Coronavirus: Maßnahmen und zentrale Informationen

Was gilt?

Digitales Semester

An der UDE sind derzeit nur digitale Veranstaltungen zugelassen.

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Maskenpflicht

An der UDE gilt grundsätzlich die Verpflichtung, eine Mund-Nase-Bedeckung (Maske) zu tragen. Diese Vorgabe gilt für alle geschlossenen Räume, allgemeinen Verkehrsflächen sowie Wartebereiche vor Gebäuden.

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Alle aktuellen Regelungen

Alle aktuellen Regelungen, Maßnahmen- und Sicherheitskonzepte sowie Vorgaben zum Universitätsbetrieb während der Corona-Pandemie stehen Ihnen zentral zum Download zur Verfügung.

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15-Kilometer-Bewegungsradius

In NRW können derzeit die Kreise und kreisfreien Städte darüber entscheiden, ob der Bewegungsradius bei anhaltend hohen Zahlen (festgelegter Wert bei einer Sieben-Tage-Inzidenz) eingeschränkt wird.

Eine Bescheinigung für den Weg zur Arbeit ist aktuell nicht erforderlich. Das Personaldezernat empfiehlt, den Dienstausweis bei sich zu tragen. Sollte im Einzelfall durch Kontrollierende eine Bescheinigung gefordert werden, wird diese im Nachgang ausgestellt werden. Bitte wenden Sie sich dann gern an Ihre zuständige Sachbearbeiterin bzw. Ihren zuständigen Sachbearbeiter.

Beantragung von Kinderkrankentagen bzw.  „Kinderbetreuungstagen“

Das Kinderkrankengeld soll es berufstätigen Eltern ermöglichen, Lohnausfälle durch die häusliche Betreuung eines erkrankten Kindes auszugleichen. Aufgrund der besonderen Herausforderungen in der Corona-Pandemie wird dieser Anspruch für 2021 ausgeweitet: Er besteht nicht nur, wenn das eigene Kind krank ist, sondern auch, wenn die Kinderbetreuung aus einem anderen Grund zu Hause erforderlich wird. Etwa weil die Schule oder die Kita pandemiebedingt geschlossen ist, einzelne Klassen oder Kitagruppen in Quarantäne sind oder wenn die Einrichtung zwar noch offen ist, die Behörden aber die Präsenzpflicht ausgesetzt haben oder die Eltern aufgefordert sind, ihre Kinder pandemiebedingt möglichst zu Hause zu betreuen.

Wer hat Anspruch?

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich krankenversicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Bei Kindern, die eine Behinderung haben, auch über das 12. Lebensjahr hinaus.

Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann.

Privatversicherte und beihilfeberechtigte Eltern haben keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld. Sie können Entschädigungen nach §56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) geltend machen. Möchten Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, wenden Sie sich mit Ihren Fragen bitte an Ihre*n Personalsachbearbeiter*in .

Für Beamt*innen soll es ebenfalls eine ähnliche Regelung geben, die die Betreuung gesunder Kinder ermöglicht. Hier fehlt es bisher allerdings noch an einer gesetzlichen Grundlage.

Wie viele Krankentage stehen den Familien zu?

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld für gesetzlich Krankenversicherte steigt von 10 Tagen pro Elternteil und Kind auf 20 Tage und damit für Elternpaare pro Kind auf 40 Tage. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 20 auf nun 40 Tage.

Elternpaare oder Alleinerziehende mit zwei Kindern haben Anspruch auf maximal 80 Kinderkrankentage. Bei weiteren Kindern erhöht sich der Anspruch noch einmal um zehn Tage auf dann maximal 90 Tage – egal, wie viele Kinder in der Familie leben.

Momentan stehen den Beamt*innen für jedes erkrankte Kind, das das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, im Kalenderjahr 10 Tage zu. Soweit Beamt*innen 3 oder mehr Kinder haben, sind diese Tage auf insgesamt 25 begrenzt. Alleinerziehende haben den doppelten Anspruch: 20 Tage/Kind, aber höchstens 50 Tage (§ 33 Abs. 1 letzter Unterabsatz FrUrlV). Für diese Regelung muss das Jahresentgelt im Sinne des § 6 Abs. 6 SGB V unter der Grenze von 64.350 Euro liegen.

Dürfen gesetzlich Krankenversicherte den kompletten Anspruch für Schul-/Kitaschließungen verwenden?

Ja. Die 20 oder auch 40 Tage können sowohl für die Betreuung eines kranken Kindes verwendet werden als auch für die Betreuung, weil die Schule oder Kita geschlossen, die Präsenzpflicht aufgehoben oder der Zugang eingeschränkt wurde.
 

Was gilt, wenn die Eltern neben der Kinderbetreuung im Home-Office arbeiten könnten?

Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob die geschuldete Arbeitsleistung nicht auch grundsätzlich im Home-Office erbracht werden könnte.

Wie hoch ist das Kinderkrankengeld?

Wie bisher beträgt das Kinderkrankengeld für gesetzlich Krankenversicherte bis zu 90 Prozent des entfallenen Nettoarbeitslohns.

Wie informiere ich innerhalb der UDE?

Bitte reichen Sie im Falle einer Erkrankung Ihres Kindes wie bisher einen Urlaubsantrag sowie eine Kopie des Attests Ihres erkrankten Kindes ein. Das Original ist für Ihre Krankenkasse bestimmt.

Für den Fall der Betreuung Ihres (gesunden) Kindes reichen Sie bitte mit dem Urlaubsantrag eine Kopie der Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung ein. Senden Sie diese Anträge bitte an die zuständigen Krankensachbearbeiter*innen bzw. an das Postfach krankmeldung@uni-due.de.

Wie und wo wird das Geld beantragt?

Eltern beantragen das Kinderkrankengeld bei ihren Krankenkassen und weisen auf geeignete Weise nach, dass die Einrichtung geschlossen ist oder nicht besucht wird. Die Krankenkasse kann die Vorlage einer Bescheinigung der Einrichtung oder der Schule verlangen.

Besteht parallel Anspruch auf Lohnersatzleistungen nach §56 des Infektionsschutzgesetzes?

Nein, wenn ein Elternteil Kinderkrankengeld beansprucht, ruht in dieser Zeit für beide Elternteile der Anspruch nach §56 des Infektionsschutzgesetzes.

Ab wann gilt die Regelung?

Die Regelung gilt rückwirkend ab dem 5. Januar 2021.

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Weitere Informationen zum erweiterten Kinderkrankengeld erhalten Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

(Stand: 15.01.2021)

(Nicht nur) im Ernstfall

Infektion / Infektionsverdacht

Wenden Sie sich als Studierende/r bitte an studierendensekretariat-essen@uni-due.de,
als Mitarbeiter/in bitte an personaldezernat@uni-due.de. (Beschäftigte der UDE sind arbeitsrechtlich verpflichtet, eine Covid19-Infektion oder selbst den Verdacht einer Infektion ihren Vorgesetzten und dem Personaldezernat zu melden.)

To-Do-Liste im Krankheitsfall

Aufgrund der Überlastung der Gesundheitsämter hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW Vorgaben für Bürger erlassen, die auch ohne schriftlichen Anordnungen der Behörden einzuhalten sind.

Sicherheitsmaßnahmen

An der UDE steht der Gesundheitsschutz für Beschäftigte und Studierende an erster Stelle.

Zentrale Anlaufstelle

Informationen zur Erreichbarkeit, zu Services und Regelungen von UDE-Einrichtungen finden sich auf den Webseiten der jeweiligen Einrichtung. Falls Sie weitere oder allgemeine Fragen rund um den Umgang der Universität mit der Corona-Pandemie haben, wenden Sie sich bitte an unsere zentrale Anlaufstelle unter: corona@uni-due.de

11.01.2021 - 17:07:25

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Diversität, Inklusion, Vereinbarkeit, Gleichstellung (DIVG)

Zukunftshandeln(*) in Corona-Zeiten: COVID-19 verändert das Alltagsleben radikal und sorgt für Gesprächsbedarf. Das UDE-Forum DIVG bietet Hochschulangehörigen Orientierung, Perspektiven und Raum zum Austausch. Es soll zur Zusammenarbeit anregen und zum Gespräch darüber, welche faktischen Auswirkungen die Veränderungen auf individuelle Lebenssituationen haben.

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