CAMPUS:AKTUELL-Forschung 2010

  • 28.12.2010

    Hilfe für eine Trauminsel

    Türkisblaues Wasser, weißer Sandstrand und schillernde Fische. Tioman gehört sicher zu den schönsten Eilanden der Welt. Heute ist die kleine, tropische Insel im Südchinesischen Meer kein Geheimtipp mehr – und gerade durch diese Beliebtheit werden Umweltprobleme relevant. Dass die natürlichen Ressourcen künftig umsichtiger genutzt werden, dafür setzt sich ein Projekt im Fachgebiet Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft ein.

  • 23.12.2010

    Forschung für sauberes Wasser

    Trinkwasser kommt in Deutschland aus jedem Wasserhahn. Was aber notwendig ist, um Grund- oder Oberflächenwasser trinkbar zu machen, darüber denkt man im Alltag kaum nach. Wie wichtig die Forschung um eine ständige Optimierung der Wasseraufbereitung ist, zeigt ein gemeinsames Projekt der Fachgebiete Verfahrenstechnik / Wassertechnik sowie Mechanik und Robotik. „BaCaMe“ (Backwash Capillary Membrane) wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund 700.000 Euro gefördert.

  • 22.12.2010

    Lebererkrankungen früher erkennen

    Damit Lebererkrankungen künftig früher diagnostiziert und besser behandelt werden können, forscht das PROFILE Konsortium Ruhrgebiet an der Entwicklung neuer Medikamente, neuer Diagnoseverfahren und an Markern die anzeigen, inwieweit eine Therapie anspricht. Das Konsortium, an dem auch ForscherInnen der Medizinischen Fakultät beteiligt sind, wird jetzt mit rund fünf Millionen Euro vom NRW-Wissenschaftsministerium unterstützt.

  • 15.12.2010

    Ernüchterndes Ergebnis: Stakeholder-Partizipation in Tadschikistan

    Zusammen mit dem Institut für Entwicklungsethnologie und Angewandte Sozialforschung in Bonn forscht das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) zu „Partizipation in der Landesentwicklung und entwicklungspolitischen Zusammenarbeit in Zentralasien am Beispiel von Kirgistan und Tadschikistan“. Unter dem Titel „Partizipation in der nationalen Entwicklungsplanung und -implementierung in Tadschikistan“ ist jetzt das zweite Working Paper in der Publikationsreihe des Projekts erschienen.

  • 14.12.2010

    Wie Prävention in der Praxis gelingt

    Von der einst „schönen neuen Arbeitswelt“ ist die Informationstechnik-Branche (IT) inzwischen weit entfernt: Der Preis- und Kostendruck im Projektgeschäft mit immer engeren Zeit- und Budgetvorgaben bringt viele Beschäftigte an die Leistungsgrenze. Psychische Erschöpfungszustände sind unter IT-SpezialistInnen weit verbreitet. Die Ursachen für Stress und Burnout und wie man in der Praxis vorbeugen kann, untersucht eine aktuelle Publikation aus dem Institut Arbeit und Qualifikation. Der Sammelband enthält die Ergebnisse des dreieinhalbjährigen BMBF-geförderten Projektes „Demografischer Wandel und Prävention in der IT-Wirtschaft“.

  • 08.12.2010

    Leiharbeit betrifft IngenieurInnen

    Knowhow wird eingekauft: Seit Mitte der 1990er Jahre übertragen Automobilhersteller offenbar nicht nur Teile der Produktion, sondern zunehmend auch Aufgaben in Forschung und Entwicklung auf Zulieferer und spezialisierte Entwicklungsdienstleister. Weil Automobile immer komplexer werden, machen sie sich so das weit gefächerte und spezialisierte Entwicklungswissen dieser Unternehmen zugänglich. Das zeigt eine aktuelle Studie aus dem Institut Arbeit und Qualifikation.

  • 06.12.2010

    UDE-Beitrag im Wissenschaftsmagazin NATURE GENETICS

    Gesichtsveränderungen, wie nach außen abfallende Lidachsen, unterentwickelte Jochbögen, kleine fehlgebildete Ohren und ein kleines Kinn sind die auffälligsten Kennzeichen einer vererbbaren Erkrankung namens Franceschetti-Syndrom (Treacher Collins-Syndrom). Bislang führte man sie nur auf Veränderungen in einem bestimmten Gen, TCOF1, zurück. Dass auch Defekte in zwei weiteren Genen diese Krankheit verursachen, haben jetzt 20 europäische ForscherInnen unter der Leitung von Prof. Dr. Dietmar Lohmann und Prof. Dr. Dagmar Wieczorek vom Institut für Humangenetik herausgefunden.

  • 03.12.2010

    Computerspiele im Fokus der Forschung

    Es ist eine fantastische Welt, bevölkert mit Menschen, Elfen, Orcs und vielen anderen Völkern. Eine Welt, in der sich Helden in gewaltigen Schlachten bewähren und Schätze nur darauf warten, gefunden zu werden. Es ist die World of Warcraft (WoW). Mehr als zehn Millionen Menschen tauchen regelmäßig in das weltweit erfolgreichste Online-Abenteuer ein. Trotzdem ist dieses Phänomen bisher kaum erforscht. Der Arbeitskreis Digital-Game & -Gaming Forschung will dies ändern und untersucht seit drei Jahren verschiedene Aspekte von Computerspielen. Nun legt er erste Erkenntnisse zur Motivation und zu sozialen Gruppen der World of Warcraft vor.

  • 02.12.2010

    Wie wird die Erbinformation abgelesen?

    „Hervorragende Arbeit – weiter so!“ lautet das Fazit der Gutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), als sie die bisherige Arbeit des Graduiertenkollegs „Transkriptionskontrolle, Chromatinstruktur und DNA-Reparatur in Entwicklung und Differenzierung“ (GRK 1431) zu bewerten hatten. Jetzt liegt der Förderbescheid für die kommenden viereinhalb Jahre vor.

  • 26.11.2010

    Aus der Krise lernen

    Kurzarbeit und andere Formen der Arbeitszeitverkürzung sicherten in Deutschland Millionen Arbeitsplätze in der Wirtschaftskrise 2008/2009. Das ist Vergangenheit: Die Arbeitszeiten von Vollzeitbeschäftigten bewegen sich schon fast wieder auf Vorkrisenniveau. Grob fahrlässig ist allerdings, warnen die ArbeitszeitforscherInnen des Instituts Arbeit und Qualifikation, wenn Wirtschaftsforschungsinstitute jetzt sogar nach der 45-Stundenwoche rufen. Denn weitere Arbeitszeitverlängerungen gefährden den Beschäftigungsaufbau im beginnenden Aufschwung.

  • 26.11.2010

    Individuell abgestimmte Krebstherapie

    Mit 370.000 Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft in den nächsten drei Jahren ein Forschungsprojekt am Westdeutschen Tumorzentrum. Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Professor Dr. Martin Schuler in der Inneren Klinik (Tumorforschung) untersucht in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pathologie biologische Mechanismen bei bestimmten Lungenkrebsformen, um eine individuell abgestimmte Krankheitsbehandlung zu ermöglichen.

  • 23.11.2010

    Dynamische Verkehrsprognose

    Elf neue Sonderforschungsbereiche (SFB) hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) neu eingerichtet. Die UDE ist im neuen Sonderforschungsbereich 876 „Verfügbarkeit von Information durch Analyse unter Ressourcenbeschränkung“ beteiligt, der durch die Technische Universität Dortmund koordiniert wird. Im UDE-Teilprojekt "Analyse und Kommunikation für die dynamische Verkehrsprognose" geht es am Beispiel des Straßenverkehrs um die Erforschung neuartiger, hochpräziser Echtzeit-Prognoseverfahren für das Verhalten von Objektströmen, etwa Fahrzeuge, Güter oder Personen.

  • 23.11.2010

    Dynamische Verkehrsprognose

    Elf neue Sonderforschungsbereiche (SFB) hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) neu eingerichtet. Die UDE ist im neuen Sonderforschungsbereich 876 „Verfügbarkeit von Information durch Analyse unter Ressourcenbeschränkung“ beteiligt, der durch die Technische Universität Dortmund koordiniert wird. Im UDE-Teilprojekt "Analyse und Kommunikation für die dynamische Verkehrsprognose" geht es am Beispiel des Straßenverkehrs um die Erforschung neuartiger, hochpräziser Echtzeit-Prognoseverfahren für das Verhalten von Objektströmen, etwa Fahrzeuge, Güter oder Personen.

  • 22.11.2010

    UDE-Verbundprojekt in der Bildungsforschung

    Eine Klasse effektiver führen, Aufgaben besser gestalten oder die Unterrichtszeit optimal nutzen: WissenschaftlerInnen finden immer wieder Wege, LehrerInnen in ihrer Arbeit zu unterstützen. „Aber was davon kommt überhaupt an?“ Dieser Frage gehen Prof. Dr. Isabell van Ackeren und Prof. Dr. Marten Clausen von der Arbeitsgruppe Bildungsforschung (AG bifo) nach. Sie arbeiten mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Verbundprojekt Evidenzbasierte Schulentwicklung (EviS), das in den nächsten drei Jahren mit 560.000 Euro vom Forschungsministerium gefördert wird.

  • 22.11.2010

    UDE-Verbundprojekt in der Bildungsforschung

    Eine Klasse effektiver führen, Aufgaben besser gestalten oder die Unterrichtszeit optimal nutzen: WissenschaftlerInnen finden immer wieder Wege, LehrerInnen in ihrer Arbeit zu unterstützen. „Aber was davon kommt überhaupt an?“ Dieser Frage gehen Prof. Dr. Isabell van Ackeren und Prof. Dr. Marten Clausen von der Arbeitsgruppe Bildungsforschung (AG bifo) nach. Sie arbeiten mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Verbundprojekt Evidenzbasierte Schulentwicklung (EviS), das in den nächsten drei Jahren mit 560.000 Euro vom Forschungsministerium gefördert wird.

  • 18.11.2010

    Grüner Strom aus dem Stollen

    Solar- und Windenergie hat viele Vorteile gegenüber den klassischen Stromquellen. Sie ist sauberer und verbraucht so gut wie keine Rohstoffe. Doch ein Problem bleibt. Stehen die Windräder still oder wird die Sonne verdeckt, können Engpässe in der Versorgung entstehen. Dann springen konventionelle Kraftwerke ein. An neuen Methoden, den umweltfreundlichen Strom für solche Zeiten zu speichern, forscht ein interdisziplinäres Team der UDE und der Ruhr-Universität Bochum.

  • 16.11.2010

    Gute Arbeit trotz schlechtem Ruf

    Sie haben ihren Stempel weg: Schulen in sozialen Brennpunkten gelten als Verliererschulen; die Karrieren der SchülerInnen sind vorgezeichnet, die LehrerInnen reiben sich zwischen all den Problemen auf. Doch es gibt immer wieder Einrichtungen, die allen schlechten Voraussetzungen zum Trotz erfolgreich arbeiten. Was man von ihnen lernen kann, ist Gegenstand eines neuen Projektes an der UDE. „Strategien der Qualitätsentwicklung von Schulen in schwieriger Lage“ lautet der Titel. Für ihre auf drei Jahre angelegte Untersuchung bekommt die AG Bildungsforschung um Prof. Dr. Isabell van Ackeren Fördergelder vom Bundesbildungsministerium.

  • 12.11.2010

    Antikörper gegen Krebs

    Vor allem bei älteren Menschen mit höherer Lebenserwartung haben die Tumorerkrankungen in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Behandelt werden Krebserkrankungen üblicherweise mit Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie. Dieses Arsenal konnte in den letzten Jahren erfolgreich erweitert werden mit der Einführung zielgerichteter Tumormedikamente, wie z.B. monoklonale Antikörper. Wesentlich dazu beigetragen haben die Behandlungsstudien am Westdeutschen Tumorzentrum des Universitätsklinikums.

  • 11.11.2010

    Verbesserte Brustkrebs-Diagnose

    Brustkrebs ist in Deutschland die am häufigsten auftretende Krebsneuerkrankung bei Frauen. Statistisch besteht eine Fünfjahres-Überlebensrate von rund 85 Prozent – wenn die Erkrankung frühzeitig und richtig erkannt wird. Um dies zu verbessern und damit die Heilungschancen zu erhöhen, haben IngenieurInnen des Instituts für Produkt Engineering jetzt das medizinische Verfahren zur MRT-gestützten Gewebeentnahme aus der Brust optimiert.

  • 09.11.2010

    Dynamische Systeme analysieren

    Nicht nur für große Firmen ist es wertvoll, wenn ihre Systeme und Netze ohne Abstürze laufen und nach außen hin geschützt sind. An Techniken, mit denen man dies weiter verbessern kann, haben InformatikerInnen der UDE mehrere Jahre gearbeitet: Das DFG-Projekt SANDS (Static Analysis of Dynamically Evolving Systems) wird jetzt erfolgreich abgeschlossen.

  • 08.11.2010

    Elektroauto: Nicht die Marke zählt

    Wenn die Leistung des Elektroautos stimmt, ist es nicht so wichtig, welches Emblem die Motorhaube ziert. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Kundenbefragung, die das Center für Automobil-Management (CAMA) durchgeführt hat. Das Team um Prof. Dr. Heike Proff, Expertin für Internationales Automobilmanagement, hat potenzielle KäuferInnen zu Zahlungsbereitschaft und Markenbindung interviewt.

  • 05.11.2010

    Böden von Öl und Benzin befreien

    Sickern nach einem Unfall Öl, Benzin oder Diesel in den Boden, hat dies oft erhebliche Folgen für die Umwelt. An einem Verfahren zur Vor-Ort-Messung von Bodenproben nach einer Kontamination arbeitet Prof. Dr. Heinz Wilhelm Siesler vom Institut für Physikalische Chemie. Unterstützt wird er dabei nun von der Alfred-Kärcher-Förderstiftung, die für das Projekt 35.000 Euro bereitstellt.

  • 02.11.2010

    Der perfekte Schleim

    Nur die wenigsten Bakterien auf der Welt kommen als winzige Einzelzellen in Wasser vor – die allermeisten führen ein Gemeinschaftsleben mit allen möglichen anderen Mikroorganismen in einer unansehnlichen Schleimhülle. Die aber birgt ihr Erfolgsgeheimnis. Die Mikrobiologen und Wasserforscher Prof. Dr. Hans-Curt Flemming und Dr. Jost Wingender haben in einer jetzt publizierten Arbeit in „Nature Reviews Microbiology“ gezeigt, was die Natur da für eine komplexe und gleichzeitig geniale Matrix geschaffen hat.

  • 26.10.2010

    Was unser Lernen beeinflusst

    Wie man die menschliche Lernleistung durch gezielte äußere Stimulation der Informationsübertragung im Gehirn beeinflussen kann, wollen Bochumer und Duisburg-Essener ForscherInnen in einem neuen Projekt herausfinden. Dabei werden sie mit rund 210.000 Euro vom Mercator Research Center Ruhr unterstützt.

  • 11.10.2010

    Hüftgold und die Gene

    Mit extremem Übergewicht (Adipositas) steigt das Risiko für lebensbedrohliche Erkrankungen wie Altersdiabetes. Ernährungs- und Lebensgewohnheiten sind entscheidend, aber auch genetische Faktoren spielen eine wichtige Rolle. In einer großen internationalen Studie wurden zahlreiche neue Risikogene für die Körpermasse sowie für die Fettverteilung an der Hüfte oder am Bauch entdeckt. Diese Ergebnisse wurden nun online in der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht. Beteiligt sind WissenschaftlerInnen aus dem Nationalen Genomforschungsnetz (NGFN), darunter MedizinerInnen der UDE.

  • 11.10.2010

    Bei den Hartz-Reformen vergessen?

    Die Integration von MigrantInnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt erfordert erheblich mehr und vor allem andere Anstrengungen als bisher. Unter den Hartz-IV-EmpfängerInnenn bilden die Zuwanderer und ihre Nachkommen eine sehr große Gruppe, diese wurde aber bei den Hartz-Reformen völlig vergessen. Das zeigt ein aktueller Sammelband aus dem Institut Arbeit und Qualifikation.

  • 05.10.2010

    Forschen in Europa

    Die UDE lädt gemeinsam mit der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) ein zum Informationstag „Forschen in Europa“. Die kostenlose Veranstaltung (28. Oktober, ab 09:30 Uhr, Haus der Technik, Hollestraße 1, Essen) informiert über nationale und europäische Forschungsförderung für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

  • 05.10.2010

    Neue Wege in der Hirnschlagtherapie

    Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 200.000 Menschen einen Schlaganfall. Die Folgen, unter anderem Lähmungen, Sprachstörungen oder Sehbehinderungen, sind oft verheerend. Diesen Einschränkungen mit Medikamenten beizukommen, ist äußerst schwierig, da die meisten Wirkstoffe nur sehr begrenzt in das Gehirn gelangen. Einen Durchbruch haben die Neurologen Ayman El Ali und Prof. Dr. Dirk Hermann vom Universitätsklinikum erzielt. Ihre Ergebnisse werden nun in der renommierten Fachzeitschrift Science Signaling veröffentlicht.

  • 05.10.2010

    Forschungsprojekt zu Beschäftigung in der Weiterbildung

    In der Fakultät Bildungswissenschaften hat jetzt Forschungs- und Promotionsprojekt zum Themenfeld der Beschäftigung in der Weiterbildung begonnen. Ziel des dreijährigen Vorhabens ist es, unter anderem die soziale Lage, die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, den Stand der Professionalisierung wie auch die Arbeitsbelastungen von Beschäftigten der allgemeinen, beruflichen und betrieblichen Weiterbildung empirisch zu erforschen. Das Forschungsprojekt wird durch Mittel der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) finanziert.

  • 04.10.2010

    Vietnam: UDE-Projekt beschäftigt sich mit Armut und Wandel

    Vietnam ist ein Mekka für InvestorInnen. Im jüngsten Wirtschaftswunderland Asiens werden Billigartikel für den Weltmarkt produziert – meist für geringe Löhne und bei schlechten Arbeitsbedingungen. Welche Chancen der Abschied von der Planwirtschaft für die Armutsbekämpfung und die Menschenrechtsentwicklung bietet, untersucht ein neues Projekt am Institut für Entwicklung und Frieden (INEF).

  • 01.10.2010

    Erfolgreich zum Doktortitel

    Wie bewältige ich meine Dissertation erfolgreich, und welche beruflichen Möglichkeiten eröffne ich mir mit dem Doktortitel? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich vom 5. bis 8. Oktober über 180 DoktorandInnen bei der diesjährigen Herbstakademie an der UDE.

  • 29.09.2010

    Wie sicher sind Nanomaterialien?

    Wie sicher sind Nanomaterialien? Ob und inwieweit die millionstel Millimeter winzigen Partikel gefährlich werden können, wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Was wirklich dahinter steckt, soll jetzt das neue wissenschaftliche Projekt NanoGEM „Nanostrukturierte Materialien-Gesundheit, Exposition und Materialeigenschaften“ klären helfen. Das Forschungsprojekt am IUTA wird in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 6,4 Mio. Euro vom Bundesforschungsministerium und der Industrie gefördert.

  • 27.09.2010

    Die letzten Meter bis zum Wasserhahn

    Wasser gilt als das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. 122 Liter verbraucht jeder täglich – so das Statistische Bundesamt. Dass gerade auf den letzten Metern zum Hahn Gefahren lauern können, zeigt ein Verbundprojekt zur Trinkwasserqualität in der Hausinstallation. Die Leitung hat das Biofilm Centre an der UDE.

  • 24.09.2010

    Mehr Vertrauen zum Online-Doktor

    Bandscheibenvorfall, Sodbrennen oder eine akute Grippe – wer krank ist, fragt nicht nur seinen Arzt, sondern ruft immer häufiger Informationen aus dem Internet ab. Dabei werden gängige Suchmaschinen genutzt, doch es gibt keine Garantie für die Qualität und Zuverlässigkeit der Ergebnisse. Das will ein neues europäisches Forschungsprojekt ändern, an dem die Arbeitsgruppe Informationssysteme beteiligt ist.

  • 23.09.2010

    Was passiert, bevor wir sehen?

    Eines der wichtigsten Sinnesorgane ist das Auge. Dank dieses Leitsinns können sich Mensch und Tier sicher orientieren. Aber was passiert im Auge genau, bevor wir etwas sehen? Den Reaktionsmechanismus zu Beginn eines Sehvorgangs beschreibt ein Aufsatz in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift nature, an dem UDE-Forscher Dr. Oliver Weingart mitgearbeitet hat.

  • 15.09.2010

    Schlummerndes Potenzial

    Warum machen sich nur wenige Chemikerinnen selbstständig, trotz steigender Frauenanteile in den High-Tech-Industrien? Diese Frage erforschte das Projekt „Existenzgründerinnen in der Chemie – ExiChem” unter Leitung von Dr. Ute Pascher vom Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP. Unter dem Motto „Die Entdeckung der unsichtbaren Unternehmerinnen” findet jetzt am 7. Oktober eine Abschlusstagung in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg” in Mülheim an der Ruhr statt.

  • 14.09.2010

    Abschlusstagung Integrierte Gesundheitsförderung

    Die Auswirkungen gesundheitlicher Belastungen auf die IT-Branche in Deutschland sind erheblich. Zu diesem Ergebnis kommt die Fokusgruppe Innovationsstrategie und Gesundheit. Auf einer Abschlusstagung „Integrierte Gesundheitsförderung – Motor für Innovationen?“ hat das Netzwerk aus fünf Forschungsverbünden unter Beteiligung des Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP) jetzt 100 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Praxis auf der Essener Zeche Zollverein seine Ergebnisse vor gestellt.

  • 06.09.2010

    Befragung zur Schuppenflechte

    Schuppenflechte – medizinisch „Psoriasis“ genannt – ist eine chronische Erkrankung. Gerade Kinder und Jugendliche können sehr unter den Symptomen dieser chronisch-entzündlichen Hauterkrankung leiden. Aber wie geht es den jungen Betroffenen wirklich? Das untersucht der Lehrstuhl für Medizin-Management ab sofort in einer Online-Befragung zur Versorgung und Lebensqualität.

  • 03.09.2010

    Hightech in der Pflege II: Workshop zu Robotern als Hilfe im Alter

    Nach einem ersten Praxistest elektronischer Hilfen in der Pflege bringt ein Zwischenworkshop nun Entwickler-, Forscher- und PflegedienstleisterInnen zusammen. Am 4. November treffen sie sich im inHaus2 des Fraunhofer-Instituts für mikroelektronische Schaltungen und Systeme in Duisburg. Anmeldungen sind bis zum 25. Oktober möglich.

  • 02.09.2010

    Durchbruch in der Behandlung von Herzkranzgefäßen

    Eine neuartige Gefäßstütze (Stent) aus Magnesium haben Kardiologen am Universitätsklinikum nun bei den ersten PatientInnen implantiert. Der Vorteil des neuen Stents: Er löst sich dank einer neuen Magnesiumlegierung langsamer auf als sein Vorgänger. Darüber hinaus nutzt er zur Beschichtung ein Medikament, das die überschießende Gewebeneubildung verhindert.

  • 01.09.2010

    High-Tech in der Pflege

    Seit knapp zwei Jahren entwickelt Soziologieprofessorin Karen Shire mit dem Fraunhofer-Institut für Produktion und Automatisierung und zwei weiteren Partnern spezielle Service-Roboter: Im Projekt WiMi-Care, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,5 Millionen Euro gefördert wird, erforschen sie die Möglichkeit, die Pflege in Heimen mit technischen Entwicklungen zu verbessern.

  • 31.08.2010

    Das Mittelalter in neuem Licht

    Das Mittelalter spielt als Thema im Deutschunterricht häufig eine untergeordnete Rolle. Das soll sich künftig ändern: An der UDE hat eine bundesweit einzigartige NachwuchsforscherInnengruppe das dreijährige Pilotprojekt 'mittelneu' gestartet. Für ein Internetportal entwickelt das Team Ideen wie sich mittelhochdeutsche Gedichte und Erzählungen auf neue Weise in den Deutschunterricht integrieren lassen.

  • 26.08.2010

    Erwerbstätigkeit im Alter

    Wer wie lange im Alter arbeitet, hängt vom Beruf ab. Vor allem ab dem 60. Lebensjahr unterscheiden sich die Chancen deutlich: Während Personen in manuellen Berufen diese überdurchschnittlich häufig nicht mehr ausüben (können), arbeiten ManagerInnen und Professionen wie Ärzt-, Richter- und WirtschaftsprüferInnen meist bis 65. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 16.08.2010

    Adel und Abstammung

    Den Zusammenhang von Adel und Abstammung untersucht ein interdisziplinäres Team von WissenschaftlerInnen der UDE und der TU München in einem DFG-Forschungsprojekt. Im Mittelpunkt steht der mittelalterliche Sachsenherzog Widukind, der eine große Rolle als Stammvater für spätere Adelsgeschlechter spielte.

  • 13.08.2010

    Die Geheimnis-Knacker

    Durch eine Veröffentlichung in der anerkannten Fachzeitschrift „Angewandte Chemie“ erhielt eine Gruppe von WissenschaftlernInnen unter anderem der UDE nun internationale Aufmerksamkeit für eines ihrer Forschungsprojekte. Das Team um den Strukturchemiker Prof. Dr. Roland Boese kam einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur: der Struktur von Ribose.

  • 10.08.2010

    Internetplattform soll Berufsweiterbildung erleichtern

    Ob Wikipedia, MeinVZ oder Twitter, überall sind so genannte Web 2.0-Anwendungen an der Tagesordnung. Zusammen mit verschiedenen PartnerInnen arbeiten jetzt die Sozialpsychologin Prof. Dr. Nicole Krämer und der Informatikprofessor Dr. Ulrich Hoppe am „FoodWeb 2.0“. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt soll die berufliche Weiterbildung in der Ernährungsindustrie ins 21. Jahrhundert holen.

  • 05.08.2010

    Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit

    Auf dem Ausbildungsmarkt haben es Jugendliche ohne bzw. mit niedrigem Schulabschluss und so genannte Alt-BewerberInnen schwer. Mittel und Wege, wie aus den Warteschleifen für junge Menschen echte Brücken gebaut werden können, zeigt eine aktuelle Publikation des Instituts Arbeit und Qualifikation.

  • 02.08.2010

    Geheimnisvolle Inschriften

    Rostrot, windschief und angeschlagen stehen die alten Grabsteine im Herzen der Stadt Worms, im „Heiligen Sand“, dem ältesten erhaltenen mittelalterlichen jüdischen Friedhof Europas. Seiner einzigartigen Vergangenheit sind ForscherInnen des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte auf der Spur. Brüchige Inschriften erzählen ihnen Vieles, was bisher niemand dokumentiert hat.

  • 02.08.2010

    Neues zur Lebensdauer von Quasiteilchen in Metallen

    Eine wichtige Forschungslücke hat das Team von Prof. Uwe Bovensiepen, Physiker am Sonderforschungsbereich 616 „Energiedissipation an Oberflächen“ mit Partnern aus San Sebastian/Spanien geschlossen. Ihnen gelang es, die rechnerischen Ergebnisse zur Lebensdauer von Quasiteilchen experimentell zu bestätigen.

  • 27.07.2010

    Nach unten keine Grenze

    Der Anteil der Niedriglohnbezieher bleibt bundesweit konstant hoch. Gleichzeitig franst jedoch das Lohnspektrum zunehmend nach unten aus. Das zeigt ein Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ): Für Stundenlöhne unter 6 Euro (brutto) arbeitete 2008 gut ein Drittel der Geringverdiener. 1,15 Millionen verdienten sogar weniger als 5 Euro.

  • 18.07.2010

    EffizienzCluster LogistikRuhr geht an den Start

    Am 1. Juli fiel der Startschuss zu Europas größtem Logistikforschungsprojekt, dem EffizienzCluster LogistikRuhr. 120 Unternehmen und 11 Forschungseinrichtungen werden in den nächsten fünf Jahren gemeinsam Verbesserungspotenziale in der Logistik erarbeiten und ihre Ergebnisse in die Praxis umsetzen. Die UDE ist mit ihrem Zentrum für Logistik und Verkehr im EffizienzCluster vertreten.

  • 14.07.2010

    Laser bringt Licht in die Materie

    Um kleinste Strukturen zu erforschen, braucht man nicht nur Fingerspitzengefühl. Modernste Messmethoden wie die Laserspektroskopie und die Rasterkraftmikroskopie helfen dabei, elementare Vorgänge zu verstehen. Drei Forschungsprojekte an der UDE nutzen diese Techniken und waren jetzt bei der Ausschreibung „Erforschung kondensierter Materie an Großgeräten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erfolgreich.

  • 01.07.2010

    Mit dem Zug längs durch Europa

    Die fast 1.200 Kilometer von Rotterdam nach Genua zu überbrücken, ist im Güterverkehr oft schwierig. 15 internationale Partnern forschen im Projekt CODE24 an Strategien, um die Herausforderungen dieser Strecke zu meistern. Die UDE ist mit zwei Beiträgen beteiligt.

  • 01.07.2010

    Mehr junge Ältere arbeiten länger

    Die Zahl der älteren Erwerbstätigen in Deutschland wächst. Seit 2007 ist über die Hälfte der 55- bis 64-Jährigen noch im Job; zehn Jahre zuvor waren es weniger als 40 Prozent. Das zeigt der Altersübergangs-Monitor des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ). Er untersucht für die Hans-Böckler-Stiftung und das Forschungsnetzwerk Alterssicherung den Übergang zwischen Erwerbsleben und Ruhestand.

  • 29.06.2010

    Wettbewerb um kluge Köpfe

    Im Wettbewerb der Regionen um kluge Köpfe muss das Ruhrgebiet dringend aktiv werden, um drohendem Fachkräftemangel vorzubeugen. Die altindustriell geprägte Region ist nicht nur überproportional vom demographischen Wandel betroffen. Weil sie Einwohner verliert, droht eine „Austrocknung der Qualifikationspotenziale“. Das zeigt ein aktueller Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 28.06.2010

    Wissenschaft online vernetzt

    Sie heißen WACOM, eCOTOOL und VOA3R und sollen den Wissenschaftler- und BürgerInnen Europas auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu Gute kommen: Gleich drei EU-geförderte Forschungsprojekte werden derzeit im Fachgebiet Wirtschaftsinformatik der Produktionsunternehmen in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften bearbeitet. Geforscht wird dabei über digitale Bibliotheken, über Anwendungen und Instrumenten im Bereich der beruflichen Weiterbildung sowie über Kompetenzen und Qualifikationen für verschiedene Aufgaben in der Wasserwirtschaft.

  • 21.06.2010

    Forschen für das Internet von morgen

    Es ist die Kommunikationsplattform schlechthin: Ohne Internet geht heute in allen Branchen, Lebens- und Arbeitsbereichen nichts mehr. Immer neue Anwendungen, Angebote und Technologien kommen auf den Markt. Eine wahre Herausforderung für Software-EntwicklerInnen, die mit den rasanten Veränderungen nicht nur Schritt halten, sondern sie auch vorwegnehmen müssen. An der UDE jetzt der offizielle Startschuss für „paluno“, „The Ruhr Institute for Software Technology“, gefallen. Es soll in absehbarer Zeit eines der führenden europäischen Forschungszentren für Methoden der Softwareentwicklung bzw. des Software Engineering werden.

  • 17.06.2010

    Mehr RentnerInnen erwerbstätig

    Immer mehr Ältere arbeiten auch nach Beginn der Rente weiter. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des Altersübergangs-Monitors vom Institut Arbeit und Qualifikation: Bereits 2007 arbeiteten in einzelnen Gruppen noch zwischen 10 und 15 Prozent der 65- bis 69-Jährigen.

  • 14.06.2010

    Nachrichten aus dem „Reich des Bösen“?

    Deutsche Medien geben ein teilweise verzerrtes Bild von China wieder. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Die China-Berichterstattung in den deutschen Medien“ der Heinrich-Böll-Stiftung und der Universitäten Duisburg-Essen und Erfurt. Die Studie untersucht Inhalte und Strukturen der China-Berichterstattung von sieben deutschen Leitmedien im Olympiajahr 2008.

  • 08.06.2010

    Warum essen manche Kinder zu viel?

    Essen kann Belohnung sein, aber auch Zwang und extremer Nervenkrieg. Viele Studien widmen sich dem Essverhalten, doch sie konzentrieren sich im Wesentlichen auf Erwachsene. Wie sich psychische Störungen und Stress auf das Körpergewicht von Jugendlichen auswirken, wollen WissenschaftlerInnen vom Uniklinikum jetzt herausfinden.

  • 27.05.2010

    Elektro-Hype noch nicht angekommen

    Elektromobilität als Zukunftsvision der Automobilbranche nimmt immer mehr Fahrt auf. Das Interesse der breiten Öffentlichkeit an den strombetriebenen Fahrzeugen wächst. Dennoch sind rund zwei Drittel der Autohändler bisher unzureichend informiert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Centers für Automobil-Management (CAMA).

  • 14.05.2010

    Das Schiff im Wandel des Klimas

    Immer häufiger bringen schwere Stürme Schiffe auf hoher See in Bedrängnis. Gleichzeitig öffnen sich neue Seewege im Bereich der Arktis, durch die sich Handelsrouten verkürzen und der Treibstoffverbrauch reduziert werden kann. Nur zwei Beispiele, die zeigen: Das Klima verändert sich und mit ihm die Schiffs- und Meerestechnik. Mit welchen Auswirkungen und Entwicklungen ExpertInnen künftig rechnen, stellt am 27. und 28. Mai das jährliche Kolloquium des Instituts für Schiffstechnik, Meerestechnik und Transportsysteme (ISMT) vor.

  • 11.05.2010

    Gegen Stress und Burnout

    Chronische Erschöpfung bringt immer mehr Beschäftigte in der Informationstechnik (IT) an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Neue Wege der Prävention diskutieren Wissenschaftler- und PraktikerInnen am 18. und 19. Mai unter dem Titel „Gesund arbeiten, gesund bleiben in der IT-Wirtschaft“. Diese Tagung beschließt das Projekt DIWA-IT: Demografischer Wandel und Prävention in der IT. Das dreijährige Forschungsvorhaben wurde vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) koordiniert.

  • 10.05.2010

    Wie funktioniert Politik in China?

    In den letzten Jahren haben nicht-demokratische Regime weltweit an Bedeutung gewonnen. Wie reform- und anpassungsfähig autoritäre Systeme sind, ist bisher allerdings wenig untersucht. Für das Reich der Mitte will dies das neue Kompetenznetzwerk „Regieren in China“ herausfinden, an dem auch die UDE beteiligt ist

  • 10.05.2010

    Rollbare Solarzellen

    Unterwegs im Steilhang oder auf hoher See können sich rollbare Solarzellen als umweltschonende und flexible Stromlieferanten erweisen. Auf Rucksäcken oder Kanus befestigt ermöglichen sie zum Beispiel den netzunabhängigen Betrieb von Navigations- und Kommunikationsgeräten. Mit der Entwicklung solcher neuartigen Photovoltaikkonzepte befasst sich seit kurzem eine Forschungsgruppe an der UDE. Das Land Nordrhein-Westfalen und die UDE fördern das Vorhaben in den nächsten fünf Jahren mit 1,42 Mio. Euro.

  • 26.04.2010

    Virusvariante zuverlässig bestimmen

    Der HIV-Erreger gilt als besonders tückisch, weil er viele außergewöhnliche Eigenschaften besitzt und es versteht, der Kontrolle des menschlichen Immunsystems zu entkommen. BioinformatikerInnen am Zentrum für Medizinische Biotechnologie haben nun eine Computermethode entwickelt, die eine genauere Diagnose und damit eine verbesserte Therapie ermöglichen könnte.

  • 19.04.2010

    Studie zur Zahlungsbereitschaft bei Elektroautos

    Für Elektroautos viel zahlen? Dazu ist der/die NormalverbraucherIn nicht bereit. Das hat jetzt eine Studie des Centers für Automobil-Management (CAMA) ergeben. Unter Leitung von Prof. Dr. Heike Proff, Inhaberin des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftlehre und Internationales Automobilmanagement und CAMA-Direktorin, wurden deutschlandweit 387 potenzielle KundInnen interviewt. Das Resultat: Beim Kauf eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs wollen sie höchstens zwischen 10.000 bis 25.000 Euro ausgeben.

  • 15.04.2010

    Alkoholsensor zum Patent angemeldet

    Schwere Autounfälle werden oft unter Alkohol- und Drogeneinfluss verursacht. Dieses Risiko soll mit modernen Sensoren verringert werden, die den Alkoholgehalt im Atem des Fahrers messen. Sie lassen sich jedoch manipulieren. WissenschaftlerInnen am Lehrstuhl für Kommunikationstechnik haben jetzt ein erweitertes System zum Patent angemeldet. Es verbindet die Vorteile bestehender Messgeräte mit einer Identifikation des Fahrers.

  • 12.04.2010

    Piraterie erforschen

    Was kennzeichnet gegenwärtige Piraterie? Wer sind die Piraten, wie sind sie organisiert, wie sind sie in lokalen Kontexten verankert und wie kann die internationale Gemeinschaft darauf reagieren? Diese Fragen stellen Christian Büger, Jan Stockbrügger und Sascha Werthes im Projekt „Globale Unsicherheit und spätmoderne Governanceformen: Regulierung und Einhegung gegenwärtiger Piraterie“, das im März am Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) und am Institut für Politikwissenschaften begonnen hat.

  • 30.03.2010

    Organisation von Weiterbildung

    Mit der Forderung nach "Lebenslangem Lernen" stellt sich die Frage nach der Organisation von Weiterbildung. Damit verbundene Forschungsfelder werden nun von NachwuchswissenschaftlerInnen aus den Erziehungswissenschaften, der Organisationssoziologie und Betriebswirtschaft bearbeitet: Zum kommenden Wintersemester startet die Leibniz Graduate School für empirische Weiterbildungsforschung (LGS), ein interdisziplinär und international ausgerichtetes Promotionsprogramm, das gemeinsam vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) und der Philipps-Universität Marburg getragen und in Kooperation mit der UDE durchgeführt wird.

  • 24.03.2010

    IFWIS-Studie abgeschlossen

    Worin unterscheiden sich eigentlich die Wirtschaftsinformatik und ihr angelsächsisches Pendent „Information Systems“ im Bereich der Forschungsziele und der eingesetzten Forschungsmethoden? Dieser Frage ging jetzt ein Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Unternehmensmodellierung unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Frank. Untersucht wurden insbesondere Forschungsprogramme, -ergebnisse und der Anwendungsbezug.

  • 10.03.2010

    Griechenland-Gefahr für den Euro?

    Griechenlands desaströse Finanzkrise rüttelt auf. Seriösen Schätzungen zufolge schuldet der Mittelmeerstaat seinen GläubigerInnen derzeit über 300 Milliarden Dollar. Heinz-Jürgen Axt, renommierter Politikprofessor und Europaforscher der UDE, hat sich in seiner Studie: „Griechenlands Schuldenkrise – Gefahr für den Euro? Das Dilemma von vertragskonformen und politisch opportunen Lösungen“ mit den Folgen des Desasters beschäftigt.

  • 24.02.2010

    Mehr Angst, den Job zu verlieren

    Die Angst vor dem Jobverlust hat in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren zugenommen, obwohl die Beschäftigungsverhältnisse tatsächlich nicht instabiler geworden sind. Das zeigt ein aktueller Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation.

  • 23.02.2010

    Einblicke in die Entstehung von Knochentumoren

    Einer seltenen Erkrankung des Skeletts, bei der den Betroffenen Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und ein verkürztes Wachstum der Knochen droht, sind WissenschaftlerInnen der UDE auf der Spur. Ihre Erkenntnisse haben sie jetzt in der Fachzeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) veröffentlicht: http://www.pnas.org/content/107/5/2054

  • 22.02.2010

    Städte müssen sich abkühlen

    Der Klimawandel wird in Zukunft die Städte aufheizen. Wie sich Kommunen auf die Veränderungen einstellen und ihnen entgegenwirken können, untersucht das Verbundprojekt DynAKlim in den kommenden fünf Jahren für die Emscher-Lippe-Region. Die 13 beteiligten Einrichtungen erhalten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung insgesamt zwölf Millionen Euro Fördermittel.

  • 18.02.2010

    Zahl der NeurentnerInnen wächst

    Die Silbergeneration wächst weiter: Nach Jahren des Rückgangs steigt demografisch bedingt in den nächsten Jahren die Zahl der NeurentnerInnen. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des Altersübergangs-Monitors, mit dem das Institut Arbeit und Qualifikation das Geschehen zwischen der Erwerbs- und Ruhestandsphase untersucht. Das Projekt wird von der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) und vom Forschungsnetzwerk Alterssicherung der Rentenversicherung gefördert.

  • 16.02.2010

    Rechenkünste von Kindern verstehen

    Bei Kindern sollten mathematische Fähigkeiten früh gefördert werden. Das neue Projekt „Entwicklung des mathematischen Kompetenzerwerbs und die Untersuchung von Einflussfaktoren“ erforscht nun über einen Zeitraum von zwei Jahren die Entwicklungsschritte von Kindern mit unterschiedlichen mathematischen Kenntnissen. Dabei stehen das noch wenig untersuchte vorschulische Alter und die ersten drei Grundschuljahre im Fokus.

  • 09.02.2010

    Malaria wirksam bekämpfen

    Mit 300.000 Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft in den kommenden drei Jahren ein neues UDE-Projekt zur Bekämpfung tropischer Infektionskrankheiten unter der Leitung von Prof. Dr. Carsten Schmuck. Seine Arbeitsgruppe am Institut für Organische Chemie entwickelt zusammen mit KollegInnen in Würzburg und Kiel neue Hemmstoffe gegen ein Enzym, das für den Lebenszyklus des Malaria-Erregers wichtig ist.

  • 02.02.2010

    Revolution in der Gen-Forschung

    Wie eine Zelle die in ihrem Kern gespeicherten DNA-Informationen abliest und für ihre weitere Entwicklung nutzbar macht, daran forschen internationale Teams von GenetikerInnen schon lange. Ein Forschungsprojekt der Professorin Ann Ehrenhofer-Murray am Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) hat jetzt die renommierte Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Science“ (Nationale Akademie der Wissenschaften der USA) aufmerksam werden lassen. Die Wissenschaftlerin berichtet in der Publikation über die entscheidende Rolle zweier Enzyme bei der Genexpression.

  • 25.01.2010

    Service Navigator hilft beim Wachstum

    Wie produktiv ist meine Firma? Wie kann ich die Effizienz meiner Dienstleistungen verbessern und neue Angebote entwickeln? Diese Fragen betreffen vor allem kleine und mittlere Dienstleistungs-unternehmen. Gemeinsam mit dem Institut für Technik der Betriebsführung (itb) in Karlsruhe forscht der Lehrstuhl für Personal und Unternehmensführung an einem Instrument zur Messung, Bewertung und Steigerung der Dienstleistungsproduktivität, dem so genannten „Service Navigator“. Gefördert wird das Projekt „Integriertes Produktivitätsmanagement für Dienstleistungen in kleinen und mittleren Unternehmen" (ProDiK) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

  • 21.01.2010

    Nur jeder Zehnte arbeitet bis 65

    Lediglich jeder dritte Deutsche geht direkt aus einer stabilen Beschäftigung in Rente, nur jeder Zehnte arbeitet dabei bis 65. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des Altersübergangs-Monitors des Instituts Arbeit und Qualifikation. Im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung wird dort der Übergang zwischen Erwerbsleben und Ruhestand untersucht.

  • 14.01.2010

    Schlecker und die Leiharbeit – kein Einzelfall

    Dass ein Unternehmen Beschäftigte kündigt und ihnen die gleiche Arbeit über eine Leiharbeitsfirma zu deutlich schlechteren Konditionen anbietet, ist keineswegs ein Einzelfall. Wie die Firma Schlecker haben in den vergangenen Jahren „viele Unternehmen ein eigenes Zeitarbeitsunternehmen gegründet, um geltende tarifliche Standards zu unterlaufen“ kritisiert Dr. Claudia Weinkopf, Forschungsdirektorin am Institut Arbeit und Qualifikation.

  • 07.01.2010

    Neues Brennstoffzellenprojekt im ZBT

    Wirtschaftsministerin Christa Thoben, hat dem Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) den Bewilligungsbescheid in Höhe von rund 380.000 Euro für das Projekt HiPerLoCo (Development of High Performance and Low Cost PEM Fuel Cells) überreicht. Die Mittel stammen aus dem NRW-EU Ziel 2-Programm. Damit fördert die Landesregierung die Entwicklung vielseitig einsetzbarer, kostengünstiger Brennstoffzellen, die zukünftig verstärkt beispielsweise als Aggregate zur Stromerzeugung oder im Verkehrsbereich eingesetzt werden könnten.

  • 07.01.2010

    Fünf Jahre Hartz IV – eine Zwischenbilanz

    Vor fünf Jahren wurden die Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe zum so genannten „Arbeitslosengeld II“ zusammengeführt. Diese Reform hat auf dem Arbeitsmarkt einiges geändert und geringfügige Verbesserungen erreicht. Aber das ursprüngliche Ziel der „Leistungen aus einer Hand“ droht an Bürokratie und „politischer Gestaltungsunfähigkeit“ zu scheitern. Diese Zwischenbilanz zieht Prof. Dr. Matthias Knuth, Forschungsdirektor am Institut Arbeit und Qualifikation.

  • 06.01.2010

    Mindestlöhne schaden nicht

    Selbst vergleichsweise hohe Mindestlöhne können positive Effekte auf der betrieblichen Ebene und auf dem Arbeitsmarkt haben. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ), die Mitte Dezember im WISO-Diskurs der Friedrich-Ebert-Stiftung erschienen ist.