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Internationale Tagung

Grenzen überwinden, Pluralismus wagen

  • von Beate Kostka
  • 11.02.2019

Dass die sozio-ökonomische Lehre vielfältiger und interdisziplinärer ausgestaltet sein sollte, zeigte sich spätestens in der Finanzkrise. Doch was bedeutet das konkret? Wie sollten die Studiengänge und Lehrmaterialien konzipiert sein und wie sollten Lehrkräfte ausgebildet werden? Dies wird vom 20. bis 22. Februar auf einer internationalen Konferenz („Grenzen überwinden, Pluralismus wagen“) an der Universität Duisburg-Essen (UDE) diskutiert.

Der Gastgeber, das neu gegründete Institut für Sozioökonomie (IfSO) an der UDE, erwartet 150 Teilnehmende. Ort und Zeit sind gut gewählt: Das IfSO verfolgt ökonomische Fragestellungen aus einer interdisziplinären und pluralen Perspektive an der Schnittstelle von Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Ein neuer Masterstudiengang soll bereits zum Wintersemester 2019/20 starten.

Neuer Masterstudiengang

Tagungsleiter und IfSO-Gründungsdirektor Prof. Dr. Till van Treeck: „Dass mehr Pluralität in Lehre und Forschung nötig ist, ist mittlerweile anerkannt. Nun geht es um konkrete Modelle, wie dieser Anspruch umgesetzt werden kann. An der UDE befassen wir uns z.B. in der gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät mit sozioökonomischen Fragen – in enger Zusammenarbeit mit Politikwissenschaft, Soziologie sowie dem Institut Arbeit und Qualifikation.“

Prominenter Gastredner ist der Ökonom und Bestseller-Autor Ha-Joon Chang aus Cambridge. Weitere Referent*innen sind die Philosophin Prof. Dr. Lisa Herzog (TU München) sowie der Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln, Prof. Dr. Lucio Baccaro.

Festival für den Pluralismus

Auf der Konferenz wird es auch ein „Festival for Pluralism“ geben, bei dem sich zahlreiche Initiativen, Hochschulen und Institute mit ihren Projekten vorstellen und Studierende sich offen miteinander austauschen können. Mit Mini-Stipendien bringt ein Workshop der Young Scholars Initiative (YSI) junge Studierende und Forschende aus ganz Europa zusammen. Die Konferenz ist zugleich Jahrestagung der der Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW) und wird vom Institute for New Economic Thinking (INET) gefördert.
 

Weitere Informationen:
https://www.uni-due.de/soziooekonomie/gsoebw2019.php
Prof. Dr. Till van Treeck, Tel. 0203/37 9-2668, till.vantreeck@uni-due.de, Julian Bank, Tel. 0203/37 9-1582, julian.bank@uni-due.de , Institut für Sozioökonomie

Redaktion: Beate Kostka, Tel. 0203/37 9-2430, beate.kostka@uni-due.de

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