Akteure im UDE-Mentoring-System

Hauptakteur*innen im UDE-Mentoring-System sind die Koordinator*innen, Mentor*innen und Mentees in den Fakultäten. Sie werden insbesondere bei der Vernetzung, bei der Durchführung der mentoriellen Beratungs-, Betreuungs- und Orientierungsangebote und bei der Professionalisierung von Kooperationspartner*innen der zentralen Einrichtungen der UDE unterstützt. Das ZfH leistet in Rücksprache mit dem Rektorat die Gesamtkoordination der Aktivitäten und unterstützt die Professio-nalisierung der Akteure und die Öffentlichkeitsarbeit des Systems.

Koordinator*innen

Die Mentoring-Koordinator*innen sind dezentral in den elf Fakultäten verortet. Als Organisator*innen der Programme konzipieren, koordinieren, informieren, moderieren und unterstützen die Koordinator*innen auf Fakultätsebene die Mentoringprozesse. Ihre Hauptaufgabe ist die Bündelung, Vernetzung und Durchführung von fakultätseigenen Beratungs- und Betreuungsangeboten.

Sie sind Ansprechpartner*innen für Mentor*innen und Mentees mit Regelungskompetenz und verantwortlich für die fakultätsspezifische Konzept(weiter)entwicklung, Öffentlichkeits- und Netzwerk­arbeit.

Mentor*innen

Die Mentor*innen – das können Professor*innen, wissenschaftliches Personal oder qualifizierte Tutor*innen sein – sind im individuellen Bildungsverlauf der UDE-Studierenden wichtige Ansprechpartner/innen, die in ihren Beratungen u.a. die verschiedenen Elemente des mentoriellen Beratungs- und Betreuungsangebotes zusammenhalten.
Angefangen bei Einführungs- und Informationsveranstaltungen, Orientierung gebenden Erstsemestertutorien, wöchentlich angebotenen Sprechstunden von Lehrenden und Fachschaften, virtuellen Studienberatungsangeboten und Self-Assessments über Angebote des Akademischem Auslandsamts oder der Akademischen Beratungszentrums bis hin zu Empfehlungen für Stipendien-Programme und Auslandspraktika sind die Mentor*innen Bindeglieder zwischen den verschiedenen Beratungs- und Betreuungsangeboten. Gemeinsam mit den Koordinator*innen sorgen die Mentor*innen dafür, dass die Beratungs- und Betreuungsangebote der Fakultäten mit den fakultätsübergreifenden Unterstützungsangeboten anderer Einrichtungen der UDE vernetzt und Studierende bei Bedarf darüber informiert werden.

Mentees

Mentees sind grundsätzlich alle Studierenden. Sie haben die Möglichkeit über das UDE-Mentoring-System zu Studienbeginn, im Studienverlauf, in den Studienübergangsphasen sowie beim Karriereeinstieg mentorielle Beratung und Betreuung einzuholen. Die Mentees nehmen i. d. R. freiwillig an den Mentoringangeboten teil. In den Geisteswissenschaften, Gesellschaftswissenschaften und der MSM wird die Verbindlichkeit der Mentoringangebote durch die curriculare Einbindung von Teilangeboten erhöht. Perspektivisch bleibt zu überlegen, inwieweit verpflichtende Beratungsangebote – wie sie das Hochschulgesetz NRW vorsieht – mit dem UDE-Mentoring-System verknüpft werden können. Nach § 58 Abs. 7 HG NRW „kann [die Hochschule] in der Einschreibungsordnung bestimmen, dass die Studierenden spätestens bis zum Ende des zweiten Semesters des von ihnen studierten Studienganges eine Fachstudienberatung besuchen müssen“.

Kooperationspartner*innen

Die Koordinator*innen sind mit den zentralen und dezentralen Beratungs-, Informations-, und Weiterbildungstellen der UDE vernetzt. Sie bieten in Kooperation Informationsveranstaltungen sowie Professionalisierungsangebote an und verweisen die Studierenden entsprechend ihren Beratungsanliegen an die zuständigen Stellen weiter.

Für eine umfassende Beratung und Betreuung ist das UDE-Mentoring-System mit den Angeboten des Career-Services und der (psychologischen) Beratung (ABZ) sowie mit dezentralen Studienberatungsangeboten – wie sie z. B. das IBZ in den Gesellschaftswissenschaften bereithält – verbunden. Mit den Fachschaftsräten werden Matchingprozesse zwischen Mentor*innen und Mentees abgestimmt, Orientierungswochen geplant und Informationsveranstaltungen gemeinsam durchgeführt. Die Schreibwerkstatt ist bei Angeboten wie den „Langen Samstagen der Hausarbeiten“, den Vorbereitungen auf Bachelorarbeiten oder in das Gruppenmentoring zu Studienbeginn integriert. Das Forum Mündliche Kommunikation (FMK) bietet den Mentees, eingebettet in das Gruppenmentoring und als separate Trainings, individuelle Vorbereitung auf Referate an. Über das ZIM werden E-Mailverteiler zur gezielten Ansprache der Erstsemesterstudierenden angefragt und Schulungen durchgeführt. Zudem gibt es Kooperationen mit Schulen, dem MINTroduce-Projekt, Praktikumstellen, Der Universitätsbibliothek, der Frauenförderung, dem Akademischen Auslandsamt (AAA), den Fördervereinen, der Stelle zur Betreuung von Studierenden mit Migrationshintergrund und der Koordinationsstelle für Alumni-Arbeit.