Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

v.l.: Dekan Prof. Dr.-Ing. Dieter Schramm, Prof. Dr.-Ing. Johannes Wortberg, Dr. Karlheinz Bourdon (KM) sowie Dipl.-Ing. Georg P. Holzinger (KM)
v.l.: Dekan Prof. Dr.-Ing. Dieter Schramm, Prof. Dr.-Ing. Johannes Wortberg, Dr. Karlheinz Bourdon (KM) sowie Dipl.-Ing. Georg P. Holzinger (KM)

Kooperationsvertrag mit Maschinenbauunternehmen

Energieeffizientere Kunststoffmaschinen

[12.01.2010] Mit einem Jahresumsatz von rund 50 Mrd. Euro ist die kunststoffverarbeitende Industrie einer der bedeutenden Wirtschaftszweige in Deutschland. Die Energieaufwendungen betragen nicht selten bis zu fünf Prozent der Herstellungskosten. Hier sind beachtliche Einsparpotentiale möglich. Die Erhöhung der Energieeffizienz von Kunststoffverarbeitungsmaschinen steht deshalb im Mittelpunkt einer Kooperationsvereinbarung, die am 15. Januar in der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) unterzeichnet wird.

Vertragspartner ist der am Umsatz gemessen weltweit größte Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen, KraussMaffei mit Sitz in München, der unter anderem Extruder, Spritzgießmaschinen, Polyurethan- / Reaktionsmaschinen für die Kunststoffindustrie entwickelt, herstellt und vertreibt. An der UDE wird die strategische Zusammenarbeit vom Lehrstuhl für Konstruktionslehre und Kunststoffmaschinen unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Johannes Wortberg getragen. Hier befasst man sich schwerpunktmäßig mit der Kunststoff-Maschinentechnik und der Prozesstechnologie einschließlich des Qualitätsmanagements in der Kunststoffverarbeitung.

Alternative Antriebstechniken

Neben dem verstärkten regelmäßigen Informationsaustausch und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wollen die Vertragspartner künftig auch alternative Antriebstechniken für Kunststoff verarbeitende Maschinen entwickeln und optimieren. Auf die Faktoren Energieverbrauch, Energierückgewinnung, Präzision und Effizienz soll dabei besonders geachtet werden. KraussMaffei wird sich schwerpunktmäßig auf die Entwicklung und Optimierung der Anlagenteile, insbesondere auf die maschinentechnische Umsetzung, sowie der anwendungsnahen Prozesstechnik konzentrieren. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt die UDE.

Mit der Vertragsunterzeichnung wird die UDE in das sog. PRIMUS Netzwerk für Innovation von KraussMaffei aufgenommen, dem u.a. bereits die Technischen Universitäten Dresden und Chemnitz angehören. Die UDE wird für den Schwerpunkt „Energieeffizienz“ zuständig sein.

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430
Weitere Informationen: Prof. Dr.-Ing. Johannes Wortberg, Tel. 0203/379-3936, johannes.wortberg@uni-due.de
Ansprechpartner bei KraussMaffei: Matthias Andreesen Viegas, Tel. 089/8899-2592, matthias.andreesen@kraussmaffei.com


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