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Termine vom 22. bis 28. Januar

Was ist an der Uni los?

  • von Dr. Alexandra Nießen
  • 17.01.2024

Wie funktioniert ökologisches Bauen, wie entstehen Planten, was kann die Medizin zur Wilson-Krankheit sagen und was zu KI im Alltag? Diese und weitere Themen werden nächste Woche in Veranstaltungen an der UDE diskutiert. Zum Abschluss der Woche lädt das Uniorchester zum rauschenden Festkonzert.

Montag, 22. bis Freitag, 26. Januar
Lust auf Uni-Luft? Wie die Studiengänge an der UDE aufgebaut sind, erfahren Abiturient:innen an fünf Tagen vom Akademischen Beratungs-Zentrum (ABZ). Dazu gehören unter anderem Veranstaltungen zum Studium unterschiedlicher Lehrämter wie Chemie, Religion, Mathematik an Grundschulen und Mathematik Sonderpädagogik. Zugleich wird gezeigt, wie etwa Nano- oder Ingenieurwissenschaften, aquatische Biologie, Türkeistudien, Niederlandistik, Religion und Philosophie an der Ruhrgebietsuni gelernt werden. Genauere Infos zu Uhrzeiten und Anmeldung unter: https://www.uni-due.de/abz/studieninteressierte/wochen_der_studienorientierung.php

Montag, 22. Januar, 9 bis 14 Uhr
Wie ticken Menschen im Ausland? Was sollte man beachten, wenn man nach dem Studium in fremden Ländern arbeiten möchte? Genaueres über die Besonderheiten in dortigen Kulturen berichtet Caroline Froch (International HR Business Partner Fressnapf) im Akademischen Beratungs-Zentrum Studium und Beruf (ABZ). Teilnehmen können 12 Studierende. Interessierte melden sich mit ihrem Lebenslauf per Mail an: iris.schopphoven@uni-due.de. Campus Duisburg, SG 055, Geibelstraße 41.

Montag, 22. Januar, 14 bis 16 Uhr
Wie ökologisches und nachhaltiges Bauen funktioniert, erforscht Architektur-Professor Jürgen Reichardt (FH Münster). Der Diplomingenieur gibt im Verein für Lebenslanges Lernen einen kurzen Einblick. Campus Essen, Glaspavillon, R12 S00 H12, Universitätsstraße 12.

Montag, 22. Januar, 16 bis 19 Uhr
Die Kohlezeiten an der Ruhr sind vorbei. Prof. Dr. Heike Köckler (HS für Gesundheit, Bochum) diskutiert in der Ruhr Lecture der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr), wie urbane Gesundheit und Umweltgerechtigkeit bei uns aussehen. Im Anschluss spricht Prof. Dr. Susanne Moebus (Institut für Urban Public Health, UDE) über Klimawandel und städtische Gesundheit und fragt, wie eine nachhaltige Zukunft gestaltet werden kann. Die Referate werden auf Englisch gehalten. Interessierte erfragen den Link per Mail: metropolenforschung@uaruhr.de.

Montag, 22. Januar, 18 bis 20 Uhr
Wie Ressourcenkonflikte in Japan vom 17. bis 19. Jahrhundert geregelt wurden, untersucht die Historikerin Julia Mariko Jacoby. Sie präsentiert damals geschlossene Kompromisse und Commons im Kolloquium Sozial- und Wirtschaftsgeschichte / Neuere und Neueste Geschichte. Campus Essen, R12 V05 D81, Universitätsstraße 12.

Dienstag, 23. Januar, 10:15 Uhr
Was Nicht-Gleichgewichts-Phasenübergänge sind, erklärt Dr. Hamoon Hedayat (Universität zu Köln) im Kolloquium des CRC 1242. Er gibt Interessierten auf Englisch einen Einblick in eine Studie an 1T-TiSe2, bei der die sogenannte zeitaufgelöste Raman-Spektroskopie genutzt wird. Campus Duisburg, MG 272, Lotharstraße.

Dienstag, 23. Januar, 12:15 Uhr
Menschen mit der Wilson-Krankheit leiden unter anderem an Leberschäden. Wie weitere Beschwerden dieser seltenen Erbkrankheit aussehen, erklärt Prof. Dr. Hans Zischka (TU München) auf Englisch im Scientific Seminar der Medizinischen Fakultät. UK Essen, Hörsaal der Verwaltung, 2. OG, Hufelandstraße 55.

Dienstag, 23. Januar, 16 bis 18 Uhr
In der Reihe Schulen im Aufbruch gewinnen Interessierte Einblick ins Lernen und Kooperation an Gesamtschulen. Wolfgang Vogelsaenger (ehem. Lichtenberg-Gesamtschule, Göttingen) präsentiert das Team-Kleingruppen-Modell und fragt, ob diese Struktur von Verantwortung und Vertrauen noch den Anforderungen an eine zeitgemäße Schule genügt. Prof. Dr. Katharina Kunze (Universität Göttingen) skizziert, wie sie Herausforderungen und Dynamiken berufsgruppenübergreifender Kooperation an Schulen erforscht. Campus Essen, S06 S00 A40, Universitätsstraße 2.

Dienstag, 23. Januar, 16:15 bis 17:45 Uhr
Wer ‚hannöversch‘ spricht, beherrscht angeblich das beste Hochdeutsch. Ob das stimmt oder nur ein zweihundert Jahre alter Mythos ist, untersucht unter anderem Dr. François Conrad (Universität Hannover). Im Kolloquium Linguistik und Sprachdidaktik präsentiert er zentrale Ergebnisse eines DFG-Projekts. Campus Essen, R11 T04 C60, Universitätsstraße 2.

Mittwoch, 24. Januar, 13 Uhr
Wie entstehen Planeten? Aus Staub? Und wenn ja: Wie entstehen daraus die dreidimensionalen Kugel-Gebilde? Dr. Joanna Drążkowska (Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung) diskutiert die Frage auf Englisch im Physikalischen Kolloquium. Campus Duisburg, MC 122, Mülheimer Straße / Ecke Lotharstraße.

Mittwoch, 24. Januar, 16 bis 18 Uhr
Wie viele Aufgaben erledigen wir künftig noch selbst? Was übergeben wir an autonome Alltagsassistenzsysteme? Dr. Bruno Gransche (Karlsruher Institut für Technologie) beschreibt im Kommunikationswissenschaftlichen Kolloquium, wie sich sozioaktive Techniken angemessen verhalten sollten. Zugleich spricht der Zukunftsforscher über die dafür nötigen Bedingungen und mögliche Konsequenzen. Campus Essen, R12 T03 F87, Universitätsstraße 12.

Mittwoch, 24. Januar, 17 bis 19 Uhr
Wie wachsen Kinder und Jugendliche in Asien auf? Informationen gibt das Emerald Handbook of Childhood and Youth in Asian Societies. Verfasst hat es unter anderem Dr. Jessica Schwittek, Sozialisationsforscherin an der UDE. Bei der Buchvorstellung gibt sie mit den weiteren Autor:innen Prof. Dr. Doris Bühler-Niederberger (Universität Wuppertal), Dr. Xiaorong Gu (University of Suffolk) und Dr. Elizer Jay de los Reyes (University of Southampton) Einblick in die Schwerpunkte und diskutiert mit dem Publikum. Campus Essen, S06 S00 A40, Universitätsstraße 2.

Mittwoch, 24. Januar, 19:30 Uhr
Julia wird in Ost-Berlin geboren und flieht als 8-Jährige mit Mutter und Schwestern in den Westen. Das dortige Leben unterscheidet sich vollkommen von ihrem bisherigen. Autorin Julia Francke erzählt in der autobiographischen Erzählung Welten auseinander von einer Jugend voller Unsicherheiten. Im Gespräch über Bücher diskutieren darüber Prof. Dr. Alexandra Pontzen (UDE) und Prof. Dr. Michael Niehaus (Fernuniversität Hagen) mit ihrem Gast Dr. Corinna Schlicht (UDE). Die Reihe beschäftigt sich dieses Semester mit dem Thema Kindheit. Der Eintritt ist frei. Stadtbibliothek Essen, Hollestraße 3, 45127 Essen.

Donnerstag, 25. Januar, 14 bis 16 Uhr
Sprachmalerisch und mehrsprachig nutzt der Lyriker und Essayist José F. A. Oliver Worte und Zeichen. Wie der gebürtige Schwarzwälder mit spanischen Wurzeln sie genau verwendet, können Teilnehmer:innen des Kolloquiums des Instituts für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache an mehreren Ausschnitten untersuchen. Externe Interessierte erhalten die Texte vorab nach einer Mail an: heike.roll@uni-due.de. Campus Essen, R09 S04 B08, Universitätsstraße 2.

Donnerstag, 25. Januar, 16 bis 18 Uhr
Haben jüdisch Gläubige ein bestimmtes Geschlecht? Wie ‚das Jüdische‘ in audiovisuellen Medien dargestellt wird, erläutert Dr. Véronique Sina (Universität Frankfurt am Main) in der Transdisziplinären Ringvorlesung mit dem Vortrag Gender/Queer und jewishness. Campus Essen, R09 T00 K81, Universitätsstraße 2.

Donnerstag, 25. Januar, 16:15 bis 17:45 Uhr
Physikalisches Wissen hält Prof. Dr. Hans E. Fischer bis ins Erwachsenenalter für wichtig. Der Didaktiker erläutert im Kolloquium des Interdisziplinären Zentrums für Bildungsforschung, dass dann möglichst viele Menschen möglichst alle Bereiche in einer Gesellschaft gestalten könnten. Konkret fragt er, ob der naturwissenschaftliche Unterricht in der Sekundartstufe I diese Anforderungen von Nachhaltigkeit und Relevanz erfüllt. Campus Essen, S06 S00 A40, Universitätsstraße 2.

Donnerstag, 25. Januar, 17:30 bis 19 Uhr
Chinesisch ist leichter, als die meisten denken. Wer sich in der Sprache ausprobieren möchte, kann das in einer kostenfreien Schnupperstunde am Konfuzius-Institut Metropole Ruhr (KI). Teilnehmende erhalten einen Einblick in den Aufbau der Sprache und lernen erste chinesische Wörter. Anmeldung unter: https://konfuzius-institut-ruhr.de/veranstaltung/schnupperstunde-chinesisch-januar2024/. KI, Lesesaal, Bismarckstraße 120, 47057 Duisburg.

Donnerstag, 25. Januar, 18 Uhr
Aufstand, Krieg und Reformation prägten Europa im 16. Jahrhundert. Wie in Belgien und Luxemburg daran erinnert wird, zeigt Prof. Dr. Monique Weis (Universität Luxemburg) im Kolloquium zur Geschichte, Sprache und Kultur der Rhein-Maas-Region. Campus Essen. R11 T06 C64, Universitätsstraße 2. Wer online teilnehmen möchte, mailt für den notwendigen Link an: inkur@uni-due.de.

Donnerstag, 25. Januar, 18:15 Uhr
Wie wichtig Vorstellungen für bildhafte Beschreibungen und Worte sind, erläutert Dr. Jan Podacker im Philosophischen Kolloquium. Er forscht unter anderem zu virtuellen und mentalen Welten. Campus Essen, S06 S00 B32, Universitätsstraße 2.

Samstag, 27. Januar, 14 bis 18 Uhr
Übermütige Löwen ohne Lust auf Krawall: Zu erleben sind sie beim chinesischen Frühlingsfest im Konfuzius-Institut Metropole Ruhr (KI). Gefeiert wird der Start ins Jahr des Drachens. Teilnehmende erwartet ein Programm mit Löwentanz, Kalligraphie, Laternenrätseln und weiteren Aktionen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. KI, Bismarckstraße 120, 47057 Duisburg.

Sonntag, 28. Januar, 16 Uhr
Rauschhafte Musik verspricht das Universitätsorchester Duisburg-Essen mit seinem Festkonzert. Gespielt werden das feurige Scherzo Bacchanale (1956) von Jacques Ibert, Camille Saint-Saëns’ 5. Klavierkonzert L’Egyptien (1896) und die Bilder einer Ausstellung (1874) von Modest Petrowitsch Mussorgski. Anke Pan ist die Solistin am Klavier. Der Eintritt kostet 18 und 7 Euro. Theater Duisburg, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg.

Redaktion: Dr. Alexandra Nießen, Tel. 0203/37 91487, alexandra.niessen@uni-due.de

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