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Prof. Klaus Ahlheim verstorben

Argumente gegen den Hass

  • von Ulrike Bohnsack
  • 29.06.2020

Mit 78 Jahren verstarb jetzt der Erziehungswissenschaftler Klaus Ahlheim. Der Professor für Politische Erwachsenenbildung lehrte und forschte von 1994 bis 2007 an der Universität Essen bzw. der UDE. Als große gesellschaftliche Herausforderung hatte er den Rechtsextremismus betrachtet und stets gefordert, sich nachhaltig damit auseinanderzusetzen.

Klaus Ahlheim (Jg. 1942) hatte Erziehungswissenschaft an der Universität Frankfurt studiert und sich 1981 in diesem Fach mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung habilitiert. Im gleichen Jahr wurde er Professor an der Universität Marburg. 1994 wechselte er nach Essen, wo er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2007 blieb.

In verschiedenen Projekten und zahlreichen Schriften – darunter „Argumente gegen den Hass“ für die Bundeszentrale für politische Bildung – widmete er sich Grundfragen wie auch der Wirkung politischer Erwachsenenbildung. Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus und die Gedenkstättenarbeit waren u.a. seine Themen. Ihnen widmete er sich mit analytischem Weitblick. Autonomie und Kritikfähigkeit zu fördern, waren für ihn Leitideen der Bildungsarbeit.

Auch im Ruhestand gab er die Reihe „Kritische Beiträge zur Bildungswissenschaft“ heraus und mischte sich als Autor weiter ein.

Klaus Ahlheim verstarb am 17. Juni in seiner Wahlheimat Berlin.

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