Diversity: News-Archiv

KomDiM-Karte: Initiativen für Flüchtlinge an Hochschulen in NRW

Auf der Webseite des Zentrums für Kompetenzentwicklung für Diversity Management (KomDiM) steht ab sofort eine virtuelle Karte zur Verfügung, die einen Überblick über Initiativen, Projekte und Maßnahmen an Hochschulen in NRW geben soll, welche sich in erster Linie an Geflüchtete richten. Die Karte visualisiert, wie die Hochschulen im Land sich auf die möglichen neuen Studierenden vorbereiten, welche Angebote geschaffen und welche strukturellen Maßnahmen eingeleitet werden. Sie soll allen, die sich engagieren möchten, eine Möglichkeit bieten, schnell einen Überblick über bestehende Maßnahmen zu bekommen und auch neue Ideen und Handlungsansätze kennenzulernen. Die Karte wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Ergänzungsvorschläge werden gerne entgegengenommen. Meldung KomDiM (11.12.2015)

Kontakt: Dr. Nicole Auferkorte-Michaelis, nicole.auferkorte-michaelis@uni-due.de

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Campus Duisburg

„Lunch Talk: Depressionen“

Im Rahmen des „Lunch Talk: Depressionen“ fand am 12.11.2015 um 12.00 bis 13.30 Uhr, am Campus Duisburg, LF 310 (Rotunde) ein "Talk" und Austausch über das Thema Depression bei Studierenden statt. Es ging darum, in ungezwungener Atmosphäre zu informieren, sensibilisieren und entstigmatisieren.
Es sollten Berührungsängste genommen und Unterstützungsangebote aufgezeigt werden bei Fragen wie z. B: Woran erkenne ich, ob ein Studierender depressiv ist? Wie kann ich auf betroffene Studierende zugehen und sie ansprechen? Wo gibt es weiterführende Unterstützungsangebote?
Der Lunch Talk gliederte sich wie folgt:
1. Teil: Interview mit einem ehemaligen depressiven Studierenden über seine Erfahrungen mit der Depression.
2. Teil: offener Raum zum Austausch und Gespräch.

Team: Claudia Bender - Dipl. Pädagogin, Gestalt- und Körpertherapeutin; Markus S. - Interviewpartner und Experte zum Thema "Depression im Studium".

Forschungs- und Entwicklungsprojekt

Professionalisierung für Vielfalt (ProViel) dynamisch | reflexiv | evidenzbasiert

Das dreijährige Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Professionalisierung für Vielfalt (ProViel) dynamisch | reflexiv | evidenzbasiert“ gehört zu den 30 Anträgen, die sich im Bund-Länder-Programm „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ durchgesetzt haben. ProViel besteht aus 22 Teilprojekten und wird voraussichtlich Anfang 2016 starten. Es ergänzt die etablierten Maßnahmen zum Umgang mit Heterogenität in der Schule und erschließt den Professionsbereich Vielfalt & Inklusion. (Pressestelle der UDE)

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Posterpräsentationen der Fakultäten & der Verwaltung zu ihren Diversity-Aktivitäten des Jahres 2015

Diversity Management an der Universität Duisburg-Essen findet Ausdruck in vielen unterschiedlichen Programmen und Aktivitäten auf zentraler und dezentraler Ebene. Der Diversity-Bericht fasst auf Basis von Posterpräsentationen einschlägige Aktivitäten der Fakultäten und Verwaltung aus dem Jahr 2015 zusammen und verdeutlicht dabei unterschiedliche Schwerpunkte der jeweiligen Einheiten im Umgang mit Vielfalt.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Informationstag

Verantwortung gemeinsam tragen - Pflege von Angehörigen

Das Thema „Pflege“ berührt und wird auch an der UDE immer präsenter. Am 28.09.2015, von 10:00-15:00 Uhr am Campus Essen, fand im Glaspavillon der Informationstag zum Thema „Verantwortung gemeinsam tragen – Pflege von Angehörigen“ statt.

Pflegeinfotag Programm

Kontakt: gleichstellungsbeauftragte@uni-due.de

Abschlussbericht

Pilotprojekt Gender und Diversity Mainstreaming an der Fakultät für Bildungswissenschaften

Die Fakultät für Bildungswissenschaften führt ein Projekt zum Gender- und Diversity Mainstreaming durch, initiiert im Rahmen des Auditierungsverfahrens „Vielfalt gestalten“ an der UDE. Gegenstand des Projektes ist die Analyse ausgewählter Verwaltungsstrukturen und -prozesse hinsichtlich ihrer differentiellen Folgen für diversitätsrelevante soziale Gruppen. Dahinter steht die Frage, ob Verwaltungsabläufe an der Fakultät unterschiedliche Auswirkungen auf Angehörige verschiedener Gruppen haben (bspw. hinsichtlich Herkunft, Geschlecht, Erkrankung oder Behinderung, Alter, Fürsorge-/Pflegaufgabe, etc.) und diese ggf. benachteiligt und/oder ihnen eine geringere Teilhabe an Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen ermöglicht.

Die Ergebnisse des Projektes können überdies als Grundlage der Strategieentwicklung auch anderer Fakultäten der Universität Duisburg-Essen dienen. Einen detaillierten Bericht zu Vorgehen und Ergebnissen finden Sie hier.

Kontakt: Prof. Dr. Lisa von Stockhausen,lisa.vonstockhausen@uni-due.de

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studistory "Ich bin mitten drin!"

International Stories

Auf studistory.com, dem Blog des Studierendenwerks Essen-Duisburg finden Sie Texte, Bilder und Videos zu wichtigen Themen rund ums Studieren in Essen, Duisburg, Mülheim und Bottrop. Nach dem Motto “Ich bin mitten drin” geben die Autoren und Autorinnen hilfreiche Tipps und Anregungen zu allem, was sich im Kontext der Uni bewegt. In der neuen Rubrik "International Stories" berichten internationale Studierende über ihre Erfahrungen, Zukunftspläne und das Leben an der Uni.

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23.04.2015

Interdisziplinären Ringvorlesung "Grenzüberschreitung und Exzess"

Proklamationen und Akte der Grenzüberschreitung/Transgression kennzeichnen seit der Aufklärung die Selbstermächtigung des westlichen modernen Subjektes und wurden zur Leitlinie moderner Kunst, Literatur und Populärkultur. Während ästhetische Revolte und sexueller bzw. religiöser Tabubruch bis in die 1960er Jahre zum Selbstverständnis der Avantgarde gehörten, sind es in jüngerer Zeit vor allem die global agierenden Bildmedien, die sich als Akteure zu verselbständigen scheinen, ins Visier der Kritik geraten und die Selbstgewissheiten jener "Ideologie" der westlichen Moderne erschüttern. Die Ringvorlesung sucht Zugänge zum Phänomen der Transgression aus transdisziplinärer und transkultureller Perspektive. Sie knüpft damit an bislang drei interdisziplinäre Ringvorlesungen an, in denen seit 2012 Lehrende der Universität Duisburg-Essen unterschiedliche Aspekte von Diversität – z.B. im Hinblick auf Ethnizität, Religion, Geschlecht, soziale Herkunft, Bildung, sexuelle Orientierung, Alter und Gesundheit – in unserer durch Migration, Globalisierung und virtuelle Vernetzungen geprägten Welt in den Blick nehmen.

An der diesjährigen Vortragsreihe sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fächer Amerikanistik, Anglistik, Germanistik, Geschichte, Gestalten und Medien, Islamwissenschaft, Kunstdidaktik und Kunstwissenschaft beteiligt.

Veranstaltet wird die Ringvorlesung von Prof. Dr. Gabriele Genge vom Institut für Kunst und Kunstwissenschaft und Prof. Dr. Patricia Plummer vom Institut für Anglophone Studien in Kooperation mit dem Prorektorat für Diversity Management und Internationales und dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG).

Campus Essen, Bibliothekssaal, R09 T00 K18
Donnerstags, 16.00 s.t. – 17.30h
Beginn: 23. April 2015

Programm

09.04.2015

PROMI Projekt

In Rahmen der Diversity Strategie beteiligt sich die UDE ab 2015 an dem Projekt PROMI - Promotion inklusive. Ziel des Projekts ist es, Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen mit einer Schwerbehinderung die Promotion zu ermöglichen. Dadurch wird die Sichtbarkeit von Akademikerinnen und Akademikern mit Behinderung gefördert und Barrieren werden abgebaut. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

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26.02.2015

Diversity-Audit: Zertifikat erhalten – jetzt geht’s weiter!

Die UDE wurde Ende 2014 als Diversity-Hochschule ausgezeichnet. In einer Abschlussveranstaltung wird am 24.2.2015 (10-13 Uhr, Glaspavillon, Campus Essen) u.a. in sechs Poster-Workshops über zentrale Ergebnisse des Audits informiert. Die öffentliche Veranstaltung bietet gleichzeitig Raum, mit ProjektpartnerInnen und Gästen zu diskutieren und so die UDE aktiv mitzugestalten. Hier finden Sie die Einladung und das Programm zur Veranstaltung.

Poster mit Ergebnissen aus den Teilprojekten

UDE im Diversity Audit ausgezeichnet (10.12.2014)

Vielfältig gemeinsam erfolgreich

Die Universität Duisburg-Essen wurde nach zweijährigem Auditierungsprozess mit dem Zertifikat des Audits "Vielfalt gestalten in NRW" durch Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ausgezeichnet.

Hier geht es zur Pressemitteilung

Dr. Anna Katharina Jacob; Foto: UDE

Beispielhafter Einsatz (10.11.2014)

UDE-Projektleiterin wurde mit dem TalentAward Ruhr 2014 ausgezeichnet:

Verdiente Anerkennung für großes Engagement: Mit dem TalentAward Ruhr 2014 des Initiativkreis Ruhr wurde jetzt u.a. Dr. Anna Katharina Jacob (40) von der Universität Duisburg-Essen (UDE) ausgezeichnet. Sie leitet das Qualifizierungsprogramm für ausländische Akademiker ProSALAMANDER, das talentierten Einwanderern den Weg zu einem ausbildungsadäquaten Arbeitsplatz ebnet und von der Stiftung Mercator gefördert wird. Gewürdigt werden Menschen, die sich beispielhaft für die Aus- und Weiterbildung des Nachwuchses im Ruhrgebiet einsetzen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro zur Unterstützung des Projekts verbunden.
 
Die Wirtschaft und Hochschulen in Deutschland tun sich oft schwer mit der Einschätzung fremder Hochschul-Diplome. Anna Katharina Jacob: „Ein Personalchef entscheidet sich eher für einen Bewerber mit einem deutschen Abschluss, weil ihm da die inhaltliche Qualität gewährleistet scheint.“ Mit der Folge, dass die Talente vieler hochqualifizierter Zuwanderer unerkannt bleiben und dem Arbeitsmarkt verloren gehen.
 
Ziel von ProSALAMANDER ist es, diese bisher ungenutzten Potenziale zu nutzen. Talentierte zugewanderte Akademiker werden motiviert, ein erneutes Studium aufzunehmen und dabei unterstützt, dies erfolgreich abzuschließen. Voraussetzung für die Teilnahme sind ausreichende Deutschkenntnisse. Außerdem soll ein großer Anteil der im Ausland erworbenen Studienleistungen anerkannt werden können, um einen zügigen Studienabschluss zu ermöglichen.
 
Anna Katharina Jacob engagiert sich dabei in besonderer Weise. In Gesprächen mit Vertretern von Arbeitsagenturen und Jobcentern, Migrantenverbänden und Bildungsberatungen im Ruhrgebiet sucht sie nach zugewanderten Akademikern, die keine ausbildungsadäquate Anstellung gefunden haben. Diese versucht sie in das Programm ProSALAMANDER einzubinden und vermittelt Kontakte zu möglichen Arbeitgebern.
 
Auch Bewerber, die kein ProSALAMANDER-Studium aufnehmen, erhalten von Anna Katharina Jacob Unterstützung: in Form einer Beratung über alternative Bildungswege und über die Vermittlung an andere Ansprechpartner, die für eine Nachqualifizierung sorgen können. In zahlreichen Gesprächsrunden und Foren im gesamten Ruhrgebiet möchte Anna Katharina Jacob vor allem eins deutlich machen: „Die Nachqualifizierung leistet einen Beitrag, die dringend benötigten Fachkräfte für den Arbeitsmarkt zu gewinnen.“
 
Weitere Informationen:
https://www.youtube.com/watch?v=H8oPsiSIrGw
http://i-r.de/aktuelles/neuigkeiten/artikel/dr-anna-katharina-jacob/

3. Diversity Tag an der Fachhochschule Dortmund (13.10.2014)

KomDiM zu Gast am 31.10.2014

Das Thema des 3. Diversity Tages für Hochschulen in NRW in der Reihe ‚KomDiM zu Gast‘ lautet: „Der Vielfalt in Studium und Lehre begegnen – Das Phänomen social serendipity“. Die Veranstaltungsreihe, deren Gastgeberinnen zuvor die Hochschule Ostwestfalen-Lippe und die Hochschule Ruhr West waren, behandelt am 31.10.2014 u.a. Fragen zum Einsatz von Lernportfolios, projektorientierten Lehrformaten, dem Umgang mit einem ‘Angstfach’ sowie zur Visualisierung in der Lehre. Interessierte (auch außerhalb NRWs) aus den Bereichen Lehre, Hochschuldidaktik, Medieneinsatz, Qualitätsmanagement sowie allen Diversity-Bereichen sind herzlich eingeladen!

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Eine quantitative Studie zu Stereotypen und Vorurteilen (24.09.2014)

Einstellung zu Heterogenität und Unterrichtskriterien bei Lehramtsstudierenden

Im Fachgebiet Interkulturelle Bildung der UDE wurde 2013/14 eine Studie durchgeführt, die Lehramtsstudierende zu - auch stereotypen und vorurteilshaften - Einstellungen gegenüber Heterogenität befragt.

Den Ergebnisbericht finden Sie hier

Prorektorin van Ackeren, Wissenschaftsministerin Schulze und Prof. Stark (Foto: Dominic Krause)

UDE fördert gesellschaftliches Engagement von Studierenden und Lehrenden (23.09.2014)

Ministerin Schulze zeichnet UNIAKTIV an der UDE als Ort des Fortschritts aus

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat UNIAKTIV - Zentrum für gesellschaftliches Engagement und soziale Verantwortung an der UDE als einen von 19 Orten als "Ort des Fortschritts" ausgezeichnet.

Die vollständige Pressemeldung des Ministeriums finden Sie hier

Weitere Informationen zu UNIAKTIV erhalten Sie unter www.uniaktiv.org

Eine Woche für Talente in sechs Städten im Ruhrgebiet (22.09.2014)

Die TalentTage Ruhr vom 3.-7.November 2014

Erstmals in Deutschland zeigen die TalentTage Ruhr eine ganze Woche lang, wo Bildungsaufstieg gelingen, wie Fähigkeiten entdeckt und zur Endfaltung gebracht werden, wo Jugendliche Unterstützung und Orientierung erhalten und wie Menschen an Bildung herangeführt werden, die für sie nicht selbstverständlich ist.

Lassen sie sich inspirieren.
Erfahren Sie von jungen Talenten, wie sie ihren Weg gefunden haben. Lernen Sie beispielhafte Förderer und ihre Arbeit kennen. Diskutieren Sie mit Experten, an welcher Stelle es gelingt, Begabungen zu fördern.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten in Kürze unter www.talentmetropoleruhr.de

Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht (16.09.2014)

Herbstschule für Lehramtsstudierende und Lehrer/innen

Vom 29.09. bis zum 02.10.2014 findet die zweite Herbstschule für Lehramtsstudierende und Lehrer/innen am Campus Essen statt. Jeweils in der Zeit von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr können Interessierte Workshopangebote zum Thema "Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht" wahrnehmen.

Ausführliche Informationen und das Programm der Herbstschule finden Sie hier

Prorektorin Klammer an der UnB in Brasilien

UDE-Prorektorin als Sachverständige in Brasilien gefragt: (15.09.2014)

Auf dem Weg zu mehr Diversität

Einen intensiven Austausch mit fünf brasilianischen Partner-Universitäten der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) erlebte jetzt Prof. Dr. Ute Klammer von der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Prorektorin für Diversity Management und Internationales war eine gefragte Gesprächspartnerin, weil neuerdings die forschungsstarken öffentlichen Universitäten in Brasilien gesetzlich verpflichtet sind, mehr Studierende aus ökonomisch und ethnisch benachteiligten Bevölkerungsschichten aufzunehmen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier

Dokumentation des Kolloquiums (03.07.2014)

"Universität im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftsfreiheit, religiöser Vielfalt und medialer Darstellung"

Gegen die in einem Seminar der UDE erarbeitete öffentliche Posterausstellung gab es im Sommer 2013 erhebliche, religiös begründete Proteste. Ein Poster wurde durch eine Studierende beschädigt. Für ein weiteres Poster wurde verlangt, dass es aus der Ausstellung entfernt werden sollte, da es die religiösen Gefühle muslimischer Studierender verletze. Es gab heftige Auseinandersetzungen auch um die Frage, wieso die Ausstellungsdauer dann verkürzt wurde, welche Reaktion seitens der UDE angemessen sei. Das Medienecho war enorm.

Eine Universität ist  Teil ihrer Gesellschaft und ihrer Zeit. Auch eine Universität kennt daher nicht nur wissenschaftliche Auseinandersetzungen, sondern bisweilen auch Konflikte um ethnische, weltanschauliche oder religiöse Werte. Was eine Universität jedoch kennzeichnet, ist der Anspruch an die Form eines säkularen, respektvollen Diskurses und Miteinanders. Im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftsfreiheit und religiöser Vielfalt muss dieser Diskurs stets neu behauptet werden, ihn einzuüben ist grundlegender Bestandteil akademischer Ausbildung.

Initiiert durch den Senat und das Rektorat hat aus diesem Grunde eine durch die Prorektorin für Diversity Management, Prof. Dr. Ute Klammer, koordinierte Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der  Universität Duisburg-Essen ein zweitägiges Kolloquium mit Vorträgen und gemeinsamen Diskussionen organisiert. Problemlage und Lösungsansätze sollten aus verschiedenen Perspektiven zu den Themenfeldern „Hochschule in der Mediengesellschaft und Öffentlichkeit“, „Kulturelle und religiöse Vielfalt in der Gesellschaft und Hochschule“, „Erkenntnisse aus der Konfliktforschung und Diversity Management“ sowie „Freiheit von Forschung und Lehre“ beleuchtet werden. Nach intensiver Vorbereitung ist es gelungen, im März 2014 dieses Kolloquium mit ausgewiesenen Fachleuten durchzuführen und eine fruchtbare Diskussion zu führen.

Hier finden Sie den vollständigen Tagungsbericht des zweitätigen Kolloquiums, das am 24. und 25. März 2014 an der Universität Duisburg-Essen stattfand.

UDE-Projekt feiert rundes Jubiläum (29.06.2014)

40 Jahre Förderunterricht

Seit vier Jahrzehnten erhalten Kinder und Jugendliche ausländischer Herkunft Förderunterricht an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Bisher konnten 11.388 Schüler aus Zuwandererfamilien auf dem Weg zum erfolgreichen Schulabschluss begleitet werden. Dies wurde am 12. Juni 2014 gefeiert.

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum UDE-Förderunterricht finden Sie im Jahresbericht oder auf der Seite des Projekte

(14.05.2014)

DAAD unterstützt das Institut für Soziologie beim Aufbau eines vierjährigen BA Plus "Global and Transnational Sociology"

Der DAAD unterstützt deutsche Hochschulen bei der Einrichtung vierjähriger Bachelor-Studiengänge mit einjähriger Auslandsphase und der Möglichkeit zum Erwerb besonderer interkultureller und / oder berufsqualifizierender Kompetenzen. Für das Förderjahr 2014/2015 hat das Institut für Soziologie nun eine Anschubfinanzierung von knapp € 50.000,- einwerben können. Die Mittel dienen zur Einrichtung eines soziologischen Studiengangs mit thematischer Schwerpunktsetzung in der vergleichenden und transnationalen Soziologie. In Zeiten der Globalisierung gewinnt soziologische Forschung zu Arbeitsmarkt, Migration, Profession, Organisationen - um nur einige Themen zu nennen - sehr, wenn sie über den Tellerrand eines Nationalstaats hinausblickt und sie die Fachdiskussion und die regionalen Besonderheiten aus anderen Ländern und Weltregionen aufgreift. Herzstück des neuen BA ist daher ein einjähriger englischsprachiger Studienaufenthalt im dritten Studienjahr, für den derzeit Kooperationsbeziehungen mit der Lehigh University (USA), der METU Ankara (Türkei), der Yamaguchi Gakuin University (Japan), der National University of Ireland Maynooth und der University of Tampere (Finnland) bestehen.

Ansprechpartnerin

Universität Duisburg-Essen
Prof. Dr. Anja Weiß
Institut für Soziologie
Lotharstr. 63
47057 Duisburg
Tel.: *49-(0)203-379-1988

anja.weiss@uni-due.de

Ringvorlesung Diversityforschung an der UDE Teil III (13.05.2014)

Verhandlung von Religion in Kultur und Gesellschaft

Die interdisziplinäre Ringvorlesung "Verhandlungen von Religion in Kultur und Gesellschaft" im Sommersemester 2014 knüpft an die Ringvorlesungen "Diversityforschung an der Universität Duisburg-Essen" (2012) und “Vielfalt in sozialen und kulturellen Welten“ (2013) an. Im Mittelpunkt stehen Fragen der religiösen Identität, die nicht erst seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 zu einem Verhandlungsort von Differenzen geworden ist. Der Vielschichtigkeit dieses Themas entsprechend ist die Ringvorlesung unter Mitwirkung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der UDE sowie von Gästen aus dem In- und Ausland interdisziplinär ausgerichtet. Das Spektrum der beteiligten Fächer ist ähnlich breit und umfasst Anglophone Studien, Ethnologie, Geschichte, Islamwissenschaft, Jüdische Studien, Kunstwissenschaft und Politikwissenschaft.

Zum Abschluss der Vortragsreihe liest die Schriftstellerin Yadé Kara (Berlin) aus ihren Romanen Selam Berlin und Café Cyprus.

Die Vorträge finden immer donnerstags von 16.00 (s.t.) bis 17.30 Uhr im Bibliothekssaal (R09 T00 K18) am Essener Campus statt.
Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier
Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

Veranstaltet wird die Ringvorlesung von Prof. Dr. Patricia Plummer vom Institut für Anglophone Studien in Kooperation mit dem Prorektorat für Diversity Management und Internationales und dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG).

Kurzberichte der Fakultäten & der Verwaltung zu ihren Diversity-Aktivitäten des Jahres 2013

Diversity Management an der Universität Duisburg-Essen findet Ausdruck in vielen unterschiedlichen Programmen und Aktivitäten auf zentraler und dezentraler Ebene. Der Diversity-Bericht fasst erstmals auf Basis von Selbstberichten der Fakultäten und der Verwaltung einschlägige Aktivitäten der Fakultäten und Verwaltung aus dem Jahr 2013 zusammen und verdeutlicht dabei unterschiedliche Schwerpunkte der jeweiligen Einheiten im Umgang mit Vielfalt.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Kolloquium:Universität im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftsfreiheit, religiöser Vielfalt und medialer Darstellung

Eine Universität ist stets Teil ihrer Gesellschaft und ihrer Zeit. Auch eine Universität kennt daher nicht nur wissenschaftliche Auseinandersetzungen, sondern bisweilen auch Konflikte um ethnische, weltanschauliche oder religiöse Werte.
Was sie kennzeichnet, ist der Anspruch an die Form eines säkularen, respektvollen Diskurses und Miteinanders. Im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftsfreiheit und religiöser Vielfalt muss dieser Diskurs stets neu behauptet werden, ihn einzuüben ist grundlegender Bestandteil akademischer Ausbildung.
Initiiert durch den Senat und das Rektorat organisiert die Universität Duisburg-Essen für Mitglieder der Universität und interes­sierte Gäste ein zweitägiges Kolloquium mit Vorträgen und gemeinsamen Diskussionen zu den Themenfeldern „Hochschule in der Mediengesellschaft und Öffentlichkeit“, „Kulturelle und religiöse Vielfalt in der Gesellschaft und Hochschule“, „Erkenntnisse aus der Konfliktforschung und Diversity Management“ sowie „Freiheit von Forschung und Lehre“.

Das Kolloquium: Universität im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftsfreiheit, religiöser Vielfalt und medialer Darstellung wird vom 24. - 25.03.2014 am Campus Essen im Glaspavillon (R12 S00 H12) stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie hier

Karriereentwicklungsprogramm ChanceMINT.NRW

Baustellen gelten immer noch als klassische Männerdomäne. Worauf eine künftige weibliche Führungskraft achten sollte, wenn sie hier oder in anderen männlich geprägten Berufsfeldern arbeitet, ist Teil des Karriereentwicklungsprogramms ChanceMINT.NRW an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Mit Exkursionen, Kurzpraktika und Vernetzungsveranstaltungen werden derzeit achtzehn UDE-Studentinnen der mathematisch-, ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fächer (MINT) auf den Start in die berufliche Praxis vorbereitet. Mehr ... zur Pressestelle der UDE

Total E-Quality Prädikat 2013-2015

Die UDE wird in diesem Jahr zum dritten Mal mit dem für die Jahre 2013-2015 ausgezeichnet.

Wie auch in 2007 und 2010 hat sich die UDE erfolgreich um das Total E-Quality Prädikat beworben. Mit dem Prädikat werden personal- und institutionspolitische Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Organisationen und Unternehmen ausgezeichnet.

Studie:

Wie Arbeitszeiten die Work-Life-Balance beeinflussen?

Immer mehr Frauen und vor allem Mütter in Europa sind beschäftigt. Ein Blick auf die von ihnen geleisteten Arbeitszeiten zeigt allerdings, dass Frauen in punkto Berufschancen mit den Männern noch lange nicht gleich gezogen haben. In vielen Ländern, darunter Deutschland und Großbritannien, werden Mütter nur über (kurze) Teilzeit in den Arbeitsmarkt integriert – mit den bekannten Gefahren für Karrierechancen und die Rente. Das zeigt der aktuelle Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.

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