CAMPUS:AKTUELL-Forschung 2013

  • 27.12.2013

    Den Windkanal effektiver nutzen

    Wie viel Treibstoff ein Fahrzeug verbraucht, oder wie gut seine Straßenlage ist, das hängt vom Luftwiderstand ab. Seit mehr als hundert Jahren überprüfen ihn Forscher/innen im Windkanal. An der UDE entsteht nun zusammen mit der Technischen Universität Dortmund (TUD) ein virtueller interaktiver Windkanal. Das Projekt wird vom Mercator Research Center Ruhr mit mehr als 145.000 Euro gefördert.

  • 19.12.2013

    Zwei Mio. Euro für Infektionsforschung

    Wie verändern Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger die Zellmembran, wenn man sich infiziert hat? Mit dieser Frage befasst sich eine neue Forschergruppe („Sphingolipid Dynamics in Infection Control“) an der UDE und der Uni Würzburg. Für ihre Arbeit bekommt sie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) rund zwei Mio. Euro.

  • 16.12.2013

    Mit Wissen aus Duisburg in den Weltraum

    Auch für AstronautInnen ist Feinstaub ein Thema – nicht nur im Hinblick auf die Gesundheit: In Spaceshuttles können solche Nanopartikel auch zu mechanischen Störungen führen. Die NASA entwickelte jetzt ein Gerät, mit dem man Feinstaub in einem Raumschiff aufspüren kann. Das Wissen dazu kommt aus Duisburg: ForscherInnnen der damaligen Mercator-Universität lieferten es bereits in den 90er Jahren. Von ihrem Prototyp bis hin zu einem handlichen und energieeffizienten Gerät war es also noch ein etwas längerer Weg. Künftig soll es auf der Internationalen Raumstation eingesetzt werden.

  • 12.12.2013

    Die Region macht einen Unterschied

    Welche Chancen Ältere auf dem Arbeitsmarkt haben, hängt stark von der Region ab, in der sie leben. Faktoren wie beispielsweise die Siedlungsdichte spielen eine entscheidende Rolle dabei. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) im neu erschienenen Altersübergangsreport.

  • 02.12.2013

    Der Mars pumpt CO2

    Der Mars ist eine einzige gigantische Gaspumpe. Sein Boden gibt in warmen Regionen Kohlendioxid und andere flüchtige Stoffe in die Atmosphäre ab und saugt sie in schattigen Gegenden wieder ein. Kein anderer Planet im Sonnensystem kann das. Diesen bislang unbekannten Mechanismus konnten AstrophysikerInnen der UDE jetzt experimentell nachweisen.

  • 28.11.2013

    Neuer Sonderforschungsbereich

    „Supramolekulare Chemie an Proteinen“ untersucht ein neuer UDE-Sonderforschungsbereich (SFB). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Verbund zwischen den Fakultäten für Chemie, Biologie und Medizin mit rund sieben Mio. Euro. Beteiligt sind auch die Technische Universität Eindhoven und das Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund.

  • 28.11.2013

    Kleiner Flitzer mit großer Zukunft?

    Zukunftsvision im 1:5-Maßstab: Mit einem 3D-Modell und einem Fahrsimulator entführte das DesignStudio NRW BesucherInnen ihres Teststudios in die Zukunft des Straßenverkehrs – und die soll den Elektro-Autos gehören, wünschen sich die ProjektteilnehmerInnen. Dazu haben sich ForscherInnen der UDE, der Folkwang Universität der Künste und der Ford-Werke GmbH zusammengetan.

  • 28.11.2013

    Mehr Speicherdichte für PCs

    Computer-Festplatten müssen heute Unmengen an Daten speichern können. Für die Hersteller wird das langsam zum Problem: Mit den bisherigen Materialien ist noch mehr Leistung kaum herauszuholen. Das wollen die UDE und die Uni Uppsala (Schweden) sowie Seagate, ein weltweit führender Anbieter von Festplatten, ändern.

  • 27.11.2013

    Wege zur Integration

    Wird ein ausländischer Berufsabschluss in Deutschland anerkannt, erleichtert das nicht nur die Arbeitssuche, sondern hilft den Betroffenen auch, in Deutschland heimisch zu werden. Das zeigt das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ): Es hat untersucht, wie der seit 2012 bestehende Rechtsanspruch genutzt wird, die in der Heimat erworbenen Abschlüsse in Deutschland auf Gleichwertigkeit prüfen zu lassen.

  • 22.11.2013

    Staubkugeln im Kosmos

    Wie sind die Erde und ihre Nachbarn im Sonnensystem entstanden? Das ist noch nicht bis ins Detail erforscht. Studierende der UDE wollen das ändern: Die Gruppe aus sechs PhysikerInnen und einem Ingenieur hat ein Raketen-Experiment entwickelt, das den Einfluss von Staub bei der Planetenbildung genauer unter die Lupe nimmt.

  • 21.11.2013

    EU-Projekt CloudWave gestartet

    Bilder, Videos & Co. nicht mehr auf der Festplatte, sondern in einer Cloud zu speichern, wird immer beliebter. Sie sind so von überall abrufbar. Aber die „virtuellen Festplatten“ müssen sich ständig Veränderungen anpassen. Neue Technologien dafür wollen WissenschaftlerInnen vom paluno – The Ruhr Institute for Software Technology entwickeln. 6,3 Mio Euro fördert die EU das internationale Kooperationsprojekt „CloudWave – Agile Service Engineering for the Future Internet“.

  • 20.11.2013

    Teststudio für das E-Auto von morgen

    Spätestens in 20 Jahren sollen umweltfreundliche Elektro-Autos „made in NRW“ die Straßen erobern. Das ist die Vision der Projektpartner von DesignStudio NRW. Darin entwickeln die UDE, die Folkwang Universität der Künste und die Ford-Werke GmbH neue Konzepte für attraktivere Stromer. Die ersten Entwürfe des NRWCar 2030 stellen die ForscherInnen jetzt in einem einwöchigen Teststudio im SANAA-Gebäude auf Zollverein in Essen vor.

  • 20.11.2013

    Gewinnbeteiligung – aber nicht für alle

    Glückliche Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie? Jede(r) vierte MitarbeiterIn dieser Branche gab 2010 an, am Firmenerfolg beteiligt worden zu sein. Aber aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) zeigen: Nicht alle Beschäftigten profitieren gleichermaßen.

  • 19.11.2013

    „Busenfreund 2013“

    Naturheilkunde oder Hochleistungsmedizin? In diesem Grabenkampf geht es oft nicht um die PatientInnen, sondern darum, wer Recht behält. Dass neue Therapien direkt den Betroffenen nutzen, dafür machen sich hingegen Prof. Gustav J. Dobos und PD Sherko Kümmel stark. Die UDE-Mediziner wurden für ihr Engagement jetzt mit dem Patientinnenpreis „Busenfreund“ ausgezeichnet.

  • 18.11.2013

    Gut gemachter Mindestlohn hilft

    ForscherInnen des Instituts Arbeit und Qualifikation widersprechen dem Sachverständigenratt: Ob ein Mindestlohn tatsächlich der Beschäftigung schadet oder nicht, hänge vom Umfeld ab. Er könne auch die Wirtschaft ankurbeln, weil Konsum und Produktivität steigen.

  • 16.11.2013

    DFG unterstützt Placebo-Forschung mit 2,3 Mio Euro

    Die von MedizinerInnen verordnete Pille ist nur ein Teil des Heilungsprozesses bei Erkrankungen; viele weitere Einflüsse tragen zum Behandlungserfolg bei. „Eine zentrale Rolle dabei spielen die Placeboeffekte, die jedoch in der Forschung und der klinischen Anwendung bisher zu wenig beachtet wurden“, so UDE-Prof. Manfred Schedlowski. Eine überregionale Forschergruppe widmet sich deshalb der Analyse dieser Placebo-Effekte. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat nun Projekte der Forschergruppe in einer zweiten Förderphase für weitere drei Jahre bewilligt.

  • 15.11.2013

    Neue Wege im Kampf gegen Allergien und Übergewicht

    Mit 1,5 Mio. Euro fördert das Wissenschaftsministerium das Projekt „Neue Volkskrankheiten im Kindes- und Jugendalter“ (NIKI). Ein Forscherkonsortium aus dem Ruhrgebiet widmet sich in den kommenden drei Jahren den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter wie krankhaftes Übergewicht oder Allergien.

  • 12.11.2013

    Oft zu wenig zum Leben

    Rund 670 Euro erhalten Harzt IV-EmpfängerInnen monatlich als Grundsicherung, rechnet man Wohn- und Heizkosten mit ein. Als Arbeitslosengeld erhalten jeder fünfte Mann und sogar 45 Prozent der Frauen lediglich 600 Euro. Sie könnten ihre Bezüge also aufstocken. Aber nur jede/r Zehnte tat das 2012 auch. Das zeigen Berechnungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) aus Daten der Bundesanstalt für Arbeit.

  • 07.11.2013

    UNIKATE-Heft zum 50. Jubiläum des Universitätsklinikums

    Die vergangenen 50 Jahre brachten für die medizinische Forschung bahnbrechende Veränderungen. Viele Meilensteine dieser fünf Jahrzehnte zeigen sich auch in der Entwicklung des Universitätsklinikums Essen – vom städtischen Krankenhaus bis hin zu einem Standort der Spitzenmedizin. Die neue Ausgabe der UNIKATE begleitet diesen Fortschritt.

  • 06.11.2013

    Kraftvoll auftreten

    Mehr Stabilität bringen die Exponate, mit denen sich die UDE bei der diesjährigen MEDICA vom 20. bis zum 23. November in Düsseldorf präsentiert. Intensiv haben die Sport- und BewegungswissenschaftlerInnen daran gearbeitet – nun können sie dem Fachpublikum eine neue Trainingsmaschine und einen Freizeitschuh vorstellen.

  • 04.11.2013

    Sichere Innovation ausgezeichnet

    Nicht nur für den privaten Gebrauch, auch für den beruflichen Alltag werden Apps immer interessanter. Unternehmen müssen dabei allerdings besonders genau auf die Sicherheit achten. Der „AppChecker“ ermöglicht es ihnen, die kleinen Programme nach individuellen Anforderungen untersuchen zu lassen. An der Entwicklung des Checkers ist das paluno - The Ruhr Institute for Software Technology der UDE beteiligt. Nun wurde das Programm zum innovativsten Sicherheitsservice 2013 gekürt.

  • 04.11.2013

    Kein Königsweg in der Sprachförderung

    Die Sprachbeherrschung gilt als Schlüssel zu einem erfolgreichen Werdegang. Deshalb soll die Sprachförderung in der Kita so früh wie möglich beginnen. Aber welche Konzept bewähren sich? Eine Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) zeigt: Einen Königsweg zum Erfolg gibt es dabei nicht.

  • 31.10.2013

    Neuer Jahrgang der Global Young Faculty startet

    Rund 50 erstklassige NachwuchswissenschaftlerInnen der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen (UDE) sowie von vier außeruniversitären Forschungsinstituten an der Ruhr werden in den kommenden 18 Monaten wieder zu QuerdenkerInnen: Der dritte Jahrgang der Global Young Faculty hat seine Arbeit aufgenommen.

  • 25.10.2013

    Perspektiven der Entwicklungsforschung

    Wie wirken sich Agrarreformen in Westafrika auf die Ernährungssituation armer Haushalte aus? Wie kann eine nachhaltigere Zielformulierung der internationalen Entwicklungspolitik aussehen? In welcher Form kann und sollte die Privatwirtschaft globale Entwicklungsziele unterstützen? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Development Day am 4. November an der UDE, der sich mit den aktuellen Herausforderungen an die Entwicklungspolitik befasst.

  • 23.10.2013

    Online lernen bringt bessere Noten

    Mikroökonomie – für viele angehende WirtschaftswissenschaftlerInnen ist dieses Fach der Makrohorror. Die Klausur bestehen oft nur vier von zehn Studierende im ersten Anlauf. Ein im Sommer gestarteter Modellversuch an der UDE zeigt nun: Mit Online-Lernangeboten läuft es wesentlich besser. Drei Viertel der Studierenden bestanden die Klausur auf Anhieb – und das mit durchweg besseren Noten als ihre Kommilitonen in den Vorjahren.

  • 16.10.2013

    Sicher und bequem mit System

    Plötzliches Ausweichen auf regennasser Fahrbahn: Eine Software hilft dem/der FahrerIn, das Auto dabei unter Kontrolle zu halten. Das Elektronische Stabilitätsprogramm, kurz ESP, ist ein eingebettetes System, von denen es mittlerweile zahlreiche gibt. Im Forschungsprojekt SPES XTCore untersuchen WissenschaftlerInnen, wie die Entwicklung solcher Software-Systeme verbessert werden kann.

  • 08.10.2013

    Mobilität der Zukunft

    80 Prozent der Treibhausgase werden in Städten freigesetzt, der Verkehr spielt dabei ein wichtige Rolle. In einem Forschungsprojekt entwickelten UDE-WissenschaftlerInnen u.a. mit KollegInnen des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen Ideen für "Neue Mobilität für die Stadt der Zukunft". Nun stellten sie ihre Ergebnisse vor, und dabei geht es um mehr, als um zusätzliche Radwege.

  • 07.10.2013

    Eiweißmantel schwächt Wirkung ab

    Mit Nano-Teilchen verbinden sich große Hoffnungen in der Medizin. Wie sich diese winzigen Tausendsassas im menschlichen Blut verhalten, hat Prof. Shirley Knauer am Zentrum für Medizinische Biotechnologie erforscht und nun gemeinsam mit Mainzer UniversitätsmedizinerInnen in der Fachzeitschrift „Nature Nanotechnology“ veröffentlicht.

  • 04.10.2013

    Kleinste Strukturen für höchste Leistung

    Für die Zukunft der Energiespeicherung und für die Elektromobilität sind sie essenziell: Lithium-Ionen-Batterien. WissenschaftlerInnen um Dr. Hartmut Wiggers vom Center for Nanointegration (CENIDE) wollen deren Leistung steigern, die Produktionskosten verringern sowie nachhaltige und unbedenkliche Rohstoffe einsetzen. Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) fördert das Vorhaben nun für zwei Jahre.

  • 02.10.2013

    Wie belastet ist das Wasser?

    Sie stecken in Pflanzenschutzmitteln ebenso wie in Medikamenten oder Löschmitteln; sie helfen, Textilien zu imprägnieren und Oberflächen zu beschichten. Doch so sehr Organofluorverbindungen nutzen, einige – darunter PFT – belasten auch die Umwelt, weil sie biologisch nicht abbaubar sind. Um solche Verunreinigungen im Wasser nachzuweisen, gibt es derzeit nur zwei standardisierte Verfahren. Sie erfassen höchstens zehn Einzelstoffe; vieles, was kritisch sein könnte, wird somit nicht gemessen. Sarah Willach hat jetzt mit ihrer Masterarbeit in Water Science den Grundstein dafür gelegt, dass die Untersuchungen künftig breiter angelegt sein könnten.

  • 20.09.2013

    Passgenaue Weiterbildung

    Eine globalisierte Welt? Ohne geregelten Transport und Versand undenkbar. Die Anforderungen an die Logistikbranche wachsen dabei täglich. Um nicht den Anschluss zu verlieren, müssen sich alle weiterbilden: von PlanerInnen bis zu den BinnenschifferInnen. Wie sich solche Fortbildungsmaßnahmen optimieren lassen, interessierte WissenschaftlerInnen der UDE. Am 27. September präsentiert jetzt das Projekt „Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistikbranche“ (WiWeLo) seine Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit.

  • 18.09.2013

    Beteiligungsformen im Wahlkampf

    Der Bundestagswahlkampf befindet sich auf der Zielgeraden. Welche Partei die meisten Stimmen einwerben konnte, wird sich am kommenden Sonntag entscheiden. Die erfolgreichsten Strategien bei der Mitglieder- und WählerInnenbindung untersuchte jetzt eine Studie der Forschungsgruppe Regieren.

  • 17.09.2013

    Nylon als Katalysatorträger

    Plastiktüten, Düngemittel oder Schmerztabletten: Schätzungsweise 80 Prozent aller chemisch erzeugten Produkte entstehen mithilfe von Katalysatoren. WissenschaftlerInnen des Deutschen Textilforschungszentrums Nord-West (DTNW), einem An-Institut der UDE, und des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung in Mülheim haben nun erstmals eine Methode zur Wiederverwendung organischer Katalysatoren entwickelt und die Ergebnisse in der Zeitschrift „Science“ veröffentlicht.

  • 09.09.2013

    Wie vertrauenswürdig sind Internet-Dienste?

    Spätestens seit der NSA-Affäre stellt sich die Frage, wie sicher unsere Daten im Netz eigentlich sind. Wie vertrauenswürdig Internetanbieter von Apps, Cloud & Co.sind, untersuchen WissenschaftlerInnen für Software Systems Engineering am paluno-Institut im EU-Projekt OPTET. Ziel ist es, Software von der Entwicklung bis hin zur Außerbetriebnahme sicherer zu machen.

  • 04.09.2013

    Antidepressiva wirken anders

    Depression: Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung leiden ein- oder mehrmals im Leben daran. Antidepressiva können helfen - allerdings auf eine andere Weise als bislang angenommen. Das brachte jetzt ein Studie unter der Leitung von Prof. Erich Gulbins, Institut für Molekularbiologie des Uniklinikums Essen und Prof. Johannes Kornhuber (Uni Erlangen-Nürnberg) ans Licht.

  • 28.08.2013

    Exportschlager duale Ausbildung?

    Jugendarbeitslosigkeit ist in Europa zum Problem geworden. Untersuchungen zeigen: In Ländern mit dualer Ausbildung sind weniger junge Menschen ohne Job. Hieße die Lösung also, das erfolgreiche deutsche Berufsbildungssystem zu exportieren? Ganz so einfach ist es nicht, sagen ForscherInnen des Instituts Abeit und Qualifikation (IAQ).

  • 28.08.2013

    Diamanten mit nützlichen Leerstellen

    Der Physiker Dr. Nicolas Wöhrl vom Center for Nanointegration (CENIDE) forscht mit und an Edelsteinen: Sein Projekt, in dem er zusammen mit den Universitäten Bochum und Dortmund Spinzentren in hochreinen Diamanten untersucht, wird nun für zwei Jahre vom Mercator Research Center Ruhr gefördert.

  • 22.08.2013

    Berufliche Qualifikation

    Unter dem Druck der globalisierten Wirtschaft wurde in vielen Betrieben Personal abgebaut, Leiharbeit und Minijobs ausgeweitet. Wie werden Qualifikationen vor diesem Hintergrund vermittelt? Mit dieser Frage befasst sich eine aktuelle Publikation des Instituts Arbeit und Qualifikation.

  • 21.08.2013

    Verlaufen schwer gemacht

    Nicht nur in freier Wildbahn und im Großstadtdschungel fällt das Orientieren nicht immer leicht. Auch in Gebäuden ist es oft schwer, sich zurecht zu finden - man denke nur an Flughäfen oder Messehallen. Abhilfe schafft da eine neue App des Start-ups Locoslab. Dahinter stecken drei UDE-Forscher, die ihr Navi für drinnen auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin präsentieren.

  • 16.08.2013

    Herzschutz mit Blutdruckmanschette

    Eine Blutdruckmanschette vor einer Operation mehrmals aufgepumpt, das kann Herzinfarkt-PatientInnen das Leben retten. Wird die Durchblutung des Armes vor dem Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine kurz unterbrochen, schützt dies das Herz - das konnten ForscherInnen jetzt in einer Studie belegen.

  • 15.08.2013

    Wenn Zinsen schwanken

    AnlegerInnen habe die Wahl zwischen kurz- und langfristigen Modellen. Die Zinsen in beiden Varianten können sich zwar oft stark verändern, die Differenz zwischen ihnen sollte aber stabil bleiben, da sonst nur in die jeweils attraktivere Variante investiert würde. So zumindest die makroökonomische Theorie. Ob die Hypothese stimmt, untersucht jetzt ein neues Projekt, an dem die UDE beteiligt ist.

  • 14.08.2013

    Die magische Welten digitaler Spiele

    Ob KünstlerIn, KämfperIn oder StädtebauerIn - in vielen Computerspielen findet jede(r) seine/ihre Rolle. Die virtuelle Wirklichkeit begeistert Menschen jeden Alters. Doch was bedeutet das für unsere Lebenswelt? Dieser Frage nähert sich ein neues Buch, das UDE-WissenschaftlerInnen herausgegeben haben: Soziologische Perspektiven auf Digitale Spiele.

  • 13.08.2013

    Smarte Spielewelt

    Die Zeiten des Zwei-Programme-Fernsehens sind zwar schon lange vorbei, doch mittlerweile gehen die Möglichkeiten weit über zig Kanäle hinaus: Fernseher verbinden sich mit Diensten wie Twitter, Facebook oder Internet-Videotheken und mausern sich so zu zentralen Medienplattformen. Wie sich alle Komponenten noch besser verknüpfen lassen, erforscht das neue Projekt „Smart Gaming“.

  • 12.08.2013

    Über`s Internet für Kühlung sorgen

    Bei sommerlicher Hitze sensible Güter zu transportieren, ist eine besondere Herausforderung. Gut, dass es klimatisierte Container gibt. Doch was ist, wenn die Kühlung versagt? Solche Fälle lassen sich mit neuen Internet-Technologien lösen, wie sie ForscherInnen für Software-Engineering am paluno-Institut entwickeln.

  • 08.08.2013

    Perfekte Werte bis ins Kleinste

    Elemente bis ins Kleinste analysieren und so z.B. Metallen im Trinkwasser aufspüren - im Labor für Mikroanalytik und Thermoanalyse an der UDE ist das möglich. Und in hervorragender Qualität, wie jetzt ein Vergleich mit anderen Laboren zeigte, ein sogenannter Ringversuch.

  • 05.08.2013

    MedizinerInnen als GründerInnen

    Das gab es noch nie: Mit einer neuen Methode, die es erlaubt, Herzerkrankung mit möglichst schonenden Eingriffen zu behandeln konnten sich jetzt MedizinerInnen beim Gründerwettbewerb EXIST-Forschungstransfer durchsetzen. Die ForscherInnen um Prof. Till Neumann von der Klinik für Kardiologie am Essener Uniklinikum erhalten 500.000 Euro und haben zwei Jahre Zeit, um für das dazu benötigte medizinische Gerät einen Prototypen zu entwickeln: Ein wichtiger Schritt hin zu einem marktreifen Produkt.

  • 05.08.2013

    Wasserversorung in Entwicklungsländern

    Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist eine der drängendsten Fragen in Entwicklungsländern. Etliche Staaten haben die Aufgabe an private Firmen vergeben. Doch bringt das wirklich immer den erwünschten Effekt? Dieser Frage geht der neueste Report des Instituts für Entwicklung und Frieden nach. Er ist online abrufbar.

  • 01.08.2013

    Projekt sucht Unternehmen aus der IT-Branche

    Wie laufen Fäden perfekt zusammen, wenn die Aufgaben verteilt sind und die MitarbeiterInnen einer Firma quer über den Globus verstreut agieren? Das wollen UDE-ForscherInnen im neuen „TransSoft“-Projekt herausfinden, das kooperative Arbeitsprozesse besonders in der Softwarebranche untersucht. Gesucht werden deshalb noch IT-Unternehmen, in denen viel transnational ausgelagert wird und die Einblicke in ihre Abläufe geben.

  • 24.07.2013

    Reinste Nanopartikel für bessere Katalysatoren

    Mit Laserlicht möchte der Chemiker Dr. Philipp Wagener hochreine Nanomaterialien erzeugen, um die Katalyse und die Energietechnik effizienter zu machen: Diese ungewöhnlichen Methode des UDE-Nachwuchswissenschaftlers überzeugte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Es fördert sein Projekt "INNOKAT" nun mit 1,52 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre.

  • 23.07.2013

    Aufs Schiff mit den Containern!

    In Zeiten, in denen der Gigaliner, ein überlanger LKW mit einem Gewicht von bis zu 44 Tonnen, in Deutschland getestet wird, sucht der Wirtschaftsgeograf Prof. Rudolf Juchelka nach anderen Wegen, Güter zu transportieren. Im Projekt NEWS will er gemeinsam mit KollegInnen von neun europäischen Einrichtungen den Transport in Binnengewässern attraktiver machen. Ziel: Aufs Schiff mit den Containern!

  • 19.07.2013

    Wie Gene ticken: Neue Ergebnisse am Westdeutschen Tumorzentrum

    Wie sich Lungenkrebs künftig noch zielgerichteter therapieren lässt, fanden jetzt MedizinerInnen des Uniklinikums Essen heraus. In einer weiteren Studie entdeckten sie eine neue Strategie gegen resistente Tumore. Diese Ergebnisse bestätigen die Vorreiterrolle, die das Westdeutsche Tumorzentrum in der "translationalen Krebsforschung" spielt. Dabei steht die Entwicklung neuer Diagnose- und Behandlungsverfahren im Mittelpunkt.

  • 16.07.2013

    Gefiederte ForschungsassistentInnen auf Mäusejagd

    Schon Erasmus Widmann, ein Komponist des führen 17. Jahrhunderts, wusste: Maus ist nicht gleich Maus. Während bei ihm aber die Hasel-, die Wasser-, die Haus-, Feld- und Spitzmäus sterben und verderben sollten, will Dr. Marcus Schmitt herausfinden, welche Art wo bevorzugt lebt. Gefiederte AssistentInnen helfen dem Zoologen dabei: Schleiereulen – die einigen der Vierbeinern allerdings dann doch den Garaus machen.

  • 16.07.2013

    Augentumorforschung: Schlüsselgene identifiziert

    Entdeckt dank modernster DNA-Sequenzierungstechnologie und genominformatischer Analysemethoden: Einem interdisziplinären Forscherteam ist es jetzt gelungen, Schlüsselgene für die Entwicklung von Adlerhautmelanomen zu identifizieren. Sie sind die häufigsten Augentumore. Die Technologie ist erst seit kurzem am Uniklinikum Essen verfügbar.

  • 15.07.2013

    Mütter arbeiten oft weniger

    Ein Blick auf die von Frauen in Europa geleisteten Arbeitszeiten zeigt, dass sie in punkto Berufschancen mit den Männern noch lange nicht gleich gezogen haben. Oft sind vor allem Mütter nur in (kurzen) Teilzeitjobs beschäftigt – mit den bekannten Gefahren für Karrierechancen und die Rente. Das zeigt der aktuelle Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 11.07.2013

    Vögel schalten auf Autopilot

    FluglotsInnen und Hightech-Instrumente sind nötig, um Zusammenstöße von Flugzeugen zu vermeiden. Vögel bekommen keine Unterstützung durch Dritte, fliegen oft in großen Schwärmen und landen in unübersichtlichem Gelände. Kollisionen gibt es trotzdem selten. Warum? „Die Tiere besitzen eine allgemein gültige Landeanflug-Richtung", fand Zoologe Prof. Hynek Burda mitKollegInnen heraus.

  • 10.07.2013

    2,4 Mio. für UAMR-Forschungsvorhaben

    Eine neue Bioinformatik-Professur und knapp 2,4 Mio. Euro für Forschungsvorhaben: Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) fördert damit die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) bei der Einrichtung eines "Center for Computational Biology" und von zehn weiteren Kooperationsprojekten.

  • 08.07.2013

    Onlineumfrage: Wie sehr bestimmt das Net?

    Konto checken, Hotel buchen, Altes verkaufen: Mit einer Online-Umfrage möchten UDE-WissenschaftlerInnen herausfinden, welche Rolle das Internet bereits in unserem Alltag spielt.

  • 02.07.2013

    Forschen unter besten Bedingungen

    Die Duisburger Welker-Stiftung finanziert auch in den kommenden zwei Jahren das Promotionskolleg der NRW School of Governance. Bis einschließlich 2015 stellt sie 102.000 Euro bereit.

  • 02.07.2013

    Elektrowellen in der Limoflasche

    Aufnahmen, zehntausend Billionen Mal verlangsamt: In einem Youtube-Video machen WissenschaftlerInnen des Center for Nanointegration (CENIDE) so sichtbar, wie sich Elektrowellen auf einer winzigen Silberflasche bewegen. Elektronenwellen vereinen in sich die besten Eigenschaften der Mikro- und Optoelektronik, ohne deren typischen Beschränkungen zu unterliegen. Deshalb sind sie heißbegehrte Forschungsobjekte.

  • 26.06.2013

    Duett auf Nano-Art

    Ferroelektrische und -magnetische Eigenschaften voneinander abhängig in einem System zu nutzen, daran arbeiten WissenschaftlerInnen schon seit langem. Einem Team vom Center for Nanointegration (CENIDE) der UDE ist dies jüngst gelungen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der aktuellen Ausgabe der „Nature Communications“.

  • 24.06.2013

    Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung

    Jeder Vierte arbeitet für wenig Geld: Trotz guter Marktlage arbeiteten im Jahr 2011 knapp 8,1 Millionen Beschäftigte in Deutschland für wenig Geld. Weiterhin ist fast jede® Vierte (23,9 Prozent) von Niedriglöhnen betroffen. Die durchschnittlichen Bruttostundensätze im Niedriglohnsektor liegen mit 6,46 Euro in West- und 6,21 Euro in Ostdeutschland immer noch weit unter der bundeseinheitlichen Niedriglohnschwelle von 9,14 Euro. Das zeigt der aktuelle Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 13.06.2013

    Über die Verwandtschaft von Zellen

    Verhältnisse neu geordnet: UDE-WissenschaftlerInnen gelang der Nachweis, dass Vorläuferzellen menschlicher Blutstammzellen deutlich andere Verwandtschaftsgrade aufweisen als bislang angenommen. Die Arbeitsgruppe von Priv.-Doz. Bernd Giebel aus dem Institut für Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Essen veröffentlichte ihre wegweisenden Erkenntnisse jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Cell Reports.

  • 04.06.2013

    Immer unflexibler: der Übergang in die Rente

    Den flexiblen Start in die Altersruhe haben mehrere Rentenreformen stark eingeschränkt. Regelungen in Tarifverträgen oder im Betrieb können das nur teilweise ausgleichen. Folge: Die Lebensarbeitszeit verlängert sich. Zu diesem Ergebnis kommt ein von der Hans-Böckler-Stiftung gefördertes UDE-Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Ute Klammer.

  • 04.06.2013

    Förderpreis für PionierInnen der medizinischen Forschung

    Wegen ihrer besonders innovativen Forschungsansätze wurden jetzt drei NachwuchswissenschaftlerInnen von der Medizinischen Fakultät ausgezeichnet. Mit dem IFORES Förderprogramm des Universitätsklinikums Essen können nun zwei herausragende wissenschaftliche Ideen in die Tat umgesetzt werden. Die Fördersumme beträgt jeweils 250.000 Euro.

  • 03.06.2013

    Grünes Licht für Westdeutsches Protonentherapiezentrum

    Der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums hat jetzt grünes Licht für das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen (WPE) gegeben. Das Land unterstützt die anstehende Übernahme und den dauerhaften Betrieb des Hochtechnologiezentrums am Universitätsklinikum Essen. Damit ist ein Meilenstein zum langfristigen Einsatz dieser innovativen Krebstherapie in Deutschland erreicht. Bereits heute bildet die Onkologie einen Schwerpunkt in Klinik, Forschung und Lehre am Uniklinikum.

  • 03.06.2013

    Trotz Vollzeitarbeit unter Hartz IV

    Wegen der vielerorts hohen Mieten, müssen auch Vollzeitbeschäftigte aufstocken. Um netto mindestens den Grundsicherungsbedarf zu erreichen, muss ein Single brutto 7,98 Euro verdienen (Bundesdurchschnitt im Januar 2013). Lebt er in München, braucht er dafür schon zwischen 9,66 und 10,93 Euro. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 31.05.2013

    Dynamische Prozesse untersuchen: Die DFG fördert weiter

    Zeitvariable, dynamische Prozesse in den Wirtschafts- und Ingenieuwissenschaften untersuchen ForscherInnen im Sonderforschungsbereich (SFB) 823. WissenschaftlerInnen an den Unis Dortmund und Bochum, am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung in Essen und ihr Kollege UDE-Professor Denis Belomestny erhalten dafür auch für die nächsten vier Jahre die finanziellen Mittel von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie fördert den SFB "Statistik nichtlinearer dynamischer Prozesse" mit 8,5 Mio. Euro.

  • 24.05.2013

    Mit neuen hochauflösenden Mikroskopen der Zelle bei der Arbeit zusehen

    Erfolgreich Mittel eingeworben: Unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und vom Land, kann die Arbeitsgruppe von Prof. Matthias Gunzer künftig drei neue Spezialmikroskope und ein modernes Zellsortiergerät im Wert von ca. 3,2 Mio. Euro nutzen. Damit sie auch anderen UDE-Arbeitsgruppen zur Verfügung stehen, wird derzeit ein Imaging Center Essen (IMCES) aufgebaut.

  • 22.05.2013

    Neuer Schub für das E-Auto

    Auf der Straße sind Elektro-Autos noch Exoten. Wie sich das ändern lässt, erforscht die UDE in verschiedenen Projekten. Nun richtet sie mit der Folkwang Universität der Künste und der Ford-Werke GmbH das „Designstudio NRW“ ein. Hier sollen u.a.mit Fahrsimulatoren, Testreihen und Kundenbefragungen neue Konzepte entworfen werden. Das NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt das Projekt mit einer sechsstelligen Summe.

  • 22.05.2013

    Arbeitsmarktpolitik für ältere Arbeitslose: Förderung wurde ausgebaut

    Da die Wege in die Frührente versperrt wurden, müssen sich Arbeitsagenturen und Jobcenter jetzt häufiger auch um ältere Erwerbslose kümmern. Denn immer mehr Menschen über 60 Jahre sind vor der Rente arbeitslos. Das stelle die Arbeitsmarktpolitik vor neue Aufgaben, so Dr. Martin Brussig vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) in einer aktuellen Studie.

  • 21.05.2013

    Neues Graduiertenkolleg bei HistorikerInnen

    Die UDE erhält ein weiteres Graduiertenkolleg: Unter dem Titel „Vorsorge, Voraussicht, Vorhersage: Kontingenzbewältigung durch Zukunftshandeln“ befasst es sich mit der Ungewissheit menschlicher Lebenserfahrungen aus historischer Perspektive. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert im Ganzen elf neue Kollegs zunächst für viereinhalb Jahre mit insgesamt 39 Mio. Euro.

  • 17.05.2013

    Wenn Schulmedizin Naturheilkunde trifft

    Chronisch Kranke profitieren davon, wenn sie nicht nur traditionell, sondern begleitend naturheilkundlich behandelt werden. Das ist das Ergebnis einer Meta-Analyse, die u.a. UDE-Professor Jost Langhorst durchgeführt hat. Die Studie über stationär und integrativ betreute Patienten wurde jetzt in einem Fachjournal veröffentlicht.

  • 08.05.2013

    „Laser World“: Überholspur für die Datenautobahn

    Per Smartphone E-Mails versenden und im Internet surfen. Das fordert die drahtlosen Netzwerke erheblich, denn immer größere Datenmengen müssen hier übergetragen werden – bis 2015 werden sie das übertreffen, was über die Kabelverbindungen fließt. Um mit dieser großen Nachfrage klar zu kommen, wird an verschiedenen Möglichkeiten geforscht. Eine präsentieren die UDE-OptoeletronikerInnen ab 13. Mai auf der Messe Laser World of Photonics in München.

  • 08.05.2013

    Länger im Job, aber später arbeitslos?

    Generell gibt es seit einiger Zeit immer weniger Arbeitslose. Bei den über 60-Jährigen aber steigt die Quote in den letzten Jahren. Die Ursache dafür sieht eine aktuelle Studie des Instituts für Qualifikation und Arbeit (IAQ) in der längeren Lebensarbeitszeit: Immer mehr Ältere arbeiten immer länger, und so steigt das Risiko einmal arbeitslos zu werden.

  • 03.05.2013

    Lieber losen als wählen

    Warum soll ich wählen gehen? Das werden sich bald wieder etliche BürgerInnen fragen, die das ganze Procedere ungerecht finden. Sie liegen mit ihrer Einschätzung gar nicht so falsch, wie jetzt renommierte PolitikwissenschaftlerInnen der NRW School of Governance bestätigen. Ein Losverfahren wäre besser, lautet ihr Resultat.

  • 26.04.2013

    Siemens-Gasturbine ganz praxisnah

    Um Erdgas in mechanische Energie umzuwandeln, werden Gasturbinen gebraucht. Einen besonders effektiven Typ hat Siemens entwickelt. Jetzt bekam die UDE ein Modell dieser leistungsstarken Turbine. Im Maßstab 1:10 dient es Wissenschaftlern und Studierenden als Anschauungsobjekt.

  • 25.04.2013

    Roboter berühren unsere Gefühle

    Eigentlich ist es nur eine Maschine, sagt der nüchterne Verstand. Aber davon lässt sich das Gefühl anscheinend nicht beeindrucken. Wenn Roboter misshandelt werden, leiden die Zuschauer mit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der UDE, die eine große Resonanz in den Medien hervorrief.

  • 25.04.2013

    Analysen in der Nanodimension

    Geräte auf dem neuesten Stand der Technik sind die Basis der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschung. Doch übersteigen die notwendigen Kosten oft das Budget einzelner Arbeitsgruppen. Das Center for Nanointegration (CENIDE) wird dabei nun von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt. Es hat sich mit seinem Antrag durchsetzen können und erhält für drei Jahre 550.000 Euro.

  • 22.04.2013

    Erst denken, dann wegschmeißen

    600 Kilo Müll verursacht jeder von uns pro Jahr. Diese enorme Menge belastet die Umwelt. Dennoch ist Nachhaltigkeit für jeden Dritten nur ein Wort, mit dem er nicht viel anfangen kann. Studierende und WissenschaftlerInnen der UDE wollen daran etwas ändern und beteiligen sich an dem Projekt „BinCam – zeig mir Deinen Müll“. Erste Ergebnisse liegen jetzt vor.

  • 19.04.2013

    Wie sicher ist "nano"?

    Wann und wie können Nanomaterialien in die Umwelt gelangen und welchen Einfluss haben sie möglicherweise auf unseren Körper? Drei Jahre lang haben sich WissenschaftlerInnen im Projekt „Nanostrukturierte Materialien – Gesundheit, Exposition und Materialeigenschaften“, kurz nanoGEM, mit diesen Fragen beschäftigt. Nun stellen sie ihre Erkenntnisse vor.

  • 18.04.2013

    Neuer INEF-Report: Indiens Ambitionen in der Weltpolitik

    Indien hat sich zu einer Wirtschaftsmacht entwickelt. Und auch auf der weltpolitischen Bühne strebt es nach mehr Einfluss. Diesem Bemühen und die Geschichte der indischen Außenpolitik mit ihren ideologischen Grundlagen, zwischen Idealismus und Geopolitik, Hindu-Nationalismus und Internationalisierung, geht Prof. Herbert Wulf im aktuellen Report des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF) nach. "India`s Aspirations in Global Politics: Competing Ideas and Amorphous Practices" ist online abrufbar.

  • 17.04.2013

    Sehr dick, dünn, groß, klein: Genorte der Extreme entdeckt

    Extrem groß, extrem klein, extrem dünn, extrem dick: Gene spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie unser Körper "wächst". An welcher Stelle sie im menschlichen Genom liegen, dieser Frage ging Dr. André Scherag vom Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie des Uniklinikums Essen, nach. Gemeinsam mit internationalen KollegInnen entdeckte er elf neue Genorte, die mit extremer Körperhöhe und extremem Körpergewicht in Verbindung gebracht werden können.

  • 15.04.2013

    Immer mehr müssen aufstocken

    Rund 1,3 Millionen Menschen können nicht von ihrer Arbeit leben. Sie brauchen zusätzlich Unterstützung. Und ihre Zahl steigt. Momentan trifft das auf jeden Dritten zu, der ALG II bezieht. Vor fünf Jahren waren es noch 23 Prozent. Das zeigen Auswertungen der offiziellen Arbeitsmarktstatistik, die das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) jetzt veröffentlicht hat.

  • 11.04.2013

    Stille Post auf höchstem Niveau: Kooperation zu Quantencomputern

    Quantencomputer sind heute noch Zukunftsmusik, aber die Forschung ist diesem Ziel wieder einen kleinen Schritt nähergekommen: Dr. Martin Geller vom Center for Nanointegration (CENIDE) hat zusammen mit ForscherInnen der Uni Cambridge das fast perfekte Quantenbit erzeugt. Beim Erstellen von Verschlüsselungssystemen, z.B. für Onlinebanking, wären die Quantencomputer eine große Hilfe.

  • 10.04.2013

    Atome im Dominoeffekt

    Beobachtung in billionstel Sekunden: Die Arbeitsgruppe um Prof. Michael Horn-von Hoegen vom Center for Nanointegration (CENIDE) hat erstmals einen Phasenübergang auf einer Oberfläche rein elektronisch angeregt und in Echtzeit verfolgt. Das Phänomen kennt man auch aus dem Alltag: Eine Sektflasche, im Tiefkühler vergessen, kann das unbeschadet überstehen, flüssiger Sekt inklusive - noch. Denn öffnet man die Flasche, kann ein Phasenübergang stattfinden: Der Sekt gefriert in Sekunden.

  • 05.04.2013

    EU-Automobilindustrie: 150.000 neue Jobs bis 2030 möglich

    Rosige Aussichten für die europäische Autobranche: Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die an der UDE im Auftrag der EU erstellt wurde. In den nächsten zwei Jahrzehnten sind demnach 100.000 bis 150.000 neue Arbeitsplätze möglich.

  • 28.03.2013

    Spalten soziale Dienste die Städte?

    Aus den auf Hochglanz getrimmten Städten werden öffentliche Angebote wie z.B. Drogenhilfen mehr und mehr verdrängt. Gemeinsam mit der bisherigen Wohnbevölkerung wandern sie in ärmere Bezirke ab. Mit 200.000 Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) deshalb eine Studie an der UDE, die anhand von Fallstudien in Dortmund und Hamburg die Frage beantworten will, wie Soziale Arbeit an der zunehmenden Spaltung der deutschen Städte beteiligt ist und welchen Einfluss sie ihrerseits auf den städtischen Raum hat.

  • 22.03.2013

    Perspektiven des Dualen Studiums

    Theoretisches Wissen an der Hochschule erwerben und sich die praktischen Kenntnisse im Unternehmen aneignen: Als ein Scharnier zwischen Berufs- und Hochschulbildung hat sich das Duale Studium inzwischen erfolgreich etabliert. Im Auftrag des Bundesbildungsministeriums untersuchte das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) die Entstehungsbedingungen, Interessenlagen und Umsetzungserfahrungen dualer Studiengänge und stellte jetzt die zentralen Ergebnisse öffentlich vor.

  • 21.03.2013

    Besseres aus kleinsten Teilchen: UNIKATE zur NanoEnergie

    Leichter, dabei hocheffizient und aus unbedenklichen, ausreichend verfügbaren Materialien: So sollen Batterien und Thermogeneratoren heute sein. Das sind nur zwei der Anforderungen, die an neue Materialien für die nachhaltige Energieversorgung gestellt werden. Die 43. Ausgabe des UDE-Forschungsmagazins UNIKATE beschäftigt sich mit der aktuellen Forschung auf diesem Gebiet.

  • 20.03.2013

    MedizinerInnen identifizieren genetische Prädisposition für Knochenmark-Krebs

    Auch wenn noch keine Heilung in Sicht ist - die Entdeckung, die u.a. UDE-MedizinerInnen jetzt machten, lässt hoffen. Sie identifizierten einen genetischen Marker, der mit einer Prädisposition für eine bestimmte Form des multiplen Myeloms einhergeht. Die Entstehung der Erkrankung könnte so geklärt und neue Ansätze für die Prävention und Behandlung gefunden werden.

  • 18.03.2013

    IAQ: Zunehmend Engpässe in Pflege zu erwarten

    Die Lücke zwischen Bedarf und Personalausstattung in der Pflege reißt weiter auf: Die Zahl der Menschen, die ambulant oder stationär versorgt werden müssen, steigt schnell, die Zahl der Neueinstellungen hält da nicht mit. So sind Engpässe vorprogrammiert, zeigt das Informationsportal „Sozialpolitik Aktuell“ des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 28.02.2013

    Neue Wege zum beruflichen Wiedereinstieg

    Fremde Ideen zu übernehmen kann durchaus erwünscht sein: In einem Innovationsprojekt haben das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) und das Frechener Institut für innovative Bildung innovaBest in den letzten beiden Jahren „Neue Wege zum beruflichen Wiedereinstieg“ entwickelt. Es bündelt Angebote von Arbeitsagenturen, Jobcentern, Jugendhilfe und anderen Akteuren vor Ort und stellt sie über Familienzentren bereit.

  • 27.02.2013

    Wie viel kostet ein Kindergartenplatz – und warum?

    Für die Kleinen ist uns nichts zu teuer? Wer in der richtigen Stadt wohnt, braucht für den Kindergarten keinen Cent zu berappen. In anderen Kommunen ist man gleich mehrere tausend Euro los. Warum es so große Unterschiede bei den Elternbeiträgen gibt, untersuchten jetzt UDE-Prof. Achim Goerres und sein Kollege Prof. Markus Tepe von der Universität Oldenburg.

  • 26.02.2013

    Neues DFG-Projekt untersucht Motivation bei Testaufgaben

    Nur selten bringt ein angekündigter Test Schüleraugen zum Leuchten, vor allem wenn es um naturwissenschaftliche Themen geht. Werden die Aufgaben lösbarer, wenn sie mehr mit der Alltagswelt zu tun haben? Oder wenn der Inhalt interessanter vermittelt wird? Diesen Fragen gehen jetzt ChemiedidaktikerInnen der UDE in einem DFG-geförderten Projekt nach.

  • 25.02.2013

    Reaktionsfreudiges Molekül clever einsetzen

    Die molekulare Pinzette ist in aller Munde: Gleich zwei renommierte internationale Fachzeitschriften („Brain“ und nun „Nature Chemistry“) griffen in kurzer Zeit die viel versprechende Erfindung der UDE auf. Relativ weit sind die Forschungen bereits für einen möglichen künftigen Einsatz bei der Alzheimer-Erkrankung. Es gibt aber auch schon erste Hinweise, dass diese molekulare Pinzette noch sehr viel mehr kann – eventuell auch gegen Krebs.

  • 22.02.2013

    Evakuierungen in Ballungsräumen

    Wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, kann es in Notsituationen brenzlig werden. Wie die Evakuierung optimiert werden kann, beschäftigt den Lehrstuhl für Logistik und Operations Research. Die WissenschaftlerInnen haben vor fünf Jahren begonnen, ein universelles, mathematisches Modell zu entwickeln, das für jedes beliebige Stadtgebiet einen Rettungsplan errechnen kann. Jetzt geht das Projekt in die zweite Runde.

  • 21.02.2013

    NETZ wird eingeweiht: Wo sich Partikel verwandeln

    In den vergangenen zwei Jahren drehten sich zahlreiche Kräne an der Baustelle am Duisburger Campus. Jetzt ist das Werk vollbracht: Heute (21.02.) wird das NanoEnergieTechnikZentrum NETZ eingeweiht. Unter den zahlreichen Gästen: NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

  • 21.02.2013

    Medikamente von Grund auf neu entwickeln

    Schneller verbesserte Medikamente zu entwickeln, ist Ziel einer neuen europäischen Forschungsinitiative. Einzige deutsche Universität unter den 30 Partnern ist die UDE. Die Arbeitsgruppe von Markus Kaiser, Professor für Chemische Biologie am Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB), erforscht in ihrem Projekt, das mit gut 1 Mio. Euro ausgestattet ist, neue chemische Konzepte, die beispielsweise gegen Krebs oder Erkrankungen wie Alzheimer eingesetzt werden können.

  • 20.02.2013

    Mit Nano-Paste Knochen heilen

    Wenn Knochen so geschädigt sind, dass sie mit künstlichem Material gefüllt werden müssen, gibt es zuweilen Probleme. Prof. Matthias Epple und sein Team haben nun eine Paste aus Nanopartikeln entwickelt, die solche Defekte besser heilen lässt.

  • 12.02.2013

    Wichtiger Schritt im Kampf gegen Leukämien und Lymphomen

    Grundlagen für eine neuartige Therapie von Leukämien und Lymphomen konnte erstmals ein Konsortium verschiedener internationaler ForscherInnengruppen unter UDE-Beteiligung entwickeln. Leukämien und Lymphome machen zwar nur drei bis fünf Prozent aller Tumore aus, aber bis zu 80 Prozent der betroffenen PatientInnen können nicht geheilt werden.

  • 04.02.2013

    Chemie, Physik & Co.: Wie der Unterricht besser gelingt

    Formelpauken, wenig Anwendungsbezug: Chemie oder Physik stehen selten in Verdacht als persönliches Lieblingsschulfach genannt zu werden. Wie sich die Naturwissenschaften besser vermitteln lassen, steht im Mittelpunkt der DFG-Forschergruppe und des Graduiertenkollegs „Naturwissenschaftlicher Unterricht“. Sie wurden vor zehn Jahren an der UDE eingerichte. Zeit, Bilanz zu ziehen.

  • 25.01.2013

    Neue Ursache für Hautkrebs entdeckt

    Eine Genveränderung löst schwarzen Hautkrebs aus. Das entdeckten jetzt UDE-ForscherInnen um Prof. Dirk Schadendorf gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Dadurch eröffnen sich neue Wege, Hautkrebs frühzeitig zu diagnostizieren.

  • 22.01.2013

    Wenn Moleküle morsen

    Die Bewegungen einzelner Atome und Moleküle in Echtzeit nachverfolgen - ForscherInnen des Center for Nanointegration (CENIDE) machen das mit einer neuen Technologie möglich. Wer ganz still ist, kann die Bewegung der Moleküle sogar hören.

  • 21.01.2013

    Aufregendes Potenzial

    Sauer und bis zu 80 Grad warm: Da fühlt sich der Organismus Sulfolobus solfataricus erst richtig wohl. Wie genau sein Kohlenhydrat-Stoffwechsel funktioniert, will Biochemikerin Prof. Bettina Siebers entschlüsseln. Sie leitet eine zehnköpfige Forschergruppe, die Enzyme für biotechnologische Anwendungen gewinnen möchte. Das Bundesforschungsministerium unterstützt die Untersuchung zur heißen Systembiologie mit 2,5 Mio. Euro.

  • 09.01.2013

    Mögliche neue Therapie: Sanfte Pinzette gegen Alzheimer

    Erstmals ist es gelungen, alzheimererkrankte Mäuse mithilfe einer „molekularen Pinzette“, die ChemikerInnen der UDE entwickelt haben, erfolgreich zu behandeln. Dieser Forschungserfolg wurde jetzt in der Fachzeitschrift „Brain“ veröffentlicht. Das Molekül kann das Aminosäure Lysin wie eine Pinzette ergreifen. Eine bestimmte Art von Lysin steht im Verdacht, Alzheimer auszulösen.

  • 07.01.2013

    Ermitteln von der Couch aus

    Kaum ein Abend ohne Krimi im TV. CSI, Crossing Jordan und Co. erfreuen sich großer Beliebtheit. Schult das die ZuschauerInnen auch, macht es sie gar zu potentiellen Detektiven, die der Polizei helfen könnten? Das UDE-Projekt „Die Mediatisierung der Sicherheitspolitik. Governing Through Media Crime?“ soll das aufklären.

  • 02.01.2013

    Mehr Kreativität im Jobcenter

    Je freier ArbeitsvermittlerInnen agieren, je individueller sie auf Jobsuchende eingehen können, desto höher die Erfolgsquote. Das zeigen Ergebnisse aus der zweiten Programmphase „Perspektive 50+“, die vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) und dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), Tübingen evaluiert wurde.