Willkommen im Institut Arbeit und Qualifikation

Das IAQ führt interdisziplinäre und international vergleichende sozialwissenschaftliche Forschung in den Bereichen Beschäftigung, Arbeit und Arbeitsgestaltung, Sozialsysteme und Bildung durch. Kennzeichnend für das Forschungsprofil ist die Kombination von grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung.

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by Jack Moreh from Freerange Stock

IAQ debattiert am 18. Mai 2026 "Wie lässt sich eine höhere Tarifbindung erreichen?"

Nach dem EuGH-Urteil zur EU-Mindestlohnrichtlinie diskutieren Prof. Dr. Gerhard Bosch, Frederic Hüttenhoff (beide IAQ, Abteilung PreRA) und Prof. Dr. Thorsten Schulten (WSI der Hans-Böckler-Stiftung) mit ihren Gästen Helena Bach (IdW Köln, Economist für Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen) und Dr. Jörg Weingarten (DGB NRW, Abteilungsleiter Industrie- und Strukturpolitik, Mittelstand und Digitalisierung) welche Maßnahmen geeignet sind, um die Gewerkschaften und das Tarifmandat der Arbeitgeberverbände zur Erhöhung der Tarifbindung zu stärken. Zudem sollen sinnvolle staatliche Handlungsoptionen in die Diskussion einbezogen und erörtert werden.

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VdK NRW

26. März 2026 Jahresempfang des VDK NRW

Prof. Dr. Ute Klammer, Geschäftsführende Direktorin des IAQ und Direktorin des DIFIS, hielt am 26. März auf dem Jahresempfang des VDK NRW im Apollo Theater Düsseldorf den Impulsvortrag zum Thema "Ein Frühjahr der Reformen? Die Zukunft der Alterssicherung entscheidet sich jetzt".

Im Bild: Karl-Josef Laumann (NRW-Sozialminister, links) Prof. Dr. Ute Klammer Thomas Zander (Vorstandssprecher Sozialverband VdK NRW) 

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Niedriglohn bleibt verbreitet Arbeitszeit entscheidet über Armutsrisiko

Ein niedriger Stundenlohn führt heute deutlich häufiger zu Armutsgefährdung als noch vor 25 Jahren. Entscheidend ist dabei aber nicht allein der Lohn, die Arbeitszeit macht den Unterschied. Das belegt der neue IAQ-Report zur Niedriglohnbeschäftigung. Für die Debatte um Mindestlohn, Minijobs, Teilzeitstrukturen und Bürgergeld rückt damit die Arbeitszeit stärker in den Fokus. „Der Mindestlohn setzt eine gesetzliche Untergrenze für den Stundenlohn, sichert aber kein ausreichendes Einkommen“, sagt Dr. Thorsten Kalina vom Institut Arbeit und Qualifikation. „Ob ein Haushalt über die Armutsgrenze kommt, hängt vom gesamten Arbeitszeitvolumen ab.“

Pressemitteilung vom 16.03.2026

Wirtschaftstransformation in der Industrie Neustrukturierung statt Abbau am Arbeitsmarkt

Wenn vom wirtschaftlichen Wandel die Rede ist, dominiert oft eine Sorge: drohender Personalabbau. Für viele Betriebe ist jedoch ein anderes Problem ebenso drängend: Sie finden kein qualifiziertes Personal. Die regionale Fachkräfteanalyse, entwickelt am Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen, kann dabei helfen. Dr. Andreas Jansen und Prof. Dr. Martin Brussig stellen im aktuellen IAQ-Report ihre Analyse für die Region Berlin-Brandenburg vor. Im Fokus: die Metall- und Elektronindustrie, die besonders stark von der Wirtschaftstransformation betroffen ist.

Pressemitteilung vom 17.02.2026

Neue Veröffentlichungen

Brussig, Martin, Andreas Jansen, Gernot Mühge und Bernd Reissert. 2026: Jobdrehscheibe Industriearbeit. Abschlussbericht. Duisburg, Darmstadt: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) und Hochschule Darmstadt

Wie können Beschäftigungsübergänge in der Transformation gestaltet und damit der Industriestandort gesichert werden? Der Endbericht zu unserem Projekt liefert aktuelle Analysen und ein Umsetzungskonzept für eine regionale Jobdrehscheibe für die Industrie.

Die im Auftrag des ReTraNetz-BB vom Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen und der Hochschule Darmstadt erstellte Studie liefert einerseits aktuelle Daten zur Beschäftigungsentwicklung im Industriesektor in Berlin-Brandenburg und untersucht darauf aufbauend, wie das Instrument einer regionalen Jobdrehscheibe für die Industriearbeit branchenübergreifende Beschäftigungsübergänge wirksam unterstützen und damit einen Beitrag zur Sicherung des Industriestandorts leisten kann. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Absicherung der Beschäftigten durch sozialpartnerschaftliche bzw. tarifvertragliche Regelungen als auch Maßnahmen zur gezielten Vermittlung und Qualifizierung von Beschäftigten in zukunftsfähige Branchen.

Zur Studie

Altermann, André, Nicola Andresen, Anna-Margarete Davis, Ulrich Diekmann, Manuela Kämmerer, Katharina Schilling, Sybille Stöbe-Blossey und Matthias Westermann. 2025. Berlin: Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend. 2025. KoGat – Kompetent im Ganztag. Ein Qualifizierungskonzept für Personal im Ganztag ohne pädagogische Ausbildung. Berlin: Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend 

Das Qualifizierungskonzept „Kompetent im Ganztag“ wurde von März 2024 bis Oktober 2025 gemeinsam entwickelt vom Institut für Soziale Arbeit e.V. (ISA), der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), dem Institut Arbeit und Qualifikation an der Uni Duisburg-Essen und dem Sozialwerk für Bildung und Jugend. In die Konzeptionierung und Erarbeitung wurden weitere Expert*innen und Akteur*innen der Ganztagsbildung und der Aus- und Weiterbildung mit einbezogen. 

Das Curriculum hat den Anspruch, eine qualitativ hochwertige, praxisnahe und didaktisch fundierte Qualifizierung anzubieten. Qualifizierungen auf Grundlage von KoGat werden die vorhandenen Qualifikationen und Fähigkeiten der Teilnehmenden erweitern und damit die pädagogische Qualität der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote stärken.

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Wimmers, Corin. 2026. Auswirkungen von Arbeitszeitmodellen auf die Arbeitsorganisation. Eine qualitative empirische Studie. Wiesbaden: Springer VS. BestMasters

Wie können Beschäftigte Zeitoptionen nutzen, um ihre Erwerbsbiografien lebensphasengerecht zu gestalten – und wie reagieren Betriebe auf diese Veränderungen? Die Masterarbeit von Corin Wimmers, die im Kontext des IAQ-Projektes "Mehr Rechte für die einen, mehr Druck für die anderen? Lebensphasenbezogene Zeitoptionen und ihre Auswirkungen auf die betriebsinterne Arbeitsorganisation" (ZOBAO) entstanden ist, geht dieser Frage anhand einer qualitativ empirischen Fallstudie in einem Chemieunternehmen nach und liefert neue Einblicke in die betriebliche Praxis. Im Fokus stehen Chancen und Herausforderungen, die sich aus dem wachsenden Angebot an Zeitrechten ergeben – etwa Sabbaticals, Pflegezeiten oder verschiedene Teilzeitmodelle. Die Arbeit beleuchtet, wie Beschäftigte diese Optionen nutzen, welche betrieblichen Strukturen sie fördern oder erschweren und welche Strategien zur Kompensation des entfallenden Arbeitsvolumens entwickelt werden. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte über moderne Arbeitszeitgestaltung und lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle.

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2025-06 Erfolge, Herausforderungen, Perspektiven von PRO AKTIV

Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitforschung eines rechtskreisübergreifenden rehapro-Modellprojekts

Susanne Drescher
Charlotte  Alfuss
Johannes Kirsch
Timothy Rinke

Zur Publikation

2026-01 Erwerbstätigkeit im Rentenbezug

Entwicklungen und Strukturen

Martin Brussig

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Sozialpolitik Aktuell Aktuelles Thema

Was die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern mit Tariftreue zu tun hat
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