Meldungen aus der UDE

Schmuckbild Gewitterhimmel
© freerangestock.com

KI soll Vorhersagen verbessern

Warnsystem für Starkregen

  • 04.05.2021

Starkregen und Sturzfluten nehmen zu. Vor allem in Städten und anderen urbanen Gebieten kommt es schnell zur Überlastung der Kanalnetze und zu Überflutungen von Straßen und Unterführungen. Damit sind Rettungswege, z. B. für die Feuerwehr, blockiert. Solche Wetterereignisse lassen sich schwer voraussagen. Umso wichtiger ist eine technische und inhaltliche Weiterentwicklung der Vorhersagemodelle. Daran arbeitet das Verbundprojekt „KIWaSuS“, an dem das Institut Wasserbau- und Wasserwirtschaft der UDE beteiligt ist.*

KIWaSuS steht für „KI-basiertes Warnsystem vor Starkregen und urbanen Sturzfluten“. Ziel des Projektes ist es, die Vorwarnzeiten vor Sturzfluten in den Städten signifikant zu erhöhen, diese besser zu lokalisieren und gleichzeitig wichtige Informationen für das kommunale Krisenmanagement bereitzustellen, um Bürger*innen besser zu schützen.

Im Projekt soll Künstliche Intelligenz (KI) als zentrales Element eingesetzt werden. In den Modellen sollen so die Zusammenhänge und Muster beim Entstehen von Starkregenzellen erlernt werden. Auch soll dank KI das Verhältnis zwischen Niederschlag und dem daraus resultierenden Abfluss vorhergesagt werden. So könnte man Überlastungen des Kanalnetzes und Überschwemmungen besser bestimmen.

* Partner im Verbundprojekt sind neben der UDE diverse Unternehmen und die Hochschule Ruhr West, die auch die Leitung hat. KIWaSuS läuft bis März 2024. Das Bundesforschungsministerium fördert es mit ca. 1,5 Mio. Euro.

Weitere Informationen:
https://www.hochschule-ruhr-west.de/kiwasus/

 

Zurück