Prof. Dr. Nicolai Dose

Inhaber des Lehrstuhls für Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft

Geschäftsführender Direktor des Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politik-beratung (RISP)

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CAMPUS DUISBURG

Raum: LF 187
Telefon: (0203) 379 - 2012
Fax: (0203) 379 - 2318
E-Mail: nicolai.dose@uni-due.de
Sprechzeiten:

Wegen der Corona-Krise fallen alle meine Präsenz-Sprechstunden bis auf Weiteres aus. Zum Ausgleich biete ich telefonische Sprechstunden an. Falls Sie Bedarf haben sollten, schicken Sie mir bitte per Mail mit einer kurzen Darlegung Ihres Anliegens eine Telefon-Nummer, unter der ich Sie erreichen kann, und machen drei Terminvorschläge.

Zuständiges Sekretariat: Ingetraud Fischer

Aktuelles

Bundesweite Studie zur Einführung der E-Akte in der Justiz veröffentlicht

Die elektronische Gerichtsakte (E-Akte) in der Justiz gewinnt zunehmend an Bedeutung. Bis zum Jahr 2026 müssen Gerichtsakten digital geführt werden. Umso überraschender ist, dass über die Einstellungen und Erfahrungen der (zukünftigen) Anwenderinnen und Anwender bisher wenig bekannt ist.

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Mit einer jetzt erschienenen Studie ändert sich dies: Zusammen mit dem Kooperationspartner Materna Information & Communications SE und unterstützt vom Deutschen Richterbund wurde von Prof. Dr. Nicolai Dose und Leon A. Lieblang eine Umfrage in allen deutschen Bundesländern durchgeführt. Befragt wurden an Landgerichten Richterinnen und Richter sowie Servicekräfte. Diese arbeiten sowohl an Gerichten, an denen die E-Akte bisher noch nicht eingeführt wurde als auch an Gerichten, an denen die E-Akte bereits erprobt wird. Mehr als 650 Menschen nahmen insgesamt an der Befragung teil.

Die umfangreichen Ergebnisse deuten in unterschiedliche Richtungen. Anwenderinnen und Anwender sind von der Zukunft der E-Akte überzeugt und bewerten den Nutzen als hoch. Ihr Interesse an der E-Akte ist ausgeprägt. Die erwarteten Befürchtungen der Nichtanwender sind in der Praxis weniger stark ausgeprägt. Allerdings sind Nichtanwender skeptischer als Anwender, es erfüllen sich nicht alle ihre Erwartungen und die E-Akte führt zu neuen Abläufen in der Zusammenarbeit. Wie eine erfolgreiche Einführung dennoch unterstützt werden kann, zeigt die Studie in Handlungsempfehlungen auf.

Die Studie kann hier abgerufen werden.

Sächsischer Landtag/Oliver Killig

Sachverständigenanhörung im Sächsischen Landtag zum Normenkontrollratsgesetz

Professor Dose hat sich im Rahmen einer Sachverständigenanhörung am 14. Okt. 2020 zu den Inhalten des Dritten Gesetzes zur Änderung des Sächsischen Normenkontrollratsgesetzes im Plenarsaal des Sächsischen Landtags geäußert. 

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Er hob die erfolgreiche Arbeit des Sächsischen Normenkontrollrates hervor und plädierte für eine Ansiedelung des Rates bei der Staatskanzlei, um ihm ein möglichst großes Gewicht zu verleihen. Darüber hinaus unterstütze er die Beibehaltung des Prüfungsrechts für Rechtsverordnungen. Er wollte dieses jedoch nicht auf Rechtsverordnungen begrenzt sehen, mit denen sich die Staatsregierung befasst. Im Sinne einer Bürokratiebremse mit "One in, one out“-Regel sollten alle Rechtsverordnungen in das Prüfungsrecht einbezogen werden. Gleiches gilt aus seiner Sicht für die Aufhebung von Vorschriften, um einen Überblick über die Entwicklung der Bürokratielasten zu behalten. Auch die Schaffung eines Initiativrechts zur Einbeziehung von bestehenden Vorschriften wurde unterstützt, weil gerade von bestehenden Vorschriften ein erheblicher Erfüllungsaufwand ausgehen könne. Schließlich regte Professor Dose an, den Erfüllungsaufwand sowie weitere Kriterien wie bspw. die Kosteneffizienz oder die prognostizierte Treffsicherheit einer Maßnahme systematisch für die vergleichende Bewertung verschiedener Gesetzesvarianten heranzuziehen.

„Planning and Governance in the Context of Socio-environmental Challenges“

„Planning and Governance in the Context of Socio-environmental Challenges“ war der Titel des ersten digitalen brasilianisch-deutschen Workshops, der am 24. und 25. Juni 2020 stattfand. Er wurde im Rahmen eines vom DAAD und von der brasilianischen Förderorganisation FAPESP geförderten Verbundprojekts vom Lehrstuhl für Politik- und Verwaltungswissenschaft organisiert.

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Beteiligt waren Wissenschaftler*innen aus fünf Universitäten von drei Kontinenten. Neben dem Team des Lehrstuhls, das mit drei Vorträgen vertreten war, trugen u. a. die Professoren Vanessa Elias de Oliveira und Klaus Frey von der Bundesuniversität der Region ABC, São Paulo, Professor Petro Roberto Jacobi von der Universität São Paulo, Professor Karsten Zimmermann von der TU Dortmund sowie Dr. Pedro Henrique Campello Torres von University of California, Santa Barbara vor. In insgesamt zwölf Vorträgen und intensiven Diskussionen wurden Fragen des Klimawandels in Föderalstaaten sowie die Autonomie umweltpolitischen Policy Makings und Probleme der Implementation von Immissionsschutzrecht behandelt. Thema waren gleichfalls Koordinationen in Netzwerken und die besonderen Herausforderungen von Planung in turbulenten Umgebungen.

Abschließend konnte trotz der Corona-bedingten Einschränkungen ein positives Fazit gezogen werden. Einerseits behinderte die räumliche Trennung einen intensiveren Austausch, andererseits konnte der Kreis der Teilnehmer*innen digital leicht über den Kreis derjenigen hinaus vergrößert werden, für die Reisemittel zur Verfügung stehen. Der Workshop war Anlass für weitere bilateral organisierte gemeinsame Arbeit und ist Ausgangspunkt für einen Anschluss-Workshop Ende Oktober 2020.

Preis des Rektors für die beste Dissertation 2020

Das gesamte Team des Lehrstuhls gratuliert unserem Teammitglied Dr. Daniela Strüngmann sehr herzlich zum Preis des Rektors für die beste Dissertation 2020. In der Arbeit mit dem Titel „Akzeptanz der öffentlichen Verwaltung bei Bürgerinnen und Bürgern“ geht es um die systematische Analyse der Erklärungsfaktoren von Einstellung und Verhalten von Bürgern gegenüber der öffentlichen Verwaltung.

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Wichtigstes Ergebnis ihrer methodisch wie inhaltlich wegweisenden Arbeit ist, dass die Bewertung der Verwaltung nicht auf ihr negatives Image verkürzt werden darf. Auch wird deutlich, dass die Einstellungen zur Verwaltung Wahlentscheidungen und politische Einstellungen beeinflussen können. Dieses Ergebnis unterstreicht, dass Verwaltungen u. a. die notwendige Ausstattung benötigen, um positiv in die Gesellschaft wirken zu können. Gestresste und mit geringen Ressourcen versehene Mitarbeiter*innen der öffentlichen Verwaltung haben es schwer, zur Akzeptanz von Verwaltung beizutragen.

Neuer Band in der gelben Reihe erschienen: Kleinstaaterei im Dienstrecht der deutschen Bundesländer

Mit der Föderalismusreform 2006 sind den Ländern Gesetzgebungskompetenzen zur Regelung des Beamtenbereichs zugewachsen. Dies hat nicht nur zu deutlich unterschiedlichen Besoldungshöhen in den Ländern geführt, sondern auch zu einem fragmentierten und unterschiedlich attraktiven Dienstrecht.

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Wechselwünsche treffen in den verschiedenen Bereichen des öffentlichen Dienstes auf unterschiedliche Schwierigkeiten, die zum Teil auf das fragmentierte Dienstrecht und zum Teil auf informelle Absprachen zwischen den Ländern zurückzuführen sind. Durch eine Online-Umfrage bei Personalverantwortlichen der öffentlichen Verwaltung und durch 32 Fallstudien von angestrebten Bundeslandwechseln betroffener Beamter werden Motivationen und Mobilitätshindernisse systematisch erhoben und analysiert. Dabei wurden sowohl hinderliche, als auch förderliche Faktoren für die Mobilität von Beamten identifiziert. Die Autoren entwickeln zudem eine Reihe von Reformvorschlägen zum Abbau von Mobilitätshindernissen.

Aktuelles

Gastforscherin an der Universität Duisburg-Essen Professorin Vanessa Elias de Oliveira als Gastforscherin begrüßt

Wir freuen uns, dass Professorin Vanessa Elias de Oliveira von der Bundesuniversität der Region ABC, São Paulo, Brasilien, gemeinsam mit dem Team des Lehrstuhls für Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft zu Varianten des vertikalen Föderalismus forscht.

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Professorin de Oliveira hält sich im ersten Vierteljahr des Jahres 2020 als Gastforscherin an der Universität Duisburg-Essen auf. Ihre Forschungsgebiete umfassen neben dem Föderalismus einschließlich der intergouvernementalen Beziehungen subnationaler Einheiten die Auswirkungen von Rechtsprechung auf Public Policies sowie die Bedeutung der öffentlichen Verwaltung für die Implementation von Public Policies.

Die gemeinsame Forschung widmet sich konkret dem brasilianischen und dem deutschen Föderalismus. Beide werden zwar gemeinhin der gleichen Kategorie eines föderalen politischen Systems zugerechnet, dennoch gibt es klare Unterschiede im breiteren institutionellen Setting. Gemeinsames Anliegen ist es, diese Unterschiede und ihre Wirkungen auf den jeweiligen politischen Prozess und die Problemlösungsfähigkeit herauszuarbeiten.

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ResearchGate

Akzeptanz der öffentlichen Verwaltung bei Bürgerinnen und Bürgern

Eine Analyse der Erklärungsfaktoren von Einstellung und Verhalten von Daniela Strüngmann

Daniela Strüngmann entwickelt in ihrem gerade erschienen Band ein integratives Legitimitätsmodell, mit dem sie die Akzeptanz öffentlicher Verwaltung bei den Bürgern erklärt.

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Anhand eines Mehrmethodenansatzes gewinnt sie aus der Empirie eine Typologie von Akzeptanztypen und untersucht Einflussfaktoren wie bspw. Behördenkontakte, Einstellungen im sozialen Umfeld oder Medienberichte sowie ihr Zusammenspiel.

Es zeigt sich, dass die Bewertung der Verwaltung nicht auf ihr negatives Image verkürzt werden kann. Überdies wird deutlich, dass die Einstellungen zur Verwaltung auch Wahlentscheidungen und politische Einstellungen beeinflussen können.

Das Buch kann hier bestellt werden.

Wir gratulieren... Frau Dr. Carolin Höhlein zum Universitätspreis der Universität Duisburg-Essen 2018!

Am 15. Juni wurde Frau Dr. Höhlein auf dem Dies Academicus bei bestem Wetter und Live-Musik mit dem Universitätspreis 2018 für die beste Dissertation im Bereich Gesellschaftswissenschaften geehrt.

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Sie befasst sich in ihrer Arbeit mit dem Antibiotikaeinsatz bei der Masttierhaltung und dem damit verbundenen Problem der Resistenzentwicklung. Im Jahre 2011 implementierte Deutschland zur Lösung des Problems ein Minimierungskonzept, welches sich an den Erfahrungen der Niederlanden und Dänemark orientiert, da diese Länder bei der Eindämmung des Antibiotikaeinsatzes besonders erfolgreich sind. „So waren die Niederlande 2007 europaweit noch das Land mit den höchsten Antibiotikaeinsatzraten in der Tiermedizin“, erklärt Höhlein. Dänemark wiederum war das erste europäische Land, das bereits vor 20 Jahren Maßnahmen entwickelte, die zu niedrigen Einsatzraten bei Nutztieren führten.

Frau Dr. Höhlein verglich die Maßnahmen der drei Länder systematisch miteinander und führte für ihre Studie über 30 Interviews mit Veterinären, Vertretern von Pharmaunternehmen, politischen Akteuren und Vertreter auf ministerieller Ebene in den besagten Ländern.

Tatsächlich ist die Ausgabemenge der Antibiotika in Deutschland von 2011 bis 2016 um 56,5 Prozent auf 742 Tonnen gesunken. Das Minimierungskonzept ist erfolgreich, hat aber auch Schwachstellen: Die Erfassung ist aufwendig. Die Tierhalter stehen unter Druck, Verbesserungen nachzuweisen. „Dabei besteht die Gefahr, dass verkürzt oder gar nicht behandelt wird – zulasten der Tiere und der Entwicklung weiterer Resistenzen“, befürchtet Höhlein. Zudem gibt es keine Garantie, dass alle Angaben korrekt sind. Es wird deutlich, dass tiergesundheitliche Aspekte stärker als bisher bei der Entwicklung weiterer Policies mit berücksichtigt werden müssten.

Die hervorragende Arbeit der, mittlerweile für eine international tätige Strategieberatung arbeitenden, Absolventin ist unter dem Titel „Staatliche Steuerung des veterinärmedizinischen Antibiotikaeinsatzes“ im Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften veröffentlicht.

Zur Person

► Curriculum Vitae

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1977 – 1984
Studium der Verwaltungswissenschaft und Politischen Wissenschaft an der Universität Konstanz und an der Graduate School of Rutgers University, N. J., USA

1985 – 1987
wissenschaftlicher Angestellter im Sonderforschungsbereich Verwaltung im Wandel an der Universität Konstanz

1988 - 1990
Forschungsreferent am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung bei der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer

1991 - 1998
wissenschaftlicher Mitarbeiter und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft, Institut für Staatswissenschaften der Universität der Bundeswehr München

11/1998 - 03/2009
wissenschaftlicher Assistent (Nov. 1998 – März 2002) und anschließend bis März 2009
akademischer (Ober-)Rat am Lehrstuhl für Politische Wissenschaft der TU München

10/2007 - 09/2008
Vertretung des Lehrstuhls für Staat und Regieren an der FernUniversität in Hagen

04/2009 – 02/2011
Professor für das Politische System der Bundesrepublik Deutschland und Public Administration an der Universität Siegen

02/2011 bis heute
Inhaber des Lehrstuhls für Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen

01/2012 bis heute
Geschäftsführender Direktor des Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP)

04/2014 - 09/2016       
Geschäftsführender Direktor des Instituts für Politikwissenschaft

Team

SekretariatIngetraud Fischer

Raum: LF 314
Telefon: +49 (0)203-379-2049
E-Mail: ingetraud.fischer@uni-due.de
Mitarbeiterprofil

Wissenschaftlicher MitarbeiterLeon Lieblang, M.A.

Raum: LF 157
Telefon: +49 (0)203-379-3118
Mail: leon.lieblang@uni-due.de
Mitarbeiterprofil

Wissenschaftliche MitarbeiterinDr. Daniela Strüngmann

Raum: LF 188
Telefon: +49 (0)203-379-3741
E-Mail: daniela.struengmann@uni-due.de
Mitarbeiterprofil

N.N.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Drittmittelprojekten Dipl.-Pol. Frederik Brandenstein

Raum: -
Telefon: +49 (0)203-2809916
E-Mail: frederik.brandenstein@uni-due.de
Mitarbeiterprofil

Wissenschaftliche HilfskraftMerve Tavsan

Raum: -
Telefon: -
E-Mail: merve.tavsan@uni-due.de
 

Ehemalige Mitarbeiter*innen

► Felix Wolfes
► Jess Topping, BCom
► Marianna Rovner
► Jan Pfetzing
► Lena Delfs
► Dr. rer. pol. Martin Ströder
► Carolin Burmester
► Jakob Schuchardt
► Anne-Kathrin Fischer
► Laura Schon
► Nathalie Golla
► Dr. rer. pol. Thomas Kneissler
► Dr. rer. pol. Carolin Höhlein

Lehre

Lehrveranstaltungen

Für das aktuelle Semester [LSF]
 

B.A./Master-Arbeiten

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Wenn Sie beabsichtigen, Ihre Qualifikationsarbeit von mir betreuen zu lassen, erarbeiten Sie bitte, noch bevor Sie sich wegen einer Themenabsprache an mich wenden, ein aussagekräftiges Exposé von maximal drei Seiten Länge und senden es per E-Mail an mich. Das Exposé sollte folgende Informationen enthalten:

  • eine klare, untersuchbare Fragestellung

  • eine knappe Darlegung, weshalb die Fragestellung von Relevanz ist

  • eine kurze Skizze, aus der hervorgeht, wie Sie die Fragestellung beantworten wollen: Wie wollen Sie vorgehen, welches Material, gegebenenfalls welche Daten und welche Methoden wollen Sie wie einsetzen?

  • eine kurze Liste mit der zentralen Literatur zum Thema

  • Bitte beachten Sie auch diese allgemeinen Hinweise

Selbstverständlich stehe ich Ihnen während meiner Sprechstunde gerne für eine Beratung zur Verfügung.

Viel Erfolg bei der systematischen Vorbereitung Ihrer Arbeit.

Forschung

Forschungsgebiete

  • Governance
  • Policy Analyse
  • Verwaltungswissenschaft
  • Gesetzesfolgenabschätzung
  • Staatliche Steuerung
  • Politisches System der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere Parteien und Föderalismus
  • Umweltpolitik

Aktuelle Forschungsprojekte

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Digitalisierung der Justiz

Die Verpflichtung der Gerichte zu einer massiven Digitalisierung ihrer Arbeit stellt die Justiz vor große Herausforderungen. Dies betrifft vor allem den elektronischen Rechtsverkehr und die damit verbundene Einführung einer elektronischen Akte (E-Akte). Diese ist Voraussetzung einer effizienten, effektiven, medienbruchfreien und rechtssicheren digitalen Justiz.

Die flächendeckende Einführung der elektronischen Gerichtsakte wird die Arbeit in deutschen Gerichten verändern. Dabei bieten sich Chancen und Herausforderungen. Die zunehmende Digitalisierung kann bei den Beteiligten jedoch nur auf Akzeptanz stoßen, wenn durch die Umstellung ein Mehrwert – beispielsweise hinsichtlich einer Effizienzsteigerung und Arbeitserleichterung – generiert wird. Gleichwohl ist die Sicht der (zukünftigen) Anwenderinnen und Anwender wenig erforscht: Welcher konkrete Nutzen wird erwartet, welche Informationsquellen werden genutzt und wo liegen die Erfolgsbedingungen für eine erfolgreiche Einführung der E-Akte? Diese und weitere Fragen sind Teil des Forschungsprojektes Change-Kommunikation bei der Digitalisierung der Justiz.

Kern des Projektes ist eine onlinegestützte Umfrage, die sich an zwei Personenkreise richtet: Erstens sollen Richterinnen und Richter an Pilotgerichten und Richterinnen und Richter an solchen Gerichten befragt werden, an denen noch keine Einführung der E-Akte erfolgt ist. Da auch Servicekräfte von dem Wandel tiefgreifend betroffen sind, sollen zweitens auch diese – ebenso an Pilot- und anderen Gerichten – befragt werden.

Ziel der Studie ist es, einen Überblick über die Erfahrungen und Erwartungen der Beschäftigten in der Justiz vor dem Hintergrund der Einführung der E-Akte zu gewinnen. Basierend auf den Ergebnissen der Umfrage sollen nach der Auswertung und Problemanalyse zudem Handlungsfelder identifiziert und Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden. Damit können einerseits erkannte Potenziale gefördert und die Entwicklung beschleunigt sowie andererseits Befürchtungen und Hemmnisse aufgegriffen werden. Das Projekt wird in Kooperation mit der Materna Information & Communications SE durchgeführt.

Publikationen:

Dose, Nicolai/Lieblang, Leon A., 2020: Die E-Akte in der Justiz – Ergebnisse einer deutschlandweiten Umfrage, in: Deutsche Richterzeitung, 98. Jhrg., Heft 12, 432-435.

Dose, Nicolai/Lieblang, Leon A., 2020: Einführung der elektronischen Akte in der Justiz. Ergebnisse einer Umfrage an Landgerichten. Duisburg und Dortmund.

 

Abgeschlossene Drittmittelprojekte

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Die Föderalismusreformen und die Beamten. Auswirkungen der jüngsten Reformen des deutschen Föderalismus

Beamte sind seit dem Inkrafttreten der Föderalismusreformen von 2006 und 2009 einem besonderen Druck ausgesetzt. Mit der Föderalismusreform I wurde den Ländern die Gesetzgebungskompetenz für die Laufbahnen, die Besoldung und die Versorgung der Beamten übertragen. Hiervon machen die Bundesländer in ganz unterschiedlicher Weise Gebrauch. Einige Bundesländer wie Bayern und die norddeutschen Küstenländer haben ihr Laufbahnrecht grundlegend modernisiert und u.a. Voraussetzungen für die Erhöhung der Binnenmobilität geschaffen. Das sich im Bundesländervergleich auseinander entwickelnde Laufbahnrecht erschwert jedoch den Wechsel von einem Bundesland in ein anderes – so die auf den Stand der Literatur und erste eigene Analysen gestützte Vermutung. Gegenstand des Forschungsprojektes ist es u.a., die entsprechende Hypothese zu überprüfen.
Jedoch nicht nur die Laufbahnsysteme der Bundesländer entwickeln sich auseinander, sondern auch die Besoldungshöhe. Mittlerweile liegt – gerechnet am Beispiel der Besoldungsgruppe A 9 – die Besoldung in Bayern um 13,8 % über der in Berlin. Unsere Hypothese ist, dass die mit der Föderalismusreform II im Jahre 2009 eingeführte Schuldenbremse hier Wirkung zeigt. Im Rahmen des Projektes soll die entsprechende Hypothese, dass sich die jeweilige Besoldungshöhe mit dem jeweiligen Verschuldungsgrad erklären lässt, empirisch überprüft werden. Zur Absicherung der Ergebnisse sollen dabei Kontrollvariablen wie die parteipolitische Prägung der jeweiligen Landesregierung einbezogen werden.
Betrachtet man die Auseinanderentwicklung des Laufbahnrechts und die aufgehende Schere bei der Beamtenbesoldung gleichzeitig, stellt sich die Frage, ob mit dem Schritt in den wettbewerbsorientierten Trennföderalismus die Bundesländer zwar – gedrängt von der Schuldenbremse – in einen Wettbewerb der niedrigsten Besoldung eintreten, aber gleichzeitig durch das sich auseinander entwickelnde Laufbahnrecht dafür Sorge tragen, dass sie diesen Wettbewerb nur wenig zu spüren bekommen. Denn das unterschiedliche Laufbahnrecht wird – so die Hypothese – zusätzlich zu bestehenden Mobilitätshemmnissen die Beamten im jeweiligen Bundesland halten. Allerdings ist mittelfristig damit zu rechnen – so eine weitere Hypothese –, dass die jungen, meist mobilen Beamten und Beamtenanwärter in das Bundesland wechseln, das ihnen die besten Bedingungen liefert. Wenn diese Annahme richtig ist, werden die Bundesländer, die sich aufgrund eines niedrigen Verschuldungsgrades eine bessere Beamtenbesoldung leisten können und die sich ein modernes Laufbahnrecht gegeben haben, Beamten auch mit besonders stark gesuchten Qualifikationen einstellen können. Die anderen Bundesländer werden weiter zurückfallen. Wenn sich diese Hypothese bewahrheiten sollte, werden sich die regionalen Disparitäten in einem dynamischen Prozess verstärken.
Die skizzierten Hypothesen sollen mit verschiedenen Methoden der empirischen Sozialforschung (Korrelationsanalysen, Online-Befragungen, Fallstudien und exante Plausibilitätsabschätzungen) überprüft werden.

Das Projekt wird im Zeitraum vom 1. Dez. 2014 bis zum 30. September 2016 von der Hans Böckler Stiftung gefördert.

MitarbeiterInnen: Carolin Burmester, M.A. und Felix Wolfes, M.A.

Publikationen:

Dose, Nicolai/Wolfes, Felix/Burmester, Carolin, 2020: Kleinstaaterei im Dienstrecht der deutschen Bundesländer. Probleme bei der Bundesländergrenzen überschreitenden Mobilität von Landesbeamten nach der Föderalismusreform I, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden.

Dose, Nicolai/Burmester, Carolin/Wolfes, Felix, 2018: Das fragmentierte Dienstrecht der Bundesländer und die Mobilität von Beamten. Eine empirische Untersuchung zu Beamtentauschverfahren, Mobilitätsanreizen und Mobilitätshemmnissen nach der Föderalismusreform. Study Nr. 381 der Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf.

Dose, Nicolai/Reus, Iris, 2016: The effect of reformed legislative competences on Länder policy-making: determinants of fragmentation and uniformity, in: Regional & Federal Studies, Vol. 26, No. 5, 625-644.

Dose, Nicolai/Burmester, Carolin/Wolfes, Felix, 2016: Mobilitätschancen bei Föderalisierung, in: Der Personalrat, Heft 9/2016, 20-23.

Dose, Nicolai, 2016: Ökonomische Theorie des Föderalismus und die Föderalismusreformen. Die Bundesländer im Wettbewerb und die Beamten, in: Sommermann, Karl-Peter (Hrsg.), Öffentliche Angelegenheiten - interdisziplinär betrachtet. Forschungssymposium zu Ehren von Klaus König, Berlin, 27-48.

Dose, Nicolai/Wolfes, Felix, 2016: Die Höhe der Beamtenbesoldung in den Ländern. Der Versuch einer Erklärung: Parteiendifferenzhypothese oder Verschuldungsdruck?, in: Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft, Vol. 9, No. 4, 267-293.

Burmester, Carolin, 2015: Mobilität von Beamten der allgemeinen Verwaltung sowie von Lehrern und Polizisten. Vorschriftenanalyse zu den Auswirkungen der Föderalismusreform I, Universität Duisburg-Essen, Duisburger politik- und verwaltungswissenschaftliche Arbeitspapiere, Lehrstuhl für Politik- und Verwaltungswissenschaft, Nr. 2.

Dose, Nicolai, 2013: Modernisierung der staatlichen Ordnung auf dem Rücken der Beschäftigten?, in: Der Personalrat, Heft 12/2013, 490-493.

Berichterstattung:

"Föderalisiertes Beamtenrecht. Die gewollte Ungleichheit", dgb Beamtenmagazin vom 23.06.2016

 

Politische Steuerung der Finanzkrise

Die Weltwirtschaft steckt in einer seit Ende des Zweiten Weltkriegs beispiellosen Krise. Während zunächst die Abmilderung der Krisenerscheinungen auf der politischen Tagesordnung stand und fortgesetzt dort steht, werden bereits weitergehende Überlegungen angestellt: Im Zentrum zukunftsweisender Überlegungen stehen diejenigen Maßnahmen der politischen Steuerung, die zu ergreifen sind, damit sich eine solche Krise nicht wiederholt. Die allermeisten Vorschläge ziehen jedoch die politischen und institutionellen Voraussetzungen für die Verabschiedung und erfolgreiche Implementation dieser Maßnahmen nicht mit ins Kalkül. Folge hiervon können im ökonomischen Sinne rationale, aber unrealistische Vorschläge sein sowie die vertane Chance, institutionelle Voraussetzungen rechtzeitig so zu beeinflussen, dass die Erfolgschancen von als wichtig erkannten Maßnahmen steigen. Hier setzt das Projekt an. Es untersucht erstens die politischen und institutionellen Erfolgsvoraussetzungen zentraler, auf die Regulierung des Finanzmarkts zielender politischer Maßnahmen. Zweitens wird geprüft, ob sich bislang fehlende institutionelle Voraussetzungen herstellen lassen.
In dem Projekt wurden dabei zwei Schwerpunkte gesetzt. Erstens werden die europäischen Regulierungen von Ratingagenturen und zweitens die im Rahmen der Basel III-Verhandlungen unternommenen Bemühungen um die Erhöhung der Eigenkapitalquote von Banken in den Blick genommen.

Nach Abschluss des von der Hans Böckler-Stiftung finanziell geförderten Projekts zur europäischen Regulierung von Ratingagenturen wird derzeit der Abschlussbericht für eine Buchpublikation überarbeitet. Die Basel III-Verhandlungen sind Gegenstand einer Dissertation und eines geplanten Anschlussprojekts.

Ehemalige Mitarbeiter: Martin Ströder, M.A.

Publikationen:

Ströder, Martin, 2017: Finanzmarktentwicklung und  Finanzmarktregulierung im Schatten intensiven Wettbewerbs. Anhaltende Markt- und Steuerungsversagen durch Basel-III.

Dose, Nicolai/Buntrock, Oliver, 2010: Politische Steuerung der Finanzkrise. Das Beispiel der europäischen Regulierung von Ratingagenturen, Siegen.


 

Mitgliederschwund bei Volksparteien

Die "großen" Volksparteien SPD und CDU/CSU verlieren kontinuierlich Parteimitglieder, wobei insbesondere die SPD als ehemals typische Mitgliederpartei einen deutlichen Mitgliederschwund erlitten hat. Aber auch die CDU und die CSU erfahren einen kontinuierlichen Verlust an Mitgliedern. Mit Ausnahme von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht die Entwicklung bei den kleineren Parteien nicht anders aus. Nimmt man den dramatischen Verlust an Mitgliedern hinzu, den insbesondere die traditionsreichen Parteien in den nächsten Jahrzehnten allein aufgrund ihrer Überalterung erleiden werden, ist von einem substantiellen Druck auf die Parteien auszugehen.
Das laufende Projekt wendet sich der Frage zu, worauf der Mitgliederschwund der Volksparteien zurückzuführen ist. In der einschlägigen Literatur findet man Hinweise auf die demographische Entwicklung, auf die Erosion des Milieus von Milieuparteien, auf die Politikverdrossenheit, die zur Parteiverdrossenheit werde, auf die Konkurrenz durch soziale Bewegungen und schließlich auf die verminderten echten Beteiligungsmöglichkeiten für Parteimitglieder. Ziel des Projektes ist es, die Ursachen des Mitgliederschwunds weiter zu erhellen und Zusammenhänge offenzulegen. Methodisch wird in dem Forschungsvorhaben auf eine Interviewer gestützte Befragung ehemaliger Mitglieder der SPD gesetzt.

Ehemalige Mitarbeiterin: Anne-Kathrin Fischer, B.A. 

Publikationen:

Dose, Nicolai/Fischer, Anne-Kathrin/Golla, Nathalie, 2016: Die Partei im regionalen Fokus. Mitgliederschwund, Alterungsprozesse und Mitgliederpartizipation bei der SPD – Ergebnisse zweier empirischer Studien, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden.

Dose, Nicolai, 2014: Innerparteiliche Demokratie: Der Mitgliederentscheid bei der SPD, in: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, 63. Jhrg., Heft 4, 519-527.

Dose, Nicolai, 2014: Innerparteiliche Demokratie und Mitgliederschwund – was tun?, in: Ursula Münch/Uwe Kranenpohl/Henrik Gast (Hrsg.), Parteien und Demokratie. Innerparteiliche Demokratie im Wandel, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden, 151-168.

Dose, Nicolai/Fischer, Anne-Kathrin, 2014: Dramatische Schrumpfungsprozesse der Parteien? Mitgliederverluste und die Konsequenzen, in: Eckhard Jesse/Roland Sturm (Hrsg.), Bilanz der Bundestagswahl 2013. Voraussetzungen, Ergebnisse, Folgen. Baden-Baden, 315-334.

Dose, Nicolai/Fischer, Anne-Kathrin, 2013: Mitgliederschwund und Überalterung der Parteien: Prognose der Mitgliederzahlen bis 2040, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, Heft 4/2013, 892-900.

Dose, Nicolai/Golla, Nathalie/Fischer, Anne-Kathrin, 2012: Mitgliederschwund bei der SPD. Entwicklungen und Erklärungen, Universität Duisburg-Essen, Institut für Politikwissenschaft, Lehrstuhl für Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft.

Dose, Nicolai, 2012: Warum schrumpfen Mitgliederparteien?, in: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, 61. Jhrg., Heft 3, 293-302.

Presseberichterstattung:

"Warum so viele Menschen der SPD den Rücken kehren", WAZ vom 21.09.2016.

"Frust an der Basis – Was die Volksparteien falsch machen", WAZ vom 15.09.2016.

"Mehr Transparenz, mehr Mitwirkung: Forscher empfehlen der SPD Maßnahmen gegen den Mitgliederschwund" von Petra Kappe, Blog der Republik, Anstalt für andere Meinungen.

 

Verbundprojekt: PROKOM 4.0 – Kompetenzmanagement für die Facharbeit in der High-Tech-Industrie

Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) tragen in großem Umfang zu unserem gesellschaftlichen Wohlstand bei. Energiewende, Digitalisierung und Industrie 4.0 sind Beispiele für immer komplexere Anforderungen an KMU, die gleichzeitig die Folgen des demografischen Wandels bewältigen müssen. Gebraucht wird ein Konzept, das es KMU erlaubt, diese Herausforderungen vorausschauend zu bewältigen. Dem betrieblichen Kompetenzmanagement kommt hier eine Schlüsselfunktion zu. Mit einem berufsbegleitenden, in den Arbeitsprozess integrierten und professionell unterstützten Kompetenzmanagement können Unternehmen ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit wirksam ausbauen und weiterhin zur Stärkung der Wirtschaftskraft und zum gesellschaftlichen Wohlstand in Deutschland beitragen.
Im Rahmen des Verbundprojektes (siehe auch Steckbrief und Projekthomepage) sollen Kompetenzmanagementkonzepte entwickelt werden, die es insbesondere KMU erlauben werden, die oben geschilderten Entwicklungen vorausschauend mitzugestalten. Die Entwicklung von Methoden zur Früherkennung von Kompetenzanforderungen sowie daran angepasste Weiterbildungsmodule (inklusive Lösungswege in Unternehmensverbünden und -netzwerken) sind Schwerpunkte des Projekts. Das Verbundprojekt ist im Kontext des BMBF-Forschungsprogramms „Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt“ angesiedelt.
Der Verbund besteht aus vier Forschungseinrichtungen (Universität Duisburg-Essen, Europa-Universität Flensburg, Technische Hochschule Wildau, TAT Technik Arbeit Transfer GmbH), einem Weiterbildungsträger (Berufsfortbildungswerk des DGB) und zwei Wirtschaftsunternehmen (celano GmbH, multiwatt® Energiesysteme GmbH). Als Umsetzungspartner sind außerdem 14 KMU aus den Bereichen Energiewirtschaft, IT-Branche und Automobilzuliefer-Industrie beteiligt. Die Umsetzungsarbeiten erfolgen in vier Regionen, die jeweils von einem Forschungspartner betreut werden: Region Flensburg, Region Berlin-Brandenburg, Region Rhein-Ruhr sowie Region Münsterland. Das an die Universität Duisburg-Essen angesiedelte Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP) betreut die Region Rhein-Ruhr und koordiniert den Forschungsverbund.

Laufzeit: Januar 2015 bis Dezember 2017

Leitung: Am Lehrstuhl verankerter Projektleiter: Dr. Hans Uske

Publikationen

Aktuelle Veröffentlichungen:

Die E-Akte in der Justiz – Ergebnisse einer deutschlandweiten Umfrage, in: Deutsche Richterzeitung, 98. Jhrg., Heft 12, 2020, 432-435 (zusammen mit Leon A. Lieblang).

Einführung der elektronischen Akte in der Justiz. Ergebnisse einer Umfrage an Landgerichten. Duisburg und Dortmund, 2020 (zusammen mit Leon A. Lieblang).

Kleinstaaterei im Dienstrecht der deutschen Bundesländer. Probleme bei der Bundesländergrenzen überschreitenden Mobilität von Landesbeamten nach der Föderalismusreform I, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden, 2020 (zusammen mit Felix Wolfes und Carolin Burmester). Mehr.

Das Rechtsstaatsprinzip - unter dem Schutz des Bundesverfassungsgerichts?, in: Bürger & Staat: Das Grundgesetz, hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, 69. Jhrg., Heft 1, 2019, 38-49. https://www.lpb-bw.de/download_bis.html

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Cooperative Administration in Multilevel Governance Analysis: Incorporating Governance Mechanisms into the Concept, in: Nathalie Behnke/Jörg Broschek/Jared Sonnicksen (eds.), Configurations, Dynamics and Mechanisms of Multilevel Governance. Cham, 2019, 79-96. DOI 10.1007/978-3-030-05511-0_5.

Divergenzen der Siedlungsabfallmengen in den urbanen und ländlichen Räumen Nordrhein-Westfalens. Eine Ursachenanalyse. RISP Policy Paper 12/2018. Duisburg  (zusammen mit Matthias Reintjes).

O Federalismo Alemão - Características e Dilemas, in: José Mario Brasiliense Carneiro/Klaus Frey (Ed.), Governança Multinível e Desenvolvimento Regional Sustentável. Experiências do Brasil e da Alemanha, São Paulo, 2018, 23-45.

Política Ambiental na Alemanha e Europa, in: José Mario Brasiliense Carneiro/Klaus Frey (Ed.), Governança Multinível e Desenvolvimento Regional Sustentável. Experiências do Brasil e da Alemanha, São Paulo, 2018, 253-273.

Die Zukunft der Kies- und Sandindustrie im Planungsbezirk Düsseldorf vor dem Hintergrund einer möglichen Fortschreibung des Regionalplans Düsseldorf. RISP Studie 09/2018. Duisburg, 2018 (zusammen mit Matthias Reintjes).

Steuerung, in: Rüdiger Voigt (Hrsg.), Handbuch Staat, Band 2, Springer VS, Wiesbaden, 2018, S. 1239-1248. DOI 10.1007/978-3-658-20744-1_111.

Die Marktstruktur der Restabfallentsorgung in Nordrhein-Westfalen. RISP Policy Paper 01/2018. Duisburg, 2018 (zusammen mit Matthias Reintjes).

Das fragmentierte Dienstrecht der Bundesländer und die Mobilität von Beamten. Eine empirische Untersuchung zu Beamtentauschverfahren, Mobilitätsanreizen und Mobilitätshemmnissen nach der Föderalismusreform. Study Nr. 381 der Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf, 2018 (zusammen mit Carolin Burmester und Felix Wolfes).

Neue Herausforderungen treffen auf alte Probleme des Politikmanagements. Die verwaltungswissenschaftliche Perspektive auf die Einwanderungsgesellschaft, in: Christoph Bieber/Andreas Blätte/Karl-Rudolf Korte/Niko Switek (Hrsg.), Regieren in der Einwanderungs-gesellschaft: Impulse zur Integrationsdebatte aus Sicht der Regierungsforschung, Wiesbaden, 2017, 27-32.

The effect of reformed legislative competences on Länder policy-making: determinants of fragmentation and uniformity, in: Regional & Federal Studies, Vol. 26, No. 5, 2016, 625-644 (zusammen mit Iris Reus). Mehr.

Mobilitätschancen bei Föderalisierung, in: Der Personalrat, Heft 9/2016, 20-23 (zusammen mit Carolin Burmester und Felix Wolfes).

Besoldungs-, dienst- und arbeitsrechtliche Aspekte einer einphasigen Lehrer_innenausbildung, Gutachten mit Unterstützung der Max-Traeger-Stiftung, hrsg. vom Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Frankfurt/Main, www.Zukunftsforum-LehrerInnenbildung.de, 2016 (zusammen mit Leon Arvid Lieblang). Mehr.

Die Partei im regionalen Fokus. Mitgliederschwund, Alterungsprozesse und Mitgliederpartizipation bei der SPD – Ergebnisse zweier empirischer Studien, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden, 2016 (zusammen mit Anne-Kathrin Fischer und Nathalie Golla). Mehr.

Genügt die PKW-Maut den eigenen Ansprüchen?, in: Der moderne Staat – Zeitschrift für Public Policy, Recht und Management, 9. Jhrg., Heft 1, 2016, S. 183-202 (zusammen mit Leon Arvid Lieblang). Mehr.

Ökonomische Theorie des Föderalismus und die Föderalismusreformen. Die Bundesländer im Wettbewerb und die Beamten, in: Sommermann, Karl-Peter (Hrsg.), Öffentliche Angelegenheiten - interdisziplinär betrachtet. Forschungssymposium zu Ehren von Klaus König, Berlin, 2016, 27-48.

Die Höhe der Beamtenbesoldung in den Ländern. Der Versuch einer Erklärung: Parteiendifferenzhypothese oder Verschuldungsdruck?, in: Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft, Vol. 9, No. 4, 2016, 267-293 (zusammen mit Felix Wolfes). DOI 10.1007/s12286-016-0282-0.

 

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