Verkehrsschild Fahrradstraße
© UDE

Projekt Be-MoVe gestartet

Realexperimente für Mobilitätswende

  • von Ulrike Eichweber
  • 21.02.2022

Mehrspurige Straßen, Parkplätze – jahrzehntelang wurde beim Thema Mobilität in Städten hauptsächlich autofahrerfreundlich gedacht. Das soll sich ändern. Das Projekt Be-MoVe in Essen nimmt deshalb Rad- und Fußgängerverkehr in den Fokus. Das Projekt unter Beteiligung des UDE-Instituts für Mobilitäts- und Stadtplanung (imobis) und des Instituts für Urban Public Health am Uniklinikum ist jetzt gestartet.

Im Rahmen des Förderprogramms „MobilitätsWerkStadt 2025“ des Bundesforschungsministeriums (BMBF) möchte die Stadt Essen öffentliche Räume und Verkehrsinfrastrukturen neu gestalten. "Um die Mobilitätswende voranzutreiben, möchten wir gemeinsam mit der Bevölkerung die Vision einer weniger autozentrierten Mobilitätskultur entwickeln und mutige Experimente im öffentlichen Raum umsetzen. Vor allem die Verbesserung der Fuß- und Radmobilität vermeidet Verkehrs- und Umweltprobleme und erhöht die individuelle Mobilität und die Lebensqualität in den Stadtquartieren", erläutert imobis-Institutsleiter Prof. Dirk Wittowsky.

Bei dem Kick-off des Projektes wurden jetzt Pläne für erste Realexperimente vorgestellt. Sie sollen innerhalb der nächsten drei Jahr in zwei Stadtquartieren erprobt werden – in Holsterhausen und in der Innenstadt. Dabei wird es um neue Strategien für die Fuß- und Radmobilität, um die Neugestaltung von Plätze zum Verweilen, und Angebote wie moderne Mobilstationen und ein Bonusprogramm für nachhaltige Mobilität gemeinsam mit der Ruhrbahn gehen. Im Frühjahr finden zunächst Bürgerbeteiligungsworkshops statt. Das erste Reallabor startet nach den Sommerferien.

Weitere Informationen:
https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1459499.de.html

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