Hochschuldidaktisches Zertifikatsprogramm | Kursangebot

Programmübersicht

Bei Fragen und Anmerkungen wenden Sie sich bitte an hochschuldidaktik@uni-due.de.

Eine Übersicht der zurückliegenden Angebote des hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramms aus 2019 und 2020 ist hier abrufbar.

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Anmeldung zum Kursangebot des Hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramm

Wenn Sie mehrere Termine aus dem Kursangebot des Hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramms wahrnehmen wollen, müssen Sie das Anmeldeformular für jeden Workshop separat ausfüllen!

Datenerhebung und -verarbeitung

In diesem Formular werden personenbezogene Daten erhoben. Diese werden im Rahmen des Anmeldeverfahrens der Veranstaltung elektronisch übertragen, für organisatorische Zwecke lokal gespeichert und zur Abwicklung der Veranstaltung verwendet. Der Veranstalter versichert, dass diese nicht an Dritte weitergegeben werden. Für weitere Informationen verweisen wir auf die Datenschutzerklärung.

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Kompetenzorientiert Lehren und Prüfen

Asynchrone Lerneinheiten werden ab Mo., 22.02.2021 zur Verfügung gestellt

25.02.2021 (Teil I)
10:00-16:00 Uhr
26.02.2021 (Teil II)
10:00-16:00 Uhr

Onlineformat

Teilnehmende: max. 10

Dozentin: Dr. Jutta Rach

Anrechenbar für: NRW-Zertifikat I: Basismodul; NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul; Themenfeld II: Prüfen und Bewerten

Umfang: 20 Arbeitseinheiten

Wohl kaum eine Frage wird in Lehrveranstaltungen so häufig gestellt wie „Kommt das in der Prüfung dran?“ Sie zeigt, dass die Studierenden keine genaue Vorstellung von den Lernprozessen haben, die von ihnen erwartet werden. Sie fragen nach einem Skript, das ihnen die Sicherheit gibt, nichts Wichtiges zu übersehen, und lernen es kurz vor der Prüfung auswendig.

Sie als Lehrende wissen aber, dass Auswendiglernen nicht genügt: so wird kein Transfer möglich, kein eigenständiges Arbeiten, kein kritisches Hinterfragen. In den meisten Fächern werden jedoch genau diese Kompetenzen für den späteren beruflichen Alltag gefordert.

In diesem Workshop lernen Sie ein Instrumentarium kennen, mit dem Sie genau den Kompetenzerwerb in Ihrer Lehre ermöglichen, der aus Ihrer Sicht zentral für das jeweilige Thema ist.

Nach Abschluss des Workshops sind die Teilnehmer*innen in der Lage…

...ein konkretes Learning Outcome zu formulieren, das verständlich beschreibt, was die Studierenden am Ende des Semesters können werden.

...ein Veranstaltungskonzept zu entwickeln, das durch sinnvoll aufeinander aufbauende Schritte das Learning Outcome für die Studierenden erreichbar macht.

...eine valide Prüfung, die den Erwerb dieser Kompetenzen prüft, vorzubereiten und durchzuführen.

...ein Bewertungssystem zu erstellen, das die Qualität der zu prüfenden Leistungen verlässlich messen kann.

Inhalte:

  • Konzept des Constructive Alignment
  • Veranstaltungskonzeption und Lernaktivität
  • Prüfungsformate und Prüfungsaufträge
  • Anwendung von Gütekriterien auf das kompetenzorientierte Prüfen
  • Bewertungssysteme

Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, Materialien von Lehrveranstaltungen/Modulen und Prüfungen mitzubringen, die sie selbst durchführen (Modulbeschreibung, Prüfungsfragen, Auswertungshilfen etc.).

Zielgruppe(n): Lehrende

Anmeldung möglich ab: 27.01.2021

 

HD to Go I & IIErste-Hilfe-Koffer für Neueinsteiger*innen in der Lehre

01.03.2021 (Teil I)
10:00-17:00 Uhr
02.03.2021 (Teil II)
10:00-17:00 Uhr

Onlineformat

Teilnehmende: max. 10

Dozentinnen: Dr. Christina Müller-Naevecke und Daniela Filetti-Krause

Anrechenbar für: NRW-Zertifikat I: Basismodul; Themenfeld I: Lehren und Lernen

Umfang: 20 Arbeitseinheiten + 10 Arbeitseinheiten kollegiale Hospitation

Jeder Anfang ist herausfordernd, auch in der Lehre. Wir bieten Neueinsteigern in der Lehre einen Startworkshop an, der Sie fit macht für die Anforderungen von Vorbereitung und Durchführung. In diesen beiden Tagen widmen wir uns zum einen der Planung von Lehrveranstaltungen, zum anderen gehen wir auf schwierige Situationen ein, die eintreten können. Die Reflexion der Rolle als Lehrende oder Lehrender bildet ebenfalls einen wichtigen Baustein der Veranstaltung.

Nach Abschluss des Workshops sind die Teilnehmer*innen in der Lage:

  • Ansätze eines konstruktivistischen Lehr-/Lernverständnisses einzuordnen und für die eigene Lehre zu reflektieren.
  • Den Ansatz des Constructive Alignment auf ihre eigenen Lehrveranstaltungsplanung in ersten Schritten anzuwenden.
  • Ihre eigene Rolle als Lehrende zu reflektieren.
  • Schwierige Situationen in der Lehre zu meistern.
  • Differenzierte Lehr-/Lernziele für die eigene Veranstaltungen zu bestimmen.
  • Die eigene Lehre kritisch zu hinterfragen.
  • Sich mit anderen Lehrenden über die eigene Lehre auszutauschen.

Zielgruppe(n): Lehrende

Anmeldung möglich ab: 27.01.2021

Ansprechend, übersichtlich und aktivierend – Gelungene Moodle-Kursräume gestalten

Asynchrone Lerneinheiten werden ab Mo., 01.03.2021 zur Verfügung gestellt

03.03.2021
10:00-14:00 Uhr

Onlineformat

Teilnehmende: max. 10

Dozentinnen: Prof. Dr. Inga Gryl, Swantje Borukhovich-Weis

Anrechenbar für: NRW-Zertifikat I: Basismodul; NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul; Themenfeld I: Lehren und Lernen

Umfang: 10 Arbeitseinheiten

Die Learning Management Plattform Moodle bietet eine Vielzahl von Tools, Gestaltungsmöglichkeiten und Elementen zur Selbststeuerung und für Gamification. Der Workshop gibt einen Überblick über diese verschiedenen Möglichkeiten, um die Lehr-Lerninhalte didaktisch gelungen, aktivierend und grafisch ansprechend zu gestalten, bietet die Gelegenheit eigene Lehr-Lernräume (um-)zugestalten und diskutiert Grenzen und Stolpersteine der Plattform.


Die Teilnehmenden..

  • erwerben Wissen darüber, wie Lehr-Lerninhalte fernab von „einfachen“ Pdfs in Moodle didaktisch aufbereitet werden können, d. h. welche aktivierenden, kooperativen und interaktiven Tools in Moodle vorhanden sind und wie diese sinnvoll eingesetzt werden können,
  • erwerben ferner Wissen darüber, welche Gestaltungsvarianten und Tools Studierenden in ihrem Lernen in (digitalen) Lehr-Lernveranstaltungen bestmöglich unterstützt und sie aktiviert,
  • lernen Stolpersteine und Grenzen der Gestaltungsmöglichkeiten in Moodle kennen,
  • lernen ausgewählte digitale Tools kennen, die sich gut mit Moodle kombinieren lassen.

Inhalte:
Ziel des Workshops ist es, Lehrende zu befähigen einen ansprechenden und aktivierenden Moodle-Kurs zu gestalten, um (insbesondere in Distanzlehre) Studierenden zu unterstützen bzw. zu fördern, sich aktiv mit den Lerninhalten auseinander zu setzen. Im Workshop beschäftigen wir uns daher mit den folgenden Fragen:

  • Welche Tools bietet Moodle, um die Lehr-Lerninhalte didaktisch gelungen, ansprechend und aktivierend aufzubereiten?
  • Welche Form der Gestaltung und welche Tools sind aus Studierenden Perspektive eher lernförderlich (bzw. lernhemmend) und motivierend (bzw. demotivierend)?
  • Mit welchem (zeitlichen) Aufwand ist bei der (Um-)Gestaltung eines gelungenen Moodle-Kursraums zu rechnen bzw. welche Möglichkeiten gibt es Synergien zu generieren und effizient zu arbeiten?
  • Welche Stolpersteine sind zu beachten und welche Grenzen bietet die Plattform?
  • Welche zusätzlichen Tools lassen sich gut mit Moodle kombinieren?
  • Wie kann ich meinen eigenen Lehr-Lernraum bedarfsgerecht (um-)gestalten?

Zielgruppe(n): Lehrende

Anmeldung möglich ab: 27.01.2021

Studium und Lehre im Vertiefungsmodul – Innovationen entwickeln

 

04.03.2021 (Teil I)
10:00-14:00 Uhr
25.08.2021 (Teil II)
10:00-17:00 Uhr

Onlineformat

Teilnehmende: max. 8

Dozentin: Daniela Filetti-Krause

Anrechenbar für: NRW-Zertifikat III: Vertiefungsmodul; Themenfeld V: Innovation in Studium und Lehre entwickeln

Umfang: 20 Arbeitseinheiten Präsenzeinheit, 40 Arbeitseinheiten Selbstlerneinheit

Mit dem Vertiefungsmodul können Teilnehmende das hochschuldidaktische NRW-Zertifikat abschließen, indem sie in den Präsenz- und Selbststudieneinheiten unter Anwendung ihres Wissens und ihrer erworbenen Kompetenzen aus dem Basis- und Erweiterungsmodul ein innovatives Lehr-Lernprojekt entwickeln

Nach Abschluss des Workshops sind die Teilnehmer*innen in der Lage…

  • kennen zahlreiche didaktische Methoden für die Hochschullehre
  • und wissen diese in ihre eigene Lehr-Lernplanung sinnvoll und reflektiert einzubinden und anzuwenden
  • können ihr eigenes innovatives Lehr-Lernprojekt entwickeln und umsetzen

Inhalte:

In der Präsenzeinheit:

  • diskutieren die Teilnehmer*innen die Merkmale, Möglichkeiten und Grenzen von innovativer Lehre.
  • planen die Teilnehmer*innen das konkrete Lehrprojekt, dass sie zeitnah durchführen wollen: Struktur, Meilensteine, Ablaufplanung, Aufwand.
  • beraten sich die Teilnehmer*innen kollegial.
  • berichten die Teilnehmer*innen von Ihren Erfahrungen bei der Planung und Durchführung der Lehrprojekte und reflektieren diese.

Im Rahmen der Selbststudieneinheit "innovatives Lehrprojekt":

  • vertiefen und reflektieren die Teilnehmer*innen die Konzeption und Durchführung des eigenen innovativen Lehr-Lernprojekts.
  • beraten sich die Teilnehmer*innen kollegial und hospitieren bei Bedarf in einer Lehrveranstaltung einer anderen Teilnehmerin oder eines anderen Teilnehmers.
  • erstellen einen Bericht ihres Lehr-Lernprojekts

Zielgruppe(n): Lehrende

Vorrausetzungen zur Teilnahme :

  • ein abgeschlossenes hochschuldidaktisches Basismodul
  • ein zu 80% abgeschlossenes Erweiterungsmodul

 

Anmeldung möglich ab: 27.01.2021

 

In Kooperation mit dem Programm ProDiversität bieten wir folgende Veranstaltungen an, die ebenfalls auf das hochschuldidaktische NRW-Zertifikat anrechenbar sind. Eine Anmeldung ist auch über das obige Anmeldeformular möglich.

Gesellschaftlicher Transfer in der Lehre – Service Learning und dialogorientierte Lehrformen

08.03.2021
09:30-16:30 Uhr

Onlineformat

Teilnehmende: max. 10

Dozenten: Jörg Miller und Karsten Altenschmidt

Anrechenbar für: NRW-Zertifikat I: Basismodul; NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul; Themenfeld I: Lehren und Lernen

ProDiversität Modul I: Lehren und Lernen, Modul IV: Informieren und Unterstützen

Umfang: 10 Arbeitseinheiten

Spätestens seit dem Positionspapier des Wissenschaftsrats Transfer in Forschung und Lehre, aber auch durch die Verbreitung des Transferaudits des Stifterverbands und der Heinz-Nixdorf-Stiftung werden außerakademische Aktivitäten, gesellschaftliches Engagement und Kooperationen mit externen Partner*innen als Kern des Selbstverständnisses von Hochschulen verstanden. Formen, die dieses neue Selbstverständnis unterstützen und zudem einen Mehrwert für die Lehre versprechen, sind bis jetzt nur vereinzelt aufzufinden. Das Konzept Service Learning, bei dem Studierende in Projekten Lösungen für gesellschaftliche Fragestellungen von Non Profit Organisationen entwickeln, ist an deutschen Hochschulen derzeit am weitesten verbreitet. Es ist ein Konzept, das den Studierenden direkt gesellschaftliches Engagement ermöglicht, Aspekte und Fragestellungen zum Thema Diversität aus der Gesellschaft in die Hochschullehre fließen lässt und somit zu einer praxisnahen und aktuellen kritische Auseinadersetzung und Reflexion mit der jeweiligen Thematik führt – und das sowohl auf Seiten der Lernenden wie auch Lehrenden. Dieses Konzept wird in dem Workshop in den Kontext dialogorientierter Lehr- und Forschungsformen gestellt.

 

Lernergebnisse:

  • Sie kennen die Charakteristika von gesellschaftlichem Transfer in der Lehre und können diese auf den eigenen Lehrkontext zu übertragen.
  • Sie wissen, wie Sie Partner*innen gewinnen können und haben ein Verständnis auf welche Aspekte Sie im Rahmen der Seminarentwicklung achten sollten.

Inhalte:

  • Third Mission an Hochschulen
  • Gesellschaftlichen Transfer
  • Service Learning und verwandte Lehrkonzepte

Zielgruppe(n): Lehrende

Anmeldung möglich ab: 27.01.2021

 

Feed-In in (digitalen) Lehrveranstaltungen – eine exklusive, inklusive Einladung an Studierende

10.03.2021
10:00-14:00 Uhr

Onlineformat

Teilnehmende: max. 10

Dozent: Henning Haschke

Anrechenbar für: NRW-Zertifikat I: Basismodul; NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul; Themenfeld IV: Feedback und Evaluation; ProDiversität - Modul I: Lehren & Lernen

Umfang: 5 Arbeitseinheiten

Klassische Ansätze und Instrumente zur Erfassung von studentischem Feedback bieten oftmals nur einen retrospektiven Blick auf Lehr-/Lernsituationen und damit auf die Lehrpraxis. Das Feed-In-Instrument bietet die Möglichkeit der prospektiven Erfassung studentischer Rahmenbedingungen im Zeitalter digitaler Lehrangebote und kann daher zu einem wichtigen Kriterium für das Gelingen der eigenen Lehrveranstaltung werden.


Bereits im Vorfeld müssen viele Fragen beantwortet, Maßnahmen vorbereitet und ein inklusives Lehr-Lernarrangement geschaffen werden. Welche medientechnische Ausstattung ist vorhanden? Wie soll und kann innerhalb der Lehrveranstaltung auf Distanz kommuniziert werden? Wie kann Partizipation mit und unter den Studierenden geschaffen werden? Wie kann eine produktive, aber auch inklusive Arbeits-, Kommunikations- und Kollaborationsumgebung aussehen? Welchen besonderen Herausforderungen müssen sich Studierende bei der Lehre auf Distanz stellen und wie kann die Lehrperson diesen konstruktiv begenen? Welche Chancen, Risiken und Unterstützungsbedarfe sehen Studierende?


Das Feed-In-Instrument bietet somit eine Grundlage und einen Einstieg dafür, wie Lehrveranstaltungen, gemeinsam mit Studierenden, digital gestaltet werden können und schlägt eine Brücke für eine erfolgreiche Aktivierung und Beteiligung der Studierenden und zu einem Verständins der für alle Beteiligten herausfordernden Situation in einem digitalen Lehr-/Lernsetting.


Kurzum: Es ist im Vorfeld eine exklusive Einladung an Studierende für ein inklusives und gemeinsames Gelingen der eigenen Lehrveranstaltung.

 

Lernergebnisse:

  • Die Teilnehmer*innen haben...
  • das Instrument der Feed-In-Befragung, sowie dessen Ziele und Anwendungsmöglichkeiten, kennengelernt.
  • können das Instrument zielführend in ihrer eigenen Lehrveranstaltung einsetzen.
  • können selbständig Ergebnisse der Feed-In-Befragung interpretieren, einordnen und reflektieren.
  • leiten geeignete Maßnahmen auf Basis der Ergebnisse der Feed-In-Befragung ab.
  • haben sich kritisch mit dem Instrument und den möglichen Rahmenbedingungen und Grenzen auseinandergesetzt.

Inhalte:

Das Feed-In-Instrument gibt Lehrpersonen zeitnah ein möglichst umfangreiches Bild davon, unter welchen Bedingungen (auf Distanz) in ihrer Lehrveranstaltung studiert werden kann. Dabei erhalten sie lehrveranstaltungsbezogene Rückmeldungen zur medientechnischen Ausstattung, zur Medienkompetenz sowie zu Kollaborations- und Kommunikationspräferenzen ihrer Studierenden.


Die Teilnehmer*innen werden daher zu ausgewählten Fragestellungen der Feed-In-Befragung praxisnahe Handlungsempfehlungen kennlernen, erarbeiten und reflektieren. Dabei werden Chancen und Risiken, die sich sowohl seitens der Studierenden als auch der Lehrperson ergeben können, thematisiert und anhand unterschiedlicher Szenarien aus dem konkreten Lehralltag analysiert.

 

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Webcam/Mikrofon
  • Zoom

Zielgruppe(n): Lehrende

Anmeldung möglich ab: 27.01.2021

Interkulturelle Kompetenzen auch im virtuellen Raum stärken

12.03.2021
10:00-17:00 Uhr

Onlineformat

Teilnehmende: max. 10

Dozentin: Dr. Gabi Kratochwil

Anrechenbar für: NRW-Zertifikat I: Basismodul; NRW-Zertifikat II: Erweiterungsmodul; Themenfeld I: Lehren und Lernen; ProDiversität – Modul II: Beraten & Betreuen, Modul III: Führen & Leiten

Umfang: 10 Arbeitseinheiten

Virtuelle Kooperation prägt zunehmend und vor allem seit COVID-19 unseren Arbeitsalltag im Hochschulkontext. Lehre, Kooperationen, Datenaustausch erfolgen virtuell – auch im globalen Kontext. Wie gelingt es, die virtuelle Zusammenarbeit über kulturelle Grenzen hinweg zielführend zu gestalten und den diversen Ansprüchen und individuellen Herausforderungen des Gegenübers gerecht zu werden? Wie schaffe ich virtuell Nähe? Welche interkulturellen Besonderheiten gilt es zu beachten? Und wie fördere ich auch im virtuellen Raum Potenziale der Diversität? Von A wie Auswahl des passenden Online-Tools bis Z wie Zeitzonen, gemeinsam erarbeiten wir Handlungsstrategien für die globale virtuelle Kooperation im Hochschulkontext.

Zielsetzung:

  • Sensibilisierung / Cultural Awareness / Vom Umgang mit Kulturdimensionen in der Praxis
  • Interkulturelle Aspekte im virtuellen Kontext / Besondere Herausforderungen / GVT
  • Eigenes und fremdes Handeln im virtuellen Raum reflektieren, verstehen und nutzbar machen
  • Kulturspezifische Verhaltensmuster und Kommunikationsregeln im virtuellen Raum reflektieren,verstehen und nutzbar machen
  • Problem- und Konfliktpotenziale erkennen
  • Interkulturelle Synergien nutzen / Kooperative Beziehungen sichern
  • PSIK – Persönliche Strategien interkultureller Kompetenz im virtuellen Raum stärken

Drei Ebenen werden angesprochen...

  • Informationsvermittlung und Erfahrung aus der Berufspraxis (kognitive Ebene)
  • Reflexion affektiver Elemente (affektive Ebene)
  • Erlernen erfolgreicher Handlungsstrategien im virtuellen interkulturellen Kontext(verhaltensorientierte Ebene)

Didaktik:
Auf der Grundlage bisheriger Erfahrungen werden Herausforderungen der virtuellen Kooperationim interkulturellen Kontext analysiert und ausgewertet sowie Handlungsstrategien erarbeitet,die einen sicheren und zielführenden Umgang ermöglichen.

Methode:
Bearbeitung der Teilnehmer-Erfahrungen, Critical Incidents / Best Practice, kurze Theorie-Inputs,Lehrgespräche, Kurzfilme

Zielgruppe(n): Personen mit Führungsaufgaben, Personen mit Beratungsaufgaben

Anmeldung möglich ab: 27.01.2021

Auch möchten wir Sie auf weitere Veranstaltungen des Programms ProDiversität aufmerksam machen, die nicht auf das hochschuldidaktische NRW-Zertifikat anrechenbar sind, Sie aber dennoch bei Ihrer täglichen Arbeit an der UDE unterstützen sollen. Mit einer erfolgreichen Teilnahme an den Veranstaltungen von ProDiversität können Sie das UDE-Diversitykompetenz-Zertifikat erwerben. Für die Anmeldung zu den folgenden Workshops, wenden Sie sich bitte direkt an prodiversitaet@uni-due.

Führen in diversen Teams

24.02.2021 (Teil I)
10:00-14:00 Uhr
11.03.2021 (Teil II)
10:00-14:00 Uhr

Onlineformat

Teilnehmende: max. 10

Dozent: Christoph Dücker

Anrechenbar für: ProDiversität - Modul III: Führen und Leiten; Modul IV: Informieren und Unterstützen

 

Umfang: 5 Arbeitseinheiten

Führen im digitalen Kontext ist für die Verantwortlichen heutzutage eine große Herausforderung. Hinzu kommen veränderte Rahmenbedingen mit allen Facetten, wie z.B. beim Arbeiten von zu Hause. Mit dem Bestreben auch die Diversität in seinen Teams zu fördern und produktiv zu nutzen, wird die Führungsaufgabe sehr anspruchsvoll und verlangt nach wirksamen und machbaren Lösungen.
Zukünftig werden zwei Fragen zum Führungskonzept die Arbeitswelt prägen und dominieren: „Wie handhaben die Führungsebenen die unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Menschen in ihren Teams?“ „Wie werden die individuellen Stärken der Beschäftigten aktiv gefördert?“ Wenn sich die Führungskräfte dann bewusst entscheiden, Diversität in ihren Teams bewusst zuzulassen, um die Chancen und Stärken, die darin liegen für die Institution bzw. das Arbeitsumfeld zu nutzen, ist ein erfolgreiches Paket geschnürt.
Die passenden Konzepte beeinflussen nicht nur die Qualität der Arbeitsprozesse, sondern auch die Wahl der Mitarbeiter*innen, sich für einen Arbeitsplätze im Team dieser erfolgreichen Organisationen zu entscheiden.

Nach Abschluss des Workshops sind die Teilnehmer*innen in der Lage…

  • Die Teilnehmer*innen erlernen und erarbeiten wichtige Techniken, sowie Vorgehens-/ und Verhaltensweisen zur Entwicklung ihrer Führungsfähigkeiten.
  • Wie kann die Diversität des eigenen Teams produktiv genutzt, Herausforderungen mit diversen Teams gemeistert und Diversität bewusst in den eigenen Teams geschafft, sowie gezielt gefördert werden.

Inhalte:

  • Die Teilnehmer*innen erhalten pro Tag unterschiedliche Themenblöcke.
  • Kurzeinführung mit Darstellung erfolgreicher Vorgehensweisen & Klärung von Fragen.
  • Aktives eigenständiges erarbeiten & erlernen anhand der gesammelten Fall-Beispiele.
  • Analyse mit aktivem Dialog & Feedback mit ggf. Alternativen.
  • Der Workshop wird auf Grundlage zahlreicher Beispiele aus der Führungspraxis

Zielgruppe(n): Führungskräfte

Anmeldung möglich ab: 27.01.2021

 

Ansprechpartner*innen

Daniela Filetti                                          Corinna Kalkowsky                                        Niklas Neemann

Tel.: 0203/379-7002                                  Tel.: 0203/379-7034                                         Tel.: 0203/379-7036
daniela.filetti@uni-due.de                  corinna.kalkowsky@uni-due.de                niklas.neemann@uni-due.de