Ein mittels 3D-Druck hergestelltes Herz wird vor einem 3D-Drucker gezeigt
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Tagung der Gesellschaft für Biomaterialien

Ersatzteile für den Körper

  • von Juliana Fischer
  • 14.09.2022

Sie erforschen, wie menschliche Organe mittels 3D-Druck hergestellt werden können und entwickeln Werkstoffe für die moderne Medizin: Forschende, die sich den Biomaterialien gewidmet haben. Vom 15. bis zum 17. September treffen sich über 180 von ihnen in Essen zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien.

Die Implantate der Biomaterialwissenschaften sind in der Medizin weitverbreitet. Hüftprothesen, Knieprothesen, Zahnimplantate, Herzschrittmacher, Zahnersatz, chirurgische Schrauben und Platten sind nur einige Beispiele. Solche Implantate gibt es heute längst nicht mehr nur „von der Stange“. „Das 3D-Druckverfahren ermöglicht es, Implantate individuell an die Patient:innen anzupassen, ein enormer medizinischer Fortschritt“, betont Konferenzleiter und Chemie-Professor Dr. Matthias Epple von der UDE. Der 3D-Druck ist ein zentrales Thema des Konferenzprogramms, ebenso wie Innovationen zur Infektionsverhinderung und zur gezielten Gabe von Wirkstoffen in der Umgebung von Implantaten. Spezielle antibakterielle Beschichtungen auf Implantaten können postoperative Infektionen besser verhindern. Das gesamte Programm findet sich hier.

Mehr Informationen:
https://www.dgbm-kongress.de/

Prof. Dr. Matthias Epple, Fakultät für Chemie, Tel. (0201) 183-2413, matthias.epple@uni-due.de

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