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Ziel des Fachgebietes „Eingebettete Systeme der Informatik“ ist die Forschung mit international sichtbaren Ergebnissen und deren Integration in die laufende Lehre (Vorlesungen, Seminare Projekte und Praktika). Die konzeptionelle Arbeit wird dabei jeweils durch anwendungsnahe Projekte ergänzt, um so auch die Praxistauglichkeit der entwickelten Methoden zu zeigen. Eingebettete Systeme werden hierbei primär auf zwei unterschiedlichen Ebenen untersucht:

  1. Internet der Dinge: Zum einen werden Systeme betrachtet, die sich aus einer Vielzahl autonomer eingebetteter Systeme zu einem Gesamtsystem zusammensetzen, insbesondere das sogenannte Internet der Dinge. Im Internet der Dinge vernetzen sich Milliarden eingebetteter Systeme in einem weltweiten Verbundnetz, analog des ‚klassischen’ Internets. Weitere interessante Bereiche sind z.B. ‚Cyber-Physical Systems’ und ‚Industrie 4.0’, wobei hierbei typischerweise lokalere Systeme untersucht werden, z.B. in einer Fabrik.
  2. Adaptive eingebettete Systeme: Zum anderen wird die Entwicklung einzelner adaptiver eingebetteter Systeme untersucht, die Verhalten und Form dynamisch an Umgebungssituationen anpassen können. Das System setzt sich hierbei aus verschiedenen elektronischen Komponenten zusammen, wird vom Benutzer aber als eine Einheit wahrgenommen. Hier sind z.B. Medizinische Geräte, intelligente Kleidung, sowie Anwendungen in der darstellenden Kunst möglich. Daneben sind auch mobile Systeme auf Basis existierender Roboterplattformen von Interesse, wobei diese aktuell nicht als spezieller Schwerpunkt angesehen werden.