Meldungen aus der UDE

Die freestyle-physics-Aufgaben sind online

Das Runde muss ins Eckige

von Ulrike Bohnsack | 19.02.2018 | Campus|Presseinfo

Jeder Freistoß ein Tor – das schafft nur eine Maschine. Die zu bauen, ist eine von fünf kniffligen Aufgaben von freestyle-physics. Der große Schülerwettbewerb der Universität Duisburg-Essen (UDE) läuft zum 17. Mal, und wer beim Finale im Sommer dabei sein möchte, kann sich ab sofort anmelden.

Was man braucht? Köpfchen vor allem. Nicht schön muss die Lösung sein, betonen die UDE-Physiker, die den Wettbewerb veranstalten. Sie muss vielmehr originell sein und mehr als ein Mal funktionieren. Doch leicht wird’s nicht; es gibt viel zu beachten:

Papier, Bindfaden, Kleber – nur diese drei Dinge sind erlaubt, um einen Lastkran zu konstruieren. Er soll so leicht wie möglich sein, einen Abstand von 40 Zentimetern überbrücken und ein Gewicht von 400 Gramm tragen.

Eine zündende Idee braucht die Wasserrakete. Das Geschoss aus einer PET-Flasche und weicher Spitze soll so lange, wie es geht, in der Luft bleiben. Es muss – bei nur einem Versuch – aus fünf Metern Entfernung mit einer Leine gestartet werden.

Wer sich lieber an die Kettenreaktion wagen möchte: Hier geht es darum, so viele physikalische Effekte wie möglich nacheinander auszulösen. Andere Aufgabe: ein Boot bauen, das – mit Wasser angetrieben – einen Meter in Rekordzeit zurücklegt. Teile aus herkömmlichen Bausätzen sind nicht gestattet.

Fußball und Physik? Das passt prima zusammen, zumal im WM-Jahr. Ein Freistoßautomat soll erfunden werden. Binnen zwei Minuten muss er das Runde (Tennisball) möglichst oft im Eckigen versenken. Die Abwehr steht natürlich vorschriftsmäßig.

Freestyle-physics wird von der Sparkasse Duisburg gefördert und animiert regelmäßig etwa 2.000 Mädchen und Jungen zum Mitmachen. Bis zum 4. Juni können Lehrer ihre Teams der Klassen 5 bis 13 anmelden. Gut fünf Monate sind es noch bis zum Finale am Duisburger Campus (2.-7. Juli). Los geht’s!

Weitere Informationen: http://www.freestyle-physics.de
Dr. Andreas Reichert, Physik, Tel. 0203/379-2032, andreas.reichert@uni-due.de