Forschung

Forschung im gewerblich-technischen Bereich Lehren, Lernen, Forschen

Um in Zukunft sowohl die Arbeits- als auch die Lehr-/ Lernprozesse im Bereich der Bautechnik weiterzuentwickeln, sind als Basis vertiefte Kenntnisse über die aktuelle wie auch zukünftige Arbeitsumwelt und die davon abgeleiteten geforderten Kompetenzen notwendig.

Hinzu kommt die Erlangung von Informationen über die Motivation, den Lernstand und den Lernerfolg der Lernenden wie auch über Interaktion und Kooperation aller in der Berufsbildung Beteiligten. Nur so kann das Lehren und Lernen in Aus-, Fort-, und Weiterbildungsprozessen rückkoppelnd gesteuert und zielführend optimiert werden.

Forschungsergebnisse sind in der Regel durch Publikationen frei verfügbar und zum Teil auch für den unmittelbaren Gebrauch z.B. in Lehrveranstaltungen bestimmt.

Der Bereich Bautechnik konzentriert sich im Kern auf zwei Forschungsfelder, welche inhaltlich an die Forschungsschwerpunkte der Fakultät Ingenieurwissenschaften angelehnt sind:

Feld I: Didaktisch-methodische Innovationen für die gewerblich-technische Berufsbildung Feld II: Berufspädagogik in den gewerblich-technischen Wissenschaften
Tabelle: Forschungsfelder im Bereich Bautechnik
  • Erfahrungsbasierte Lehr-/ Lernszenarien (Game-based Learning, Problem-based Learning, Design-based Learning etc.)
  • Kompetenzorientiertes Lehren und Prüfen (Competency-based Learning)
  • Forschendes Lehren und Lernen (Inquiry-based Learning, Design-based Research)
  • Integrative und inklusive Lehr-/Lernszenarien
  • Gestaltung von Lernprozessen in Bezug auf Alter, Persönlichkeit (soziale, emotionale und kognitive Entwicklung), intrinsische Motivation und Beteiligung, Beziehungen uvm. (Brain-Based Learning)
  • Modellierung, Entwicklung und Erfassung von beruflichen Kompetenzen
  • Entwicklung, Nutzung und Evaluation digitaler Medien in beruflichen Lehr-Lernprozessen (z.B. Virtuelle Lernwelten, Open Educational Resources, Mobile Learning, e-learning und e-assessment)
  • Modellierung und Simulation (System Dynamics, Model-based Learning, Group-based Modeling)
  • Bautechnologie und Bauwirtschaft im gesellschaftlichen Kontext
  • Berufsbezogene Qualifizierung durch Automatisierung in der Bauwirtschaft
  • Digitalisierung der Wertschöpfungskette Bau (Human-Centered Cyber-Physical Systems) und deren Auswirkung auf die Weiterentwicklung des Systems der beruflichen Bildung
  • Auswirkungen von technischen Innovationen (z.B. Tailored Materials)
  • Geänderte Arbeitsplatzanforderungen und neue Tätigkeitsprofile durch digitale Transformation bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) (u.a. Smart Engineering), BIM to Field/ Field to BIM)
  • Arbeiten 4.0 - Wandel von Berufen im gewerblich-technischen Bereich und deren Auswirkung auf Lehr-Lernprozesse
  • Qualifizierungsbedarf im Kontext von Nachhaltigem Planen, Bauen und Betreiben (u.a. Resource Engineering)
  • Internationalisierung der Berufsbildung
  • Auswirkung von Migration und Integration (Benachteiligtenförderung)
  • Veränderung betrieblicher und beruflicher Arbeitsprozesse (z.B. durch Lean Construction, Automatisierung und Digitalisierung, Smart Engineering, insb. Bauprozess-Simulation, Building Information Modeling und Robotik)
  • Informelles Lernen im gewerblich-technischen Bereich