Aktuelles der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften

Gelähmtes Europa: Die Gefahr eines europafeindlichen #EP2019

Am 12. November findet im Palais Wittgenstein in Düsseldorf ein Symposium zum Thema "Gelähmtes Europa: Die Gefahr eines europafeindlichen #EP2019" statt.

Ziel des Symposiums und der Referenten wird es sein, sowohl die Gefahr des Euroskeptizismus für Europa zu beleuchten als auch zu diskutieren, wie dem Paradox eines europafeindlichen Europaparlaments begegnet werden kann.

Wir laden Sie alle herzlich ein teilzunehmen!

Dazu bitten wir um eine Anmeldung bis zum 08. November
2018. Bitte senden Sie dazu eine E-Mail einschließlich Ihrer Kontaktdaten an:
julia.schmaelter@uni-due.de

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag!

Den Flyer zum Download erhalten Sie hier.

Shanghai Ranking Politikwissenschaft: UDE Nr. 2 in NRW!

Im Academic Ranking of World Universities (ARWU), besser bekannt als Shanghai-Ranking, liegt die UDE im Fach Politikwissenschaft unter den 400 besten Universitäten der Welt. Die drei besten Universitäten in NRW sind Köln, die UDE und Bonn.

Die drei besten Universitäten der Welt sind dem Ranking zufolge Harvard, Yale und Standford. Die drei besten europäischen Universitäten sind die LSE, Oxford und Aarhus. Die Plätze eins bis drei in Deutschland gehen an Mannheim, Konstanz und Heidelberg. Im Deutschland-Vergleich liegt die UDE auf Rang 17.

Das Ranking vergleicht die Forschungsleistungen von Universitäten anhand eines sogenannten ‚Superscores‘. Der ‚Superscore‘ führt eine Reihe von Indikatoren zusammen und gewichtet sie. Im Einzelnen umfasst dies die Zahl der Publikationen, die Häufigkeit der Zitierung, der Anteil an internationalen Publikationen, Veröffentlichungen in ‚erstklassigen‘ Zeitschriften und wissenschaftliche Auszeichnungen. Für das Fach Politikwissenschaft wurde das Ranking erstmals erhoben. Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum 2012 bis 2016.

Das Shanghai-Ranking veröffentlicht den jeweiligen ‚Superscore‘ nur für die 50 Spitzenplätze. Alle anderen Angaben in diesem Text beruhen auf eigenen Berechnungen auf Grundlage der für alle gerankten Universitäten veröffentlichten Indikatoren.

Soziologisches Kolloquium im Wintersemester 2018

Das Institut für Soziologie veranstaltet im Wintersemester wieder ein wöchentlich stattfindendes soziologisches Kolloquium. Für Vorträge im Rahmen dieses Kolloquiums wurden wie immer externe Referentinnen und Referenten eingeladen. Darüber hinaus werden wieder laufende und abgeschlossene Forschungsarbeiten am Institut für Soziologie präsentiert. Wir laden herzlich dazu ein, daran teilzunehmen!

Mittwochs I 18-20 Uhr (c.t.) I LF 156

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Sitzungen finden Sie hier.

Studienstart 2018

Der Studienstart 2018 ermöglicht den StudienanfängerInnen der Fächer B.A. Politikwissenschaft, B.A. Globale und Transnationale Soziologie und B.A. Soziologie einen gelungenen Auftakt für‘s Studium an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften. Vom 08. bis zum 12. Oktober 2018 erhalten Erstsemester-Studierende ein umfassendes Angebot aus verschiedenen Workshops zur optimalen Studiengestaltung, Vorträgen zu verschiedenen Themen der jeweiligen Disziplin und weiteren Informationsveranstaltungen rund ums Studium.

Weitere Informationen zum Ablauf des Studienstarts 2018 finden Sie hier.

Mittagsforum des IfP im Wintersemester 2018/19

Auch im Wintersemester 2018/19 findet immer Mittwochs das Mittagsforum des Instituts für Politikwissenschaft statt. Eingeladen für die ersten Wochen ab dem 31.10. sind unter Anderem Isabelle Borucki von der UDE, Philip Liste vom Käte Hamburger Kolleg und Anni Pues von der University of Glasgow .
Im Anschluss an die Vorträge besteht die Gelegenheit zum Austausch mit den Dozierenden. Damit Mittags der Hunger nicht zu groß wird, darf während der Veranstaltungen gerne gegessen und getrunken zu werden.

UDE-Preis für Lehrstuhldidaktische Innovation in der Lehrpraxis

Wir gratulieren!

Der UDE-Preis für Lehrstuhldidaktische Innovation in der Lehrpraxis 2018 ging an Glaucia Peres da Silva und Laurens Lauer aus dem Institut für Soziologie für das Lehrforschungsprojekt "Hochzeitsgeschäfte in Marxloh" (SoSe 17-WS 17-18).

Das Lehrkonzept des Forschungsprojektes wurde prämiert als good-practice-Beispiel für gelungene und innovative Lehre. Masterstudierende der Soziologie untersuchten die Hochzeitsmeile im Hinblick auf ihre Geschichte, Gegenwart und wirtschaftliche Zukunft.

Mehr Informationen finden Sie hier.

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Jahrestagung der GSÖBW 2019 in Duisburg Der Call for Papers ist noch bis zum 07.09.2018 offen

Das neue Institut für Sozioökonomie (IfSO) an der Universität Duisburg-Essen lädt ein: Am 21. und 22.2.2019 richtet das IfSO in Duisburg die Jahrestagung der Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW) aus. Unter dem Titel „Grenzen überschreiten, Pluralismus wagen“ werden hier vielfältige Perspektiven auf sozioökonomische und plural-ökonomische Hochschullehre in unterschiedlichen Studienfeldern diskutiert. Diesmal steht also die Lehre im Fokus der GSÖBW-Jahrestagung. Duisburg ist dabei ein gut gewählter Ort, schließlich startet voraussichtlich im Wintersemester 2019/20 der neue IfSO-Masterstudiengang.

Highlights der Veranstaltung sind die Keynote Speech von Ha-Joon Chang (Universität Cambridge), Diskussionsrunden mit Lucio Baccaro (MPIfG Köln), Lisa Herzog (HfP München) und Jakob Kapeller (ICAE Linz) sowie ein buntes Rahmenprogramm.

Der Call for Papers ist noch bis zum 07.09.2018 offen. Weitere Informationen rund um die Tagung finden Sie hier.

Wir würden uns freuen, Sie im Februar 2019 in Duisburg begrüßen zu können!

Die Fakultät trauert um Prof. Dr. Hanns-Georg Brose

Professor Brose verstarb am 18. August 2018 im Alter von 72 Jahren.

Er wirkte von 1992 bis 2011 am Institut für Soziologie als Professor für Arbeit, Beruf und Organisation und hat während dieser Zeit das Profil der Duisburger Soziologie in Lehre und Forschung entscheidend mitgeprägt.
Hanns-Georg Brose war bis zuletzt wissenschaftlich tätig und dem Institut für Soziologie verbunden.
Sein zu früher Tod ist ein großer Verlust für uns.
Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie und Allen, die ihm nahestanden.

Ein Nachruf von Prof. em. Dr. Hans Joachim Hummell und Prof. em. Dr. Hermann Strasser PhD.

Podium Open Access

17.07.2018 Nachmittag der Forschung zum Thema Open Access

Welche Möglichkeiten für ePublikationen und welche Fördermöglichkeiten gibt es an der UDE? Welche Nutzungslizenzen sind die richtigen? Fragen wie diese diskutierte Forschungsdekan, Prof. Michael Kaeding, mit den Podiumsgästen Frau Falkenstein-Feldhoff, Open Access Beauftragte der UDE, und Sven Fund, Managing Director fullstopp GmbH Society for Digitality, gemeinsam mit den Teilnehmenden.

Es wurden verschiedene Kritikpunkte gegenüber puren und hybriden Open Access aufgegriffen und diskutiert, rechtliche und finanzielle Aspekte besprochen, auf die aktuellen Geschäftsmodelle unterschiedlicher Verlage eingegangen, fachliche Publikationskulturen in der deutschen Sozialwissenschaft skizziert und in einen europäischen Kontext gesetzt. „Wissenschaftliche Karriere“ wurde immer mitgedacht.

12.07.2018 Projektstart des DFG-Projekts „Mobiles Wissen: Die Glokalisierung von medizinischem professionellem Wissen und professioneller Praxis“ unter der Leitung von Prof. Dr. Anja Weiß und Prof. Dr. Tao Liu

Professionen gelten als dritte Form der Regulation neben Staat und Markt, weil sie sich auf Wissen stützen, über dessen Wert in heterarchischen kollegialen Netzwerken entschieden wird. Inwiefern professionelles Wissen und damit professionelle Selbstregulation nationale Grenzen überschreiten, wird damit zu einer Schlüsselfrage der soziologischen Grundlagenforschung zu Globalisierung.

In dem von der DFG mit € 345.000 für 31 Monate geförderten Projekt wird am Beispiel der Behandlung einer Krankheit, chronischer systolischer Herzinsuffizienz (CSHF), untersucht, wie sich professionelles Wissen und professionelle Praxis universalisieren, aber zugleich auch situierte Antworten auf sozial-materielle Probleme darstellen. Eine makrosoziologische Teilstudie untersucht, wie weltregionale Professionsverbände Behandlungsstandards für CSHF setzen bzw. wie Standards weltweit diffundieren. Ein mikrosoziologischer Projektteil beobachtet die Behandlung von simulierten Patienten, um zu untersuchen, wie die impliziten Anteile professionellen Wissens durch Standards – oder auch Skripte - informiert werden. Um die soziale und geographische Distanz zwischen den Beobachtungen zu maximieren, erfolgen die Beobachtungen an vier Universitätskrankenhäusern (Essen, Beijing, Maastricht/NL, Hacettepe/TR).

Im Projekt arbeiten Dr. Ilka Sommer, Benjamin Quasinowski und Sarah Weingartz. Kooperationspartner an der UDE sind PD Dr. Dr. Anja Neumann (Gesundheitsökonomie, UDE), Prof. Till Neumann MD (Kardiologie) und Dr. Stefanie Merse (UK Essen)

Die Projektwebsite finden Sie hier.