Hochschuldidaktisches Zertifikatsprogramm

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Die Universität Duisburg-Essen ist Mitglied des Netzwerks Hochschuldidaktik NRW. Das 2003 gegründete Netzwerk ist ein Zusammenschluss von 17 Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen.

Mehr Informationen zum Netzwerk finden Sie auf der Netzwerkseite

NRW-Zertifikatsprogramm

Das NRW-Zertifikatsprogramm „Professionelle Lehrkompetenz für Hochschulen“ ist eine hochschuldidaktische Qualifizierung für Lehrende an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Es unterstützt Lehrende dabei, ihre Lehrkompetenz systematisch weiterzuentwickeln – etwa in Bereichen wie lernzielorientierter Lehre, fairer Prüfungsgestaltung, Beratung von Studierenden, Evaluation sowie der Entwicklung innovativer Lehrformate. Ziel ist es, ein professionelles Selbstverständnis als Lehrperson zu fördern und einen Beitrag zur Qualitätssicherung von Studium und Lehre zu leisten.
Das Programm basiert auf den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) und schließt mit einem in ganz Deutschland anerkannten Zertifikat ab. Es besteht aus drei aufeinander aufbauenden Modulen (Basis-, Erweiterungs- und Vertiefungsmodul) und umfasst insgesamt 200 bis 240 Arbeitseinheiten (1 AE = 45 Minuten). Jedes Modul schließt mit einem Teilzertifikat ab.


Weitere Informationen zum NRW-Zertifikatsprogramm finden Sie unter:
https://hd-nrw.de/qualifizierungsprogramm/

Aktuelle Veranstaltungen an der Universität Duisburg-Essen

Nachfolgend finden Sie das Angebot zum hochschuldidaktischen NRW-Zertifikatsprogramm an der Universität Duisburg-Essen.

Eine Anmeldung zu den aktuellen Veranstaltungen in 2026 ist ab sofort möglich.
 

Hinweis: Veranstaltung findet bereits statt, eine Buchung ist nicht mehr möglich.Basis-Workshop: Einstieg in das Lehren und Lernen

Datum:
Di., 02.09.2025, 10:00 - 16:00 Uhr (Präsenz)
Mi., 28.01.2026, 10:00 - 11:30 Uhr (Reflexionstermin zur kollegialen Hospitation – online)
Di., 24.02.2026, 10:00 - 17:00 Uhr (Präsenz)

 

Format: Präsenz, Campus Duisburg, ZHQE, Raum SK 016

Teilnehmende: max. 14 Personen

Dozentin: Daniela Filetti-Krause

Anrechenbar für: NRW I: Basis, Themenfeld I: Lehren & Lernen

Umfang: 40 AE

Wie gestalte ich meine Lehre lernförderlich, motivierend und wirksam – gerade als Lehreinsteiger:in an der Hochschule oder als Fachwissenschaftler:in mit geringer didaktischer Vorerfahrung? In diesem interaktiven Basis- Workshop erarbeiten wir zentrale hochschuldidaktische Grundlagen, erproben didaktische Methoden und reflektieren Ihre Rolle als Hochschullehrende:r. Gemeinsam blicken wir auf hochschuldidaktische Prinzipien wie Constructive Alignment und das systematische, kompetenzorientierte Durchführen von Lehrformaten. Wir arbeiten mit Ihren konkreten Lehrsituationen und fördern den kollegialen Austausch. Auch herausfordernde Lehrmomente werden reflektiert, um Ihre Ideen für Ihre eigene Lehre weiterzuentwickeln. Neben den beiden Präsenzterminen erwartet Sie eine begleitete Selbstlernphase zur Vertiefung und Anwendung – inklusive kollegialer Lehrhospitationen. 

Was Sie erwartet:

  • Einführung in konstruktivistische Grundannahmen und das Konzept Constructive Alignment
  • Entwicklung erster differenzierter Lehr-/Lernziele für die eigene Lehre
  • Methodenvielfalt selbst erleben, reflektieren und für die eigene Lehre adaptieren
  • Reflexion des eigenen Rollenverständnisses als Lehrende:r
  • Kollegialer Austausch und Lehrhospitationen zur Erweiterung des Blicks auf Hochschullehre

Hinweis: Veranstaltung findet bereits statt, eine Buchung ist nicht mehr möglich.Lehre und Lernen im Vertiefungsmodul

Datum:
Mo., 08.09.2025, 10:00 - 14:00 Uhr
Mo., 02.03.2026, 10:00 - 16:00 Uhr

 

Format: Präsenz, Campus Duisburg, ZHQE, Raum SK 016 

Teilnehmende: max. 12 Personen

Dozentin: Daniela Filetti-Krause

Anrechenbar für: NRW III: Vertiefung, Themenfeld V: Innovationen in Studium und Lehre entwickeln

Umfang: 60 AE 

Mit dem Vertiefungsmodul können Teilnehmende das hochschuldidaktische NRW-Zertifikat abschließen, indem sie in den Präsenz- und Selbstlernphasen unter Anwendung ihres Wissens und ihrer erworbenen Kompetenzen aus dem Basis- und Erweiterungsmodul ein eigenes innovatives Lehr-Lernprojekt (weiter-)entwickeln.

Aus den vorangegangenen Modulen kennen die Teilnehmenden bereits zahlreiche didaktische Methoden für die Hochschullehre und wissen diese in ihre eigene Lehr-/Lernplanung sinnvoll und reflektiert einzubinden und anzuwenden, um so ihr eigenes innovatives Lehr-/Lernprojekt zu konzeptionieren und umzusetzen.

Was Sie erwartet:

In der Präsenzphase diskutieren die Teilnehmenden die Merkmale, Möglichkeiten und Grenzen von innovativer Lehre. Sie planen in ersten Schritten ihr konkretes Lehrprojekt, das sie zeitnah durchführen wollen und bilden kollegiale Beratungsteams zur Begleitung der Selbstlernphase.

Im Rahmen der Selbstlernphase vertiefen und reflektieren die Teilnehmenden die Konzeption und Durchführung des eigenen innovativen Lehr-Lernprojekts. Sie beraten sich kollegial und hospitieren bei Bedarf in einer Lehrveranstaltung eines anderen Teilnehmenden. Darüber hinaus erstellen sie einen Bericht zu ihrem Lehr-/Lernprojekt.

Voraussetzungen zur Teilnahme:
Sie müssen das hochschuldidaktische Basismodul vollständig und das Erweiterungsmodul zu 80% abgeschlossen haben, um an diesem Workshop teilnehmen zu können.

Basis-Workshop: Einstieg in das Lehren und Lernen

Datum:
Mo., 23.02.2026, 10:00 - 16:00 Uhr (Präsenz)
Mo., 10.08.2026, 10:00 - 11:30 Uhr (Reflexionstermin zur kollegialen Hospitation – online)
Mo., 07.09.2026, 10:00 - 17:00 Uhr (Präsenz)
 

Format: Präsenz, Campus Duisburg, ZHQE, Raum SK 016

Teilnehmende: max. 14 Personen

Dozentin: Daniela Filetti-Krause

Anrechenbar für: NRW I: Basis, Themenfeld I: Lehren & Lernen

Umfang: 40 AE 

 

Wie gestalte ich meine Lehre lernförderlich, motivierend und wirksam – gerade als Lehreinsteiger:in an der Hochschule oder als Fachwissenschaftler:in mit geringer didaktischer Vorerfahrung? In diesem interaktiven Basis- Workshop erarbeiten wir zentrale hochschuldidaktische Grundlagen, erproben didaktische Methoden und reflektieren Ihre Rolle als Hochschullehrende:r. Gemeinsam blicken wir auf hochschuldidaktische Prinzipien wie Constructive Alignment und das systematische, kompetenzorientierte Durchführen von Lehrformaten. Wir arbeiten mit Ihren konkreten Lehrsituationen und fördern den kollegialen Austausch. Auch herausfordernde Lehrmomente werden reflektiert, um Ihre Ideen für Ihre eigene Lehre weiterzuentwickeln. Neben den beiden Präsenzterminen erwartet Sie eine begleitete Selbstlernphase zur Vertiefung und Anwendung – inklusive kollegialer Lehrhospitationen.

Was Sie erwartet:

  • Einführung in konstruktivistische Grundannahmen und das Konzept Constructive Alignment
  • Entwicklung erster differenzierter Lehr-/Lernziele für die eigene Lehre
  • Methodenvielfalt selbst erleben, reflektieren und für die eigene Lehre adaptieren
  • Reflexion des eigenen Rollenverständnisses als Lehrende:r
  • Kollegialer Austausch und Lehrhospitationen zur Erweiterung des Blicks auf Hochschullehre

Schon wieder Evaluation!? - Die eigene Lehre mit Feedback und Evaluation weiterentwickeln

Datum:
Mi., 25.02.2026, 10:00 - 17:00 Uhr 

 

Format: Online, über Zoom, der genaue Link wird noch bekannt gegeben

Teilnehmende: max. 15 Personen

Dozent: Frederic Neuß

Anrechenbar: NRW I: Basis & NRW II Erweiterung, Themenfeld IV: Feedback & Evaluation

Umfang: 10 AE


 

Studentisches Feedback und Lehrveranstaltungsevaluationen sollen Anregungen für die Weiterentwicklung von Lehrveranstaltungen liefern. Doch wie soll man mit einem Haufen Antworten auf Fragen, die man vielleicht gar nicht selbst gestellt hat, umgehen? Wie und was kann man tatsächlich daraus lernen? Werden Sie zum/zur Qualitätsmanager:in Ihrer eigenen Lehre! Der Workshop steht im Kontext des Themenfelds „Feedback und Evaluation“ des Zertifikationsprogramms „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“.

Was Sie erwartet:

  • Wir beschäftigen uns mit dem Unterschied zwischen Feedback und Evaluation und lernen den heiligen Gral des Qualitätsmanagements kennen – den PDCA-Zyklus.
  • Wir fragen uns, was gute Lehre ausmacht und schaffen so einen Ansatzpunkt für die Weiterentwicklung der eigenen Lehre mit Feedback und Evaluation.
  • Wir schauen uns verschiedene Feedback- und Evaluationsinstrumente an, prüfen sie auf ihre Einsatzmöglichkeiten und suchen nach Unterstützung für Feedback- und Evaluationsvorhaben an der UDE.
  • Wir fragen uns, was wir mit Feedback- und Evaluationsergebnissen eigentlich anstellen können.

Prüfungsangst bei Studierenden erkennen und begegnen

Datum: 
Do., 26.02.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
 

Format: Präsenz, Campus Duisburg, ZHQE, Raum SK 016

Teilnehmende: max. 14 Personen

Dozentin: Dr. Anja Laroche

Anrechenbar: NRW I: Basis & NRW II: Erweiterung, Themenfeld III: Studierende beraten

Umfang: 10 AE

 

Prüfungsangst ist ein weitverbreitetes Phänomen, das die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden von Studierenden erheblich beeinträchtigen kann. In diesem praxisorientierten Workshop lernen Sie, Prüfungsangst frühzeitig zu erkennen, ihre Ursachen zu verstehen und konkrete Maßnahmen zur Prävention und Intervention in Ihrer Lehre umzusetzen. Interaktive Übungen und kollegialer Austausch wechseln sich mit Theorie ab.

Nach dem Workshop wissen Sie, was Prüfungsangst von „normaler Aufregung“ unterscheidet. Sie erkennen Prüfungsangst, verstehen deren Ursachen und verfügen über konkrete Handlungsstrategien, um Studierende gezielt zu unterstützen und eine lernförderliche Lehr- und Prüfungskultur zu schaffen.

Was Sie erwartet:

  • Was ist Prüfungsangst?
  • Ursachen und Verstärker im Hochschulkontext
  • Präventive und unterstützende Maßnahmen in der Lehre

Keine Panik im Hörsaal – Sicherer Umgang mit psychisch belasteten Studierenden

Datum: 
Di., 03.03.2026 & Mi., 04.03.2026, jeweils 09:00 - 13:00 Uhr


Format: PräsenzCampus Duisburg, Raum SG U114

Teilnehmende: max. 14 Personen

Dozentin:innen: Christian Hoverath und Inga Hell-Plaza

Anrechenbar: NRW I: Basis & NRW II: Erweiterung, Themenfeld III: Studierende beraten

Umfang: 10 AE
 

Dieser zweitägige Workshop vermittelt praxisnahe Ansätze und Werkzeuge für eine zielgerichtete und empathische Kommunikation. Die Teilnehmenden werden sicherer im Umgang mit psychisch belasteten Studierenden und herausfordernden Situationen. Wir beschäftigen uns mit grundlegenden Kommunikationstechniken für den Einsatz in unterschiedlichen Gesprächs- und Krisensituationen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Rolle und individuellen Resilienzfaktoren rundet den Workshop ab.

Was Sie erwartet:

  • kritische Gespräche zielgerichteter zu planen und empathisch zu führen
  • psychisch auffälliges Verhalten einzuordnen
  • auf Hilfsangebote innerhalb und außerhalb der Universität zu verweisen
  • Grundlagen der Kommunikation, des aktiven Zuhörens und der Deeskalation
  • Merkmale psychischer Störungen und Krisen
  • Umgang mit Suizidalität
  • Eigene Rollenklarheit entwickeln, Verantwortung und Grenzen erkennen
  • Stärkung von Selbstfürsorge und Resilienz

Basis-Workshop: Einstieg in das Lehren und Lernen

Datum: 
Di., 08.09.2026, 10:00 - 16:00 Uhr (Präsenz)
Mi., 27.01.2027, 10:00 - 11:30 Uhr (Reflexionstermin zur kollegialen Hospitation – online)
Di., 23.02.2027, 10:00 - 17:00 Uhr (Präsenz)
 

Format: Präsenz, Campus Duisburg, ZHQE, Raum SK 016

Teilnehmende: max. 14 Personen

Dozentin: Daniela Filetti-Krause

Anrechenbar für: NRW I: Basis, Themenfeld I: Lehren & Lernen

Umfang: 40 AE 

Wie gestalte ich meine Lehre lernförderlich, motivierend und wirksam – gerade als Lehreinsteiger:in an der Hochschule oder als Fachwissenschaftler:in mit geringer didaktischer Vorerfahrung? In diesem interaktiven Basis- Workshop erarbeiten wir zentrale hochschuldidaktische Grundlagen, erproben didaktische Methoden und reflektieren Ihre Rolle als Hochschullehrende:r. Gemeinsam blicken wir auf hochschuldidaktische Prinzipien wie Constructive Alignment und das systematische, kompetenzorientierte Durchführen von Lehrformaten. Wir arbeiten mit Ihren konkreten Lehrsituationen und fördern den kollegialen Austausch. Auch herausfordernde Lehrmomente werden reflektiert, um Ihre Ideen für Ihre eigene Lehre weiterzuentwickeln. Neben den beiden Präsenzterminen erwartet Sie eine begleitete Selbstlernphase zur Vertiefung und Anwendung – inklusive kollegialer Lehrhospitationen.

Was Sie erwartet:

  • Einführung in konstruktivistische Grundannahmen und das Konzept Constructive Alignment
  • Entwicklung erster differenzierter Lehr-/Lernziele für die eigene Lehre
  • Methodenvielfalt selbst erleben, reflektieren und für die eigene Lehre adaptieren
  • Reflexion des eigenen Rollenverständnisses als Lehrende:r
  • Kollegialer Austausch und Lehrhospitationen zur Erweiterung des Blicks auf Hochschullehre

Wie kommt Gesellschaft in die Lehre? Engagement, Transferorientierte Lehre und Service Learning

Datum:
Do., 10.09.2026, 09:00 - 16:30 Uhr
 

Format: Präsenz, Campus Essen, Weststadttürme, Raum WST B01.02

Teilnehmende: max. 12 Personen

Dozent: Karsten Altenschmidt

Anrechenbar: NRW I: Basis & NRW II: Erweiterung, Themenfeld I: Lehren & Lernen

Umfang: 10 AE


 

Gesellschaftlicher Transfer, Third Mission, Co-Creation – es gibt eine Vielzahl didaktischer, persönlicher und strategischer Gründe, gesellschaftliche Ziele und Problemlagen in der eigenen Lehre zu adressieren. Doch wie genau lässt sich das umsetzen? Was ist dafür nötig und wie lässt sich mit gesellschaftlichen Organisationen kooperieren? Der interaktive Workshop erörtert zentrale Konzepte, insbes. Service Learning, zeigt praktische Beispiele, gibt Tipps zur didaktischen und organisatorischen Umsetzung und erläutert, wie solche Formate an der Uni DuE unterstützt werden. Einbringen eigener Beispiele und Fragen ist ausdrücklich erwünscht. Diese Fortbildung richtet sich an alle Disziplinen.

Was Sie erwartet:

  • Transfer, Third Mission & Co.: Orientierung im Begriffsdschungel
  • Beispiele aus den Fächern und fachübergreifend 
  • Das Service Learning-Framework: Engagement und Lehre verbinden
  • Mit «Community Partner:innen» zusammenarbeiten
  • Erfolgsmuster für die Umsetzung
  • Förderung an der Uni DuE
  • Kollegiales Coaching für (neue) Lehrvorhaben
  • Die genauen Inhalte werden an die Wünsche der Teilnehmenden vor Ort angepasst.

Selbstevaluation in der Praxis – Lehre im Dialog mit den Studierenden verbessern

Datum:
Fr., 11.09.2026 & Fr., 18.09.2026, jeweils 09:00 - 13:00 Uhr


Format: Online, über Zoom, der genaue Link wird noch bekannt gegeben

Teilnehmende: max. 15 Personen

Dozentin: Maiken Bonnes

Anrechenbar: NRW I: Basis & NRW II: Erweiterung, Themenfeld IV: Feedback & Evaluation

Umfang: 10 AE

Die kontinuierliche Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der eigenen Lehrveranstaltung sind feste Bestandteile der Lehrpraxis an Hochschulen. Ergänzend zu klassischen Evaluationsfragebögen bieten gezielt eingesetzte Selbstevaluations- und Feedbackmethoden wertvolle Möglichkeiten, das eigene Lehrhandeln zu reflektieren, Störfaktoren frühzeitig zu erkennen und konkrete Handlungsalternativen zu entwickeln. Hierzu stehen vielfältige erprobte Methoden und Instrumente zur Verfügung, mit denen Studierende aktiv in den Dialog über die Lehr-Lern-Situation einbezogen werden können. Der Workshop gibt einen praxisnahen Überblick über ausgewählte Methoden und ordnet diese in den Gesamtprozess der Lehrveranstaltungsevaluation – von der Planung über die Durchführung bis zur Auswertung der Ergebnisse – ein.


Was Sie erwartet:

Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Selbstevaluationsmethoden kennen, mit denen sie während des laufenden Semesters oder zum Semesterende systematisch studentisches Feedback einholen können. Im Fokus stehen Methoden, die quantitative und qualitative Elemente miteinander verbinden, darunter die Teaching Analysis Poll (TAP) und die Rating-Konferenz, aber auch die leitfragengestütze Gruppendiskussion. Darüber hinaus werden Instrumente vorgestellt und diskutiert, mit denen sich niedrigschwellig und aufwandsarm Kurzfeedback einholen lässt, beispielsweise durch den Einsatz von Abstimmungstools wie Particify oder Mentimeter. Die einzelnen Phasen von der zeitlichen Planung über die Methodenauswahl, die Durchführung bis zur Maßnahmenableitung werden nachvollzogen und die besonderen Herausforderungen (z. B. die Entwicklung geeigneter Fragen und die Auswahl der Online-Tools) thematisiert. Methoden: Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit, Einzelarbeit (Hausaufgabe) und kollegiale Beratung

Zwischen den beiden Terminen sind die Teilnehmenden gebeten, eine Hausaufgabe anzufertigen und bei der Dozentin einzureichen, die der Vorbereitung auf den 2. Teil dient. Zeitumfang für die Teilnehmenden: ca. eine Stunde.
 

Vertiefungsmodul: Innovationen für die eigene Lehre gestalten

Datum:
Mo., 14.09.2026, 10:00 - 14:00 Uhr
Mo., 01.03.2027, 10.00 - 16.00 Uhr
 

Format: Präsenz, Campus Duisburg, ZHQE, Raum SK 016

Teilnehmende: max. 12 Personen

Dozentin: Daniela Filetti-Krause

Anrechenbar für: NRW III: Vertiefung, Themenfeld V: Innovationen in Studium und Lehre entwickeln

Umfang: 60 AE
 

Mit dem Vertiefungsmodul können Teilnehmende das hochschuldidaktische NRW-Zertifikat abschließen, indem sie in den Präsenz- und Selbstlernphasen unter Anwendung ihres Wissens und ihrer erworbenen Kompetenzen aus dem Basis- und Erweiterungsmodul ein eigenes innovatives Lehr-/Lernprojekt (weiter-)entwickeln.
Aus den vorangegangenen Modulen kennen die Teilnehmenden bereits zahlreiche didaktische Modelle und Methoden für die Hochschullehre und wissen diese in ihre eigene Lehr-/Lernplanung sinnvoll und reflektiert einzubinden und anzuwenden, um so ihr eigenes innovatives Lehr-/Lernprojekt zu konzeptionieren und umzusetzen.

Was Sie erwartet:

In der Präsenzphase diskutieren die Teilnehmenden die Merkmale, Möglichkeiten und Grenzen von innovativer Lehre. Sie planen in ersten Schritten ihr konkretes Lehrprojekt, das sie zeitnah durchführen wollen und bilden kollegiale Beratungsteams zur Begleitung der Selbstlernphase.

Im Rahmen der Selbstlernphase vertiefen und reflektieren die Teilnehmenden die Konzeption und Durchführung des eigenen innovativen Lehr-/Lernprojekts. Sie beraten sich kollegial und hospitieren bei Bedarf in einer Lehrveranstaltung anderer Teilnehmender. Darüber hinaus erstellen sie einen Bericht zu ihrem Lehr-/Lernprojekt.

Voraussetzungen zur Teilnahme: 
Sie müssen das hochschuldidaktische Basismodul vollständig und das Erweiterungsmodul zu 80% abgeschlossen haben, um an diesem Workshop teilnehmen zu können.

Einsatz von Bildern und Videos in der Hochschullehre

Datum:
Mo., 21.09.2026, 09:00 - 13:00 Uhr (online)
Di., 22.09.2026, 09:30 - 13:30 Uhr (Präsenz)
 

Format: Online: über Zoom, der genaue Link wird noch bekannt gegeben
Präsenz: Campus Duisburg, ZHQE, Raum SK 016

Teilnehmende: max. 12 Personen

Dozent: Tobias Hoffmann

Anrechenbar: NRW I: Basis & NRW II: Erweiterung, Themenfeld I: Lehren und Lernen

Umfang: 10 AE

Audiovisuelle Medien bieten vielfältige Möglichkeiten, komplexe Lerninhalte zu veranschaulichen und so den Lernprozess der Studierenden effektiv zu unterstützen. Um diese Potenziale zu entfalten, ist ein didaktisch-reflektierter Einsatz seitens der Lehrenden notwendig. Neben didaktischen Fragestellungen sind dabei auch technische, ethische und rechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Der Workshop richtet sich an Lehrpersonen, die bislang noch wenig Erfahrungen bzgl. des Einsatzes von audiovisuellen Medien in der eigenen Lehre haben. Zu Beginn des Workshops werden gemeinsam didaktisch-theoretische Grundlagen zum Einsatz von Bildern und Videos erarbeitet. Am zweiten Workshoptag erhalten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in der (Video-)Produktion von Lernmaterialien zu sammeln und diese auf ihre eigene Lehre zu übertragen. Neben den „klassischen“ Arbeitsschritten zur Konzeption und Medienproduktion wird der unterstützende Einsatz von KI-Modellen im gesamten Workshopverlauf immer wieder thematisiert und kritisch reflektiert.

Was Sie erwartet:

  • Gestaltungsformate und Einsatzmöglichkeiten von audiovisuellen Medien in der Hochschullehre
  • Technische Grundlagen zur (Video-)Produktion
  • Didaktische Fragestellungen bzgl. des Einsatzes audiovisueller Medien in der eigenen Lehre - Workflow für die eigene (Video-)Produktion
  • Einführung in die Arbeit mit KI-Modellen (z.B. Text-zu-Bild, Bild-zu-Bild)
  • Einführung in die Arbeit mit Videoschnittprogrammen

Angebote für Lehrende aus dem Aurora-Programm

Course on LOUIS - Using LOUIS to integrate transversal competences into the Learning Outcomes, Assessment and Teaching & Learning activities of your course

Datum: Mo., 01.06.2026 - Fr., 05.06.2026 (Präsenz)

Weiterer Online-Termin im Mai geplant, genauere Angaben folgen
 

Format: Präsenz: Vrije Universiteit in Amsterdam

Teilnehmende: max. 3 Personen

Ansprechperson: Prof. Dr. Florian Freitag 

Anrechenbar für: NRW I: Basis, Themenfeld I: Lehren & Lernen

Umfang: 80 AE

To support academic teachers (including PhD students who teach) in designing course learning outcomes, assignments and feedback rubrics for students using LOUIS .

At the end of the course participants should be able to ...

  • Integrate transversal competences into their course module with intuitively understandable learning outcomes, in line with the Bologna requirements.
  • design an assignment for students that allows assessment of achievement of both subject-specific and transversal learning outcomes of their course module.
  • design a feedback rubric to give adequate feedback on the students’ strengths and weaknesses in the achievement of both subject-specific and transversal learning outcomes of their course module.
Through the course, participants will also increase self-awareness for LOUIS competences like Problem Solving (from ‘identification’ to ‘implementation’ and ‘evaluation’), Integrative Learning (transfer), and Teamwork (learning from others).

The course is an Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP), featuring

  • before the on-site event one online group session and an individual participant-trainer session,
  • a five days’ interactive training (Amsterdam, 1-5 June 2026), and
  • after the on-site event again individual participant-trainer sessions and an on-line group session.

Participants may be eligible for an Erasmus+ mobility grant from their home university. The BIP is implemented under the responsibility of prof. Marjolein Zweekhorst of VU’s Athena Institute by a team of experience trainers in the LOUIS approach, with practical experience in using LOUIS themselves.

All participants will need to be present in all on-line and on-site parts of the BIP. Only participants who attend all required sessions and submit their course information and BIP assignment on time will receive the certificate of successful completion of the BIP.

For further information contact: Prof. Dr. Florian Freitag florian.freitag@uni-due.de

Anmeldung zum Kursangebot des hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramms
Veranstaltungsauswahl

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Basis-Workshop: Einstieg in das Lehren und Lernen - Daniela Filetti-Krause
Schon wieder Evaluation!? - Die eigene Lehre mit Feedback und Evaluation weiterentwickeln - Frederic Neuß
Prüfungsangst bei Studierenden erkennen und begegnen - Dr. Anja Laroche
Keine Panik im Hörsaal – Sicherer Umgang mit psychisch belasteten Studierenden - Christian Hoverath und Inga Hell-Plaza
Basis-Workshop: Einstieg in das Lehren und Lernen - Daniela Filetti-Krause
Wie kommt Gesellschaft in die Lehre? Engagement, Transferorientierte Lehre und Service Learning - Karsten Altenschmidt
Selbstevaluation in der Praxis – Lehre im Dialog mit den Studierenden verbessern- Maiken Bonnes
Vertiefungsmodul: Innovationen für die eigene Lehre gestalten - Daniela Filetti-Krause
Einsatz von Bildern und Videos in der Hochschullehre - Tobias Hoffmann
Course on LOUIS - Using LOUIS to integrate transversal competences into the Learning Outcomes, Assessment and Teaching & Learning activities of your course - Prof. Dr. Florian Freitag
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Hochschuldidaktische WeiterbildungKontakt

Daniela Filetti-Krause
Tel.: 0203/379-7002

hochschuldidaktik@uni-due.de