Gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen

Die Zukunftsfähigkeit moderner Gesellschaften hängt davon ab, inwieweit sie in der Lage sind, wissenschaftlichen Fortschritt zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen innovativ und verantwortungsvoll zu nutzen. Hochschulen sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft und ihr gegenüber zur verantwortungsvollen Wissensentwicklung und Erkenntnisweitergabe verpflichtet.

Sie setzen sich unter anderem mit jenen Fragen auseinander, die das Leben von morgen – das nachhaltige menschliche Wirken – betreffen. Zum Transfer kommt es, wenn Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und / oder Wirtschaft an konkreten Fragestellungen zusammenarbeiten. Nicht nur die dialogische Vermittlung und Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur ist zu leisten. Jenseits der akademischen Handlungsfelder des Kommunizierens, Beratens und Anwendens – den klassischen Feldern des etablierten Wissenstransfers – geht es auch um die verantwortungsbewusste Ausgestaltung eines wissenschaftsbasierten Beitrags zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Gesellschaft. Die Ausgestaltung der Wechselbeziehungen zwischen Hochschulen und ihrem gesellschaftlichen wie auch wirtschaftlichen Umfeld ergibt sich aus dem spezifischen Profil der Hochschule und ihrer aktiven Positionierung im wissenschaftspolitischen und geographischen Kontext. Interaktionen zwischen Hochschule und Gesellschaft folgen häufig konkreten strategischen Entscheidungen; zugleich haben sie oft ebenso konkrete Auswirkungen auf die Profilbildung der Universität.

Leitungsebene

An der Universität Duisburg-Essen befassen sich zwei Prorektorate mit den unterschiedlichen Facetten von Transfer.

Das Prorektorat für Forschung, wissenschaftliche Nachwuchs & Wissenstransfer verantwortet den Bereich Forschungs- und Technologietransfer. Dabei geht es um die Überführung universitärer Forschungsergebnisse in wirtschaftliche Verwertungsprozesse wie Patente oder StartUps.

Das Prorektorat für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationalität ist zuständig für die Verortung der Universität in der Region und ihrer Rolle in der Gesellschaft. Hier geht es insbesondere um die Fragen, wie Austauschprozesse zwischen Universität und Gesellschaft zu beiderseitigem Nutzen gestaltet werden können.