Ruhr & Kultur

Zu sehen ist das Bauwerk "Tiger & Turtle – Magic Mountain" der Stadt Duisburg am Abend.

Die beiden Städte Duisburg und Essen liegen inmitten des Ruhrgebiets. Das Ruhrgebiet ist mit über fünf Millionen Einwohnern und einer Fläche von etwa 4.435 Quadratkilometern der größte Ballungsraum Deutschlands und der fünftgrößte Europas. Es ist nach dem Fluss Ruhr benannt, ein etwa 219 km langer, rechter Nebenfluss des Rheins. Der Name erklärt sich daraus, dass die Industrialisierung im ausgehenden 18. Jahrhundert im Bereich des Flusses, wo die Kohle dicht unter der Erdoberfläche gelagert ist, begann.

Mit dem Rückgang der Montanindustrie hat sich das Ruhrgebiet einem umfassenden Strukturwandel unterzogen, der insbesondere infrastrukturelle, wirtschaftliche, technische und kulturelle Veränderungen mit sich bringt. Heutzutage hat die Region ein in Europa einmaliges Kulturangebot zu bieten, mit mehr als 200 Museen sowie Theatern, Musikveranstaltungen, Kunstausstellungen und Denkmälern der Industriekultur.

Die kulturelle Attraktivität und vielseitige Stadtlandschaft waren für die Europäische Union auch Grund, eine besondere Auszeichnung an die Region zu vergeben: Das Ruhrgebiet mit der Stadt Essen an der Spitze war Kulturhauptstadt Europas 2010. Nach dem Rückbau der Industrie wurde zusätzlich darauf geachtet, das Ruhrgebiet wieder grün zu machen - und wie an der Auszeichnung Essen als grüne Hauptstadt Europas 2017 zu sehen, ist dies auch gelungen.

Mehr zu den vielen Seiten des Ruhrgebiets als Ausflugsziel und Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite des Ruhr-Tourismus.

Im Ruhrgebiet sind viele Unternehmen zuhause. Daneben gibt es Forschungszentren mit Spin-Offs, Technologieparks, die eng mit Firmen verschiedenster Branchen verzahnt sind. Das Ruhrgebiet hat die dichteste Hochschullandschaft Europas mit insgesamt 256.000 Studierenden.

Nirgendwo sonst in Europa finden Sie eine solche Dichte an Städten mit Kunst, Industriearchitektur und Kultur sowie Unterhaltung, Spaß und Shopping. Das kulturelle Angebot ist vielschichtig, durch kurze Wege und das gut ausgebaute Nahverkehrssystem (s. auch Punkt "Praktische Informationen über Deutschland") sind viele Orte schnell zu erreichen.

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Zu sehen ist eine Skulptur: Eine Hand trägt einen steinernen Würfel. Im Hintergrund sind Bäume.
Symbolbild

Skulpturenpark Waldfrieden

Der Skulpturenpark Waldfrieden liegt in einem Hangwald zwischen den Wuppertaler Stadtzentren Elberfeld und Barmen. Ein wunderschönes Parkgelände von zwölf Hektar wird verbunden mit modernen Skulpturen von Tony Cragg. Es gibt Dauer- und Sonderausstellungen. Öffnungszeiten variierten je nach Jahreszeit – Preise: z.B. Tageskarte 12€ pro Person. Gruppenführungen sind auch auf Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch möglich (100€). Öffentliche Führung (Deutsch): 4€ zzgl. Eintritt.

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Zu sehen sind zwei männliche Löwen, die auf einem Stein liegen und in die Kamera gucken.
Symbolbild

Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen ist der umgestaltete ehemalige Ruhr-Zoo. Der Zoo bietet Spaß für die ganze Familie, einen Streichelzoo und vier verschiedene Gebiete: Alaska, Afrika, Asien und den Grimberger Hof. Die „Erlebnisexpedition“ ist eine neunzigminütige Führung, bei der einem ein Blick hinter die Kulissen des Zoos ermöglicht wird. Auch finden hier beinahe wöchentlich verschiedene Veranstaltungen statt. Eintritt Erwachsene: 15,50€-21,50€.

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Zu sehen ist als Symbolbild das Innere einer Kuppel eines Planetariums in schwarzweiß.
Symbolbild

Planetarium Bochum

Das Zeiss Planetarium Bochum wurde im Jahr 1964 eröffnet und gehört seit dieser Zeit zu den modernsten Einrichtungen dieser Art weltweit. Unter der Kuppel mit einem Durchmesser von 20 Metern haben etwa 260 Personen Platz. Ein zentraler Projektor wirft ein Bild des Sternenhimmels unter das Kuppeldach, so dass für die Betrachter ein realistischer Himmelseindruck entsteht. Um den Projektionssaal herum befindet sich ein umlaufender Gang, in dem Dauer- und Wechselausstellungen untergebracht werden. Es werden regelmäßig Astronomieshows angeboten. Eintritt: 8,50€.

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Zu sehen sind Leute auf einem Konzert, die einer Band zujubeln. Im Hintergrund ist ein strahlendes Licht zu sehen. Rechts im Vordergrund hebt eine Frau ihre Arme.

Termine und Veranstaltungen

Der ruhr-guide erweitert die Suche nach Veranstaltungen über die Stadtgrenzen hinaus. Nach Programmen von Theatern, Konzerthäusern oder besonderen historischen Orten können Sie sich gezielt unter www.ruhrlink.de informieren. Auch auf Ruhr-Tourismus können Sie sich über Veranstaltungen informieren. Darüber hinaus liegen in Cafés und Bars Veranstaltungskalender und monatlich erscheinende Magazine (Coolibri, Heinz) aus, die über das Angebot vom neu eröffneten Restaurant über Kleinkunst und Ausstellungen bis hin zu großen Parties und Events berichten.

Zu sehen ist ein Gebäude des Landschaftsparks Duisburg, bei Nacht bunt angeleuchtet.

Duisburg als Ausflugsziel

Duisburg als Stadt des Wassers mit Rhein, Ruhr, Rhein-Herne-Kanal, einem der größten Binnenhäfen der Welt und einigen Seen bietet viel Raum zur Erholung und Freizeitgestaltung. Der zur Gastronomiemeile ausgebaute Innenhafen und das zur Erlebnislandschaft umgestaltete ehemalige Zechengelände am Landschaftspark Nord zeigen auf besondere Weise die Umgestaltung einer Ruhrgebietsstadt. Zahlreiche Museen und der Duisburger Zoo machen Duisburg zum beliebten Ausflugsziel.

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Zu sehen ist der Duisburger Innenhafen bei Tag.

Hafen

Am größten Binnenhafen der Welt in Duisburg können Sie das internationale Flair der großen Häfen genießen. Im Herzen Europas und im Zentrum der Metropole Ruhr ankern die großen Schiffe, die die Weltmeere bereisen. Die Promenade entlang des Kanals lädt zu einem langen Spaziergang und Besuchen der Restaurants und Museen ein. Die besondere Atmosphäre erleben Sie am eindrucksvollsten bei einer Hafenrundfahrt oder im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt.

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Zu sehen ist eine Nahaufnahme von blühenden lila Krokussen im Sonnenschein, eine Weide im Hintergrund.
Symbolbild

RheinPark

Der RheinPark unweit der City ist ein echtes Juwel besonders für sportlich aktive Menschen. Kletterer, Basketballer, Skater, Spaziergänger, Beachvolleyballer sind hier bestens aufgehoben. Auch zum Drachensteigen eignet sich das Gelände. Wer es ruhiger angehen lassen möchte, der entspannt an der 1,4 km Uferpromenade und genießt den Blick auf die geschichtsträchtige Brücke der Solidarität, den Rhein und die gegenüberliegende Rheinaue.
 

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Zu sehen ist ein großes Rad eines alten Stahlwerks. Im Hintergrund lässt sich ein weiteres Stahlwerk und die Bäume des Landschaftsparks Duisburg erkennen.

Landschaftspark Duisburg-Nord

Dieser weltweit beinahe einzigartige Park vereint industrielles Erbe, Natur und eine Lichtshow auf einzigartige Art und Weise. Die stillgelegten Hüttenwerke bieten Veranstaltungsfläche für kulturelle Veranstaltungen und Firmenveranstaltungen. Besucher können sich in tiefste Tiefen stürzen oder höchste Höhen erklimmen, je auf Europas höchstem künstlichen Sprungturm, dem Gasometer, oder den Wänden alter Erzbunker oder dem Hochseilpark in einer ehemaligen Gießerei. Am Abend gestalten Lichtinstallationen den Landschaftspark Duisburg-Nord besonders eindrucksvoll.

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Zu sehen ist der Teil eines Sees mit grünem Wasser, im Vordergrund ein herbstlicher Baum.
Symbolbild

Sechs-Seen-Platte

Die Sechs-Seen-Platte ist vor allem in den Sommermonaten sehr einladend, wenn man sich zwischen Freibädern, einem Sportpark mit Boots-Renn-Strecken, Wasserski- und Wakeboard-Möglichkeiten und beleuchteten Laufstrecken entscheiden muss. Das Fußball Stadium des MSV Duisburg und die Eishalle des Eis-Hockey Teams Duisburger Füchse sind ebenfalls einen Besuch wert. Auf der Eisbahn kann man mit oder ohne DJ seine eigenen Runden drehen. Golfkurse und Grillwiesen runden das Angebot ab.


 

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Zu sehen ist das Bauwerk "Tiger & Turtle – Magic Mountain" der Stadt Duisburg am Abend.

Tiger & Turtle – Magic Mountain

Schon aus der Ferne betrachtet ist die Skulptur Tiger & Turtle von Ulrich Genth und Heike Mutter im Duisburger Angerpark eindrucksvoll. Wer die Stufen bis zum Looping erklimmt, wird mit einer grandiosen Aussicht auf die Duisburger Innenstadt den Rhein entlang bis nach Düsseldorf belohnt. Besonders eindrucksvoll präsentiert sich die Landmarke bei Dunkelheit. Dann zeichnen 880 LEDs die schwungvollen Windungen der Stahlskulptur in den Nachthimmel. Tiger & Turtle - Magic Mountain ist Tag und Nacht bei freiem Eintritt geöffnet.

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Zu sehen ist die Hinteransicht des Museums Küppersmühle in Duisburg.

Museum Küppersmühle

Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst ist eines der größten deutschen Privatmuseen und liegt im lebhaften Duisburger Innenhafen. Moderne Baukunst von Herzog & de Meuron trifft hier auf Industriekultur. Erleben Sie spannende Ausstellungen und eine der schönsten Sammlungen deutscher Kunst von den 1950ern bis heute, mit Werken von Anselm Kiefer bis Gerhard Richter. Eintritt Wechselausstellungen: 6€, gesamtes Haus: 9€.


 

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Zu sehen ist ein Teil von Essen. Im Vordergrund ist ein kleiner See.

Essen als Ausflugsziel

Die Messestadt Essen hat viel zu bieten: Der neu restaurierte Domschatz erstrahlt in neuem Glanz, ebenso die Alte Synagoge. Mit dem Aalto-Theater und der neu gebauten Philharmonie verfügt Essen über zwei besondere Spielstätten. Denkmäler der Industrialisierung sind der Kruppsche Familiensitz, die Villa Hügel, die zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannte Zeche Zollverein und die Wohnsiedlung Margarethenhöhe. Der Baldeneysee und der Grugapark bieten viele Wassersport- und Erholungsmöglichkeiten.

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Zu sehen ist der von hinten rot beleuchtete Turm der Zeche Zollverein in Essen bei Nacht.

Zeche Zollverein

Die Zeche Zollverein war ein von 1851 bis 1986 aktives Steinkohlebergwerk in Essen. Sie ist heute ein Architektur- und Industriedenkmal und gleichzeitig ein UNESCO Weltkulturerbe. Es bietet über freien Eintritt auf das Gelände hinaus auch viele Veranstaltungen, Führungen, Rundfahrten und außerdem besitzt es einen eigenen Park und beherbergt das Ruhr Museum. Mehrere Führungen am Tag sind möglich, auch auf Englisch.

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Zu sehen ist ein weißes Gebäude in Nahaufnahme. Eine Frau geht gerade eine Treppe hinunter.
Symbolbild

Museum Folkwang

Das Museum Folkwang ist ein Kunstmuseum in Essen. Es wurde 1902 in Hagen von dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus unter dem Namen Folkwang Museum eröffnet und hatte lange Zeit eine Vorreiterrolle im Bereich der modernen Kunst. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten sind bis auf Montag immer 10-18 oder 20 Uhr. Es gibt öffentliche Führungen.
 

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Zu sehen ist als Symbolbild die Decke der Synagoge in Brighton.
Symbolbild

Alte Synagoge

Die “Alte Synagoge” gehört zu den größten und architektonisch bedeutendsten freistehenden Synagogenbauten Europas aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts. Dieses einzigartige Kulturdenkmal bietet Ausstellungsbereiche zur jüdischen und deutsch-jüdischen Geschichte und der jüdischen Kultur der Gegenwart, sowie aktuelle Veranstaltungen. Audio-Guides sind auf Englisch und Deutsch kostenlos verfügbar. Der Eintritt ist frei. Öffentliche Führungen finden je am ersten und dritten Sonntag eines Monats statt, 3€.

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Zu sehen ist als Symbolbild das Innere der Burgruine im Hegau. Auf den alten Mauern wächst Gras.
Symbolbild

Burgruine Burg Altendorf

Ganz im Südosten der Stadt, nahe der Grenze zu den Nachbarstädten Bochum und Hattingen, liegt im Stadtteil Burgaltendorf eine romanische Burgruine mit dem besterhaltenen Wohnturm in NRW. Als Bauzeit nennt die Überlieferung die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts. Die Anlage besteht aus einer Vorburg und einer Hauptburg mit gut erhaltenen Ringmauern. Beide Teile waren in früherer Zeit von einem Wassergraben umgeben. Die Anlage kann in den Sommermonaten samstags und sonntags von 15 - 17 Uhr besucht werden.

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Zu sehen ist der Baldeneysee in Essen, ein Teil eines Stahlgerüsts am anderen Ufer und herbstliche Bäume rundrum.

Baldeneysee

Der 1931 als Wasserreservoir gebaute Baldeneysee ist heute ein Erholungsgebiet von überregionalem Rang. Segel- und Surfschulen laden zur Aktivfreizeit ein. Eine 14,7 km lange Strecke rund um den See bietet einem Möglichkeiten zum Inlineskaten, Fahrradfahren oder spazieren gehen. Außerdem kann man das See- und Ruhrufer auf den Schiffen der „Weißen Flotte“ kennen lernen.
 

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Zu sehen ist eine alte Kokerei in Essen von Innen.
Symbolbild

Denkmalpfad Essen

Wie hat sich die Stadt in den letzten 1.000 Jahren entwickelt? Und welche Spuren hat die Industrialisierung hinterlassen? Antworten darauf gibt der Denkmalpfad des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen in Kooperation mit der Stadt Essen. Insgesamt 35 Informationstafeln in der Essener City beschreiben anschaulich die faszinierende Architektur und Geschichte vieler verschwundener und noch bestehender Gebäude.

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