Newsletterarchiv: Termine

Newsletterausgabe 1/2021 Schule ohne Schüler*innen

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bildungssektionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Soziologie-Kongress zur Frage der „Post-Corona Gesellschaft?“

Mehr erfahren: Unter diesem Titel organisiert Alexandra König als Vorsitzende der DGS-Sektion „Bildung und Erziehung“ zusammen mit Dr. Oliver Winkler sowie einem Kollegen aus Österreich, Herrn Dr. Philipp Schnell, und der Schweiz, Herr Mario Steinberg, eine Veranstaltung auf dem Zwei-Länder-Kongress 2021 in Wien (oder online). Der Kongress der Deutschen Gesellschaft der Soziologie läuft unter dem Titel „Post Corona Gesellschaft?“. In der Veranstaltung werden die (Bildungs-)Strategien Heranwachsender unter Pandemiebedingungen auf Basis erster empirischer Daten und theoretischer Überlegungen diskutiert.

Mehr Informationen dazu finden Sie (in Kürze) hier

Newsletterausgabe 1/2020 Ringvorlesung „Schulen im Aufbruch“

„Schulen im Aufbruch“ stellt nationale und internationale Initiativen zu Universitätsschulen vor und startet im Sommersemester mit Beiträgen aus Köln, Bielefeld, Durham (UK) und Joensuu (Finnland).

Mit der Ringvorlesung stellen die Initiatorinnen Prof Nicolle Pfaff, UDE, Prof. Lisa Rosen, Universität zu Köln und Dr. Anke B. Liegmann, UDE, innovative Schulkonzepte aus dem In- und Ausland vor, um die konzeptionelle Arbeit der lokalen Universitätsschulen an den Standorten Essen und Köln zu unterstützen und voranzutreiben.

Für aktuelle jüngere und neu entstehende Initiativen der Entwicklung von Universitätsschulen und engen Kooperationen lehrer*innenbildender Universitäten mit lokalen Schulen stellt sich zunächst die Herausforderung der Aushandlung und Institutionalisierung geeigneter Formen der Zusammenarbeit. Entsprechende Initiativen scheinen gegenwärtig in der BRD im Zuge veränderter Formen der Verankerung von Praxisphasen in der Lehrer*innenbildung sowie vor dem Hintergrund steigender Interessen an der empirischen Beobachtung schulischer Praxis Konjunktur zu haben. Die geplante Ringvorlesung soll die Entwicklung dieser Kooperationen und Initiativen durch den Austausch über bestehende Konzepte unterstützen und fördern.

Das innovative Format sieht Vorträge per Live-Stream an den jeweils anderen Standort vor. Internationale Gäste werden ebenfalls je nach Bedarf über Live-Stream beteiligt.

Im Sommersemester startet die Ringvorlesung (jeweils Di 16-18 Uhr) mit Beiträgen von Prof. Lisa Rosen (Universität zu Köln), Prof. Chris Brown (University of Durham, UK), Prof. Sampo Forsström (University of Eastern Finland), Prof. Martin Heinrich (Universität Bielefeld).

Die Ringvorlesung wird unterstützt vom IZfB der UDE sowie der Universität zu Köln.

Ausführliche Informationen sind in Kürze hier einsehbar:

Newsletterausgabe 1/2020 Aktuelles zur inklusiven Universitätsschule

Am 27.1.2020 haben sich Vertreter*innen zahlreicher Fakultäten zum Austausch und ersten Schritten zu Weiterentwicklung der konzeptionellen Arbeiten für die inklusive Universitätsschule (Tiegelschule) getroffen. Eine Auftaktveranstaltung gemeinsam mit der Stadt ist für den 04.05.2020 geplant.

Etwa 25 Personen haben sich am 27.1.2020 über aktuellen Stand des Vorhabens informiert und an den Themen „Pädagogisches Konzept“, „Kooperation in Aus- und Fortbildung“, „Kooperation im Bereich Forschung“ und „Kooperation mit dem Sozialraum“ gearbeitet. Für die Arbeit am pädagogischen Konzept wird Prof. Ingelore Mammes zu weiteren Arbeitstreffen einladen.

Am 04.05.2020 findet die Auftaktveranstaltung gemeinsam mit der Stadt Essen im Glaspavillon der Universität (14-17 Uhr) statt. Auch zu diesem Termin sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Weitere Informationen und die Einladung folgen.

Zur Inspiration für die inhaltlich-konzeptionelle Arbeit sowie für Aspekte der vielfachen Kooperationen wurde zudem die Ringvorlesung „Schulen im Aufbruch“ konzipiert (Nicolle Pfaff & Anke B. Liegmann, Universität Duisburg Essen, Lisa Rosen, Universität zu Köln), die im Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/21 durchgeführt wird.

Newsletterausgabe 1/2020 Diskussion zur Inklusion

Bei einer Veranstaltung zum Thema „Auf dem Weg zur inklusiven Schule“ wurde am 16. Januar 2020 von Vertretern der Bezirksregierung Düsseldorf die Neuausrichtung Inklusion in NRW vorgestellt.  

Die hochschulöffentliche Diskussionsveranstaltung diente dem Ziel, Auskünfte zu den systembedingten Plänen und Perspektiven zur Inklusion in NRW zu erhalten. Aus Düsseldorf waren dazu die Schulfachliche Hauptdezernentin für Inklusion, Angelika Frücht, und die Fachberaterin Inklusion, Silke Gerlach, angereist. Nach der Begrüßung durch Bernd Rütten, in dessen Seminar „Inklusion und Schule“ die Idee zu diesem Nachmittag entstanden war, verfolgten  Lehrende, Studierende und weitere interessierte Gäste im Bibliothekssaal auf dem Essener Campus die Ausführungen rund um die modifizierten Eckpunkte zur Umsetzung inklusiv ausgerichteten Unterrichts mit besonderem Blick auf Schulen des gemeinsamen Lernens. In der nachfolgenden lebhaften Diskussion, souverän moderiert von den Studierenden Sarah Berft und Lucia Demir, stand die auch von Angelika Frücht in Erinnerung gerufene Diskrepanz des gegenwärtigen Schulsystems gegenüber der Akzeptanz von Heterogenität im Mittelpunkt der Betrachtungen. Fragen zu personellen sowie finanziellen Ressourcen für Schulen sowie zu den Konsequenzen für eine zielgerichtete universitäre Lehramtsausbildung bestimmten nachfolgend die Inhalte zahlreicher Beiträge. Einigkeit gab es am Schluss bei dem Wunsch, zu dieser wichtigen universitären Querschnittsaufgabe auch in Zukunft Veranstaltungen zu bieten, die über die Erörterung reiner bildungswissenschaftlicher Aspekte und Fragestellungen hinausgehen.

Weitere Informationen:

bernhard.ruetten@uni-due.de

 

zu Erlassen zur Neuausrichtung Inklusion

Newsletterausgabe 1/2020 Save the date: Vortragsreihe

Im SoSe 2020 erfolgt mit dem Fokus ‚Rassismuskritik an der Hochschule‘ der Auftakt zu einer geplanten universitätsweiten Vortragsreihe zum Thema ‚Diskriminierungskritik an Hochschulen‘.

Mit dem deutlichen Anstieg der Zahl der Studierenden in den letzten beiden Jahrzehnten und der Vervielfältigung der Hochschullandschaft steigt auch die Diversität der Akteur*innen in der Institution. Zugleich gelten Hochschulen aber als Ort der internationalen und ‚interkulturellen‘ Offenheit und somit als Vorbildräume für die Durchsetzung von Teilhaberechten in der Migrationsgesellschaft, die als (privilegierte) Zentren des Wissens Entsprechendes chancengleich vermittelten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die (selbstkritische) Frage, inwiefern Hochschulen Diskriminierung in Institutionen tatsächlich abbauen. Dies erscheint umso nötiger, als nach Angaben der Antidiskriminierungsstelle des Bundes insbesondere die Hochschulen einen zentralen Kontext für Diskriminierungserfahrungen junger Menschen darstellen. Die in diesem Semester durch QVK-Mittel der Fakultät für Bildungswissenschaften unterstützte Vortragsreihe soll Expertise, Forschungsergebnisse, kritische Auseinandersetzungen und Handlungsansätze auf dem Gebiet der Diskriminierungskritik an Hochschulen bündeln und somit das Diversity Konzept der UDE weiterentwickeln.

Der Auftakt erfolgt im SoSe 2020 mit dem Fokus ‚Rassismuskritik an der Hochschule‘. In Anbindung an bildungswissenschaftliche Seminare der Sozialen Arbeit, der Erziehungswissenschaft und des Lehramtes werden verschiedene Aspekte des Fokus vorgestellt und diskutiert.

Die Eröffnungsveranstaltung findet in Form einer grundlegenden Einführung in die Thematik durch Prof. Dr. Paul Mecheril (Universität Bielefeld) am 30.04.2020, 12h-14h, in S04 T01 A02 statt. Weitere Vorträge werden rechtzeitig über den Fakultätsverteiler und über den Veranstaltungskalender der UDE bekanntgeben.

Ansprechpartner_innen: Dr. René Breiwe, Prof. Dr. Nicolle Pfaff