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Studiengang

NanoEngineering (B.Sc.)

Studienort

Campus Duisburg 

Regelstudienzeit

als Vollzeitstudiengang:  6 Semester (3 Studienjahre)
als Teilzeitstudium:  9 Semester (4,5 Studienjahre)

Auch beim Teilzeitstudium finden die Lehrveranstaltungen montags bis freitags tagsüber statt, jedoch sind pro Semester weniger Lehrveranstaltungen und Prüfungen vorgesehen.

 

Studienbeginn

Wintersemester

Studienabschluss

Bachelor of Science ( B.Sc.)

Nach Abschluss des Bachelor-Studiengangs ist das Studium des darauf aufbauenden Master-Studiengangs mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc.) in einer von zwei Vertiefungsrichtungen empfehlenswert.

Akkreditiert bis zum 30.07.2018.

Beschreibung

Nanotechnologie ist die Herstellung und Nutzung von Strukturen, die in mindestens einer Dimension kleiner als 100 nm (0,000 000 1 m) sind. Entscheidend dabei ist, dass allein aus der Dimension der Systemkomponenten neue Funktionalitäten und Eigenschaften zur Verbesserung bestehender oder Entwicklung neuer Produkte entstehen. Das Gebiet Nanowissenschaft und Nanotechnologie hat sich in den letzen 25 Jahren außerordentlich dynamisch und stark fachübergreifend entwickelt. Nanotechnologie ist zu einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts geworden.

Ihr umfangreiches Anwendungspotential kann wirtschaftlich nur dann genutzt werden, wenn die in der Grundlagenforschung entdeckten "Nanoeffekte" und die entsprechenden neuen Eigenschaften von Nanomaterialien und Nanostrukturen in industrielle Produkte umgesetzt werden. Das Vordringen in die Welt der elementarsten Bausteine ist dabei eine Herausforderung, die immer neue, immer weitere, faszinierende Möglichkeiten für neue Produkte und Märkte offenbaren wird. Diese Übertragung ist eine ingenieurwissenschaftliche Aufgabe, zu der Studierende des Bachelor-Studiengangs "NanoEngineering" ausgebildet werden.

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Studienverlauf

Studienplan

Zunächst werden im Bachelor-Studiengang "NanoEngineering" die grundlegenden Methoden der Mathematik und Naturwissenschaften erarbeitet. Die ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen setzen sich aus Modulen des Maschinenbaus und der Elektrotechnik mit den Schwerpunkten Thermodynamik, Elektrotechnik, Materialwissenschaften und Informatik zusammen. Parallel hierzu werden Grundlagen der Nanotechnologie in den Modulen "Grundlagen der Nanotechnologie" und "Nanocharakterisierung", aufgebaut. Erste Vertiefungen finden statt in den Modulen "Grundlagen der Optoelektronik", "Bauelemente", "Reaktionstechnik" sowie "Eigenschaften und Anwendungen von Nanostrukturen".

Die praxisnahe und interdisziplinäre Zusammenarbeit wird intensiv einstudiert in den Modulen "Nano Engineering Praktikum", "Projekt", "Industriepraktikum" und der Bachelor-Abschlussarbeit. Ergänzt werden die Pflichtveranstaltungen durch Wahlpflichtfächer und nichttechnische Fächer.
Der Bachelor-Studiengang ist breit angelegt, mit wenig Wahlmöglichkeiten, um ausreichende Grundlagen sowohl für die vielfältigen beruflichen Tätigkeitsfelder und Anwendungsgebiete als auch für ein nachfolgendes Master-Studium zu vermitteln.

Prüfungen/ECTS-Credits

Das Bachelor-Studium umfasst 180 Credits. Davon entfallen 156 auf die Fächer des Pflicht- und Wahlpflichtbereichs einschließlich des nichttechnischen Ergänzungsbereichs, 9 auf das Industrie-Fachpraktikum und 15 auf die Bachelor-Arbeit und ihre Präsentation. Alle Prüfungen sind studienbegleitend - in Form von schriftlichen Klausuren oder mündlichen Prüfungen - abzulegen. Der Prüfungszeitraum liegt in jedem Semester nach dem Ende des Vorlesungszeitraums. Am Ende des Studiums ist eine Bachelor-Arbeit (Bearbeitungszeit 3 Monate) anzufertigen.

Wer nach drei Semestern keine 40 Credits erreicht hat, muss an einem Beratungsgespräch teilnehmen. Der erste Versuch jeder Modulteilprüfung muss spätestens drei Semester nach dem im Regelstudienplan vorgesehen Semester unternommen werden.

Für jede Prüfung gibt es maximal drei Prüfungsversuche. Der zweite Versuch ist spätestens zwei Semester, der dritte Versuch ein Semester nach dem vorangegangenen Versuch abzulegen. Nur im zweiten Versuch gibt es bei Nichtbestehen einer schriftlichen Klausur die Möglichkeit einer mündlichen Ergänzungsprüfung.

Informationsmaterial

Weitere Informationen finden Sie auf der Startseite des Studiengangs.

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Zugang zum Studium

Zugangsvoraussetzungen

-     Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder
-     eine einschlägige fachgebundene Hochschulreife oder
-     ein als gleichwertig anerkannter Abschluss oder
-     der Nachweis einer besonderen studiengangbezogenen
      fachlichen Eignung (Fächerwahl, Noten) und einer
      ausreichenden Allgemeinbildung (z.B. bei Fachhochschulreife).

 

Zulassung

Dieser Studiengang ist zulassungsfrei. Die Einschreibung erfolgt während der Einschreibungsfrist im Studierendensekretariat am Campus Duisburg. [Formulare und weitere Informationen]

Studieninteressierte aus Nicht-EU-Ländern bewerben sich beim Akademischen Auslandsamt des Campus Essen.


Besondere Einschreibungsvoraussetzungen

Keine.
Dringend empfohlen: Industrie-Vorpraktikum von 8 Wochen, ganz oder teilweise vor dem Studium (siehe auch Abschnitt „Studienbegleitende Industrie-Praktika“).

Vorkurse

Allen Studienanfängern empfehlen die Fachberater dringend, Vorkurse in Mathematik und Physik zu besuchen. Vorkurse erleichtern den Übergang von der Schule zur Universität, helfen mögliche Wissensdefizite auszugleichen und bereiten auf besonders wichtige Grundlagen des Studiengangs vor. Nähere Informationen finden Sie unter:

www.uni-due.de/erstsemester/vorkurse.shtml

Sprachkenntnisse

Die Lehrsprache ist Deutsch. Deshalb müssen Sie über gute deutsche Sprachkenntnisse verfügen, wenn Sie erfolgreich studieren wollen. Die Mehrheit der ausländischen Studienbewerber muss vor Beginn des Studiums die "Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang" (DSH 2-Niveau; von einigen Ausnahmen abgesehen) bestehen.

  • Bildungsinländer (Personen, die ihre Hochschulreife in Deutschland oder an einer deutschen Schule im Ausland erworben haben) benötigen keinen besonderen Nachweis der Deutschkenntnisse.
  • Bürger/-innen eines EU-Mitgliedslandes (und Bürger/-innen Islands, Liechtensteins, Norwegens) oder deutsche Staatsangehörige mit ausländischem Bildungsabschluss sowie
  • Bürger/-innen eines Staates außerhalb der EU mit einer ausländischen Hochschulzugangsberechtigung müssen vor Beginn des Studiums die "Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang" (DSH 2-Niveau) oder den TestDaF (TDN 4) bestehen.^

Informationen zur Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH)

 

Weitere Sprachkenntnisse

Im internationalen Umfeld der Nanotechnologie spielt Englisch eine zunehmende Rolle als internationale Fachsprache. Ziel des Studiums ist es daher auch, durch Verwendung der englischen Sprache in ausgewählten Lehrveranstaltungen eine Vertrautheit mit der englischen Fachsprache zu vermitteln. Entsprechende Sprachkenntnisse werden daher ab dem zweiten Studienjahr erwartet.

Studienbegleitende Praktika

Zusätzlich zum Vorpraktikum (8 Wochen), das in der Regel ganz oder zumindest teilweise vor dem Studium absolviert werden sollte, ist während des Studiums eine berufspraktische Tätigkeit (Industrie-Fachpraktikum) im Umfang von mindestens 7 Wochen vorgeschrieben. Vor- und Fachpraktikum (insgesamt 15 Wochen) müssen die Vorschriften der Praktikantenordnung erfüllen. Das Vorpraktikum ist spätestens bei der Anmeldung zur Bachelor-Arbeit nachzuweisen.

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Berufspraktische Tätigkeiten

Pflicht

Ja

Praktikumsdauer

Der Fachbereich Fakultät für Ingenieurwissenschaften fordert von den Studierenden der B/M EIT Studiengänge aufgrund des § 6 der Prüfungsordnung eine berufspraktische Tätigkeit im Umfang von insgesamt 15 Wochen Dauer für den Bachelor-Studiengang. Dieses Praktikum besteht aus einem Vorpraktikum im Umfang von mindestens 8 Wochen und einem Fachpraktikum im Umfang von mindestens 7 Wochen.

Die berufspraktische Tätigkeit kann in mehrere zeitlich getrennte Abschnitte unterteilt werden, die jedoch nicht kürzer als zwei Wochen sein sollen. Es wird empfohlen, zeitlich möglichst große Abschnitte vorzusehen.

Nachweisfrist

Das abgeleistete Vorpraktikum ist spätestens bei der Anmeldung der Bachelor-Arbeit nachzuweisen. Die Anerkennung des Fachpraktikums setzt die erfolgreiche Durchführung eines Seminarvortrages gemäß § 13 (2) voraus. Zur Ausstellung des Bachelor-Zeugnisses muss das Fachpraktikum anerkannt sein.

Inhalte

Primär sollen die Studierenden einen Einblick in die Betriebsabläufe, in die Organisation und vor allem in die Sozialstruktur eines Unternehmens gewinnen.

Im Studienverlauf soll das Praktikum das Studium ergänzen und erworbene theoretische Kenntnisse in ihrem Praxisbezug vertiefen. Die Praktikantin oder der Praktikant hat im Praktikum die Möglichkeit, einzelne Bereiche eines Industrieunternehmens kennen zu lernen und dabei das im Studium erworbene Wissen umzusetzen. Ein weiterer wesentlicher Aspekt liegt im Erfassen der soziologischen Seite des unternehmerischen Geschehens.

Tätigkeiten, die den Erwerb von Erfahrungen bei der Definition und Abwicklung von Projekten, bei der Arbeit in einem Team und zur internationalen Zusammenarbeit erlauben, sind besonders erwünscht.

Die im Praktikum zu vermittelnden Kenntnisse und Verfahren, die Beobachtung der wirtschaftlichen Arbeitsweise sowie die Einführung in die soziale Seite des Arbeitsprozesses können nur in Unternehmen erworben werden, die auch von der Industrie- und Handelskammer als Ausbildungsbetriebe anerkannt sind.

Anerkennung

Auf gesonderten Antrag hin kann das Vorpraktikum für den Bachelor-Studiengang auch in einem Handwerksbetrieb durchgeführt werden.

Eine Tätigkeit als Werkstudent in einem Unternehmen gemäß § 5 (1) kann im Umfang der geleisteten Arbeitszeit, umgerechnet auf die übliche Beschäftigungszeit einer Praktikantin oder eines Praktikanten, anerkannt werden.

Die Anerkennung des Praktikums erfolgt durch das Praktikantenamt. Zur Anerkennung ist die Vorlage des ordnungsgemäß abgefassten Tätigkeitsberichtes (von der Firma per Unterschrift und Stempel bestätigt) und des Tätigkeitsnachweises im Original erforderlich.

weiterführende Informationen

https://www.uni-due.de/imperia/md/content/zentralverwaltung/bereinigte_sammlung/09_68_2.pdf

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Berufsmöglichkeiten/Arbeitsmarkt

Bis 2015 wird nach Einschätzung der Experten in allen Industriezweigen mit nanotechnologischen Komponenten bzw. Verfahren gearbeitet werden.

Nach Aussagen der U.S. National Nanotechnology Initiative werden weltweit in den nächsten 10 - 15 Jahren etwa 2 Millionen Experten auf diesem Gebiet benötigt. Die wichtigsten Bereiche sind dabei die Elektronik, die Chemie, der Automobilbau, die optische Industrie und der Gesundheitsbereich.

Der Bachelor of Science NanoEngineering stellt einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss für die o. g. Bereiche dar. Die ingenieurwissenschaftliche Ausrichtung des Studiengangs bietet neben der Forschungs- und Theorieorientierung auch einen Anwendungsbezug und Praxisnähe. Mögliche Einsatzgebiete sind Tätigkeiten als Prozessingenieur, in der Entwicklung und Vertrieb sowie in der Qualitäts- und Prozesskontrolle.

Informationssystem Studienwahl und Beruf  [ISA]

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Kontakt und Beratung

Fakultät

Fakultät für Ingenieurwissenschaften am Campus Duisburg
[Seite der Fakultät]

Abteilung Elektrotechnik und Informationstechnik
[Seite der Abteilung]

Beratungseinrichtung der Fakultät

Support Centre

Das "Support Centre for (Inter)national Engineering Students" fungiert als zentrale Informations- und Beratungsstelle für alle Studierenden der Fakultät für Ingenieurwissenschaften. Neben Information und Beratung zu studienorganisatorischen Fragen unterstützt das Support Centre u.a. bei der Wohnraumsuche, Orientierung am Studienort und der Vermittlung von Sprachkursen.

SG 119
Geibelstrasse 41
47057 Duisburg
Tel.: +49 (0)203 379 3776
Fax: +49 (0)203 379 4370
E-mail: scies@uni-due.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10:00–16:00 Uhr

Fachberatung des Studiengangs (Lehrende)

Prof. Dr. rer. nat. Gerd Bacher (Werkstoffe der Elektrotechnik )
Raum BA 109, Tel. 0203/379-3405
Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Dr.-Ing. Wolfgang Mertin (Werkstoffe der Elektrotechnik)
Raum BA 111, Tel. 0203/379-3407 
Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Prof. Dr. rer. nat. Markus Winterer (Nanopartikel und Prozesstechnologie) 
Raum MA 345, Tel. 0203/379-4446
Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Prof. Dr. rer. nat. Michael Farle (Physik)
Raum ME 347, Tel. 0203/379-2075
Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Fachschaftsvertretung (Studierende)

Fachschaft NanoEngineering
BB 013, Tel. 0203/379-1158
Sprechzeiten: nach Vereinbarung
fsr-nanoengineering@uni-due.de

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