SSC - Aktuelles

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Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) aktualisiert Leitfaden
für Projektanträge

Die DFG hat den „Leitfaden für die Antragstellung – Projektanträge“ (Vordruck 54.01) einer Aktualisierung unterzogen. Betroffen davon sind die Beschreibungen des Vorhabens in Sachbeihilfen, im Emmy Noether-Programm, in (Klinischen) Forschungsgruppen und in Schwerpunktprogrammen.

Grund für die Aktualisierung ist die gestiegene Relevanz des „Umgangs mit Forschungsdaten“; Antragsteller*innen sollen sich innerhalb der Projektbeschreibung nun intensiver mit diesem Aspekt befassen. In den Leitfaden aufgenommen wurden zudem der Hinweis auf die Möglichkeit der Erläuterung von Qualitätssicherungsmaßnahmen; sowie aktualisierte Hinweise zum „Dual Use Research of Concern“.

Bitte beachten Sie:

Bis zum 31. Mai 2022 gilt eine Übergangsfrist; ab dem 1. Juni 2022 werden nur noch Anträge entgegengenommen, die sich an dem neuen Leitfaden orientieren!

Weiterführende Informationen

  • Den neuen Vordruck „Leitfaden für die Antragstellung – Projektanträge“ finden Sie hier

  • Hinweise allgemeiner Art zum adäquaten Umgang mit Forschungsdaten sind hier zu finden

  • Zur Orientierungshilfe stellt die DFG zudem eine Checkliste zur Verfügung, die Sie hier finden können.

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Mit dem SSC Newsletter informieren wir Sie zweimal jährlich über Aktuelles aus den Bereichen Forschungsförderung, -nachwuchs und -transfer.

Unser Newsletter richtet sich an alle interessierten Wissenschaftler*innen der Universität Duisburg-Essen.

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Plakat der GUIDE Start-up-School

SSC-NewsGUIDE gibt Gewinner:innen des Ideenwettbewerbs 2021 bekannt

Kreative Ideen sind der Schlüssel zum Fortschritt: Unter diesem Motto fand der Ideenwettbewerb 2021 der UDE, initiiert von GUIDE, dem Zentrum für Gründungen und Innopreneurship in diesem Jahr erstmalig statt. Alle Angehörigen der Hochschule und des Universitätsklinikums Essen waren dazu aufgerufen, Ideen in den Innovationsbereichen künstliche Intelligenz, chemiebasierte Innovationen und digitale Bildung einzureichen. Nach dem Votum der Jury wurden die Gewinner:innen für alle drei Bereiche bei einer digitalen Prämierungsfeier bekanntgegeben.

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Während die Spannung bei den Teilnehmer:innen des Wettbewerbs stieg, gab zunächst Elena Huth, Mitgründerin der Plattform Culturino für Erlebnis- und Freizeitangebote für Kinder im Interview mit Moderatorin und Gründungscoach Dr. Valesca Lindenberg Einblicke in den Gründungsprozess und ihre Motivation zu gründen. Im Anschluss schritten die Laudatoren und Jurymitglieder zur Tat und verkündeten die Sieger:innen in den drei Innovationsbereichen.

Prof. Dr. Michael Giese war es eine große Freude, die Gewinner:innen in der Kategorie „Chemiebasierte Innovationen“ bekanntzugeben. Hier hatte sich die Jury entschieden, zwei Projekte gleichrangig mit dem ersten Platz zu prämieren. Anna Ziefuß überzeugte mit ihrer Idee Quick and cool zur Herstellung von Cold Brew Kaffee mittels Laser. „Hier wird ein aktuelles Forschungsgebiet der UDE auf ein alltägliches Problem angewandt und bietet eine kreative Lösung für einen Wissenstransfer aus dem Labor in die Gesellschaft“, zeigte sich Prof. Giese beeindruckt. Ebenfalls über den ersten Platz durfte sich das Team von Meik Blanke, Alexander Kappelt und Florian Malotke freuen. Ihr Projekt AnA – f.y. – Analytics for you basiert auf der nachhaltigen Idee zu einem Tool für die bessere Vernetzung von Forschungseinrichtungen und mittelständischen Unternehmen.

Laudator Dr. Stéphane Kenmoe konnte für den Bereich digitale Bildungsangebote Dr. Sabine Sutter zum ersten Platz beglückwünschen. Sie überzeugte mit ihrer Idee artbeats, die in Zeiten von Lockdowns und stark zunehmender Einsamkeit in der Bevölkerung ein Angebot zum Dialog schaffen will.

Für den dritten Themenbereich der künstlichen Intelligenz überreichte Prof. Dr. Marrón die zunächst virtuelle Urkunde für den ersten Platz an Dr. med. Stefanie Merse und Tanja Deilmann für ihre Idee einer Hebammen-Plattform, die zur besseren Nutzung der raren Ressourcen in diesem Bereich beitragen soll. Natürlich wurden auch die Zweit- und Drittplatzierten herzlich beglückwünscht. Sie können sich wie alle Gewinner:innen des Abends als Preis über die Teilnahme an Kommunikations-Workshops zur Unterstützung ihrer Aktivitäten freuen.

Zum Ende der Veranstaltung griff GUIDE-Leiter Bernhard Schröder den Rat von Elena Huth an alle Gründungsinteressierten auf: „Es können nur neue Dinge entstehen, wenn man etwas wagt und für dieses Wagnis steht GUIDE allen Gründungsinteressierten zur Seite“, so Schröder. „Und weil echter Gründungsspirit nur im gemeinsamen Austausch entsteht, freue ich mich schon jetzt auf den nächsten Ideenwettbewerb 2022 – diesmal in Präsenz“, gab er allen Teilnehmer:innen zum Abschluss mit auf den Weg.

Gewinner:innen des Ideenwettbewerbs 2021

Chemiebasierte Innovationen

Belegung Idee Team
Platz 1

AnA – f.y. – Analytics for you

Alexander Kappelt, Florian Malotke, Meik Blanke
Platz 1 Quick and Cool Anna Rosa Ziefuß

Künstliche Intelligenz

Belegung Idee Team
Platz 1

Hebammen-Plattform

Dr. med. Stefanie Merse, Tanja Deilmann
Platz 2 KI für Studentenbetreuung Pia Hanke
Platz 3 Treffpunkt Alpay Kücük

Digitale Bildungsangebote

Belegung Idee Team
Platz 1

artbeats

Dr. Sabine Sutter
Platz 2 Adventures of Space Micha Gittinger
Platz 3 Maritime Aus- und Weiterbildung Ulrich Dalkmann
Screenshot einer Videokonferenz

SSC-NewsZwei Wochen im Zeichen des Gründungsspirits

Wie wird aus einer Idee ein Unternehmen? In der GUIDE Start-up School entwickelten Gründungsinteressierte Ideen mit Input von Expert:innen zielgerichtet weiter. Die GUIDE Start-up School ist in zwei aufeinander aufbauenden Wochen ein Qualifizierungsangebot für Gründungsinteressierte der UDE, das von der Ideenfindung bis zur Geschäftsmodellentwicklung und Vertiefung eines Konzepts reicht. Sieben Gründungsideen der insgesamt 21 Teilnehmer:innen in diesem Jahr werden im Nachgang weiter durch GUIDE betreut und begleitet. Für 2022 ist bereits die nächste Start-up School in Planung, die Gründungsinteressierte wieder bei der Konkretisierung und Schärfung ihrer Ideen unterstützen wird.

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Bei der kompakten Summer School stand die Erfahrungsorientierung im Vordergrund. So konnten die Teilnehmer:innen von Beginn an ihre eigenen Ideen und Vorhaben vorantreiben. Alle, die ohne bestehende Idee in das Angebot gestartet waren, konnten in der ersten Woche, der Start-up SchoolBASIC, anhand von erprobten Methoden der Ideenfindung und-bewertung unter Anleitung von Expert:innen neue Ideen entwickeln. Ob als Einzelperson oder Team, im gemeinsamen Austausch und durch den fachlichen Input wurden Projekte Schritt für Schritt konkretisiert. Dazu trugen auch die persönlichen Erfahrungen und Informationen zu Finanzierungen, Vertriebskonzepten und -strategien bei, die ichó-Gründer Steffen Preuß im Rahmen der „Von Gründer:innen lernen“-Session teilte. Am Ende der ersten Woche stand dann für alle Teilnehmer:innen ein gemeinsames Ziel: die Skizzierung eines Geschäftsmodells für ihre Idee.

In der zweiten Woche fokussierte die Start-up SchoolADVANCED auf die Umsetzung und sprach damit insbesondere Teams und Einzelpersonen an, die eine konkrete Idee bereits in ein Geschäftskonzept überführt hatten. Im Rahmen des Angebots konnten sie sich gezielt mit der Realisierung auseinandersetzen. Expert:innen gaben hier u.a. Hilfestellung bei der Identifizierung der „Next steps“ für das eigene Gründungsvorhaben sowie bei der Erstellung eines Pitch Decks, um die Arbeitsergebnisse und das eigene Gründungsvorhaben optimal präsentieren zu können.

UNIKATE 057

ForschungspublikationenUNIKATE 57: Katalyse
Alles andere als oberflächlich

Das Magazin für Wissenstransfer stellt der Öffentlichkeit die an der Universität Duisburg-Essen erarbeiteten Informationen in differenzierter Weise – klassisch gestaltet – themenzentriert und verständlich zur Verfügung.

UNIKATE 57 online
Forschungsbericht 2020

ForschungspublikationenForschungsbericht 2020

Der Forschungsbericht präsentiert die Highlights aus der Universität Duisburg-Essen. Alternierend berichten wir in einem Jahr über die Forschungsschwerpunkte der UDE sowie ausgewählte Institute und im nächsten Jahr über die Fakultäten.

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Symbolbild Gleichstellung Geschlechter

DFGFinanzielle Förderung von Gleichstellungsmaßnahmen

​Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erweitert das Maßnahmenspektrum zur finanziellen Förderung der Gleichstellung von Wissenschaftler*innen um zwei neue Angebote für Einzel- und Verbundvorhaben.

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DFG-Einzelförderung – Pauschale für Chancengleichheitsmaßnahmen

Zum ersten Mal im Rahmen der Einzelförderung der DFG profitieren die Förderlinien Sachbeihilfe und Emmy Noether-Programm von der Pauschale für Chancengleichheitsmaßnahmen. Das Modul ist analog zum bereits bestehenden, gleichnamigen Modul in den DFG-Forschungsverbünden aufgebaut und kann sowohl für Karrierefördermaßnahmen für Frauen als auch für Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Forschung und Familie für Frauen und Männer beantragt werden. Der Förderbetrag beläuft sich auf 1.000 Euro pro Förderjahr und Antragsteller*in.

DFG-Verbundförderung – Einführung eines gesonderten Budgets für Sprecher*innen

Um die Gleichstellung von Frauen und Männern in Leitungspositionen stärker als bisher zu fördern, führt die DFG ein gesondertes Budget für Sprecher*innen von DFG-Forschungsverbünden (Graduiertenkollegs, Forschungsgruppen, Klinische Forschungsgruppen, Schwerpunktprogramme und Sonderforschungsbereiche, inkl. Transregios) in Höhe von bis zu 80.000 Euro pro Förderjahr ein.

Das neue Budget kann für Entlastungsmaßnahmen beantragt werden, sofern in der jeweiligen Disziplin die Sprecher*innen zum unterrepräsentierten Geschlecht gehört.

Im Fall laufender o. g. DFG-Forschungsverbünde besteht die Möglichkeit, das Budget auch nachträglich für die Restlaufzeit über einen formlosen Zusatzantrag zu beantragen.

Ihre Ansprechpersonen im SSC:

Dr. Daniel Dangel, Marta Mazur, Stephanie Sera und Dr. Bastian Walter-Bogedain (dfg(at)uni-due.de).

Horizon Europe Symbolbild

Horizon EuropeDas 9. Rahmenprogramm für Forschung und Innovation

Mehr als 300 Forscher*innen aus der gesamten Universitätsallianz Ruhr informierten sich in einer virtuellen Veranstaltung am 17. März über das neue EU-Rahmenprogramm Horizon Europe. Mit einem Gesamtbudget von rund 95,5 Mrd. Euro ist es eines der bisher größten Förderprogramme weltweit. Forschende können sich in Teams oder als Einzelpersonen für attraktive Förderungen bewerben. Das SSC berät bei Fragen zu den Förderlinien sowie der Antragsstellung und bietet ein Mentoring für ERC-Anträge an.

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Die Infoveranstaltung zum neuen EU-Rahmenprogramm am 17. März wurde gemeinsam von den Forschungsfördereinrichtungen der drei UA Ruhr Universitäten organisiert. Das Interesse an dem virtuellen Format war groß: Wissenschaftler*innen aus allen Fächergruppen von Postdoktorand*innen bis zu erfahrenen Professor*innen nutzten die Chance, sich zu informieren. Zwei Referent*innen der Kooperationsstelle EU der Wissenschaften (KoWi) stellten das Rahmenprogramm vor und gaben einen Überblick über Fördermöglichkeiten in Verbundprojekten sowie zu den Exzellenzlinien wie dem European Research Grant (ERC) und den Marie Skłodowska-Curie Actions.

Mit einem Gesamtbudget von rund 95,5 Mrd. Euro ist Horizon Europe eines der bisher größten Förderprogramme für Forschung und Innovationen weltweit. Das EU-Rahmenprogramm (Laufzeit 2021-27) beruht auf den drei thematischen Pfeilern „Wissenschaftsexzellenz“, „Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas“ sowie „Innovatives Europa“ und stellt gesellschaftliche Fragestellungen wie zum Beispiel Gesundheit, nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung in den Mittelpunkt. Hinzu kommt der Bereich „Ausweitung der Beteiligung und Stärkung des Europäischen Forschungsraumes“, der die Zusammenarbeit in länderübergreifenden Projekten stärken soll.

Wissenschaftler*innen der UDE, die in einer der Förderlinien einen Antrag stellen oder ihre Erfolgsaussichten ausloten möchten, erhalten im SSC individuelle Beratung und Unterstützung. Eine Übersicht über die Services und Ihre Ansprechpartner*innen finden Sie hier. Forschende, die einen ERC-Antrag planen, profitieren darüber hinaus von einem speziellen Mentoring-Programm, das ihnen Austausch mit erfahrenen ERC Grantees, Gutachter*innen und Fachwissenschaftler*innen ermöglicht sowie eine intensive administrative Begleitung des Antrags in allen Phasen garantiert.

Angehörige der Medizinischen Fakultät wenden sich für eine Beratung bitte an die Referentin für Forschungsförderung der medizinischen Fakultät, Dr. Nora Manzke.

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Neues Instrument der DFG in der Einzelförderung:Das Walter Benjamin-Programm

Seit Juli 2019 bietet die DFG mit dem Walter Benjamin-Programm ein neues Instrument in der Einzelförderung an. Ziel des Programms ist es, Wissenschaftler*innen und Wissenschaftlern in der Qualifizierungsphase kurz nach Abschluss ihrer Promotion die selbständige Umsetzung eines eigenen Forschungsvorhabens an einem Ort ihrer Wahl zu ermöglichen, wobei die gastgebende Institution das Vorhaben mit Infrastruktur, Projektmitteln und Karriereentwicklung unterstützt. Grundsätzlich kann die Förderung im Programm im Inland (Walter Benjamin-Stelle) oder im Ausland (Walter Benjamin-Stipendium) erfolgen, doch ist eine Kombination von Inlands- und Auslandsaufenthalten gleichermaßen möglich. Die Förderhöchstdauer beträgt maximal zwei Jahre; eine Antragstellung ist jederzeit möglich.

Ihr Ansprechpartner im SSC:

Dr. Bastian Walter-Bogedain (bastian.walter-bogedain@uni-due.de)

Nähere Informationen finden Sie hier
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