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Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2026

Dissertation über Straßenfußball ausgezeichnet


von Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften | 2026-10-08

Straßenfußball ist mehr als ein Freizeitvergnügen: Er kann Kindern und Jugendlichen Räume für Bewegung und Teilhabe eröffnen, aber auch Ausgrenzung mit sich bringen. Welche Rolle er im Alltag junger Menschen in sozial benachteiligten Stadtvierteln spielt, hat Dr. Rudolph Meyer in seiner Dissertation an der UDE untersucht. Dafür wurde er jetzt beim Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis – Hermine-Albers-Preis mit einer Anerkennung in der Kategorie „Theorie- und Wissenschaft“ ausgezeichnet.

Für seine Studie „Im Käfig – Straßenfußball und Straßenkindheit in einem marginalisierten Quartier. Eine Streetwork-Ethnographie“ hat Meyer die Lebenswelt junger Straßenfußballer untersucht. Die Jury würdigt besonders den hohen Erkenntniswert seiner Arbeit für die Kinder- und Jugendhilfe. Meyer zeigt, wie wichtig eine Begleitung ist, die unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigt, Teilhabe stärkt und Ausgrenzung entgegenwirkt. Zugleich macht er deutlich, dass selbstbestimmte Bewegungsräume dauerhaft Unterstützung benötigen.

Die Dissertation entstand in Arbeitsbereich Sozialwissenschaften des Sports am Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften (Prof. Dr. Ulf Gebken). Inzwischen ist Dr. Rudolph Meyer Vertretungsprofessor für Sportpädagogik an der Bergischen Universität Wuppertal.

Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis wird seit 1955 vergeben und zählt zu den etablierten Auszeichnungen der Kinder- und Jugendhilfe. Für die diesjährige Ausgabe gingen knapp 260 Bewerbungen ein.

Mehr: https://jugendhilfeportal.de/artikel/deutscher-kinder-und-jugendhilfepreis-2026-in-berlin-verliehen

 


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