Willkommen in der Fakultät für Biologie

Die Fakultät in Zahlen


> 1600 Student:innen


7,5M€ Drittmittel


7,85M€ Haushaltsmittel


54 Mitarbeiter:innen in Technik und Verwaltung


130 wissenschaftliche Mitarbeiter:innen


22 Professor:innen

Unsere Forschungsschwerpunkte

von molekularbiologischen Fragestellungen, über die Ebene der Organe und Organismen bis hin zu komplexen Ökosystemen

Forschungsschwerpunkt Medizinische Biologie

Die biomedizinische Forschung an der Fakultät hat das Ziel Mechanismen von Krankheiten auf molekularer Ebene zu erkennen und biotechnologische Methoden zu entwickeln, mit denen sich diese Prozesse beeinflussen lassen, um eine exaktere Diagnostik und neuartige Wirkstoffe entwickeln zu können.

Zu der medizinischen Biologie
Man sieht eine Hand die eine Glasflasche hält und mit dieser in einem Gewässer eine Probe entnimmt

Forschungsschwerpunkt Wasser- und Umweltforschung

Fokus der Arbeitsgruppen zum Schwerpunkt "Wasserforschung" sind Fragen zur Entstehung, Veränderungen und Wiederherstellung aquatischer Biodiversität von der Ebene der Gene über Artengemeinschaften hin zu Ökosystemen und ihrer Funktion. Neben der Grundlagenforschung stehen insbesondere interdisziplinäre, anwendungsorientierte Forschungsprojekte im Zentrum.

Zu der Wasser- und Umweltforschung

Forschungsschwerpunkt Empirische Lehr- und Lernforschung

Der Forschungsschwerpunkt fachbezogene empirische Lehr- und Lernforschung untersucht Fragen zum Lernen und Lehren von Biologie in der Schule, der Universität oder an außerschulischen Lernorten. In Kooperation mit anderen Arbeitsgruppen der Fachdidaktik und Lehr-Lern-Forschung gehen sie auch fachübergreifenden Fragen nach. Dabei sind sie eingebunden in das Interdisziplinäre Zentrum für Bildungsforschung (IZfB) und das Zentrum für Lehrkräftebildung (ZLB).

Zu der empirische Lehr- und Lernforschung

Aktuelles aus der Fakultät für Biologie

© Ecomare - bruinvissen Michael en Jose - CC BY-SA 4.0

Winter 2026 Parasiten als Zeugen ökologischer Veränderungen

Studie zeigt Belastung in Meeressäugern

  • von Juliana Fischer
  • 23.02.2026

Parasiten haben ein schlechtes Image. Dabei könnten sie helfen, Umweltprobleme sichtbar zu machen. Eine aktuelle Studie von Forschenden der Universität Duisburg-Essen zeigt, dass sie wertvolle Hinweise auf Schadstoffbelastungen in den Meeren liefern können. Untersucht wurde, wie sich Spurenelemente wie Cadmium, Arsen, Blei, Zink und Eisen in Schweinswalen und ihren Parasiten anreichern.

Campus Aktuell

Winter 2026

April, 17th 2026, 7 pm +++ Free admission +++

Tickets available at https://weeztix.shop/wqqrv78e

Doors open at 6pm

Venue: Uni Duisburg-Essen, Campus Essen, Meyer-Schwickerath-Straße 1, Audimax (building R14) -  see below how to reach the venue

Marc Abrahams and a line-up of Ig Nobel prize winners will present their research at the University of Duisburg-Essen (Campus Essen), Germany

Ig Nobel Prize winner Kees Moeliker (witnessed a case of homosexual necrophilia in the mallard duck)
Ig Nobel Prize winner Ida Sabelis (reported on sex in an MRI machine)
Ig Nobel Prize winner Sabine Begall (will talk about the value of crazy ideas)
Special guest: Nicolas Wöhrl and Reinhard Remfordt “Methodisch inkorrekt”.

Mehr Infos

Winter 2026

Wissenschaftliches Symposium für Michael Ehrmann

Am 13.2.2026 fand im Bibliotheks-Hörsaal der UDE ein wissenschaftliches Symposium anlässlich des offiziellen Dienstzeitendes von Michael Ehrmann statt.
Nach Grußworten von Rektorin Barbara Albert und Prorektorin für Forschung Astrid Westendorf, berichteten hochkarätige Sprecher:innen und ehemalige Weggefährt:innen von aktueller Forschung, persönlichen Erinnerungen und dem gemeinsamen wissenschaftlichen Werdegang mit Michael Ehrmann.
Die Veranstaltung fasste auf eindrucksvolle Weise aktuelle Forschung und die grundlegenden Beiträge der AG Ehrmann zum Feld der Proteinqualitätskontrolle zusammen. Zum Abschluss des Tages wurde bei Getränken und Buffet im Cafe “Die Brücke” gefeiert.

Winter 2026

Neue Metaanalyse zu Laichwanderungen
Temperatur als Schlüsselreiz für europäische Süßwasserfische

Laichwanderungen sind für viele Süßwasserfische entscheidend, um geeignete Fortpflanzungshabitate zu erreichen. In europäischen Flüssen ist diese ökologische Funktion jedoch stark durch Querbauwerke eingeschränkt, während der Klimawandel die Situation weiter verschärft. Eine neue Metaanalyse untersucht erstmals systematisch, welche Umweltfaktoren Laichwanderungen europäischer Süßwasserfische auslösen.

Die Auswertung von 112 Studien zu 50 Arten und mehr als 685.000 Individuen zeigt, dass die Wassertemperatur der wichtigste und konsistenteste Wanderungsreiz ist. Andere Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Wassertrübung und Bewölkung hatten nur schwache Effekte, während Abfluss, Niederschlag und Luftdruck über alle Arten hinweg keinen signifikanten Einfluss zeigten. Zudem korrelieren die artspezifischen mittleren Wandertemperaturen eng mit den oberen thermischen Toleranzgrenzen der Arten.

Auf dieser Grundlage wird eine neue Einteilung in kalt-, kühl- und warmwasser Laichgilden vorgeschlagen. Sie ermöglicht bessere Vorhersagen zu Klimawandelfolgen und liefert eine Grundlage für Gewässerschutz und Durchgängigkeitsmaßnahmen.

Originalpublikation:
Schlautmann, C., Arlinghaus, R., Hering, D., Lorenz, A. W., Wolter, C. & Schürings, C. (2026): A Meta-Analysis on Environmental Triggers of Spawning Migrations Reveals a New Classification of Thermal Guilds in European Freshwater Fishes. Fisheries and Aquatic Sciences.

https://doi.org/10.1111/faf.70063

Herbst 2025 GLYCO-N PhD Workshop in Essen

From 10–12 November, PhD students of the EU funded Glyco-N Doctoral Network met at the UDE for the second Glyco-N Workshop, hosted by the group of Markus Kaiser.

Over three days, the participants focused on hands-on glycoscience, applying bioorthogonal labeling techniques and click reactions to investigate the glycosylation of Sulfolobus acidocaldarius. The program was complemented by lectures from UDE members Markus Kaiser, Benjamin Meyer, Bettina Siebers and Laura Kuschmierz, covering N-glycosylation pathways in archaea, chemo-enzymatic synthesis of N-glycans, and glycosyltransferase engineering.

 

Further information on the GLYCO-N doctoral network (GLYCO protein N-glycosylation from non-life to eukaryotes a Doctoral Network to expand the knowledge on a ubiquitous post translational modification of proteins): https://glyco-n.eu/

GLYCO-N is funded by the European Union under Grant Agreement 101119499.

Herbst 2025

Absolvent:innenfeier 2025

Über 80 Absolvent:innen der Studiengänge Biologie, Aquatische Biologie, Biodiversität, Molekularbiologie, Medizinische Biologie und Environmental Toxicology haben am Freitag in einem feierlichen Rahmen im alten Audimax ihre Abschlüsse gefeiert. Im Beisein von Angehörigen und Freunden wurden die Urkunden überreicht und herausragende Leistungen mit dem Robert-Huber-Preis (Medizinische Biologie, Molekularbiologie) bzw. dem Frenzen-Preis (Aquatische Biologie) ausgezeichnet. Für die musikalische Untermalung sorgte Dr. Kathrin Januschke, die das Publikum mit ihrem Spiel am Piano begeisterte. In schöner Tradition klang der Abend in geselligem Beisammensein bei Buffet und Getränken aus.