Startchancen als Schnittstellen-Programm Multiprofessionelle Kooperation als Erfolgsfaktor

Mehr als 4.000 Schulen in benachteiligten Sozialräumen, 20 Milliarden Euro, ein Jahrzehnt Laufzeit: Mit dem Bund-Länder-Programm Startchancen werden Schulen in benachteiligten Sozialräumen gefördert. Damit diese Förderung bei den Kindern und Jugendlichen ankommt, bedarf es in der Umsetzung einer multiprofessionellen Kooperation zwischen Akteuren aus unterschiedlichen Politikfeldern, vor allem zwischen Schule und Kinder- und Jugendhilfe. Erste Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung des Startchancen-Programms zeigen, dass Bewegung in die multiprofessionelle Kooperation gekommen ist.

Mitteilung vom 15.06.2026

Damit die Boomer bleiben Maßnahmen für flexible und altersgerechte Erwerbsbeteiligung

In der aktuellen Folge des Podcasts „Vereinbarkeits-Espresso“ ist Prof. Dr. Martin Brussig zu Gast, der mit den Hosts über zentrale Bedingungen spricht, die älteren Beschäftigten eine längere Erwerbstätigkeit ermöglichen. Gemeinsam werfen sie einen Blick in die Praxis: Welche betrieblichen Maßnahmen sind besonders wirksam? Wie sollte Arbeitszeit gestaltet sein? Und braucht es gezielte Schulungen für Führungskräfte in einer alterssensiblen Personalpolitik?

Zur Podcast-Folge vom 04.06.2026

Alt, arbeitslos und vergessen? Arbeitsförderung für ältere Arbeitslose auf dem Prüfstand

Jede*r zehnte ältere Arbeitslose gibt die Jobsuche auf. Damit bleibt ein großes Potenzial für den Arbeitsmarkt ungenutzt. Der neue Altersübergangs-Report des IAQ untersucht, wie sich die Arbeitsförderung für Ältere in den letzten Jahren entwickelt hat.
Dazu analysierten Dr. Susanne Drescher und Prof. Dr. Martin Brussig aktuelle Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit für den Zeitraum von 2014 bis 2024. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand, wie sich die Arbeitsförderung für ältere Arbeitslose entwickelt hat, welche Maßnahmen eingesetzt werden und ob sich diese von denen der Jüngeren unterscheiden.

Mitteilung vom 03.06.2026

Dauerbaustelle Betrieb Wie gelingt Gesundheitsschutz?

Viele Unternehmen stehen dauerhaft unter Veränderungsdruck, etwa durch Digitalisierung, neue Technologien oder den Umbau hin zu klimafreundlicher Produktion. Das belastet häufig auch die Beschäftigten. Eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen unter der Leitung von Dr. Anja Gerlmaier zeigt, wie Gesundheitsschutz in Zeiten von Transformationsstress dennoch gelingen kann.

Mitteilung vom 18.05.2026

Call for Papers: Social Work & Society, Special Issue 2/2027

“Constructing time - Temporalities of transition processes in the welfare state”

Guest editors: Anemari Karacic, Ariana Kellmer, Daniela Böhringer
(IAQ, University of Duisburg-Essen)

Download CfP

Call for papers ZSR Special Issue

„25 Jahre Alterssicherungsforschung – Rückschau, aktueller Stand und Entwicklungsfelder“

Gastherausgeber*innen: Leila Akremi, Jannis Hergesell, Tim Deeken, Leonie Koch, Ellen von den Driesch

Download CfP

Neue Veröffentlichungen

Brussig, Martin, Andreas Jansen, Gernot Mühge und Bernd Reissert. 2026: Jobdrehscheibe Industriearbeit. Abschlussbericht. Duisburg, Darmstadt: Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) und Hochschule Darmstadt

Wie können Beschäftigungsübergänge in der Transformation gestaltet und damit der Industriestandort gesichert werden? Der Endbericht zu unserem Projekt liefert aktuelle Analysen und ein Umsetzungskonzept für eine regionale Jobdrehscheibe für die Industrie.

Die im Auftrag des ReTraNetz-BB vom Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen und der Hochschule Darmstadt erstellte Studie liefert einerseits aktuelle Daten zur Beschäftigungsentwicklung im Industriesektor in Berlin-Brandenburg und untersucht darauf aufbauend, wie das Instrument einer regionalen Jobdrehscheibe für die Industriearbeit branchenübergreifende Beschäftigungsübergänge wirksam unterstützen und damit einen Beitrag zur Sicherung des Industriestandorts leisten kann. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Absicherung der Beschäftigten durch sozialpartnerschaftliche bzw. tarifvertragliche Regelungen als auch Maßnahmen zur gezielten Vermittlung und Qualifizierung von Beschäftigten in zukunftsfähige Branchen.

Zur Studie

Altermann, André, Nicola Andresen, Anna-Margarete Davis, Ulrich Diekmann, Manuela Kämmerer, Katharina Schilling, Sybille Stöbe-Blossey und Matthias Westermann. 2025. Berlin: Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend. 2025. KoGat – Kompetent im Ganztag. Ein Qualifizierungskonzept für Personal im Ganztag ohne pädagogische Ausbildung. Berlin: Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend 

Das Qualifizierungskonzept „Kompetent im Ganztag“ wurde von März 2024 bis Oktober 2025 gemeinsam entwickelt vom Institut für Soziale Arbeit e.V. (ISA), der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), dem Institut Arbeit und Qualifikation an der Uni Duisburg-Essen und dem Sozialwerk für Bildung und Jugend. In die Konzeptionierung und Erarbeitung wurden weitere Expert*innen und Akteur*innen der Ganztagsbildung und der Aus- und Weiterbildung mit einbezogen. 

Das Curriculum hat den Anspruch, eine qualitativ hochwertige, praxisnahe und didaktisch fundierte Qualifizierung anzubieten. Qualifizierungen auf Grundlage von KoGat werden die vorhandenen Qualifikationen und Fähigkeiten der Teilnehmenden erweitern und damit die pädagogische Qualität der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote stärken.

Open Access Link

Wimmers, Corin. 2026. Auswirkungen von Arbeitszeitmodellen auf die Arbeitsorganisation. Eine qualitative empirische Studie. Wiesbaden: Springer VS. BestMasters

Wie können Beschäftigte Zeitoptionen nutzen, um ihre Erwerbsbiografien lebensphasengerecht zu gestalten – und wie reagieren Betriebe auf diese Veränderungen? Die Masterarbeit von Corin Wimmers, die im Kontext des IAQ-Projektes " Mehr Rechte für die einen, mehr Druck für die anderen? Lebensphasenbezogene Zeitoptionen und ihre Auswirkungen auf die betriebsinterne Arbeitsorganisation" (ZOBAO) entstanden ist, geht dieser Frage anhand einer qualitativ empirischen Fallstudie in einem Chemieunternehmen nach und liefert neue Einblicke in die betriebliche Praxis. Im Fokus stehen Chancen und Herausforderungen, die sich aus dem wachsenden Angebot an Zeitrechten ergeben – etwa Sabbaticals, Pflegezeiten oder verschiedene Teilzeitmodelle. Die Arbeit beleuchtet, wie Beschäftigte diese Optionen nutzen, welche betrieblichen Strukturen sie fördern oder erschweren und welche Strategien zur Kompensation des entfallenden Arbeitsvolumens entwickelt werden. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte über moderne Arbeitszeitgestaltung und lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle.

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2026-06 Startchancen als Schnittstellen-Programm

Multiprofessionelle Kooperation zwischen Schulen und Kinder- und Jugendhilfe

Sybille Stöbe-Blossey,
Stella Glaser und
Philipp Hackstein

Zum Report

2025-06 Erfolge, Herausforderungen, Perspektiven von PRO AKTIV

Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitforschung eines rechtskreisübergreifenden rehapro-Modellprojekts

Susanne Drescher
Charlotte  Alfuss
Johannes Kirsch
Timothy Rinke

Zur Publikation

2026-02 Ältere Arbeitslose im Fokus der aktiven Arbeitsförderung?

Neue Entwicklungen für Ältere in der Arbeitsmarktpolitik

Susanne Drescher
und Martin Brussig

Zum Report

Sozialpolitik Aktuell Aktuelles Thema

Lebensstandardsicherung im Alter - auch für kleine und mittlere Einkommen?

Zum Beitrag