Auftrag und Servicephilosophie

Die Forschungsstrukturen an deutschen Universitäten haben sich in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert. Dies umfasst sowohl die Rahmenbedingungen wie die stetig gewachsene Notwendigkeit, Forschungsmittel von externen Mittelgebern einzuwerben, als auch die Forschungsstrukturen selbst. Die neuen Anforderungen sind zu den traditionellen Aufgaben einer Wissenschaftlerin/eines Wissenschaftlers an einer Universität – wie Lehre und Mitwirkung in der Selbstverwaltung – hinzugekommen.

Um wieder mehr Zeit für die Kernaufgabe Forschung zu gewinnen, haben nahezu alle Universitäten Strukturen im Sinne eines Forschungsmanagements aufgebaut. Allerdings werden darunter sehr unterschiedliche Ansätze verstanden, die von der bloßen Zusammenstellung von Informationen bis hin zu aktiven Unterstützungs-Einheiten reichen (vgl. Locker-Grütjen, 2008).

Die Universität Duisburg-Essen hat diesen aktuellen Anforderungen mit der Einrichtung des Science Support Centre (SSC) Rechnung getragen. Hier finden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen insbesondere

  • Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Förderinstrumente und -organisationen,
  • Unterstützung bei nationalen wie internationalen Programmen,
  • administrative Unterstützung bei der Durchführung von Forschungsprojekten (interdisziplinär/Cluster),
  • Hilfe bei der Suche nach Kooperationspartnern und bei der Ausgestaltung von Kooperationen,
  • professionelle Hilfe bei der Vermarktung von Wissen in der Industrie (Patente, Existenzgründungen etc.).

Die strategische Ausrichtung des Science Support Centres erfolgt durch die direkte Anbindung an das Rektorat und ermöglicht

  • die Entwicklung und Mitgestaltung von Schwerpunkten und Keimzellen,
  • den Aufbau einer Innovationskultur,
  • den Aufbau strategischer Förderfonds (für interdisziplinäre Projekte),
  • die Nutzungsbündelung aufwändiger Infrastruktur.