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© Bettina Strauß

Seyla Benhabib ist Scientist in Residence

Migration und politische Philosophie

von Ulrike Bohnsack | 12.01.2017 | Forschung|Zur Person|Presseinfo

Was haben Demokratie, Migration und Globalisierung miteinander zu tun? Das ergründet die renommierte amerikanische Wissenschaftlerin Seyla Benhabib (66). Die Professorin für Politische Theorie und Politische Philosophie der Yale Universität kommt jetzt als „Scientist in Residence“ an die Universität Duisburg-Essen (UDE).

Sie diskutiert u.a. mit Studierenden und hält am 26. Januar eine öffentliche Vorlesung. Ihr Thema: „Vom ‚Recht auf Rechte‘ zur ‚Kritik der humanitären Vernunft‘: Migranten und Flüchtlinge im Blickwinkel der zeitgenössischen politischen Philosophie”. Beginn ist um 18 Uhr im Audimax R14 in Essen.

Seyla Benhabib wurde in Istanbul geboren und lebt seit 1970 in den USA. Bevor sie nach Yale berufen wurde, hat sie an verschiedenen Universitäten gelehrt und geforscht, unter anderem in Harvard. Regelmäßig übernimmt sie Gastprofessuren in aller Welt. Sie hat zahlreiche Artikel und Bücher veröffentlicht, etwa „Kosmopolitismus ohne Illusionen – Menschenrechte in unruhigen Zeiten“. Benhabib gibt die „Blätter für deutsche und internationale Politik“ mit heraus.

Zahlreiche Auszeichnungen hat sie erhalten, darunter den Ernst-Bloch-Preis und den Meister-Eckhardt Preis. Im Oktober 2016 hielt sie die Laudatio auf Carolin Emcke, die mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt wurde.

Weitere Informationen und Anmeldung:
http://www.uni-due.de/de/scientist

Redaktion:
Ulrike Bohnsack, Tel. 0203/379-2429

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