"IAQ debattiert" wieder!

Transformationen und Krisen in der deutschen Industrie


von Katja Goepel | 2026-08-04
Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)

Die deutsche Industrie steckt in der Krise. Zugleich muss sie sich transformieren, digital und ökologisch. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehungen und die Regulierung der Arbeitsbedingungen. Mit „Transformationen und Krisen in der deutschen Industrie: Neue Herausforderungen für Sozialpartnerschaft und Mitbestimmung“ beschäftigt sich deshalb die nächste Veranstaltung der Reihe "IAQ debattert!" am 31. August ab 14:30 Uhr.

Dabei stellen die IAQ-Arbeitsforscher Alexander Bendel und Prof. Dr. Thomas Haipeter Kernergebnisse ihres von der DFG geförderten Projekts zur digitalen und ökologischenTransformation in der Industrie vor.

Im Anschluss diskutieren sie mit ihren Gästen, welche Herausforderungen mit Krisen und Transformationen verbunden sind, welche Strategien Betriebsräte und Gewerkschaften entwickeln, welche neuen Konfliktfelder entstehen und wie sich insgesamt die Arbeitsbeziehungen in der deutschen Industrie verändern. Dabei richten sie den Blick auf die drei Branchen Automobil, Chemie und Stahl und loten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Branchen aus. Zugleich sollen die unterschiedlichen Handlungsfelder der Arbeitsbeziehungen – Betrieb, Tarif und Industriepolitik – einbezogen werden.

Als Gäste eingeladen sind: Stephan Ahr (Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Saarstahl AG und Mitglied des Aufsichtsrats), Anke Heinisch (stellv. Betriebsratsvorsitzende der BASF Personal Care & Nutrition, Düsseldorf) und Stefan Henze (Gewerkschaftssekretär der IG Metall, ehemals Betriebsratsvorsitzender der CARIAD, Wolfsburg).

Die Veranstaltung findet wie immer online über Zoom statt.

Interessierte können sich bis zum 27. August unter https://www.uni-due.de/iaq/anmeldung-iaq-debattiert.php für die Teilnahme an der Veranstaltung anmelden. Die Einwahldaten werden ihnen dann zu einem späteren Zeitpunkt zugesendet.


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