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Termine vom 11. bis 20. Januar

Was ist an der Uni los?

  • von Dr. Alexandra Nießen
  • 10.01.2024

Vielfalt kennzeichnet diese und kommende Woche die Veranstaltungen an der UDE. Wie wär’s mit der kalligraphischen Darstellung philosophischer Ideen? Einem Referat über geschlechtsspezifische Wirkungen von Arzneimitteln? Oder ChatGPT beim Schreiben in Schulen und der Suche nach jungen Planeten? Viele Veranstaltungen finden an einem der Campi statt, einige auch online. 

Donnerstag, 11. Januar, 16 bis 18 Uhr
Was sollte in einem guten Lebenslauf stehen? Was ist wichtig bei Bewerbungen? UDE-Studierende erfahren es in einer Veranstaltung des Akademischen Beratungs-Zentrums. Wer Interesse an der Kleingruppenberatung hat, meldet sich per Mail an: nicolas.gaspers@uni-due.de. Campus Duisburg, SG 055, Infothek, Geibelstraße 41.

Donnerstag, 11. Januar, 16 bis 18 Uhr
Wie Trans-Alltag in der urbanen Welt gestaltet wird, analysiert Dr. Aslı Zengin (Rutgers University) in der Transdisziplinären Ringvorlesung der UDE. Der Titel ihres englischsprachigen Vortrags lautet Violent Intimacies. Campus Essen, R09 T00 K81, Bibliothekssaal, Universitätsstraße 2.

Donnerstag, 11. Januar, 16 bis 18 Uhr
Konfessionskonflikte verursachen oft Kriege. Wie Flugschriften 1615 die Bevölkerung am Niederrhein über Probleme der Städte Goch, Kleve, Emmerich und Rees informierten, erläutert Prof. Dr. Heinz Eickmans im Kolloquium zur Geschichte, Sprache und Kultur der Rhein-Maas-Region. Campus Essen, R11 T06 C64, Universitätsstraße 2. Wer die Online-Teilnahme bevorzugt, mailt für den Link an: inkur@uni-due.de.

Donnerstag, 11. Januar, 16:15 bis 17:45 Uhr
Praxissemester sind im Lehramtsstudium mittlerweile etabliert. Was Studierende lernen, wenn sie selbst unterrichten, ist bisher nur ansatzweise klar. Prof. Dr. Iris Winkler (Universität Jena) präsentiert im Donnerstagskolloquium des Interdisziplinären Zentrums für Bildungsforschung empirische Ergebnisse zum fachdidaktischen Wissen der Neulinge und wie sie den Deutschunterricht von anderen wahrnehmen. Campus Essen, S06 S00 A40, Universitätsstraße 2.

Donnerstag, 11. Januar, 17 Uhr
Elektrische Energienetze sieht Prof. Dr. Christoph Rehtanz (TU Dortmund) als Basis für eine nachhaltige Energieversorgung. Details berichtet er im Kolloquium Energy Systems Compared des Center for Energy Research an der Universität Duisburg-Essen (CER.UDE). Campus Duisburg, MC 351, Lotharstraße 1.

Donnerstag, 11. Januar, 18:15 Uhr
Sind Menschenrechte universell? Gelten sie für alle überall auf der Welt? UDE-Professor Dr. Andreas Niederberger äußert sich im Philosophischen Kolloquium mit neuen Überlegungen zu einer alten Frage. Campus Essen. S06 S00 B32, Universitätsstraße 2.

Freitag, 12. Januar, 14 Uhr
Wie gefährlich ist eine Computertomographie? Dr. Denise Bos vom UDE-Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie informiert über die Risiken der diagnostischen Strahlenbelastung. Die Vorlesung ist Teil ihrer Habilitation. UK Essen, Hörsaal des Operativen Zentrums II, Hufelandstraße 55.

Samstag, 13. Januar, 10:30 bis 12 Uhr
Die Peking-Oper verspricht mehr als Gesang und Schauspiel. Sie erweitert sie auf der Bühne etwa mit Akrobatik und Kampfkunst. Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren erfahren in einem Workshop des Konfuzius-Institutes Ruhr (KI), wie wichtig der Gesichtsausdruck der Darsteller:innen ist, und erstellen Masken für einen Auftritt. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer mitmachen möchte, meldet sich an: https://konfuzius-institut-ruhr.de/veranstaltung/peking-oper/.

Montag, 15. Januar bis Freitag, 16. Februar, jeweils ganztägig
Philosophische Ideen deutscher Denker schön in asiatischer Sprache geschrieben: Chen Hongjie (Peking-Universität) hat wirkungsreiche Begriffe und Konzepte von Goethe, Humboldt, Kant und Nietzsche kalligraphisch zu Papier gebracht. Das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr (KI) zeigt die mit Federkiel und anderen Schreibwerkzeugen geschaffenen Kunstwerke in der Ausstellung Deutsch-Chinesische Begegnungen. Der Professor für Bildungs- und Hochschulforschung lernt die chinesische Schreibkunst seit Kindesbeinen. KI, Bismarckstraße 120, 47057 Duisburg.

Montag, 15. Januar, 12 bis 13:30 Uhr
Sozial isolierte Menschen gibt es viele in Deutschland. Wie sich Einsamkeit auf ihre Gesundheit auswirkt und die neurobiologischen Mechanismen dahinter funktionieren, erklärt Prof. Dr. Dirk Scheele im Verein für Lebenslanges Lernen. Zugleich zeigt er, wie sie bewältigt werden können. Campus Essen, Glaspavillon, R12 S00 H12, Universitätsstraße 12.

Montag, 15. Januar, 16 bis 19 Uhr
„Narrative Strategies and Strategic Narratives in Postindustrial Urban Transformations“ lautet der Vortragstitel von Prof. Barbara Buchenau und Prof. Dr. Jens Martin Gurr in der digitalen Ruhr Lecture „The Ruhr Region – A Metropolis in Transformation“. Interessierte mailen für den Link zur virtuellen Veranstaltung an: metropolenforschung@uaruhr.de.

Montag, 15. Januar, 19 bis 21 Uhr
Wer seine chinesischen Sprach-Skills verbessern möchte oder die asiatische Sprache gerade erst lernt, kann sie im Sprachcafé Lingua des Studierendenwerks Essen-Duisburg üben. Das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr ist unter anderen mit dabei. Campus Essen, Gelbe Cafeteria, Universitätsstraße 2.

Dienstag, 16. Januar, 12:15 Uhr
Gibt es geschlechtsspezifische Wirkungen von Arzneimitteln? Prof. Dr. Stefan Engeli (Universitätsmedizin Greifswald) diskutiert die Frage im Scientific Seminar der Medizinischen Fakultät. UK Essen, Hörsaal der Verwaltung, 2. OG, Hufelandstraße 55.

Dienstag, 16. Januar, 16:15 bis 17:45 Uhr
Wie das normannische Sizilien im 11. Jahrhundert entstand und sich das Königreich València aus Sicht muslimischer Gemeinden etablierte, erforscht Dr. Eric Böhme (Universität Konstanz). Der Mittelalter-Experte kommt ins Mediävistische Kolloquium. Campus Essen, R11 T06 C64, Universitätsstraße 2. Wer die digitale Teilnahme vorzieht, schreibt an: judith.lange@uni-due.de.

Dienstag, 16. Januar, 16:15 bis 17:45 Uhr
Wie beeinflusst ChatGPT das Schreiben in Schulen? Prof. Dr. Kirsten Schindler (Universität Wuppertal) informiert darüber im Kolloquium Linguistik und Sprachdidaktik des UDE-Instituts für Germanistik. Campus Essen, R11 T04 C60, Universitätsstraße 2.

Dienstag, 16. Januar, 20 Uhr
Autosoziobiographien – also Erzählweisen, die das Persönliche mit dem Politischen und Gesellschaftlichen verbinden – haben auf dem Büchermarkt derzeit Konjunktur. Wie sie im Film umgesetzt werden, diskutiert die Medien- und Kulturwissenschaftlerin Elena Meilicke (Universität der Künste Berlin) in der CineScience-Reihe des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI). Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Straße 2, 45128 Essen. Karten können online gebucht (https://filmspiegel-essen.de/filme/2024-cinescience-autosoziobiografie-und-film/) oder telefonisch reserviert werden (0201/43 93 66 33).

Mittwoch, 17. Januar, 10 Uhr
Was bedeutet es für hochqualifizierte japanische Frauen und ihren Partner, wenn beide den Karriereweg im Ausland beschreiten? Einen Konflikt oder das Zusammentreffen von Berufs- und Familienläufen? Das fragt Lenka Vylet’alová, Assistant Professor an der tschechischen Palacký-Universität Olmütz, auf Englisch im IN-EAST Research Forum. Interessierte können die Veranstaltung vor Ort (Campus Duisburg, LE 736, Lotharstraße 65) oder online besuchen (https://uni-due.zoom-x.de/j/69068738996?pwd=Y2lUKytPVVNwTGlYTEN0bkovMkJQQT09).

Mittwoch, 17. Januar, 13 Uhr
Wie werden junge Planeten entdeckt? Prof. Dr. Thomas Henning (Max-Planck-Institut für Astronomie) berichtet darüber auf Englisch im Physikalischen Kolloquium. Campus Duisburg, MC 122, Mülheimer Straße/Ecke Lotharstraße.

Mittwoch, 17. Januar, 13:15 bis 14 Uhr
Vielfältig sind die Orte und Länder, aus denen Schüler:innen in deutsche Klassenzimmer strömen: Wie viel Konflikt und Kooperation das für sie und ihre Lehrer:innen bedeutet, analysiert Dr. Philipp Jugert, UDE-Professor für interkulturelle Psychologie, in der Kleinen Form. Campus Essen, R09 T00 K18, Fachbibliothek GW/GSW, Universitätsstraße 9.

Mittwoch, 17. Januar, 14 bis 16 Uhr
Klatsch und Tratsch beherrschten schon die alten Griechen. Wie sie mit Konkurrenz, Konsens und Kommunikation umgingen, erläutert im Althistorischen Kolloquium Dr. Christopher Degelmann (HU Berlin). Campus Essen, R12 V05 D20, Universitätsstraße 12.

Mittwoch, 17. Januar, 18 Uhr
Wer seine weihnachtlichen Geschenke schon ausgelesen hat, bekommt bei der UDE-Veranstaltung Feierabend Tipps für neue Schmöker. Dieses Mal im Angebot: die Romane „Gewässer im Ziplock“ von Dana Vowinckel sowie „Die Möglichkeit von Glück“ von Anne Rabe. Campus Essen, R11 T05 D29, Universitätsstraße 2.

Mittwoch, 17. Januar, 18 bis 20 Uhr
Wer wohnungslos ist, soll es für manche offenbar bleiben. Wie Obdachlose auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert werden und auf welche Barrieren sie stoßen, zeigen Prof. Dr. Christoph Gille und Prof. Dr. Anne van Rießen (beide Hochschule Düsseldorf). Sie kommen in die Ringvorlesung Wohnungslosigkeit, Soziale Arbeit und die Krise des Wohnens des UDE-Instituts für Soziale Arbeit und Sozialpolitik. Campus Essen, Universitätsbibliothek (Bibliothekssaal), Universitätsstraße 9.

Donnerstag, 18. Januar, 16 bis 18 Uhr
Queer leben und islamische Kunst müssen sich nicht ausschließen. Dr. Charlotte Bank (Universität Kassel) spricht in der Transdisziplinären Ringvorlesung auf Englisch über queere Werke und die Kritik sexueller Normativität in der zeitgenössischen Kunst des Mittleren Ostens. Campus Essen, R09 T00 K81, Bibliothekssaal, Universitätsstraße 2.

Donnerstag, 18. Januar, 16:15 bis 17:45 Uhr
Mit Ungleichheiten – auch unter Geschlechtern – im akademischen Mittelbau an Universitäten beschäftigt sich Dr. Lisa Mense vom Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung. Im Kolloquium des Interdisziplinären Zentrums für Bildungsforschung berichtet sie über Ergebnisse des Gender-Reports 2022 und formuliert mögliche Lösungen. Campus Essen, S06 S00 A40, Universitätsstraße 2.

Donnerstag, 18. Januar, 18 Uhr
Dass der Staat seinen Bürger:innen Geld gibt, um sie vor der Armut zu bewahren, ist alt. Die moderne Form des Grundeinkommens gibt es seit dem 19. Jahrhundert. Wie Welfare of Markets von einem Randkonzept zu einer globalen Idee wurde, zeigen der Postdoktorand Anton Jäger, Ph.D. (Katholische Universität von Leuven) und Daniel Zamora Vargas, Ph.D. (Universität Brüssel). Sie halten ihr Referat auf Englisch im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, Goethestraße 31, 45128 Essen.

Donnerstag, 18. Januar, 18:30 bis 19:45 Uhr
Befindet sich die nukleare Ordnung in der Krise? Heizt der Einmarsch Russlands in die Ukraine die Ausbreitung von Waffen, auch von Atombomben weiter an? Wie sich die nukleare Rüstungskontrolle wiederbeleben ließe, diskutieren Dr. Irmgard Niemeyer (Forschungszentrum Jülich), Prof. Dr. Martin Senn (Universität Innsbruck), PhD-Fellow Elisabeth Suh (Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg) und Lydia Wachs (Stiftung Wissenschaft und Politik). Wer die virtuelle Veranstaltung „Leben mit der Bombe“ an der UDE besuchen möchte, erfragt den Link über eine Mail an: arne.soennichsen@uni-due.de.

Freitag, 19. Januar, 14 bis 15:30 Uhr
Können Halogenbindungen mit ‚einfachen’ Kraftfeldmethoden behandelt werden? Das fragt Dr. Paulo J. Costa (University of Lisbon) auf Englisch im Theorie-Kolloquium der UDE-Physik. Campus Duisburg, MC 351, Mülheimer Straße/Ecke Lotharstraße. Wer die Online-Teilnahme vorzieht, schickt eine Mail an Prof. Dr. Fred Hucht: fred@thp.uni-due.de.

Samstag, 20. Januar, 10 bis 11 Uhr
Chinesisch spielend lernen: 5- bis 7-Jährige ohne Vorkenntnisse der asiatischen Sprache bekommen in einer Schnupperstunde des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr (KI) ersten Kontakt mit Lauten, die für europäische Ohren eher fremd klingen. Die Veranstaltung informiert über einen Mäuse-Kinderkurs, der ab dem 27.1. am Konfuzius-Institut Metropole Ruhr (KI) startet. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung bis zum 19.1.: https://konfuzius-institut-ruhr.de/veranstaltung/schnupperstunde-kinder/. KI, Bismarckstraße 120, 47057 Duisburg.

Samstag, 20. Januar, 10:30 bis 17:30 Uhr
Seit vielen Jahren treffen sich Studierende sowie engagierte Menschen aus Zivilgesellschaft, Vereinen, Verbänden, Politik und Verwaltung, um sich auszutauschen und Perspektiven für das Zusammenleben zu entwickeln. Dr. Nicolle Pfaff, UDE-Professorin für Migrations- und Ungleichheitsforschung, hält beim 7. Barcamp in Essen einen Impulsvortrag. Unperfekthaus, Friedrich-Ebert-Straße 18, 45127 Essen.

Redaktion: Dr. Alexandra Nießen, Tel. 0203/37 91487, alexandra.niessen@uni-due.de

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