung im Schulsystem schafft eine soziotechnische Umgebung, in der KI-Systemen eine Handlungsfähigkeit zugeschrieben wird. Dabei drängt sich die Frage auf, ob epistemische Verantwortlichkeit unter Wahrung eigener Handlungsfähigkeit in komplexen soziotechnischen Umgebungen gewährleistet werden kann, wenn KI im Schulsystem eingesetzt wird.

SD-AI erweitert bisherige Forschungsansätze, die vorrangig den KI-Einsatz im Unterricht und die Nutzung durch Schüler:innen in den Blick nehmen (Mikroebene), um Fragen nach Schulleitungshandeln, Lehrkräftekooperation und Fortbildungen (Mesoebene) sowie schulischen Unterstützungssystemen und bildungspolitischen Vorgaben (Makroebene). Ziel ist u.a. die Entwicklung eines theoretischen Modells zur Rolle von KI in der Schulentwicklung auf den verschiedenen Ebenen des Schulsystems und den zugehörigen Handlungsfähigkeiten und Verantwortlichkeiten im sozio-technischen Umfeld.

In Workshops wird das Theoriemodell durch Expert:innen aus Wissenschaft, schulischer Praxis und Bildungsadministration geprüft, validiert und feinjustiert. Die Workshops werden durch Gastvorträge international renommierter Wissenschaftler:innen gerahmt. Darüber hinaus wird eine experimentelle Designstudie mit Lehrpersonen und Schulleitungen durchgeführt, um den Einsatz von KI in Schulen für bestimmte Bereiche der Schulentwicklung unter kontrollierten Bedingungen im Vergleich zu unkontrollierter KI-Nutzung zu untersuchen.

SD-AI ist Teil des PostdocLab-Förderprogramms des UA Ruhr College for Social Humanities und wird von Dr. Manuela Endberg (UDE, Institut für Schulentwicklung) und PD Dr. Ramona Lorenz (TU Dortmund, Institut für Schulentwicklungsforschung) durchgeführt.

Projektlaufzeit: 15.04.2026 – 14.10.2027

Förderung: UA Ruhr College for Social Humanities – Funding Programme PostdocLab 

Foto: Phil Dera / CC BY 4.0

Diskussionsforum auf der Transfertagung 2025

Im Rahmen der Tagung "Transfer in der Bildung verstehen und gestalten", die vom 04.-05.12.2025 am GLS Campus Berlin stattfand, bot das Diskussionsforum 'Multiplikator:innen als Schlüsselakteure für gelungenen Transfer in der Lehrkräftefortbildung?!' einen Überblick über verschiedene Teilprojekte der Transferstelle im Kompetenzverbund lernen:digital. 

Dr. Manuela Endberg begrüßte die Teilnehmenden und leitete durch das Diskussionsforum. Nach kurzen Impulsen von Matthias Kramer, Elisa Held (DIE Bonn) und Dr. Fabian Rösch (Universität Potsdam) ging es in Kleingruppen in durchaus lebhafte Diskussionen. Wir bedanken uns bei den Organisator:innen der Tagung für die Gelegenheit zur Durchführung dieses Diskussionsforums.

Erfolgreiche Disputation

Die AG Bildungsforschung und das Team des Forschungsbereichs Schulentwicklung und Digitalisierung gratulieren Lara-Idil Engec zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertation mit dem Titel: "Steuerungspotenziale intermediärer Akeure: Gestaltungsprozesse staatlicher Unterstützungssysteme für digitalisierungsbezogene Schulentwicklung".

Am Donnerstag, 02.10.2025 präsentierte Lara-Idil Engec die wichtigsten Erkenntnisse ihrer Dissertation und absolvierte die anschließende Kollegialprüfung mit Bravour!

Symposium: 'Formen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis als Element von Transfer im Kompetenzverbund lernen:digital'

Im Rahmen der Tagung „Digitale Transformation für Schule und Lehrkräftebildung gestalten“, die vom 29.-30.09.2025 an der Universität Potsdam stattfand, bot das Symposium 'Formen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis als Element von Transfer im Kompetenzverbund lernen:digital' spannende Einblicke in die Arbeitszusammenhänge und Ergebnisse verschiedener Projekte im Kompetenzverbund lernen:digital. 

Organisiert von den Chairs Ayşegül Serpemen (Universität Duisburg-Essen, Deutschland) und Christian Jäntsch (Universität Potsdam) gerahmt von einer Diskussion durch Stefan Marien (Schulleiter, Oberstufenzentrum Ästhetik und Technik Berlin) versammelte das Sympoisum Beteiligte aus den Projektverbünden WÖRLD, DigiSchuKuMPK, SchuDiDe und DigiNIC. 

Symposium 'Qualifizierte Multiplikator:innen als Schlüssel für digitalisierungsbezogene Lehrkräftefortbildung?!‘

Mit drei Beiträgen aus dem Arbeitsbereich 'Qualifizierung von Multiplikator:innen' der Transferstelle im Kompetenzverbund lernen digital und einer Diskussion von Dr. Götz Bieber fand am 23.09.2025 das von Dr. Manuela Endberg und Dr. Eric Richter initiierte Symposium ‚Qualifizierte Multiplikator:innen als Schlüssel für digitalisierungsbezogene Lehrkräftefortbildung?!‘ im Rahmen der Sektionstagung empirische Bildungsforschung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) sowie der Kommission für Bildungsplanung, Bildungsorganisation und Bildungsrecht (KBBB) an der Universität Duisburg-Essen statt. 

Rückblick auf das 7. Treffen des Arbeitskreises „Multiplikator:innen“ 13.–14. Mai 2025, College for Social Sciences and Humanities, Essen

Am 13.–14. Mai 2025 kamen Expert:innen aus Wissenschaft & Praxis in Essen zusammen, um sich zur Qualifizierung von Multiplikator:innen in der digitalen Bildung bundeslandübergreifend auszutauschen.

💡 Impulse u. a. aus Bayern & Sachsen-Anhalt
📊 Einblicke in Ergebnisse und Prozesse der Transferstelle des Kompetenzverbund lernen:digital
🌍 World-Café mit intensivem Austausch
📌 Ausblick auf gemeinsame Ziele & nächste Schritte

Am 13. und 14. Mai 2025 fand das siebte Treffen des Arbeitskreises „Multiplikator:innen“ in den Räumen des College for Social Sciences and Humanities der UA Ruhr in Essen als erstes Präsenztreffen nach bisher virtuell durchgeführten Arbeitstreffen statt. Der Arbeitskreis „Multiplikator:innen“ wurde im September 2023 vom Forschungsteam der Universität Duisburg-Essen im Rahmen der Beteiligung an der Transferstelle des Kompetenzverbund lernen:digital initiiert und bringt seitdem bundeslandübergreifend Vertreter:innen aus der Wissenschaft, den Bildungsministerien, Landesinstituten und staatlichen Fortbildungsakademien rund um den Schwerpunkt Multiplikator:innen, d.h. Fortbildner:innen und Berater:innen in den Fortbildungs- und Unterstützungssystemen, in einen ko-konstruktiven Dialog.

Zum Präsenztreffen kamen 20 Teilnehmende verschiedener Institutionen aus insgesamt 10 Bundesländern zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Qualifizierung von Multiplikator:innen in der digitalen Bildung auszutauschen und die weitere bundeslandübergreifende Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Weitere Impressionen des 7. Treffen des Arbeitskreises „Multiplikator:innen“ am 13. und 14.05.2025 in Essen

Stellungnahme KI im Klassenzimmer

Stellungnahme zu KI in Schule und Unterricht von Prof. van Ackeren-Mindl gemeinsam mit dem Team des Forschungsbereichs Schulentwicklung & Digitalisierung für Enquete-Kommission des Landtag NRW

Prof. Isabell van Ackeren-Mindl hat als Sachverständige unter Mitarbeit von Manuela Endberg, Lara-Idil Engec und Ayşegül Serpemen als Team im Forschungsbereich Schulentwicklung und Digitalisierung in der Arbeitsgruppe Bildungsforschung eine schriftliche Stellungnahme im Rahmen der Enquetekommission „Künstliche Intelligenz – Für einen smarten Staat in der digitalisierten Gesellschaft“ für die Anhörung „KI im Klassenzimmer“ verfasst.

Die Stellungnahme wurde entlang eines durch alle aktuell im Landtag vertretenen Fraktionen abgestimmten Fragenkatalog erstellt. Die Verfasserinnen haben aus einer dezidiert pädagogischen bzw. bildungswissenschaftlichen Perspektive Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken von „KI im Klassenzimmer“ beleuchtet. Bei den Ausführungen standen vier Schwerpunkte im Fokus:

  • Rechtliche, technische und organisatorische Voraussetzungen für den Einsatz von
  • KI im Klassenzimmer
  • Inklusion und soziale Teilhabe
  • Kompetenzentwicklung und Lehrkräftebildung
  • Pädagogische Gestaltung, Evaluation und Wissenstransfer

Die Stellungnahme ist als Parlamentspapier im Internet unter dem folgenden Link abrufbar: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMST18-2826.pdf

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