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EU-Projekt mit dem Westbalkan

Zum Schutz der Donau

  • von Ulrike Bohnsack
  • 09.06.2020

Die Donau ist Europas Lebensader. Auf ihrem Weg vom Schwarzwald bis ins Schwarze Meer durchquert sie zehn Länder. Weil auf dem Westbalkan die Ausbildung zur Umwelt- und Gewässerbewertung nicht den europäischen Standards entspricht, sollen dort die Hochschul-Lehrpläne in den nächsten drei Jahren entsprechend reformiert werden. An dem EU-Projekt ECOBIAS* beteiligen sich elf Universitäten; wegen ihrer Expertise in Wasserforschung und Biodiversität gehört die UDE dazu.

Prof. Florian Leese vom Zentrum für Wasser- und Umweltforschung wird mit seinem Team nicht nur nach Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro reisen, sondern auch Gäste vom Westbalkan empfangen.

„Bis Ende 2022 werden wir sowohl Dozierende als auch Studierende in den neuesten genetischen Erhebungsmethoden ausbilden“, sagt der Experte für Aquatische Ökosystemforschung. „Wegen Corona können wir die Lehrpläne aktuell zwar nur über Online-Treffen ausarbeiten. Aber wir sind zuversichtlich, dass es bald einen echten Austausch geben wird. Wichtig bei diesem interdisziplinären Projekt ist, dass die Studierenden die gesamte Bandbreite an klassischen und modernen Methoden zur Gewässerbewertung erlernen.“

* ECOBIAS (Development of master curricula in ecological monitoring and aquatic bioassessment for Western Balkans HEIs) wird über Erasmus+ bis Ende 2022 gefördert. Beteiligt sind neben der UDE zehn Einrichtungen aus Bosnien und Herzegowina, Serbien, Kroatien und Montenegro. Die Leitung hat die Universität Novi Sad.

Weitere Informationen:
https://www.ecobiaserasmus.com
Prof. Dr. Florian Leese, Zentrum für Wasser- und Umweltforschung, Tel. 0201/18 3-4053, florian.leese@uni-due.de

Redaktion: Ulrike Bohnsack, Tel. 0203/37 9-2429, ulrike.bohnsack@uni-due.de

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