Verbundforschung in H2020

Horizon-2020 Klein

Verbundprojekte in Horizon2020 sind Forschungs- und/oder Innovationsmaßnahmen, an denen sich Konsortien mit mindestens drei Rechtspersonen aus drei verschiedenen Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern beteiligen. Ziel ist die Entwicklung neuen Wissens, neuer Technologien, Verfahren, Produkte und Dienstleistungen. Die Größe der Konsortien ist abhängig vom jeweiligen Bereich und kann von kleinen Forschungsprojekten bis hin zu großen Projektkonsortien reichen.​

Verbundprojekte werden generell in drei verschiedenen Förderformen ausgeschrieben:

RIA Research and Innovation Actions

Ziel der Forschungs- und Innovationsmaßnahmen (sog. Research and Innovation Actions) ist die Entwicklung neuen Wissens, neuer Technologien, Verfahren, Produkte und Dienstleistungen. Sie umfassen Grundlagen- und angewandte Forschung und können in begrenztem Rahmen Pilot- oder Demonstrationsmaßnahmen enthalten. Auch Test und Validierung von Prototypen im Labormaßstab oder simulierten Umfeld sind möglich. Die Förderquote für Forschungs- und Innovationsmaßnahmen beträgt 100 %.

IA Innovation Actions

Innovationsmaßnahmen (sog. Innovation Actions) sind Verbundprojekte zur Erarbeitung von Plänen und Konzepten für neue, verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. Sie umfassen z. B. die Erstellung von Prototypen, Tests, Demonstrationen, Pilotprojekte sowie die Produktvalidierung in großem Maßstab und Entwicklung der Marktfähigkeit. Demonstrationsprojekte zielen auf die technische und wirtschaftliche Durchführbarkeit / Validierung ab, beispielsweise eines neuen Produkts, Prozesses oder einer neuen Technologie in der jeweiligen Einsatzumgebung. Auch Marktumsetzungsprojekte fallen unter Innovation Actions und haben die erste Anwendung einer Innovation zum Ziel, die bisher aufgrund von Marktversagen oder Einführungshemmnissen noch nicht angewendet bzw. eingesetzt werden konnte. Die Förderquote für Innovationsmaßnahme beträgt grundsätzlich 70 %. Gemeinnützige (non-profit) Einrichtungen erhalten auch hier eine Förderquote von 100 %.

CSA Coordination and Support Actions

Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen (sog. Coordination and Support Actions) sind forschungsbegleitende Maßnahmen, die sowohl im Verbund als auch als Einzelantragsteller durchgeführt werden können. Sie dienen der Vernetzung von Projektpartnern, z. B. mit Hilfe von Konferenzen, Seminaren, Studien, politischen Dialogen oder gemeinsamen Initiativen. Darüber hinaus können sie Maßnahmen zur Normung, Verbreitung, Sensibilisierung und Kommunikation sowie ergänzende Tätigkeiten zur Vernetzung und Koordinierung von Programmen zwischen verschiedenen Ländern umfassen. Die Förderquote für Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen beträgt maximal 100 %.

Research and Innovation Actions (RIA)


    Ziel der Forschungs- und Innovationsmaßnahmen (sog. Research and Innovation Actions) ist die Entwicklung neuen Wissens, neuer Technologien, Verfahren, Produkte und Dienstleistungen. Sie umfassen Grundlagen- und angewandte Forschung und können in begrenztem Rahmen Pilot- oder Demonstrationsmaßnahmen enthalten. Auch Test und Validierung von Prototypen im Labormaßstab oder simulierten Umfeld sind möglich. Die Förderquote für Forschungs- und Innovationsmaßnahmen beträgt 100 %.

Innovation Actions (IA)


    Innovationsmaßnahmen (sog. Innovation Actions) sind Verbundprojekte zur Erarbeitung von Plänen und Konzepten für neue, verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. Sie umfassen z. B. die Erstellung von Prototypen, Tests, Demonstrationen, Pilotprojekte sowie die Produktvalidierung in großem Maßstab und Entwicklung der Marktfähigkeit. Demonstrationsprojekte zielen auf die technische und wirtschaftliche Durchführbarkeit / Validierung ab, beispielsweise eines neuen Produkts, Prozesses oder einer neuen Technologie in der jeweiligen Einsatzumgebung. Auch Marktumsetzungsprojekte fallen unter Innovation Actions und haben die erste Anwendung einer Innovation zum Ziel, die bisher aufgrund von Marktversagen oder Einführungshemmnissen noch nicht angewendet bzw. eingesetzt werden konnte. Die Förderquote für Innovationsmaßnahme beträgt grundsätzlich 70 %. Gemeinnützige (non-profit) Einrichtungen erhalten auch hier eine Förderquote von 100 %.

Coordination and Support Actions (CSA)


    Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen (sog. Coordination and Support Actions) sind forschungsbegleitende Maßnahmen, die sowohl im Verbund als auch als Einzelantragsteller durchgeführt werden können. Sie dienen der Vernetzung von Projektpartnern, z. B. mit Hilfe von Konferenzen, Seminaren, Studien, politischen Dialogen oder gemeinsamen Initiativen. Darüber hinaus können sie Maßnahmen zur Normung, Verbreitung, Sensibilisierung und Kommunikation sowie ergänzende Tätigkeiten zur Vernetzung und Koordinierung von Programmen zwischen verschiedenen Ländern umfassen. Die Förderquote für Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen beträgt maximal 100 %.

Verbundforschung wird in allen drei Säulen von Horizon 2020 gefördert, die Schwerpunkte liegen dabei in den „Gesellschaftlichen Herausforderungen“ (Säule III) sowie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien" (Leadership in Enabling and Industrial Technologies – LEIT unter Industrial Leadership, Säule II). Im Bereich der „Wissenschaftsexzellenz“ (Säule I) sind Verbünde vor allem bei den Future Emerging Technologies (FET), aber auch bei den Marie Skłodowska Curie Maßnahmen (Innovative Training Networks – ITN und Research and Innovation Staff Exchange - RISE) vorgesehen.

Verbundprojekte sind natürlich auch unter anderen europäischen und internationalen Förderprogrammen möglich, wie z.B. ERA-NET Verbünde, Hochschulkooperationen unter ERASMUS+ oder Vernetzungsaktivitäten unter COST. Informieren Sie sich hierzu auch unter Weitere internationale Programme