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UDE sucht Interviewteilnehmer

Streitpunkt Stammzellen

von Amela Radetinac | 03.05.2017 | Forschung|Umfragen|Presseinfo

Wie denken die Normalbürger über Stammzellforschung? Was befürchten oder versprechen sie sich davon? Das untersucht das Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen (UDE) und sucht dazu Interviewteilnehmer. Politische Handlungsempfehlungen sollen auf dieser Basis erarbeitet werden.

Die einen preisen die Stammzellforschung, um mit ihrer Hilfe bisher unheilbare Krankheiten zu überwinden. Die anderen verfluchen sie, weil für die „Alleskönner-Zellen“ unter anderem Embryonen zerstört oder Klone erzeugt werden müssen.

Den eigenen Standpunkt können alle Interessierten einbringen, insbesondere solche, die eine Stammzell-Therapie selbst erfahren haben oder deren Angehörige betroffen sind. Etwa eine Stunde dauert das Interview. Die Reisekosten werden erstattet und der Aufwand entschädigt. Melden können sich Interessierte bei: Helene Gerhards, Tel. 0203/379-1382, helene.gerhards@uni-due.de, oder bei Phillip Roth, Tel. 0203/379-2245, phillip.roth@uni-due.de.

Zu dem Gesamtprojekt „Multiple Risiken. Kontingenzbewältigung in der Stammzellforschung und ihren Anwendungen“ (MuRiStem) forschen neben der UDE auch die Universitäten in Düsseldorf und Augsburg. Sie konzentrieren sich auf die ethischen und rechtlichen Fragen der Forschung. „Gemeinsam wollen wir eine Empfehlung erarbeiten,  um die Stammzellforschung in Deutschland angemessen regulieren und anwenden zu können“, sagt die Projektleiterin Prof. Dr. Renate Martinsen von der UDE.

 

Weitere Informationen:
http://www.muristem.de
Helene Gerhards, Institut für Politikwissenschaft, Tel. 0203/379-1382, helene.gerhards@uni-due.de

Redaktion:
Amela Radetinac, Tel. 0203/379-2429