Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

18. Ostasientag

Vorsichtige Annäherung

[25.11.2014] Ostasien – wie viel Konflikt, wie viel Kooperation? Das fragt der Ostasientag am 4. Dezember an der Universität Duisburg-Essen (UDE) vor dem Hintergrund der immer wieder aufbrechenden Konflikte zwischen den dortigen Ländern. Zugleich feiert das Institut IN-EAST sein 20-jähriges Bestehen. Es wurde 1994 gegründet, um die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschung und Lehre für diese Region zu koordinieren und zu stärken. Heute ist es mit rund 70 Wissenschaftlern die größte universitäre Einrichtung gegenwartsbezogener Ostasienstudien in Europa.

Obwohl sich zwischen den einzelnen Staaten in den letzten Jahrzehnten intensive Wirtschaftsbeziehungen entwickelt haben, existieren viele Spannungen. Sie können offenbar jederzeit zu Feindseligkeiten zwischen China, Nord- und Südkorea, Japan und Taiwan führen. Raketentests, Territorialkonflikte, das Geschichtsverständnis oder Entführungsfälle sorgen immer wieder für diplomatische Auseinandersetzungen. Zuweilen droht sogar ein militärischer Schlagabtausch.

Wie brisant ist die Lage wirklich und wie weit sind die Länder entfernt von einer stabilen friedlichen Koexistenz? Sechs Experten beschreiben die Perspektive der jeweiligen Staaten und diskutieren mit den Gästen.

Der Ostasientag beginnt um 15.30 Uhr im Gerhard-Mercator-Haus. Eine Anmeldung ist bis zum 2. Dezember möglich.

Weitere Informationen: http://www.uni-due.de/in-east
Sarah Fehrs, Tel. 0203/379-1942, sarah.fehrs@uni-due.de

Redaktion: Katrin Koster, Tel. 0203/379-1488