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Emmy Noether Gruppen

Das Emmy Noether-Programm möchte Nachwuchswissenschaftler*innen einen Weg zu früher wissenschaftlicher Selbständigkeit eröffnen. Promovierte Forscher*innen erwerben durch eine in der Regel fünfjährige Förderung die Befähigung zum Hochschullehrer durch die Leitung einer eigenen Nachwuchsgruppe.

 

Dr. rer. nat. Barbara M. Grüner
Dr. rer. nat. Barbara M. Grüner / © UDE/UKE Essen

Dr. rer. nat. Barbara M. Grüner
(Molecular Tumor Pathology)
 
Division of Solid Tumor Translational Oncology,
DKTK Essen-Düsseldorf

Frau Dr. Barbara Grüner leitet seit Januar 2017 die Juniorgruppe Molekulare Tumorpathologie im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) angebunden an das Universitätsklinikum Essen.

Die seit September 2017 an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE)/Universitätsklinikum Essen (UK Essen) eingerichtete Nachwuchsgruppe befasst sich mit den Mechanismen der Krebsmetastasierung und der therapeutischen Intervention.Bislang weiß man noch relativ wenig über den Lipidmechanismus während der Krebsentstehung und Metastasierung.
Frau Grüner möchte den Einfluss von Lipiden und Lipid-modifizierenden Enzymen erforschen. Dabei geht es vor allem um den Zusammenhang zwischen den Krebszellen der Bauchspeicheldrüse und deren metastasierendem Potenzial.

Dr. Peter Koopmans
Dr. Peter Koopmans / © John Caims

Dr. Peter Koopmans
(Niederländisches Forscherteam
am Erwin L. Hahn Institut)
 
High-resolution neuroimaging

Manche Schmerzen spüren wir sofort, andere können wir über lange Zeit bewusst ignorieren oder unterdrücken. Was dabei in unserem Gehirn genau passiert, will sich der niederländische Physiker Dr. Peter Koopmans mittels Magnetresonanztomographie (MRT) ansehen.

Seine Emmy Noether Gruppe arbeitet am Erwin L. Hahn Institut der Universität Duisburg-Essen (UDE), dessen MRT-System mit einer magnetischen Feldstärke von 7 Tesla arbeitet, statt wie in Kliniken üblich mit 1,5 oder 3 Tesla. Dadurch werden sehr hoch aufgelöste und detailreiche Schnittbilder möglich.
In den nächsten Jahren will das Forschungsteam dieses Verfahren speziell für Aufnahmen von Schichten der Großhirnrinde weiterentwickeln und so noch nie dagewesene Bilder aus dem menschlichen Gehirn erzeugen. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten helfen, insbesondere Menschen mit chronischen Schmerzen zu behandeln.