Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Die UDE im DFG-Förderatlas 2015

Platz 2 in den Erziehungswissenschaften

[03.09.2015] Die Universität Duisburg-Essen (UDE) gehört erneut zu den TOP 40 der forschungsstarken Hochschulen Deutschlands. Das belegt die gerade erschienene Ausgabe des Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die UDE konnte sich zwischen 2011 und 2013 sogar noch steigern: Im Vergleich zum vorherigen Betrachtungszeitraum (2008 bis 2010) bewilligte ihr die Deutsche Forschungsgemeinschaft über 12 Millionen Euro mehr (82,7 statt 70,6 Mio.).

Dies hat allerdings keinen Einfluss auf die Platzierung im bundesweiten Hochschulvergleich: Die UDE liegt erneut an 34. Stelle. Damit ist sie in bester Gesellschaft: „Die Rangreihe stimmt wieder sehr stark mit dem aus früheren Jahren bekannten Muster überein“, so die Autoren des Förderatlas 2015.

Besonders gut schneidet die UDE im Forschungsfeld Erziehungswissenschaften ab: Hier warb sie im Zeitraum von 2011 bis 2013 2,9 Mio. Euro DFG-Mittel ein und belegt damit bundesweit Rang 2. In den Sozial- und Verhaltenswissenschaften rangiert sie auf Platz 10 (11,7 Mio. Euro), in den Geistes- und Sozialwissenschaften auf Platz 26 (13,1 Mio. Euro). In den Ingenieurwissenschaften erreicht die UDE den 23. Platz (16,6 Mio. Euro). In den Lebens- und Naturwissenschaften steht sie jeweils an 31. Stelle (24,6 bzw. 20,7 Mio. Euro).

Von den DFG-Bewilligungen konnte die Hälfte der 420 deutschen Hochschulen profitieren, darunter 105 Universitäten. Die 40 einwerbestärksten Hochschulen erhielten 5,8 Milliarden Euro bzw. 86,6 Prozent der Fördermittel.

Auch international ist die UDE ein gefragter Partner: In den Ingenieurwissenschaften entschieden sich die von der Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützten Wissenschaftler häufig für die Universität Duisburg-Essen (Platz 10 bundesweit).

Mit der der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund arbeitet die UDE seit 2007 unter dem Dach der Universitätsallianz (UA) Ruhr zusammen. Hier bündeln die drei Universitäten ihre Stärken, beispielsweise im gemeinsamen Profilschwerpunkt „Materials Chain“: vom Materialdesign über die Werkstoffherstellung und -veredelung bis hin zur Charakterisierung und Verarbeitung im Produktionsprozess werden hier alle Phasen moderner Produktions- und Materialwissenschaften abgedeckt.

Auch wenn der Förderatlas 2015 die UA Ruhr nicht gesondert ausweist, so hat die DFG das Ruhrgebiet eindeutig als eine der forschungsaktivsten Regionen Deutschlands identifiziert. Zudem sind alle drei Ruhrgebietsuniversitäten unter den Top 40 der forschungsstärksten Hochschulen platziert.

Redaktion: Beate Kostka, Tel. 0203/379-2430

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