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Portraitbild Ingo Wolff
© privat

RSE James Clerk Maxwell Medaille

Ingo Wolff ausgezeichnet

  • von Ulrike Eichweber
  • 20.06.2022

Die renommierte IEEE/RSE James Clerk Maxwell Medaille geht in diesem Jahr an UDE-Prof. Ingo Wolff. Der Pionier und hochangesehene Experte der elektromagnetischen Theorie und Anwendungen in der Kommunikationstechnik erhielt sie für sein numerisches Verfahren zur Analyse elektromagnetischer Felder für die Entwicklung fortschrittlicher Mobil- und Satellitenkommunikationssysteme.

In der Laudatio des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) bei der feierlichen Übergabe der Medaille (ab 1:35:54) in San Diego wurde vor allem der von ihm entwickelte elektromagnetische Feldsimulator hervorgehoben – einer der schnellsten und genauesten seiner Art. Wolff wurde 1974 als Professor für Allgemeine und Theoretische Elektrotechnik an die damalige Universität-Gesamthochschule Duisburg berufen. Von 1999 bis zu seiner Emeritierung 2003 war er ihr Rektor. 1992 gründete er zudem das universitäre An-Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST) in Kamp-Lintfort, eines der wichtigsten Forschungs- und Entwicklungsinstitute auf diesem Gebiet. Der international anerkannte Wissenschaftler erhielt bereits zahlreiche Ehrungen, u.a. Ehrendoktorwürde und den Heinrich-Hertz-Preis des Karlsruher Instituts für Technologie sowie das Bundesverdienstkreuz.

Das IEEE ist mit über 400.000 Mitgliedern in über 160 Ländern der größte technische Berufsverband der Welt.

Ein Interview anlässlich der Auszeichnung steht hier online: https://ethw.org/First-Hand:IEEE_Award_Recipient_Series:Ingo_Wolff

Weitere Informationen:
https://www.linkedin.com/posts/ieee-awards_electromagnetic-technology-communications-activity-6922280697512562689-XjJ1

 

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