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Nachruf

Claudia Hiepel verstorben

  • von Ulrike Eichweber
  • 16.02.2023

Die UDE trauert um Prof. Claudia Hiepel. Die Historikerin verstarb völlig unerwartet in der Nacht zum 14. Februar im Alter von 55 Jahren. „Sie war eine verlässliche Stütze in der Lehre, eine Forscherin mit internationalem Renommee und eine engagierte Mitarbeiterin in allen Belangen der Universität“, betonen die Kolleg:innen der Fakultät.

Hiepel war seit 1994 am Historischen Institut tätig, wurde 1998 dort promoviert und war seit 2018 außerplanmäßige Professorin für Neuere und Neueste Geschichte. Ihre Arbeiten erhielten national und international viel Anerkennung. So erhielt ihre Habilitationsschrift über „Willy Brandt und Georges Pompidou. Deutsch-französische Europapolitik zwischen Aufbruch und Krise“ (erschienen 2012) gleich vier Auszeichnungen: den Förderpreis der Aline-und-Émile-Mayrisch-Stiftung (Luxemburg), den Willy-Brandt-Preis der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, den Deutsch-französischen Parlamentspreis und einen Preis der Förderinitiative „Deutsch plus“ der VolkswagenStiftung.

Als Studiengangsbeauftragte half sie mehreren Generationen von Bachelor-Studierenden beim Start an der UDE, und als Betreuerin des Erasmus-Austauschprogramms ermöglichte sie zahlreiche Auslandsaufenthalte. Zudem engagierte sie sich seit 2016 als Gleichstellungsbeauftragte an der Fakultät für Geisteswissenschaften. „Ihr plötzlicher Tod hinterlässt nicht nur im Historischen Institut eine schmerzliche Lücke“, heißt es vonseiten des Instituts.

Weitere Informationen:
https://geisteswissenschaften-uni-due.de/wp-content/uploads/2023/02/Nachruf-Claudia-Hiepel.pdf

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