Willkommen im Institut Arbeit und Qualifikation

Das IAQ führt interdisziplinäre und international vergleichende sozialwissenschaftliche Forschung in den Bereichen Beschäftigung, Arbeit und Arbeitsgestaltung, Sozialsysteme und Bildung durch. Kennzeichnend für das Forschungsprofil ist die Kombination von grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung.

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Prof. Dr. Gerhard Bosch im Tagesgespräch Ist der Wohlstand ungleich verteilt?

Vier von fünf Deutschen finden es ungerecht, wie der Wohlstand im Land verteilt ist. Nur 15 Prozent halten den Status quo für gerecht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap für die ARD. Im aktuellen Tagesgespräch stellt sich Arbeitsmarktexperte und Research Fellow unseres Instituts, Prof. Dr. Gerhard Bosch, den Fragen der Zuhöhrer*innen.  

Zum Tagesgespräch vom 27.04.2026

Digitaler Wandel an berufsbildenden Schulen Schulträger in der Verantwortung

Die Digitalisierung an berufsbildenden Schulen schreitet voran – und stellt Schulträger vor immer größere finanzielle und organisatorische Herausforderungen. Unterstützung kommt aus der Forschung. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) beteiligt sich mit einem Entwicklungsprojekt zum Digitalisierungsmanagement an berufsbildenden Schulen. Der soeben erschienene IAQ-Report präsentiert erste Teilergebnisse.  

Pressemitteilung vom 15.04.2026
by Jack Moreh from Freerange Stock

IAQ debattiert am 18. Mai 2026 "Wie lässt sich eine höhere Tarifbindung erreichen?"

Nach dem EuGH-Urteil zur EU-Mindestlohnrichtlinie diskutieren Prof. Dr. Gerhard Bosch, Frederic Hüttenhoff (beide IAQ, Abteilung PreRA) und Prof. Dr. Thorsten Schulten (WSI) mit ihren Gästen Helena Bach (IdW Köln) und Dr. Jörg Weingarten (DGB NRW) welche Maßnahmen geeignet sind, um die Gewerkschaften und das Tarifmandat der Arbeitgeberverbände zur Erhöhung der Tarifbindung zu stärken. 

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Niedriglohn bleibt verbreitet Arbeitszeit entscheidet über Armutsrisiko

Ein niedriger Stundenlohn führt heute deutlich häufiger zu Armutsgefährdung als noch vor 25 Jahren. Entscheidend ist dabei aber nicht allein der Lohn, die Arbeitszeit macht den Unterschied. Das belegt der neue IAQ-Report zur Niedriglohnbeschäftigung. Für die Debatte um Mindestlohn, Minijobs, Teilzeitstrukturen und Bürgergeld rückt damit die Arbeitszeit stärker in den Fokus. 

Pressemitteilung vom 16.03.2026

Call for Papers ZSR Special Issue 2026

„Social policy in a French-German perspective“

Guest editors: Silke Bothfeld, Olivier Giraud and Clémence Ledoux

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Publikationsreihen und Arbeitsweltberichterstattung

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Neue Veröffentlichungen

Brussig, Martin, Andreas Jansen, Gernot Mühge und Bernd Reissert. 2026: Jobdrehscheibe Industriearbeit. Abschlussbericht. Duisburg, Darmstadt: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) und Hochschule Darmstadt

Wie können Beschäftigungsübergänge in der Transformation gestaltet und damit der Industriestandort gesichert werden? Der Endbericht zu unserem Projekt liefert aktuelle Analysen und ein Umsetzungskonzept für eine regionale Jobdrehscheibe für die Industrie.

Die im Auftrag des ReTraNetz-BB vom Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen und der Hochschule Darmstadt erstellte Studie liefert einerseits aktuelle Daten zur Beschäftigungsentwicklung im Industriesektor in Berlin-Brandenburg und untersucht darauf aufbauend, wie das Instrument einer regionalen Jobdrehscheibe für die Industriearbeit branchenübergreifende Beschäftigungsübergänge wirksam unterstützen und damit einen Beitrag zur Sicherung des Industriestandorts leisten kann. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Absicherung der Beschäftigten durch sozialpartnerschaftliche bzw. tarifvertragliche Regelungen als auch Maßnahmen zur gezielten Vermittlung und Qualifizierung von Beschäftigten in zukunftsfähige Branchen.

Zur Studie

Altermann, André, Nicola Andresen, Anna-Margarete Davis, Ulrich Diekmann, Manuela Kämmerer, Katharina Schilling, Sybille Stöbe-Blossey und Matthias Westermann. 2025. Berlin: Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend. 2025. KoGat – Kompetent im Ganztag. Ein Qualifizierungskonzept für Personal im Ganztag ohne pädagogische Ausbildung. Berlin: Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend 

Das Qualifizierungskonzept „Kompetent im Ganztag“ wurde von März 2024 bis Oktober 2025 gemeinsam entwickelt vom Institut für Soziale Arbeit e.V. (ISA), der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), dem Institut Arbeit und Qualifikation an der Uni Duisburg-Essen und dem Sozialwerk für Bildung und Jugend. In die Konzeptionierung und Erarbeitung wurden weitere Expert*innen und Akteur*innen der Ganztagsbildung und der Aus- und Weiterbildung mit einbezogen. 

Das Curriculum hat den Anspruch, eine qualitativ hochwertige, praxisnahe und didaktisch fundierte Qualifizierung anzubieten. Qualifizierungen auf Grundlage von KoGat werden die vorhandenen Qualifikationen und Fähigkeiten der Teilnehmenden erweitern und damit die pädagogische Qualität der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote stärken.

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Wimmers, Corin. 2026. Auswirkungen von Arbeitszeitmodellen auf die Arbeitsorganisation. Eine qualitative empirische Studie. Wiesbaden: Springer VS. BestMasters

Wie können Beschäftigte Zeitoptionen nutzen, um ihre Erwerbsbiografien lebensphasengerecht zu gestalten – und wie reagieren Betriebe auf diese Veränderungen? Die Masterarbeit von Corin Wimmers, die im Kontext des IAQ-Projektes "Mehr Rechte für die einen, mehr Druck für die anderen? Lebensphasenbezogene Zeitoptionen und ihre Auswirkungen auf die betriebsinterne Arbeitsorganisation" (ZOBAO) entstanden ist, geht dieser Frage anhand einer qualitativ empirischen Fallstudie in einem Chemieunternehmen nach und liefert neue Einblicke in die betriebliche Praxis. Im Fokus stehen Chancen und Herausforderungen, die sich aus dem wachsenden Angebot an Zeitrechten ergeben – etwa Sabbaticals, Pflegezeiten oder verschiedene Teilzeitmodelle. Die Arbeit beleuchtet, wie Beschäftigte diese Optionen nutzen, welche betrieblichen Strukturen sie fördern oder erschweren und welche Strategien zur Kompensation des entfallenden Arbeitsvolumens entwickelt werden. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte über moderne Arbeitszeitgestaltung und lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle.

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