Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

„Die Debatte“ an der NRW School of Governance

Sind Eurobonds der richtige Weg?

[29.05.2012] „Quo vadis Euro(pa)?: Sind Eurobonds der richtige Weg aus der Krise?“ lautet die kontroverse Fragestellung des vierten Streitgesprächs der Reihe „Die Debatte“ am 5. Juni um 18 Uhr an der Universität Duisburg-Essen (Gebäude LS, Raum 105, Campus Duisburg). Die Veranstaltungsreihe der NRW School of Governance und der Landeszentrale für politische Bildung NRW beleuchtet regelmäßig gesellschaftsrelevante Themen und ermöglicht dem Publikum, politische Meinungsbildung hautnah mit zu erleben.

Seit einige Euro-Mitgliedsländer zunehmend in die Schuldenkrise geraten sind und ihre Staatsanleihen trotz des Rettungsfonds EFSF nur noch bei hohen Renditeversprechen am Markt unterbringen können, wird zunehmend nach alternativen Refinanzierungsmöglichkeiten gesucht. Die übergeordnete Fragestellung „Sind Eurobonds der richtige Weg aus der Krise?“ wird in einem kontrovers geführten Streitgespräch diskutiert.

Durch Sprechzeitenbegrenzung wird das Thema schnell und abwechslungsreich von allen Seiten beleuchtet. Welche Gegenleistungen müssten Länder erbringen, denen mit der Einführung von Eurobonds geholfen werden soll? Wie wirkt sich eine gemeinschaftliche Kontrolle nationalstaatlicher Haushalte auf die Sparbemühungen der Schuldenstaaten aus?

Einen kontroversen Schlagabtausch liefern sich hierzu der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) Prof. Dr. Gustav A. Horn sowie der Finanzprofi und Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre Prof. Dr. Max Otte. Beide sind ausgewiesene Ökonomie-Experten: Horn im Bereich der Konjunktur und als wirtschaftspolitischer Berater, Otte als Autorität auf dem Gebiet des werthaltigen Investierens und als Autor des Buches „Der Crash kommt“.

Moderiert wird „Die Debatte“ durch das Moderatorenteam Prof. Dr. Nicolai Dose, Inhaber des Lehrstuhls für Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft und geschäftsführender Direktor des Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) sowie Mathias Grudzinski, Student der NRW School of Governance.

Zum Auftakt und Ende der Diskussion bewertet das Publikum die Streitfrage mit „pro“ oder „contra“. „So lässt sich beobachten, wie sich durch die Diskussion ein Meinungsbild verändern kann und wie hoch die Kraft des Arguments in politischen Auseinandersetzungen zu bewerten ist“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Direktor der NRW School of Governance. „Dieses Debattenformat ist eine echte Übung in angewandter Demokratie.“

Weitere Informationen:
• www.nrwschool.de, nrwschool@uni-due.de
• Sophia Regge, Tel 0203/379-4340, sophia.regge@uni-due.de

Redaktion: Beate Kostka, Tel. 0203/379-2430

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