CAMPUS:AKTUELL-Forschung 2015

  • 23.12.2015

    Was Eintagsfliegen verraten

    Verdreckt und begradigt – unsere Gewässer sind im Stress. Doch nicht allen Lebewesen macht die Umweltverschmutzung zu schaffen. Eintagsfliegen können damit zum Beispiel gut umgehen. Neuseeländische und deutsche Forschende decken Nachteile klassischer Umweltbewertungsverfahren auf und zeigen, wie Reaktionen von Organismen differenzierter analysiert werden können.

  • 22.12.2015

    Knochen mit Stahl stabilisieren

    Günstiger, haltbarer, zuverlässiger: Ob sich eine innovative Stahllegierung eher für die Knochenchirurgie eignet als die bislang übliche Titanverbindung, untersucht jetzt ein Forschungsvorhaben, das vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) mit rund 200.000 Euro gefördert wird.

  • 18.12.2015

    Gut für Nierenerkrankte: Grüner Tee und dunkle Schokolade

    Ein Lichtblick für Dialyse-Patient/innen: Ein pflanzlicher Bestandteil, der auch in dunkler Schokolade und grünem Tee vorkommen kann, schützt ihre Gefäße. Dies ist deshalb so wichtig, weil ihr meist geschwächtes Herz-/Kreislaufsystem durch die Blutwäsche noch weiter geschädigt wird. Dass auch nahrungsergänzende Kakao-Flavanole diesen Effekt erzielen, konnten jetzt erstmals Forschende nachweisen.

  • 18.12.2015

    Im Handwerk bricht die Ausbildung ein

    Seit 2004 die Meisterpflicht in vielen Handwerksberufen abgeschafft wurde, ist dort die Ausbildung praktisch zusammengebrochen, kritisiert Prof. Gerhard Bosch vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ): um fast 55 Prozent sank die Zahl der abgeschlossenen Prüfungen in den zulassungsfreien Handwerksberufen zwischen 1995 und 2014.

  • 15.12.2015

    Unterstützung für die Genderforschung

    Gleich drei Professuren werden in den kommenden drei Jahren mit 75.000 Euro pro Jahr über das Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen unterstützt. Die UDE ist damit die einzige NRW-Hochschule, bei der alle eingereichten Anträge überzeugt haben. Insgesamt wurden 13 Professuren für das Programm ausgewählt und können damit verstärkt zu geschlechtsspezifischen Aspekten forschen.

  • 14.12.2015

    UA Ruhr: Graduiertenkolleg eröffnet

    Mit einem „Opening Workshop“ feierte das neue Graduiertenkolleg 2131 „Phänomene hoher Dimensionen in der Stochastik“ der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) Ende November im Bochumer Blue Square seine Eröffnung. Im Fokus stehen dabei Zufallsphänomene. Die DFG fördert er mit rund 4,3 Millionen Euro für viereinhalb Jahre.

  • 10.12.2015

    Wie weit hat der Hautkrebs schon gestreut?

    Erstmals lassen sich Metastasen bei schwarzem Hautkrebs in Wächter-Lymphknoten sicher und ganz ohne Operation nachweisen. Das neue Verfahren wurde jetzt erstmals von UDE-Forschenden am UK Essen diagnostisch eingesetzt. Es schont die Patient/innen, und die Ergebnisse sind deutlich präziser als bei der herkömmlichen Untersuchungsmethode.

  • 04.12.2015

    Keimzelle für den Nachwuchs

    Sie ist eine Keimzelle für den wissenschaftlichen Nachwuchs und ein gutes Beispiel für die Vernetzung der drei Ruhrgebietsunis: Die Graduiertenschule Simulation-based Microstructure Design. Nach zwei Jahren hat sie sich als Bindeglied im UA Ruhr-Profilschwerpunkt Materials Chain etabliert. Die Zwischenbilanz fällt positiv aus.

  • 01.12.2015

    Wie eine Südseeinsel den Krieg besiegt hat

    Wie verhindert man Krieg? Schaut man auf die aktuellen Konflikte scheint eine Antwort unmöglich. Doch die Südseeinsel Bougainville hat es geschafft, nach vielen Jahren brutaler Auseinandersetzungen den Krieg zu besiegen. Ein neues Forschungsprojekt an der UDE untersucht, wie das gelingen konnte.

  • 30.11.2015

    Bestens vertreten

    Knapp 50.000 Wissenschaftler/innen haben entschieden, wer sie in den kommenden drei Jahren in den Fachkollegien der DFG vertreten soll. Es gab mehr als 1.700 Kandidat/innen, darunter 44 von der UDE. 17 von ihnen fanden die Mehrheit in ihrer Gruppe, vier mehr als bei der letzten Wahl. Dies ist das zweitbeste Ergebnis in NRW.

  • 26.11.2015

    Arbeitsmarktpolitik: Notwendige Förderung halbiert

    Die aktive Arbeitsmarktpolitik ist in den letzten Jahren stark zurückgefahren worden. Vor allem Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen wurden gekürzt. Gleichzeitig stieg aber unter den immer noch konstant 1,1 Mio. Langzeitarbeitslosen gerade der Anteil der gering Qualifizierten, die besonders gefördert werden müssten. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 19.11.2015

    Auch Arbeitszeit vergrößert die Kluft

    Die wachsende Einkommenskluft in Deutschland wird nicht nur durch niedrige Löhne, sondern auch durch geringe Arbeitszeiten verursacht. Viele Haushalte rutschen wegen Teilzeit in die unterste Einkommensschicht, während andere mit zwei Vollverdienern nach ganz oben aufrücken können – selbst mit mittleren Stundenlöhnen. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 17.11.2015

    Abgestimmte Lungenkrebstherapie

    Wer an einem Lungentumor leidet, muss nicht zwangsläufig mit dem belastenden Standardverfahren therapiert werden. Alternative Behandlungsformen können im Einzelfall die gleichen Heilungsaussichten haben. Dies weist jetzt eine Langzeitstudie nach, an der Forschende der Medizinischen Fakultät und der Ruhrlandklinik (Westdeutsches Lungenzentrum) maßgeblich beteiligt waren.

  • 17.11.2015

    Stadt der Zukunft erforschen

    Bis zu 35 Prozent Ressourcen lassen sich künftig sparen, wenn Fabriken ihre überschüssige Wärme oder Energie in die umgebenden Stadtquartiere abgeben statt sie zu entsorgen. Perspektiven wie diese entwickelt das Verbundprojekt Urban Factory, an dem auch die UDE beteiligt ist.

  • 16.11.2015

    Materialien, smart und wandelbar

    Funktionswerkstoffe stecken heute in vielen technischen Geräten – vom Auto bis zum Smartphone. Die DFG setzt auf ihre Entwicklung. Für weitere drei Jahre unterstützt sie daher die Forschergruppe „Ferroische Funktionsmaterialien – Mehrskalige Modellierung und experimentelle Charakterisierung“. Dabei werden zwei Teilprojekte der Physiker/innen und Ingenieur/innen an der UDE mit über 750.000 Euro gefördert.

  • 12.11.2015

    Reviergeschichte(n)

    So bunt wie das Ruhrgebiet sind auch seine Romane. Noch hat sich aber keiner systematisch mit der Revierliteratur nach 1960 befasst. Wie sie sich seitdem entwickelt hat, untersuchen nun UDE-Germanist/innen. Die DFG fördert das Projekt mit rund 400.000 Euro.

  • 11.11.2015

    Oft an der Grenze zur Legalität – oder gar drüber

    In manchen Branchen sind Werkverträge besonders beliebt. Umstritten sind jedoch so genannte Onsite-Werkverträge, mit denen der Auftraggeber Kernbereiche wie Fertigung oder Forschung auf dem eigenen Betriebsgelände an andere Firmen überträgt. Eine Studie zeigt, dass eine überraschend große Anzahl solcher Verträge „an der Grenze zur Legalität operiert oder diese sogar überschreitet“.

  • 09.11.2015

    Wenn der Krebs streut

    Ein Lungenkarzinom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen, die immer noch oft tödlich endet. Dass sich die Prognose für Betroffene verschlechtert, wenn der Krebs streut, ist bekannt. Dass es auch auf die Anzahl der Metastasen ankommt, hat jetzt erstmals eine internationale Studie nachgewiesen, an der UDE-Forschende mitwirkten.

  • 05.11.2015

    Sensible Membranen gesucht

    Grenzüberschreitend wird in dem EU-Förderprogramm FLAG-ERA Spitzenforschung betrieben. Mit einem Projekt sind Physiker/innen und Chemiker/innen der UDE beteiligt. Sie wollen neuartige Membranen entwickeln, um Flüssigkeiten zu filtern – beispielsweise zur Entsalzung. Die DFG fördert dies nun mit 440.000 Euro für drei Jahre.

  • 05.11.2015

    Neue Gesichter in der Global Young Faculty

    55 herausragende Nachwuchswissenschaftler/innen aus dem Ruhrgebiet, darunter 14 von der UDE, nehmen jetzt ihre Arbeit in der Global Young Faculty (GYF) auf. In den kommenden 18 Monaten werden sie von der Stiftung Mercator mit rund 650.000 Euro unterstützt, um ihre Projekte umzusetzen.

  • 03.11.2015

    DFG-Fachkollegienwahl: Jede Stimme zählt

    Darüber, wer in den nächsten vier Jahren ihr Gebiet bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vertreten soll, können promovierte und forschend tätige Personen an UDE und am UKE bei der Fachkollegienwahl bestimmen. Die Kollegiumsmitglieder bewerten u.a. die Förderanträge ihrer jeweiligen Fächer und sorgen dafür, dass an alle Anträge „die gleiche Messlatte“ angelegt wird. Stimmen können noch bis zum 23. November (14 Uhr) online abgegeben werden.

  • 27.10.2015

    Neues Konzept soll Pflege erleichtern

    Eine Pflegekraft versorgt alte oder kranke Menschen nicht nur medizinisch, sie hat auch ein offenes Ohr für ihren Kummer. Doch auch ihr kann das emotionale Gepäck auf Dauer zu schwer werden. Um dem vorzubeugen, entwickelt die UDE jetzt ein Entlastungskonzept. Es ist Teil des Verbundprojekts empCARE, das das Bundesforschungsministerium mit über 900.000 Euro fördert.

  • 21.10.2015

    Wo gewinnt die AfD?

    Es geht ein Rechtsruck durch das Land: zigtausend Pegida-Anhänger/innen pöbeln auf deutschen Straßen. Die AfD, die „Alternative für Deutschland“, fördert den Trend zu offen geäußerten rechtspopulistischen Parolen. Wer wählt eine solche Partei? Wo hat sie sich bei der letzten Bundestagswahl vor allem durchgesetzt? Diese Frage beantwortet eine ausgezeichnete politikwissenschaftliche Abschlussarbeit an der UDE.

  • 19.10.2015

    Maskierte Ungleichheiten

    Wird die Entwicklungszusammenarbeit zwischen dem Westen und Afrika beschrieben, so ist die Sprache oft entlarvend. Sie verschleiert nicht nur den historischen Prozess, der zu dieser Kooperation führte; sie maskiert auch Ungleichheiten. Das zeigt Dr. Sarah Van Beurden in einer aktuellen Publikation des Käte Hamburger Kollegs/Centre for Global Cooperation Research. Dafür untersuchte sie die postkolonialen Beziehungen zwischen dem Kongo und Belgien.

  • 19.10.2015

    Die Grünen: Überraschend flexibel

    Schwarz-grüne Bündnisse, Jamaika-Koalitionen, in Zukunft vielleicht auch rot-rot-grüne Kooperation? Die Partei Bündnis 90/Die Grünen ist da flexibel. Das überrascht, schaut man sich die Parteigeschichte an. In seiner Dissertation nimmt Dr. Niko Switek deren Koalitionsentscheidungen deshalb genauer unter die Lupe. Erschienen ist sie jetzt in der Reihe "Politische Parteien der Bundesrepublik Deutschland", herausgegeben von UDE-Prof. Karl-Rudolf Korte.

  • 15.10.2015

    Unsterblichen Tumorzellen auf der Spur

    Das Neuroblastom ist ein Tumor, dessen Zellen im unreifen Stadium verblieben sind. Er ist bei kindlichen Krebserkrankten sehr verbreitet. Genetische Untersuchungen haben nun einen bisher unbekannten Mechanismus aufgeklärt, wie sich diese Tumorzellen unsterblich machen können und die körpereigene Abwehr austricksen.

  • 08.10.2015

    Damit Fukushima sich nicht wiederholt

    Auch wenn Deutschland den Atomausstieg beschlossen hat, viele Länder setzen weiter auf Kernenergie. Ein internationaler Forschungsverbund, koordiniert von der UDE, entwickelt ein System, das den Reaktorkern auch bei Stromausfall weiter kühlt und so eine Kernschmelze vermeidet. Die EU fördert das Projekt mit knapp drei Millionen Euro.

  • 07.10.2015

    Ausgepowert oder ausgeglichen?

    Viele Unternehmen unterstützen ihre Beschäftigten beim Berufseinstieg, in der Familiengründungsphase, vor Renteneintritt. Diese allgemeinen Strategien greifen allerdings deutlich zu kurz. Wie ein lebensphasenorientiertes Personalmanagement die Belegschaft trotz steigender Anforderungen gesund und kreativ erhalten kann, zeigt ein neues Praxishandbuch, das am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) herausgegeben wurde.

  • 06.10.2015

    UA Ruhr entwickelt hochleistungsfähigen Photonik-Sensor

    Mit Licht können wesentlich mehr Daten übertragen werden als über das klassische Kupferkabel. Einsatzfelder gibt es viele – vom schnellen Internet bis hin zu Präzisionsinstrumenten. Die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) forscht gemeinsam auf diesem Feld. Im UA Ruhr-Profilschwerpunkt Materials Chain wird ein photonischer Sensor entwickelt, der zum Beispiel wesentlich genauere Analysegeräte ermöglichen wird.

  • 06.10.2015

    Ein Enzym räumt auf

    Viele degenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson gehen auf falsch gefaltete Proteine zurück. Sie formen Ablagerungen, die der Körper nicht mehr auflösen kann. UDE-Mikrobiolog/innen haben jetzt nachgewiesen, dass genau dies ein bestimmtes Enzym vermag: die HTRA1 Protease. Sie schafft es, eine besonders hartnäckige Form von verklumpten Proteinen effizient abzubauen.

  • 05.10.2015

    Früherkennung und neue Therapieansätze

    HIV-Infizierte haben ein höheres Analkrebs-Risiko. Bislang können Vorstufen dieser Erkrankung nur in spezialisierten Zentren diagnostiziert und behandelt werden. Neue einfachere Therapieansätze werden nun in der Medizinischen Fakultät für diese Patientengruppe erforscht.

  • 02.10.2015

    Wie verhalten sich Nanomaterialien?

    Dank der Nanotechnologie lassen sich die Eigenschaften vieler Materialien optimieren. Aber was passiert mit unserer Umwelt, wenn es zunehmend nanotechnisch veränderte Produkte gibt? Wie lassen sich Nanopartikel-Emissionen kontrollieren, und was passiert, wenn sie sich in der Umwelt einlagern? Mit diesen Fragen befasst sich das NanoFASE-Projekt an der UDE. Es wird es mit 9,9 Millionen Euro über das europäische Rahmenprogramm Horizont 2020 gefördert.

  • 29.09.2015

    Energieumwandlung einmal anders

    Es gibt Dinge, mit denen beschäftigt sich ein Laie eher selten: Die Spaltung von Wasser ist ein solches Thema. Mit Sonnenlicht gelingt die Trennung von Wasserstoff und Sauerstoff. Eine vielversprechende Vision für die künftige Stromerzeugung – denn Wasserstoff ist ein gefragter Energielieferant. UDE-Forschende bringen dazu ihre Expertise in ein Schwerpunktprogramm der DFG ein. Im SPP 1613 sollen regenerative Brennstoffe durch lichtgetriebene Wasserspaltung entstehen.

  • 25.09.2015

    Eine „richtig heiße“ Forschungsregion

    DIE ZEIT bezeichnet die Forschungsstärke des Ruhrgebiets als "richitg heiß". Sie beruft sich dabei auf den neuen DFG-Förderatlas. Diese bemerkenswerte Kraft kommt nicht von ungefähr. Unter dem Dach der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) kooperieren hier gleich drei Schwergewichte miteinander: die Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen (UDE). Und dies zahlt sich messbar aus: Die UA Ruhr rangiert an 5. Stelle bei der DFG-Mitteleinwerbung.

  • 23.09.2015

    Frauen werden im Ehrenamt benachteiligt

    Nicht nur in der Wirtschaft arbeiten Frauen seltener in Führungspositionen – auch bei ehrenamtlichen Leitungsaufgaben sind sie im Nachteil. Das zeigt eine neue Studie der UDE. Dafür haben Forschende die aktuellste Welle des deutschen Freiwilligensurveys aus dem Jahr 2009 ausgewertet.

  • 18.09.2015

    Hochspannungsleitungen: Einfluss auf Schlafhormon

    Hochspannungsleitungen wirken sich auf den Hormonspiegel aus – allerdings jahreszeitlich schwankend. Ein internationales Team unter der Leitung von Prof. Hynek Burda hat herausgefunden, dass Kälber, die elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzt waren, im Winter weniger vom Schlafhormon Melatonin produzieren als im Sommer.

  • 17.09.2015

    Mehr Väter (kurz) in Elternzeit

    Immer mehr Väter beteiligen sich an der Kinderbetreuung. Inzwischen stammt rund ein Viertel der Elterngeldanträge von Männern. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ). Was sie aber auch zeigt: Die meisten bleiben nur zwei Monate zuhause.

  • 16.09.2015

    Weltweit schnellster Laser für hochreine Nanopartikel

    Seine Pulse setzt er mit hoher Energie, ultrakurz und rasend schnell: Der neue Pikosekundenlaser vom Center for Nanointegration (CENIDE) ist eine Spezialentwicklung, um hochreine Nanopartikel in großen Mengen herzustellen – etwa für Katalysatoren oder zur Krebstherapie. Eingeweiht wird er am 30. September beim Themenabend Materialien für die Photonik.

  • 15.09.2015

    Kleines Organ mit großer Wirkung

    Um die weitverbreiteten Schilddrüsenerkrankungen besser diagnostizieren und behandeln zu können, verlängert die DFG das Schwerpunktprogramm Thyroid Trans Act (SPP 1629) am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und weiteren 13 Standorten in Deutschland um drei Jahre. Die Summe dieser zweiten dreijährigen Förderperiode beträgt erneut über sieben Mio. Euro.

  • 14.09.2015

    Atemmaske im Schlaf kann riskant sein

    Etwa die Hälfte der Menschen mit akuter Herzschwäche leidet auch in der Nacht unter lebensbedrohlichem Atemstillstand und trägt deshalb eine spezielle Maske. Ob sich diese Therapie wirklich für sie eignet, erkundete nun ein internationales Team unter der Leitung von Prof. Helmut Teschler von der Medizinischen Fakultät an der Ruhrlandklinik Essen und Prof. Martin Cowie vom Royal Brompton Hospital in London.

  • 11.09.2015

    Kühlung – neu gedacht: DFG verlängert Schwerpunktprogramm

    Mehr als eine Million Euro fließen demnächst in UDE-Forschungsprojekte, um die Nutzung von Festkörpern zur Kühlung zu untersuchen. Im Schwerpunktprogramm 1599 „Caloric Effects in Ferroic Materials: New Concepts for Cooling“ der DFG waren die Physiker/innen und Ingenieurwissenschaftler/innen sehr erfolgreich mit Anträgen für die zweite Förderperiode.

  • 11.09.2015

    5G – ein Blick in die Zukunft

    Die fünfte Generation der künftigen Mobilfunknetze nimmt Gestalt an: 5G PPP ist eine öffentlich-industriell getragene Initiative. COHERENT ist solch ein Projekt, in dem auch die UDE forscht – entstehen sollen standardisierte, technische Rahmenbedingungen für 5G-Netze. Gerade treffen sich die 14 Partner erstmals in Finnland.

  • 11.09.2015

    Je mehr Mutationen, desto wirksamer

    Warum wirken bestimmte Medikamente bei einzelnen Krebserkrankten und bei anderen nicht? Dieser Frage ging ein Team der UDE und der Harvard University nach. Im Mittelpunkt stand der Wirkstoff Ipilimumab, der beim schwarzen Hautkrebs eingesetzt wird. Sie entdeckten einen interessanten Zusammenhang: Je mehr Mutationen es im Tumor gab, desto wirksamer war das Medikament.

  • 10.09.2015

    Warum teure Hilfsprogramme versagen

    Um die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen, hat die EU seit 2010 milliardenschwere Programme aufgelegt. An der miserablen Lage in vielen Ländern änderte sich allerdings so gut wie nichts. Über 90 Mrd. Euro wurden bis heute kaum abgerufen, kritisiert der Arbeitsmarktforscher Prof. Gerhard Bosch, Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 10.09.2015

    Viele Ältere arbeiten länger

    Deutlich länger als noch vor einigen Jahren bleiben heute ältere Berufstätige in sozialversicherungspflichtigen Jobs. Aber auch nach dem Ausscheiden sind viele noch auf dem Arbeitsmarkt aktiv – mit wachsender Dauer. Das zeigt der aktuelle Altersübergangs-Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 08.09.2015

    Ranking: Großer Sprung nach vorn

    Hohe Forschungsstärke attestiert das Handelsblatt den UDE-Wirtschaftswissenschaftler/innen in der Neuauflage seines viel beachteten VWL-Rankings. Unter den VWL-Fakultäten belegt die UDE jetzt den 21. Platz. Ein großer Sprung nach vorn gelingt dem Makroökonomen Prof. Ansgar Belke: Platz 11 statt 49. Im Lebenswerk-Ranking verbessert er sich um 49 Plätze (60 statt 109).

  • 04.09.2015

    Damit Bauteile länger leben

    Ob bei Implantaten wie künstlichen Hüften oder den Kurbelwellen kleiner Hochleistungs-Automotoren – die Anforderungen an die Qualität und Lebensdauer der verbauten Materialen steigt. Die drei UA-Ruhr-Unis erforschen deshalb im Projekt Materials Chain u.a., wie bereits bei der spanenden Bauteilfertigung Bedingungen geschaffen werden, die dauerhaft einen „dritten Körper“ erzeugen können, das so genannte Tribomaterial.

  • 04.09.2015

    Start-up entwickelt flinke Drohnen und lernende Roboter

    Kleine Drohnen, die schneller rechnen als ausgewachsene Computer, und Roboter, die flexibel per App dazulernen – was klingt wie ein Zukunftsszenario, ist bereits Wirklichkeit. Das Start-up NectOne, das an der UDE entstanden ist, hat ein System entwickelt, bei dem Raum und Zeit kaum noch relevant sind.

  • 03.09.2015

    Im DFG-Förderatlas gut positioniert

    Die UDE gehört erneut zu den TOP 40 der forschungsstarken Hochschulen Deutschlands. Das belegt die gerade erschienene Ausgabe des Förderatlas der DFG. Sie konnte sich zwischen 2011 und 2013 sogar noch steigern: Im Vergleich zum vorherigen Betrachtungszeitraum (2008 bis 2010) bewilligte ihr die DFG über zwölf Millionen Euro mehr (82,7 statt 70,6 Mio.). Besonders gut schneiden die Erziehungswissenschaften ab.

  • 03.09.2015

    Neue Therapie bei Schlaganfall?

    Nach einem Schlaganfall muss das Gehirn möglichst schnell und nachhaltig regeneriert werden. Die Wirksamkeit eines neuen Therapieansatzes hat nun ein Team am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) überprüft. Sie konnten nachweisen, dass extrazelluläre Vesikel genauso nachhaltig wirken wie adulte Stammzellen. Ihr Vorteil: Sie verhalten sich nach einer Transplantation nicht unkontrolliert und bilden z.B. Tumore, wie dies bei Stammzellen manchmal der Fall ist.

  • 02.09.2015

    Erbgut von Lungenkrebs entschlüsselt

    Die komplette DNA von 110 kleinzelligen Lungentumoren konnte jetzt entschlüsselt werden. An der weltweit ersten Studie ihrer Art war auch Prof. Martin Schuler, Direktor der Inneren Klinik (Tumorforschung) am UK Essen, beteiligt. Die Mediziner/innen hoffen, mithilfe der neuen Erkenntnisse bessere Therapien für diese meist tödliche Krebsart entwickeln zu können.

  • 26.08.2015

    IAQ-Report zeigt: Mittelschicht unter Druck

    Die Einkommensunterschiede in Deutschland haben in den letzten 20 Jahren stärker als in vielen anderen europäischen Ländern zugenommen. Der Sozialstaat hat die wachsende Ungleichheit nur zum Teil auffangen können. Gerechnet nach Steuern, Sozialabgaben und Sozialtransfers schrumpfte der Anteil der Mittelschicht von 83 Prozent im Jahre 2000 auf knapp 78 Prozent im Jahre 2013. Das zeigt ein aktueller Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 20.08.2015

    Zielgerichtete Therapie von Krebserkrankungen

    Molekulare Untersuchungen von Tumorproben belegen neue Einsatzmöglichkeiten eines Medikaments: Ein internationales Team unter Beteiligung des Westdeutschen Tumorzentrums am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) konnte nun erstmals nachweisen, dass ein neues Krebsmedikament, das bislang nur für schwarzen Hautkrebs zugelassen ist, auch bei verschiedenen anderen Tumorarten wirksam sein kann.

  • 19.08.2015

    Widersprüche früh erkennen

    Hochkomplex ist die Technik in unseren Autos inzwischen. Wird sie nicht optimal aufeinander abgestimmt, kommt es zu Softwareproblemen. Um Fehler frühzeitig zu korrigieren, wurden an der UDE hilfreiche Prinzipien entwickelt. Nun wurde das dreijährige, DFG-geförderte Projekt erfolgreich abgeschlossen.

  • 18.08.2015

    Molekulare Pinzette gegen HIV

    Im Kampf gegen AIDS lässt eine molekulare Pinzette hoffen. UDE-Forschende hatten sie ursprünglich für Alzheimer im Blick. Ein internationales Team hat nun ihre biologische Wirkung auf HIV und andere sexuell übertragbare Viren nachgewiesen. Die Pinzette greift nicht nur die Erreger an, sondern blockiert auch im Sperma enthaltene Infektionsverstärker.

  • 14.08.2015

    Kinder haben wenig Zeit für Sport

    Aktiv zu sein finden die meisten Mädchen und Jungen gut, neue Trendsportarten reizen viele. Und doch bewegen sich Heranwachsende immer weniger, auch weil ihnen die Zeit dafür fehlt. Wie sich der Zugang zu und die Formen von Sport verändert haben, zeigt der 3. Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht. Mitherausgeber der Studie ist Sportpädagoge Prof. Werner Schmidt.

  • 13.08.2015

    An-Institut gewinnt Klimaschutz-Wettbewerb

    Es geht um unsere Zukunft: Im Wettbewerb „EnergieUmweltwirtschaft.NRW“ werden mit rund 25,5 Millionen Euro kleine und mittelständische Unternehmen bei klima- und umweltschonenden Innovationen unterstützt. Auf dem ersten Platz steht ein Vorhaben des Instituts für Energie- und Umwelttechnik (IUTA).

  • 06.08.2015

    Wer darf zuwandern und wer muss gehen?

    Wer darf unter welchen Bedingungen zuwandern oder muss zurückgewiesen werden? Diese Frage steht derzeit im Zentrum aktueller politischer und gesellschaftlicher Kontroversen. Um darauf eine Antwort zu finden, wollen Forschende der TU Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der UDE ein präziseres Verständnis des Rechts auf internationale Bewegungsfreiheit entwickeln.

  • 04.08.2015

    Niedriglohnbeschäftigung: Stagnation auf hohem Niveau

    Der Niedriglohnsektor in Deutschland stagniert seit 2007 weiter auf hohem Niveau: Jede(r) vierte Beschäftigte arbeitete im Jahr 2013 für weniger als 9,30 Euro pro Stunde – die aktuelle Schwelle, ab der man als Geringverdiener gilt. Weniger als den heutigen Mindestlohn von 8,50 Euro verdienten 2013 rund 19 Prozent. Das zeigt der aktuelle Niedriglohn-Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 03.08.2015

    Spinnen aus dem Eis: Antarktische Artenvielfalt

    Es ist stockdunkel und klirrend kalt – und doch gibt es hier eine faszinierende Artenvielfalt: Die Geheimnisse der Antarktis enthüllen Wissenschaftler/innen aus Deutschland, Australien und den USA, darunter federführend ein UDE-Biologe. Die Forschenden haben entdeckt, das einige Arten der Riesenasselspinne in der Antarktis entstanden sind. Von dort aus besiedelten sie die Weltmeere, nicht umgekehrt, wie oft angenommen.

  • 16.07.2015

    Sicher fliegen und fahren

    Autos, Flugzeuge oder Industrieanlagen werden immer mehr von eingebetteten Systemen gesteuert und überwacht. Diese regulieren beispielsweise Motoren, Bremsen, Triebwerke oder stecken in Sicherheits- bzw. Fahrassistenzkomponenten. Solche Systeme und ihre Software fehlerfrei und ohne Sicherheitslücken zu entwickeln, damit beschäftigt sich ein Forschungsverbund von 19 Partnereinrichtungen, darunter die Technische Universität München (TUM) und die UDE.

  • 15.07.2015

    Internet aus der Deckenlampe

    Lichtsignale im Raum nutzen, um Daten kabellos zu übertragen? Das Internet aus der Deckenlampe könnte schon bald Realität werden, wenn sich die jüngste Entwicklung aus der UDE durchsetzt. Die Expert/innen für Halbleiter- und Elektrotechnik vom Center for Nanointegration (CENIDE) konzipierten dazu eine spezielle Leuchtdiode, deren Leistung nun optimiert werden soll.

  • 13.07.2015

    Gabelstapler flott machen

    Wenig Kosten, geringer Aufwand: Dank einer neuen Sensorbox können selbst betagte Gabelstapler umgerüstet und funktioneller eingesetzt werden. Die praxisnahe Lösung stammt von Cyril Alias (Logistik) und Çağdaş Özgür (Informatik) vom Lehrstuhl für Transportsysteme und -logistik.

  • 13.07.2015

    Studie untersucht Nordgriechenland: NRW als Vorbild?

    Griechenland kann nun auf ein drittes Hilfspaket hoffen. Wird dies genügen, um die Probleme in den Griff zu bekommen? Eine neue Studie schaut exemplarisch auf den Norden des Landes, der sich gerne als das „griechische Ruhrgebiet“ sehen würde – zu Recht? Die Schwachstellen in dieser Region und das Potenzial für einen Strukturwandel beleuchten UDE-Ökonomieprofessor Ansgar Belke, der Brüsseler Finanzexperte Dr. Daniel Gros und der frühere Wirtschaftsminister Prof. Nicos Christodoulakis.

  • 10.07.2015

    Der Kriegsalltag an Rhein und Ruhr

    Der Erste Weltkrieg war auch im Ruhrgebiet und am Niederrhein war er spürbar. Elf Geschichtsstudierende gingen auf Spurensuche, durchforsteten die Archive ihrer Heimatstädte und „förderten dabei viele neue Informationen zum Kriegsalltag an Rhein und Ruhr zu Tage“, erklärt Projektleiter Prof. Frank Becker.

  • 09.07.2015

    Vom Bauteil zum Atom

    Die drei Ruhrgebiets-Universitäten intensivieren ihre Zusammenarbeit: Mit dem neuen Profilschwerpunkt „Materials Chain“ etabliert die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) eine neue Kooperationsplattform für die exzellenten Bereiche ihrer Material-, Werkstoff- und Produktionswissenschaften.

  • 07.07.2015

    SFB verlängert: Weit ausstrahlende Talentschmiede

    Tief in die fundamentalen Strukturen der Mathematik dringt der DFG-Sonderforschungsbereich/Transregio 45 ein, der nun in seine dritte Förderperiode geht. Sein Thema ("Perioden, Modulräume und Arithmetik algebraischer Varietäten") stammt aus der algebraischen Geometrie und Zahlentheorie – seit langem ein besonderer Schwerpunkt der Fakultät für Mathematik.

  • 07.07.2015

    Nano hoch 10: CENIDE feiert am 15. Juli Jubiläum

    Seit 2005 vernetzt das Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) Forschung und Lehre in den Nanowissenschaften. Die erste erfolgreiche Dekade wird am 15. Juli gebührend gefeiert.

  • 07.07.2015

    Grundwasser schnell vor Ort reinigen

    Gleich zwei Preise heimste eine Gründungsidee ein, die an der UDE entwickelt wurde. Dr. Julian Bosch vom Lehrstuhl für Aquatische Mikrobiologie überzeugte die beiden Jurys mit seinem Firmenkonzept „NanoSoil“: Grundwasser, die mit Schadstoffen belastet sind, werden mit Hilfe von winzigen Nanopartikeln gereinigt.

  • 02.07.2015

    Promotionskolleg verlängert: Mit ELAN in die Forschung

    Ohne Forschung kein Fortschritt in der Medizin: Im Promotionskolleg ELAN durchlaufen besonders gute Medizin-Studierende ein Ausbildungsprogramm, das sie anspruchsvoll forschen lässt und ihnen wissenschaftliches Arbeiten vermittelt. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördet das Konzept für weitere drei Jahre .

  • 30.06.2015

    Seit wann kann man Luftschall hören?

    Einige Vorfahren der Säugetiere, die die Erde vor 260 Mio. Jahren bevölkerten, konnten bereits Schall aus der Luft hören. Denn sie verfügten schon über ein Trommelfell am Unterkiefer und eine Gehörschnecke – eine wesentliche Voraussetzung für das Entschlüsseln akustischer Reize. Den Anfängen unseres Hörsinns spürte Michael Laaß nach.

  • 29.06.2015

    Neue Behandlungsoptionen

    Obwohl krebserkrankte Kinder heute deutlich gestiegene Heilungsaussichten haben, gibt es bei wiederkehrenden Tumoren meist nur wenige Therapiemöglichkeiten – so auch bei Neuroblastomen, soliden Tumoren, die bei kleinen Kindern auftreten können. Genetische Untersuchungen am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) zeigen nun neue Behandlungsoptionen für diese Erkrankung auf.

  • 15.06.2015

    Für energieeffizientere Wassernetze

    Damit Wasser sicher und damit auch energiesparend durch die Rohre laufen kann, müssen sie regelmäßig von Ablagerungen gereinigt werden. Der Lehrstuhl für Mechanik und Robotik ist an einem Verbundprojekt beteiligt, das solche Reinigungsprozesse aus energetischer Sicht optimieren will. Durch neuartige Reinigungsstrategien und Überwachungsmethoden soll künftig flexibler auf Veränderungen in den Rohrsystemen reagiert werden können. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt in den nächsten zwei Jahren mit insgesamt 700.000 Euro.

  • 12.06.2015

    Gut Freund mit den Bakterien

    Sie nennen sich Bakterienflüsterer und sind oft in Klärwerken und auf Deponien unterwegs. Oder mit anderen Worten: Sie kümmern sich um angewandte Bioprozesse im technischen Umweltschutz. Vom 15. Juni an sind die Expert/innen für Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft allerdings in Frankfurt/Main. Dort stellen sie auf einer internationalen Messe ihre Projekte vor.

  • 03.06.2015

    Für Startups: Kreatives Potenzial ausspielen

    Disziplingrenzen kreativ überschreiten will das UDE-Projekt InnovationHUB. Es gehört zu den 16 Gewinner/innen des ersten Aufrufs des Leitmarktwettbewerbs CreateMedia.NRW. Ein unabhängiges Gutachtergremium empfahl die Förderung, für die insgesamt 6,98 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Das Vorhaben vernetzt das Potenzial der Kreativwirtschaft mit den klassischen Wissensbereichen an der Universität für innovative Produkt- und Startup-Konzepte.

  • 03.06.2015

    Wie sicher sind Nanomaterialien?

    Angesichts der vielfältigen Anwendungen von Nanomaterialien ist ein extrem hoher Prüfaufwand erforderlich, um die Sicherheit für Mensch und Umwelt zu gewährleisten. Das Projekt „nanoGRAVUR“ fragt danach, wie nanostrukturierte Materialien so gruppiert werden können, dass der Sicherheitsaufwand handhabbar und wirtschaftlich sinnvoll ist.

  • 02.06.2015

    Mit Textilfiltern Gold fischen – Projekt geehrt

    Mit Hilfe neuartiger Textilfilter machen Forschende des Deutschen Textilforschungszentrums Nord-West gGmbH (DTNW) an der UDE es möglich, Wertmetalle aus Industrieabwässern zurückzugewinnen. Jetzt wurde ihre bereits mehrfach ausgezeichnete Erfindung von der Initiative KlimaExpo.NRW als qualifiziertes Projekt geehrt. Die Initiative der NRW-Landesregierung und würdigt bundesweit Vorhaben, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

  • 02.06.2015

    IAQ untersucht Duale Studiengänge

    Als Scharnier zwischen Berufs- und Hochschulbildung hat sich das Duale Studium inzwischen erfolgreich in Deutschland etabliert. „Dual studieren im Blick“ lautet der Titel einer soeben erschienenen Studie, in der das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) Entstehungsbedingungen, Interessenlagen und Umsetzungserfahrungen dualer Studiengänge untersucht hat.

  • 02.06.2015

    Wie entwickelt sich die Weltgesellschaft?

    Krieg, Terror, Flüchtlingsströme: Was bedeuten diese aktuellen Entwicklungen vor dem Hintergrund langfristiger Trends und welche Handlungsoptionen sind vorhanden in "Perspektive auf die Weltgesellschaft"? Damit befasst sich die neue Ausgabe von "Global Trends". Die Publikation wird vom UDE-Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) und dem Käte Hamburger Kolleg/Center for Global Cooperation Research (KHK/GCR 21) zusammen mit der Bonner Stiftung Entwicklung und Frieden herausgegeben.

  • 01.06.2015

    Immuntherapie gegen Lungenkrebs

    Lungenkrebspatient/innen, die einen Rückfall erleiden, überleben im Schnitt länger, wenn sie mit einem immunstimulierenden Antikörper behandelt werden, im Vergleich zur bislang üblichen Chemotherapie. Dies ist das Ergebnis einer bahnbrechenden Studie. In deren Leitung einbezogen waren das Westdeutsche Tumorzentrum des Universitätsklinikums Essen (UK Essen) und die Abteilung Thorakale Onkologie der Ruhrlandklinik.

  • 28.05.2015

    Netzwerk erforscht das individualisierte Sprachenlernen

    Wer heute eine Fremdsprache lernt, nutzt nicht allein das klassische Lehrbuch. Dank neuer Technologien sucht sich jede/r das Passende aus und bestimmt, wann, wo und wie er übt. Was beim individualisierten Lernen künftig möglich ist, untersucht das Netzwerk INDUS. Ihm gehören elf deutsche Hochschulen sowie die Uni Straßburg an. Sprecher ist der UDE-Sprachtechnologe Prof. Torsten Zesch.

  • 19.05.2015

    Mit Kompass den Alltag meistern

    Er führt den Terminkalender, erinnert an die tägliche Sportübung oder den fälligen Telefonanruf: virtuelle Assistent/innen führen Nutzer/innen behutsam durch den Tag, wenn die Kräfte langsam nachlassen. So können sie mit dafür sorgen, dass ältere oder Menschen mit Behinderung nicht vereinsamen. Das ist das Ziel des neuen Projekts KOMPASS an der Universität Bielefeld, an dem auch Sozialpsychologinnen sowie Sprach- und Kommunikationsforscherinnen der UDE beteiligt sind.

  • 18.05.2015

    Langzeitarbeitslosigkeit: Qualifizierung wird wichtiger

    Die Politik muss stärker zur Qualifizierung von Jobsuchenden beitragen, fordert Prof. Gerhard Bosch vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ): „Einfache Tätigkeiten sind kaum noch gefragt, und Arbeitslose ohne Berufsausbildung haben kaum Integrationschancen.“ Es stelle sich die Frage, ob das starke Reduzieren von beruflicher Fort- und Weiterbildung nicht ein Fehler gewesen sei.

  • 12.05.2015

    Klimaschonend und innovativ

    Hundert Tonnen Kohlendioxid pro Jahr erspart das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) künftig der Umwelt, wenn es am 19. Mai eine eigene 100 kW-Brennstoffzellen-Anlage in Betrieb nimmt. Sie sorgt für die Strom- und Wasserversorgung des An-Instituts und wird gleichzeitig sauerstoffreduzierte Abluft liefern für eine vertiefte Hypoxie-Forschung.

  • 11.05.2015

    Projekt will Mathe-Talente entdecken

    Zahlen, Gleichungen, Formeln: Viele Mädchen und Jungen sind Rechenkünstler, doch nicht immer wird es erkannt. Das gilt vor allem für ältere Schüler/innen. Wie sich mathematische Begabung in der Sekundarstufe II entdecken lässt, erforscht Prof. Benjamin Rott mit seiner Kollegin Dr. Maike Schindler. In den kommenden Monaten werden sie regelmäßig Jugendliche an Aufgaben knobeln lassen.

  • 06.05.2015

    Der Magnetsinn der Waldmaus

    Dass Zugvögel dank des Erdmagnetfelds den Weg zu ihren Winter- und Brutquartieren finden, ist schon lange bekannt. Dass dieser sechste Sinn auch ganz ähnlich bei der Waldmaus ausgeprägt ist, stellte ein internationales Team um Dr. E. Pascal Malkemper fest.

  • 04.05.2015

    Millenniumsziele erreicht?

    Armut bekämpfen, die Umwelt schützen und für Nachhaltigkeit sorgen: Das sind – grob gesagt – die Millenniumsziele der UNO, die sie 2000 beschloss. Bis 2015 sollte z.B. die Armut in der Welt halbiert werden. Was daraus geworden ist, damit befasst sich die neue Ausgabe der "Zeitschrift für Politikwissenschaft", herausgegeben von der NRW School of Governance.

  • 30.04.2015

    Entscheidende Gene

    Mit einer Dialyse oder Nierentransplantation endet häufig eine seltene und schwierig zu behandelnde Nierenerkrankung, die meist schon im Kindesalter auftritt. Knapp 250 Kinder und Jugendliche, die an einem steroid-resistenten nephrotischen Syndrom (SRNS) leiden, wurden nun erstmals deutschlandweit systematisch analysiert. Gefragt wurde auch danach, welche Form dieser Erkrankung bei ihnen vorliegt: eine genetische oder nicht genetische. Genau dies stellte sich jetzt als sehr entscheidend heraus.

  • 21.04.2015

    CENIDE feiert 10-Jähriges

    Die Forschung rund um kleinste Strukturen findet seit zehn Jahren im CENIDE ein Zuhause. Das Center for Nanointegration vertritt den Profilschwerpunkt Nanowissenschaften an der UDE und vernetzt Forschung und Lehre. Was mit acht Gründungsmitgliedern begann, ist heute mit über 60 Arbeitsgruppen eines der größten Nanozentren Deutschlands. Am 15. Juli wird das Jubiläum gefeiert.

  • 20.04.2015

    Protonentherapiezentrum offiziell eröffnet

    NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eröffnete am 20. April offiziell das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen (WPE), in dem bisher bereits 200 Patient/innen mit Tumoren in empfindlichen Geweberegionen behandelt wurden. Anfang 2016 sollen alle vier Behandlungsräume in Betrieb sein, danach wollen die Verantwortlichen die Zahl der Therapien schrittweise auf über 1.000 pro Jahr steigern.

  • 20.04.2015

    Wie entstehen Metastasen?

    Sind Menschen an einem bösartigen Tumor erkrankt, können sich überall in ihrem Körper Metastasen bilden. Wie genau sie entstehen, untersuchten Forschende des Instituts für Molekularbiologie. Sie konnten nachweisen, dass bei diesem Prozess die Blutplättchen eine sehr wichtige und bisher unbekannte Rolle spielen.

  • 17.04.2015

    Spezialkatheter fängt Blutgerinnsel ein

    Viele Menschen, die einen akuten Schlaganfall erleiden, können bislang nicht therapiert werden. Denn das Blutgerinnsel, das ihn verursacht, lässt sich medikamentös nicht auflösen. Für sie gibt es nun Hoffnung. Über einen Spezialkatheter wird das Gerinnsel im verschlossenen Hirngefäß eingefangen und herausgezogen. Prof. Hans-Christoph Diener, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen (UK Essen), hat die Studie für Europa geleitet.

  • 13.04.2015

    Bessere Diagnose schwerer Traumata

    Rund 270.000 Menschen erleiden jährlich ein Schädel-Hirn-Trauma – oft bei Autounfällen, wenn der Kopf durch abruptes Bremsen verletzt wird. Bei etwa einem Drittel lassen sich die schweren Hirnverletzungen jedoch bislang nicht nachweisen. Ein neuer Ansatz gibt nun Hoffnung: UDE-Mediziner/innen haben erstmals untersucht, ob man für die Diagnose einen 7 Tesla Magnetresonanztomographen einsetzen kann.

  • 10.04.2015

    Auf Dauer Hartz IV?

    Fast drei Millionen Menschen sind bereits länger als vier Jahre auf Hartz IV angewiesen. Das ist fast die Hälfte der Empfänger/innen. Kurzfristiger Leistungsbezug kommt dagegen eher selten vor, zeigt eine Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 07.04.2015

    Fliegende Faltkünstler

    Ohrwürmer gehören zu den Fluginsekten. Promovendin Julia Deiters untersucht ihre aerodynamischen Flugeigenschaften, um Technik und Energieverbrauch zu bestimmen und diese für technische Anwendungen zu simulieren.

  • 01.04.2015

    Hausaufgaben für das Bildungssystem

    Eine Trendwende in der Arbeitsmarktpolitik fordert Prof. Gerhard Bosch vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ). Wenn sich nichts ändere, gebe es immer mehr Langzeitarbeitslose: „Das wird über Jahrzehnte erheblich teurer als eine präventive Bildungspolitik, die im Übrigen die beste Arbeitsmarktpolitik ist.“ Zu viele Jugendliche hätten keinen Berufsabschluss, was den Fachkräftemangel verschärfe.

  • 24.03.2015

    CloudWave: Auf zur technischen Umsetzung

    Noch vor wenigen Jahren, waren Clouds nur (englische) Wolken. Heute sind sie viel mehr, sie stecken voller Daten und Software, bieten beinahe unendlich viel Speicher- und Rechenkapazität. Forschende des paluno (The Ruhr Institute for Software Technology) arbeiten daran, sie noch effiktiver zu machen. Im zweiten Jahr des Projekts CloudWave werden sie jetzt ihre Konzepte zur „Collaborative Adaption“ technisch umsetzen.

  • 24.03.2015

    Neue DFG-Forschergruppe

    Großer Erfolg für die Nanowissenschaften: Die DFG richtet an der UDE eine neue Forschergruppe ein. Sie soll systematische Designregeln entwickeln, damit komplexe Nanopartikel gezielt in der Gasphase hergestellt werden können. Die FOR 2284 erhält 2,6 Mio. Euro für die erste dreijährige Projektphase.Sprecher ist der Leibniz-Preisträger Prof. Christof Schulz, wissenschaftlicher Direktor des Centers for Nanointegration (CENIDE).

  • 23.03.2015

    Spring School for Young Researchers

    Netzwerken, wissenschaftliches Schreiben auf Englisch, kommunizieren in internationalen Gruppen: Neben der fachlichen Qualifikation brauchen Nachwuchsforschende in einer globalisierten Wissenschaftswelt auch interdisziplinäre und interkulturelle Kompetenzen. Diese vermittelt Promovierenden und Postdocs an der UDE die Spring School for Young Researchers. Die Werkstatt Wissenschaftskarriere und das Programm ProDiversität bieten am 21. und 22. April insgesamt sechs Workshops in englischer Sprache. Anmeldeschluss: 7. April.

  • 19.03.2015

    Gleichstellungsquote leicht berechnen

    Ab sofort hilft ein neues Online-Angebot den NRW-Hochschulen, die neue Gleichstellungsquote bei der Berufung von Professor/innen umzusetzen. Entwickelt hat das Tool die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW mit Sitz an der UDE. Auf Grundlage des sog. Kaskadenmodells unterstützt es nicht nur die Hochschulen beim Ermitteln der Zielquoten, auch alle anderen Interessierten können sich schnell einen Überblick über Zahlen und Fakten zur Situation der Wissenschaftlerinnen in NRW und im Bund verschaffen.

  • 18.03.2015

    Studentische Forschungsrakete gestartet

    Faszination Weltall: Die Sonnenfinsternis am kommenden Freitag wird viele neugierige Sternengucker anlocken. Schon heute (18.03.) blicken Astrophysikstudierende gen Himmel, denn um 14 Uhr haben sie eine Rakete ins Weltall geschossen, um den Geheimnissen der Planetenentstehung auf den Grund zu kommen.

  • 16.03.2015

    Frauen arbeiten weniger

    Westdeutsche Frauen arbeiten im Schnitt 10,6 Stunden weniger als ihre männlichen Kollegen, im Osten beträgt der Unterschied immerhin noch 5,9 Stunden. Seit Jahren bleibt die Kluft zwischen den Geschlechtern stabil bestehen – trotz zunehmender Frauenerwerbstätigkeit und generell kürzerer Arbeitszeit in den letzten zehn Jahren. Das geht aus dem aktuellen Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) hervor.

  • 12.03.2015

    Aktiv im Alltag durch Schrittzähler-App

    Wer sich bewegt, kann Krankheiten vorbeugen. Schon im Alltag kann man einiges dafür tun, beispielsweise mehr zu Fuß gehen. Ein Ansporn dabei sind u.a. Handy-Apps, die messen, wie aktiv und fit man ist. Wie Menschen durch Schrittzähler-Apps am effektivsten motiviert werden können, untersucht die Arbeitsgruppe PAnalytics mit ihrer App MoveMyDay. Die Android-App ist kostenfrei im Google-Play-Store erhältlich.

  • 10.03.2015

    Auswanderung überwiegend auf Zeit

    Was bewegt Menschen dazu, aus Deutschland auszuwandern oder wieder hierher zurückzukehren? Für eine Studie wurden sie erstmals in größerem Umfang danach befragt. Der Wunsch nach neuen Erfahrungen und beruflicher Entwicklung wird von Ausgewanderten am häufigsten genannt. Für Zurückgekehrte spielen familiäre Gründe eine große Rolle. Nur ein Drittel der Emigrant/innen will eher auf Dauer im Ausland bleiben, zeigt eine Studie, an der auch die UDE beteiligt ist.

  • 05.03.2015

    Was bringt der Kita-Kraft ein Studium?

    Erzieher/innen verdienen wenig Geld, lohnt sich da ein Studium? Immerhin gibt es bereits 115 kindheitspädagogische Studiengänge in Deutschland, Tendenz steigend. Noch ist aber offen, ob die studierten Kita-Fachkräfte künftig wirklich mit Kindern unter sechs Jahren arbeiten werden, das zeigt eine aktuelle Untersuchung aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ).

  • 04.03.2015

    Energiepolitik: Neue Zusammenarbeit gefordert

    Einen Appell für eine neue gemeinsame Energiepolitik Europas haben die Doktorand/innen des Graduiertenkollegs „Herausforderung der Demokratie durch Klimawandel“ am Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) veröffentlicht. Mit „Building Europe's (Energy) Future. A manifesto for an European Community for Energy Transition (ECET)“ plädieren sie dafür, bereits bestehenden EU-Strukturen durch die ECET zu ergänzen. Beim Verfassen ihres Manifests wurden die Doktorand/innen von Expert/innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstützt.

  • 02.03.2015

    Für eine gelungene Energiewende vor Ort

    Wie will und kann die Aachener Region in den nächsten 15 Jahren die Energiewende vor Ort umsetzen und welche Strategien und Innovationen sind dazu nötig? Mit diesen Fragen befasst sich ein vom Bundesforschungsministerium gefördertes Projekt. Beteiligt daran ist auch das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) an der UDE. Zur Auftaktveranstaltung kamen 120 Gäste aus Verwaltung, Politik, Energiewirtschaft, Naturschutzverbünden, Forschung und Entwicklung zusammen.

  • 26.02.2015

    Forschung für ein schnelleres Handynetz

    Filme, Fotos, Spiele: Immer mehr Daten werden über das mobile Internet verschickt. Wie das Handynetz der nächsten Generation beschaffen sein muss, damit es den rasant wachsenden Anforderungen gerecht wird, erforschen derzeit UDE-Ingenieurwissenschaftler/innen gemeinsam mit internationalen Kolleg/innen.

  • 24.02.2015

    Hochleistungsrechnen auf der CeBIT

    High-Performance Computing – damit beschäftigt sich eine UDE-Forschergruppe. Sie entwickelt neue Algorithmen und Architekturen, um damit sehr große Datensätze zu analysieren und anschaulich darzustellen. Das betrifft u.a. komplexe Simulationen im Fahrzeugbau oder in der Quantenphysik. Die Expert/innen stellen ihre Programme zum Hochleistungsrechnen auf der CeBIT vom 16. bis 20. März in Hannover vor.

  • 24.02.2015

    Eiweiß entscheidet über bessere Immunabwehr

    Schwächen Virenerkrankungen das Immunsystem, können sie tödlich verlaufen: Bakterien und andere Keime können leichter in den Körper eindringen und zum Beispiel Lungenentzündungen verursachen. Nun fanden Wissenschaftler/innen am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) heraus, wie sich die körpereigene Abwehr möglicherweise unterstützen lässt.

  • 20.02.2015

    Wie Klinische Studien geplant werden

    Jedes neue Medikament, Heilmittel oder Therapieverfahren muss seine Sicherheit und Wirksamkeit unter Beweis stellen, ehe es eingesetzt werden darf. In Klinischen Studien wird es dafür streng kontrolliert getestet. Wie sie erfolgreich geplant und durchgeführt werden können, das vermittelt die biomedizinische Graduiertenschule BIOME Doktorand/innen nun in einem neuen Programm.

  • 19.02.2015

    Zuwachs für das RTC

    Damit sie noch besser an der additiven Fertigung, also auch an der Zukunft des 3D-Druckens, forschen können, erhielten die Ingenieur/innen jetzt Zuwachs für ihr Rapid Technology Center (RTC): Vertreter/innen der Firma EOS übergaben ihnen eine neue Laser-Strahlschmelzanlage und intensivieren dadurch die Kooperation mit dem Fachgebiet Fertigungstechnik.

  • 13.02.2015

    Neue Lernmethoden für die Binnenschifffahrt

    Auf den Wasserstraßen ist Fachwissen gefragt. Doch wenn Binnenschiffer/innen sich weiterbilden wollen, müssen sie an Land gehen. Entsprechende Kurse gibt es vorwiegend als Präsenzangebote – was oft aufwändig zu planen oder mit einem Verdienstausfall verbunden ist. Das soll sich nun auch mit Hilfe von UDE-Forschenden ändern: Das Bundesbildungsministerium fördert ein Projekt, das flexible Qualifizierungskonzepte entwickelt und testet.

  • 13.02.2015

    Erstmals beobachtet: Reaktives Molekül

    Zum ersten Mal ist es der Forschung gelungen, ein für die Verbrennung zentrales Molekül aufzuspüren und dessen Reaktivität gegenüber Sauerstoff zu messen. Dank dieser bahnbrechenden Leistung, an der Dr. Oliver Welz von der UDE beteiligt ist, können nun Verbrennungsprozesse besser vorhergesagt werden. Die Entdeckung ermöglicht u.a. sauberere und effizientere Kraftfahrzeuge.

  • 12.02.2015

    Übergewicht genetisch mitbestimmt

    Welchen Anteil die Gene daran haben, dass man zu viele Kilos mit sich herumträgt, wird jetzt in zwei Artikeln der renommierten Fachzeitschrift Nature diskutiert. Dabei greifen die Autor/innen auch auf eine Studie der Medizinischen Fakultät zurück. Insgesamt haben die Forscher/innen 97 Regionen im Genom identifiziert, die Übergewicht beeinflussen — dreimal mehr als bislang bekannt waren.

  • 11.02.2015

    Taskforce erhält weiter Förderung

    Die Behandlungserfolge sprechen für sich: Naturheilverfahren und Entspannungsmethoden sind wirksam. Das ist oft wissenschaftlich belegt – doch die Komplementärmedizin wird von der Schulmedizin noch nicht gänzlich anerkannt. Eine Taskforce um Prof. Jost Langhorst versucht, dies praxisnah zu ändern. Mit Erfolg: So wurden Yoga, Akupunktur und Meditation in die Leitlinien zur Brustkrebstherapie aufgenommen. Wegen dieser fruchtbaren Arbeit setzt die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung nun ihre Finanzierung mit 550.000 Euro bis Ende 2016 fort.

  • 10.02.2015

    Zusätze beim Optimieren entscheidend

    Das Smartphone als Gesundheitsmonitor, 3D-Druck für Jedermann oder energieeffizientere Autos: Photonische Produktionsabläufe werden immer wichtiger. Umso erstaunlicher, dass sich viele der verwendeten Materialien kaum für die Laseranwendung eignen oder dafür optimiert sind. Wie Materialien besser adaptiert werden können, zeigt eine Studie unter der Leitung von Dr. Bilal Gökce.

  • 09.02.2015

    Kreative Lösungen für Kinder und Familien

    Rund 2.250 Kitas sind seit 2006 in NRW zum Familienzentrum weiter entwickelt worden. Sie bieten zusätzlich auch Beratung, Unterstützung und Bildung für Familien im sozialen Umfeld an. In der täglichen Praxis haben sie sehr unterschiedliche niederschwellige Hilfsangebote geschaffen. Das zeigt der soeben erschienene Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) auf.

  • 06.02.2015

    82 Prozent der "Ruhris" leben gerne hier

    Die Identifikation mit dem Ruhrgebiet fällt – auch im Vergleich mit anderen Regionen – hoch aus: 82 Prozent der "Ruhris" leben gerne in ihrer Heimat. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Studie, die von der Global Young Faculty, einem Netzwerk von Nachwuchswissenschaftler/innen der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Ruhr, in Auftrag gegeben wurde.

  • 06.02.2015

    Chancen von Migrant/innen erforscht

    Weltweit werben viele Länder um die besten Köpfe. Doch jene, die daraufhin auswandern, landen in der neuen Heimat oft in Jobs, die nicht ihren hohen Qualifikationen entsprechen. Das nutzt weder ihnen noch dem Aufnahmeland. Diesen Gegensatz untersucht Prof. Anja Weiß. Gerade hat sie dazu zusammen mit Wissenschaftler/innen aus Deutschland und Kanada eine Studie abgeschlossen.

  • 30.01.2015

    Visionär und serviceorientiert

    Open Source-Lösungen für das Internet der Zukunft bietet das EU-Projekt FIWARE, das erfolgreich abgeschlossen wurde. Das Institut paluno ist einer von sechs akademischen Partnern, neben Industriepartnern wie IBM, Intel, SAP, Siemens und Thales. Erstellt wurde eine Basistechnologie, mit der sich Entwicklungen schneller und kostengünstiger realisieren lassen.

  • 29.01.2015

    Lagerhaltung der Zukunft

    Ohne Scanner, dafür mit ausgefeilter Kameratechnik: Ein neuartiges Lagersystem präsentiert der Lehrstuhl für Transportsysteme und -logistik. Vom 10. bis zum 12. Februar stellen die Wissenschaftler/innen mit Projektpartnern das „Tracing intelligenter LogistikObjekte“ (TiLO) auf der Fachmesse LogiMAT 2015 vor.

  • 27.01.2015

    Erfolgreicher durch Symphony

    Viele Unternehmen würden gerne flexibler sein, doch sie sind an einen Standort gebunden. Neue Dienstleistungen in der Telekommunikation könnten das ändern. Software-Expert/innen der UDE arbeiten derzeit mit Wirtschaftspartnern und einem Branchenverband an der Plattform Symphony. Über diese lassen sich Dienste verschiedener Anbieter individuell auswählen, kombinieren und verwalten.

  • 27.01.2015

    Ohne Fleiß keine Punkte

    Fußballfans wissen: Wenn ihre Mannschaft sich im Spiel richtig reinhängt und ordentlich Meter macht, dann klappt‘s auch mit den drei Punkten. „Stimmt mehr oder weniger!“, sagen die Sportökonom/innen Dr. Daniel Weimar, UDE, und Dr. Pamela Wicker, Sporthochschule Köln. Sie haben für die Bundesliga untersucht, ob die durchschnittliche Laufleistung eines Teams tatsächlich den Erfolg beflügelt. Ihr Fazit: Je emsiger eine Elf, desto besser. Aber: Viel sprinten ist nicht immer gut.

  • 22.01.2015

    Neue Therapie verbessert Prognose bei Lungenkrebs

    Für Erkrankte mit metastasiertem Lungenkrebs gibt es künftig eine neue Behandlungsmethode neben der klassischen Chemotherapie. Weist ihr Tumor eine bestimmte Genmutation auf, kann ein neuer zielgerichteter Wirkstoff eingesetzt werden. Für die Betroffenen bedeutet dies, dass sie im Schnitt ein weiteres Jahr überleben. Dies konnten u.a. Wissenschaftler/innen am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) in zwei internationalen Studien nachweisen.

  • 19.01.2015

    Gesund altern mit moderner Technik

    Die Gesellschaft wird immer älter, aber auch immer digitaler. Fitnessarmbänder oder Einparkhilfen sind alltäglich. An neuen technischen Systemen, die für Menschen jeden Alters geeignet sind, werden acht Forschungsgruppen in den nächsten fünf Jahren arbeiten. Sie werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Eine davon leitet Dr. Aysegül Dogangün von der UDE. PAnalytics heißt ihr Projekt. Es ist ein Selbst-Monitoring für Menschen ab 50 Jahren.

  • 16.01.2015

    Frühzeitige Operation rettet Leben

    Medikamente allein reichen nicht: Erkrankte mit entzündeter Herzinnenhaut (infektiöse Endokarditis) haben höhere Überlebensaussichten, wenn sie früh operiert werden. Das ist das Ergebnis einer internationalen Forschergruppe (International Collaboration on Endocarditis (ICE)). Es basiert auf einer großen Untersuchung, die auch mit Unterstützung der UDE ins Leben gerufen wurde.

  • 12.01.2015

    Medien für Demokratie essenziell

    Ob Medienverdrossenheit, Zeitungssterben, „Kampagnenjournalismus“: Um die Medien ist es derzeit nicht gut bestellt. Die einst so selbstbewusste Branche scheint selbst den Glauben an sich und ihr Potenzial als „vierte Gewalt“ zu verlieren. Kann sie unter diesen Vorzeichen ihrem demokratischen Auftrag überhaupt noch gerecht werden? Sie kann und sie tut es, so das Votum renommierter Politikwissenschaftler/innen in einer neuen Publikation der NRW School of Governance.

  • 12.01.2015

    Wie fördert man kleine Forscher/innen?

    Ein Zuckerwürfel löst sich rasch in heißem Tee. Aber was passiert dabei eigentlich genau? Mit einer solchen Frage können schon Kindergartenkinder spielerisch an das naturwissenschaftliche Denken herangeführt werden. Doch bislang ist nur unzureichend erforscht, welche Rolle dabei die Erzieher/innen spielen. Dies möchte Dr. Anna Windt vom Institut für Sachunterricht nun mit einem DFG-Forschungsprojekt ändern.

  • 08.01.2015

    Internationale Sicherheit und globale Kooperation

    Internationale Sicherheit ist nur gemeinsam zu erreichen – darüber sind sich Expert/innen meist einig. Wenn es aber darum geht, welche Schritte einer globalen Annäherung die wichtigsten sind, herrschen je nach Region und Perspektive unterschiedliche Meinungen. Die Ansichten von 25 Wissenschaftler/innen aus unterschiedlichen Disziplinen und Weltgegenden bringt eine aktuelle Publikation des Käte Hamburger Kollegs/Centre for Global Cooperation Research (KHK/GCR21) zusammen. Alle Autor/innen forschten 2013 am KHK/GCR21.

  • 07.01.2015

    Doppeltes Herzinfarktrisiko durch Gen

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in den westlichen Industriestaaten, und dabei geben nicht immer Übergewicht oder Diabetes den Ausschlag. Bei Männern verdoppelt eine bestimmte genetische Disposition das Herzinfarktrisiko. Zu diesem Ergebnis kommen UDE-Mediziner/innen.

  • 05.01.2015

    Hartz IV: Reform mit Reformbedarf

    Vor zehn Jahren trat Hartz IV – das „Vierte Gesetz für Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ – in Kraft. Die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland sollte damit effizienter, die Vermittlung in Arbeit schneller werden. Die vielgepriesene große Sozialreform müsste heute allerdings dringend selbst reformiert werden, so Arbeitsmarktexperte Prof. Matthias Knuth vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ).