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Essener Wissenschaftssommer

Forschung unterhaltsam und leicht verständlich

  • von Ulrike Eichweber
  • 28.05.2024

Innovativ und kreativ, so ist die Wissenschafts-Szene in Essen. Erleben lässt sich das zwei volle Wochen lang, vom 3. bis zum 15. Juni, beim 6. Essener Wissenschaftssommer. Auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise präsentieren dabei auch Forschende der UDE und der Universitätsmedizin Essen ihre Lösungsansätze für die Fragen unserer Zeit.

Rund 20 Veranstaltungen bieten den Besucher:innen die Chance, Wissenschaft und Forschung "made in Essen" kennenzulernen. Von der Künstlichen Intelligenz über Innovationen bei der Energieversorgung bis hin zur Zukunft der Arbeit – im Fokus steht die wissenschaftliche Herangehensweise an aktuelle Herausforderungen und die ganz normalen Dinge des Alltags.

Veranstaltungen der UDE und der Universitätsmedizin Essen bzw. mit deren Beteiligung:

3. Juni, 13 bis 14.30 Uhr, "HyNoon – Wasserstoff und Brennstoffzellen als Bausteine der Energieversorgung von Morgen". HyNoon – Das h2-netzwerk-ruhr und die EWG Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft bieten jungen Erwachsenen eine kurze Einführung in das Thema Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. (Anmeldung erforderlich)

4. Juni, 13 bis 17.30 Uhr, "Einblicke in das Krankenhaus der Zukunft – im Showroom SmartHospital.NRW". Besucher:innen können Anwendungen basierend auf Künstlicher Intelligenz für die Medizin selbst ausprobieren und erleben.

5. Juni, 18 bis 21 Uhr, "Science Slam Ruhr zum Welttag der Umwelt". Fünf kluge Köpfe der Wissenschaft treten gegeneinander an und versuchen, ihre Forschung in ca. 15 Minuten so spannend, unterhaltsam, witzig und verständlich wie möglich zu erklären. Von der UDE dabei: Prof. Dr. Florian Leese mit seinem Thema "Biodiversität - oder das Ende der Vielfalt" und Dr. Beate Krok. Sie slamt über "Altlasten - und wo wir sie finden". (Anmeldung erforderlich)

6. Juni, 18 Uhr, "Intellektuelle in der Postkolonie: Libanon, Algerien, Frankreich 1960–1990". Im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) der UDE geht es um zwei aktuelle Bücher: Yvonne Albers "Beirut und die Zeitschrift Mawaqif" (2023) und Onur Erdurs "Schule des Südens" (2024).

7. Juni, 17.30 Uhr, Wissenschaftsabend "Zukunft der Arbeit". Welche Veränderungen neue Technologien, die Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bringen werden, beleuchten Expert:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Darunter sind auch UDE-Sozialpsychologin Prof. Dr. Nicole Krämer und Prof. Dr. Bettar Ould el Moctar, Professor am UDE-Institut für Schiffstechnik, Meerestechnik und Transportsysteme. (Anmeldung erforderlich)

8. Juni, 10 bis 18 Uhr, "#NRWEntscheidetSich: Es geht nicht darum, WIE du dich entscheidest. Uns ist nur wichtig, DASS du dich entscheidest." Info-Stand zum Thema Organspende.

8. Juni, 10 bis 18 Uhr, "Forschung erleben: (Schmerz-)Wahrnehmung". Besucher:innen bekommen Informationen zu  Untersuchungsmethoden der klinischen Neurologie und können aktiv verschiedene Experimente ausprobieren.

8. Juni, 10 bis 18 Uhr, "Wunden-Schminken nach realistischer Unfalldarstellung (RUD)". Medizinstudierende lernen oft mithilfe von Schauspieler:innen, sogenannten „Simulations-Personen“. Sie werden entsprechend zurechtgemacht. Besucher:innen können sich Wunden nach der RUD-Methode schminken lassen.

8. Juni, 10 Uhr, "Die Macht der Erwartung: Plazebo- und Nozeboeffekte in der Medizin". Welche vielfältigen Mechanismen in Gehirn und Körper sind nachweisbar? Wie beeinflussen sie welche medizinische Behandlungen? Auf diese aktuellen Forschungsfragen geht Prof. Dr. Ulrike Bingel in einem Vortrag ein.

8. Juni, 12 Uhr, "Herpesviren: Unterschätzte Krankheitserreger, perfide Manipulatoren und unerwartete Unterstützer". Prof. Dr. Mirko Trilling berichtet von vielen negativen Eigenschaften solcher Herpesvirusinfektionen, zeigt aber auch die wenigen Beispiele auf, in denen Herpesviren scheinbar positive Einflüsse haben.

8. Juni, 12 bis 14 Uhr, "Forschungsprojekt DigiCare". Am DigiCare-Stand erhalten Interessierte Einblicke in den aktuellen Stand des Projekts. Sein Ziel ist es u.a., eine digitale Lösung zu entwickeln, die Krebspatient:innen dabei hilft, ihr Selbstmanagement zu verbessern.

8. Juni, 13 bis 18 Uhr, "MARKTPLATZ – Wissenschaft hautnah erleben". Besucher:innen können kostenlos und anonym an einer Reihe verschiedener Kurztests mentaler Fähigkeiten des Instituts für Psychologie teilnehmen. Außerdem wird das Projekt STRALI - Strategische Ladeinfrastrukturplanung zur Elektrifizierung des gesamtstädtischen Verkehrs vorstellt.

8. Juni, 14 bis 18 Uhr, "Mitmachaktion: Lebensretter gesucht – Erfahren Sie vor Ort Ihre Blutgruppe". Interessierte können ihre Blutgruppe und ihre Spendentauglichkeit ermitteln lassen.

10. Juni, 14 Uhr, "H2 – Wasserstoff – Baustein unserer Zukunft". Ein Vortrag liefert Ihnen spannende Einblicke in die möglichen Anwendungen des Wasserstoffs, die aktuellen Herausforderungen und auch die damit verbundenen Chancen und Risiken.

12. Juni, 18 Uhr, "Die Kette der Infektionen: Zur Erzählbarkeit von Epidemien." Welche Rolle spielt das Erzählen für die Bewältigung von Seuchen und Epidemien? Welche narrativen Motive, Muster und Strategien erlauben es, diffuses Infektionsgeschehen in eine nachvollziehbare Erzählung zu verwandeln? Darum geht es in dem Gespräch zwischen dem Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Andreas Bernard und der Leiterin des KWI, Prof. Dr. Julika Griem.

15. Juni, 10 bis 18 Uhr, "MARKTPLATZ OPEN AIR – Wissenschaft hautnah erleben". Das Event bündelt spannende Beiträge verschiedener Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft an einem Tag an einem Ort – zum Reinschnuppern, Mitmachen, Ausprobieren, Forschen und Lernen.

Das ganze Programm im Überblick:
https://www.wissenschaftsstadt-essen.de/sommer/#Programm2024

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