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An-Institut zieht wieder zurück nach Krefeld

Textilforschungzentrum frisch saniert

von Beate Kostka | 16.01.2017 | Campus|Forschung|Presseinfo

Nach dreijähriger Sanierungsphase ist heute das Deutsche Textilforschungszentrum Nordwest (DTNW) in Krefeld wieder eröffnet worden. Insgesamt wurden 9 Millionen Euro investiert, um das Forschungszentrum von Grund zu sanieren und zu modernisieren. In der Zwischenzeit waren die Forscher am Duisburger Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) untergebracht.

Das ist eine bundesweite Besonderheit: Seit 2013 ist das DTNW das einzige An-Institut, das sowohl an eine Universität als auch an eine Hochschule für angewandte Wissenschaften angegliedert ist: nämlich an die UDE und die Hochschule Niederrhein. Damit nimmt das DTNW eine Transferfunktion zwischen universitärer Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung wahr. Dies unterstreichen auch die derzeit zwölf kooperativen Promotionen in Zusammenarbeit mit der UDE.

„Die traditionell enge Verbindung zur UDE unterstrich Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke: „Das zeigt sich auch daran, dass die Wissenschaftler während der Umbaumaßnahmen in unserem Nanoenergietechnikzentrum NETZ weiter forschen und sich fachnah vernetzen konnten. So haben sie ihre laufenden Projekte nicht nur fortgeführt, sondern wurden für ihre erfolgreiche Arbeit auch mehrfach ausgezeichnet.“

„Im DTNW wird die Innovationskette von der chemischen Grundlagenforschung an der UDE über ihre Anwendung an der Hochschule Niederrhein bis zur Nutzung durch die Textilwirtschaft geschlossen“, betonte Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein. NRW investiert jährlich 490.000 Euro in das gemeinsame Projekt. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze erläuterte: „Hinter dem Begriff Textil-Forschung verbergen sich zahlreiche innovative Anwendungsmöglichkeiten wie etwa Leichtbau, Medizinprodukte und Nahrungsmittel.“

In den vergangenen drei Jahren wurde das Gebäude energetisch und sicherheitstechnisch saniert. Die Fassade wurde komplett erneuert, der Grundriss in Teilen geändert. Aus Brandschutzgründen wurde eine zusätzliche Außentreppe errichtet. Im Innern wurden die Labore auf den neuesten Stand der Technik gebracht, die Treppen erneuert, Wände, Decken und Böden neu verlegt. Die komplette Haustechnik wurde auf den neuesten Stand gebracht. Für Materialprüfungen wurden darüber hinaus zwei Normklimaräume gebaut. Insgesamt stehen in dem kernsanierten Gebäude 3.500 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung.

Redaktion:
Beate Kostka, Tel. 0203/379-2430, beate.kostka@uni-due.de

Bildhinweis:
Ein Foto zu dieser Pressemitteilung (Bildbeschreibung: DTNW-Eröffnung, v.l. Prof. Dr. Ulrich Radtke (Rektor Universität Duisburg-Essen), Frank Meyer (Oberbürgermeister Krefeld), Svenja Schulze (Wissenschaftsministerin NRW), Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg (Präsident Hochschule Niederrhein), Prof. Dr. Jochen S. Gutmann (Leiter DTNW) und Ina Spanier-Oppermann (MdL), Fotonachweis: Hochschule Niederrhein ) können Sie herunterladen unter:
"https://www.uni-due.de/imperia/md/images/bilder/pm_downloads/2017/dtnw-eroeffnung-2017.jpg"