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sbm-Businessplanwettbewerb

Plattform zur Gesundheitsprävention gewinnt

  • von Ulrike Eichweber
  • 27.07.2023

15 Businesspläne gingen ins Rennen um den diesjährigen Gründer:innen-Preis von small business management, einem UDE-Programm zur beruflichen Selbstständigkeit der UDE. Die Idee einer digitale Gesundheits- und Präventionsplattform, eingereicht vom Team um UDE-Alumnus Timo Trampert, überzeugte die Jury besonders.

Mit der Plattform prevery wollen Tamira Schmidt, Svenja Hamacher und Timo Trampert sowohl junge Erwachsene erreichen, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen, als auch Menschen, die kürzlich die Diagnose einer chronischen Krankheit erhalten haben. "Generell besteht oft eine Überforderung oder eine zu große Überwindung sich mit dem Gesundheitssystem auseinanderzusetzen, und es fehlen Kenntnisse über Ansprüche sowie individuell passende Angebote im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung", erläutert Trampert, der an der UDE Medizin studierte. "Genau hier setzen wir an und wollen unterstützen."

Nutzer:innen sollen ganz nach ihren Bedürfnissen erfahren können, wer das passende Angebot für ihre Gesundheitsvorsorge bereithält. In einer Communityfunktion wird es neben umfangreichen Schulungsmaterialien zum Thema Gesundheit auch Erinnerungsfunktionen zu notwendigen Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen geben. "Ein solches Angebot im Bereich der individuellen Gesundheitsprävention fehlt bislang. Bislang gibt es eine Vielzahl von Einzelanbietern, welche immer eine gewisse Sparte abdecken. Unser Ziel ist es, die wichtigen Akteure zu vernetzen und somit einen ganzheitlichen, individuellen und somit nachhaltigen und effektiven Ansatz zu verfolgen", so Trampert.

Maximilian Richter, der für das Team von gewissensbiss am Kurs teilnahm, belegte Platz zwei. Das Vorhaben: ein rein pflanzenbasiertes, zero waste-Restaurant zu eröffnen. Platz drei belegten Dr. Jonas Auda und Dr. Uwe Grünefeld, wissenschaftliche Assistenten am UDE-Lehrstuhl für Informatik. Mit GenerIO wollen sie Kunstschaffenden ein neues, effizientes Werkzeug in die Hand geben, um digitale Texturen zu erzeugen und zu bearbeiten. Diese computergenerierten Grafiken lassen sich z.B. auf Oberflächen wie Straßenbelege, Hausfassaden oder Holzstrukturen, aber auch in Videospielen, Filmen, virtueller Realität und Printmedien darstellen. "Unsere Innovation besteht darin, dass wir durch die Nutzung von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) eine intuitive Schnittstelle zwischen Mensch und KI bereitstellen", so Dr. Auda. "Dadurch können Kreativschaffende viel Zeit sparen."

In fünf Monaten von der Idee zum Plan

Die 30 Teilnehmenden am diesjährigen Orientierungskurs Unternehmertum des small business management (smb) – einem  Kursangebot vom Zentrum für Gründungen und Innopreneurship (GUIDE) an der UDE – hatten ein straffes Programm von 120 bis 140 Stunden über fünf Monate zu absolvieren: Fachspezifische Vorträge, Workshops und individuelle Sprechstunden halfen ihnen, ihre Ideen zu entwickeln. Einige der Pläne sind noch nicht in allen Details marktfähig oder sollen zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden, andere stehen kurz vor der Umsetzung oder sind bereits Realität. Unter den 30 Gründungswilligen waren Studiernde, wissenschaftlich Beschäftigte der UDE sowie externe Interessierte.

Im Bild (v.l.): Laudator Carsten Soltau, GUIDE-Gründungscoach Dr. Jennifer Raab, die Drittplatzierten Dr. Uwe Grünefeld und Dr. Jonas Auda, Laudator Oliver Heckner, der Zweitplatzierte Maximilian Richter sowie die Sieger:innen Svenja Hamacher, Timo Trampert und Tamira Schmidt, Laudator Frank Schütz sowie Prof. Dr. Hannes Rothe, Leiter des GUIDE Co-Creation Labs „Place Beyond Bytes“.

Zum Bericht des sbm:
https://www.sbm-duisburg.de/%C3%BCber-uns/news/

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